DEP0013944DA - Kompressions-Kältemaschine - Google Patents
Kompressions-KältemaschineInfo
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Description
Der Oelvorrat für die Schmierung der bewegten Teile eines offenen Kompressors bei Kompressions-Kältemaschinen ist wesentlich durch die Abmessungen des meist kleinen Kompressorgehäuses, d.h. Kurbelgehäuses bestimmt. Demgemäss ist der Oelvorrat klein. Wollte man einen grösseren Oelvorrat vorsehen, müsste untere Kosten das gesamte Kompressorgehäuse vergrössert werden. Durch die Bauart des Kompressorgehäuses bedingt, ist die Wärmeabgabe desselben im Bereich des Oeles gering und das Oel leidet durch seine Erhitzung eine Oelerneuerung ist nur unvollkommen durchzuführen und umständlich.
Bei hermetisch gekapselten Kältemaschinen ist der Oelvorrat zwar ohne besonderen Aufwand grösser zu machen, aber die Möglichkeit der Wärmeabgabe ist beschränkt und ein Oelwechsel nur nach Oeffnung der Kapsel und nach Ablassen des Kältemittels möglich.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt und es wird eine Kompressions-Kältemaschine geschaffen,
bei der unter allen Umständen die für die Schmierung erforderliche Oelmenge vorhanden ist, die spezifische Abnutzung des Oeles geringer ist und dessen Schmierfähigkeit deshalb länger erhalten bleibt, ferner das Oel kühler gehalten wird, als dies im Kompressorgehäuse möglich ist.
Erfindungsgemäss ist bei einer Kompressions-Kältemaschine ein ausserhalb des Kompressorgehäuses angebrachter Oelvorratsbehälter vorgesehen.
Die Erfindung ist in der anliegenden Zeichnung beispielsweise und schematisch veranschaulicht.
Es stellt dar:
Fig. 1 einen lotrechten Längsschnitt durch den Kompressor der Kältemaschine gemäss der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht und teilweisen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform.
In der Zeichnung bedeutet 1 einen Zylinder und 2 ein Kurbelgehäuse einer Kompressions-Kältemschine. Beide bilden zusammen das Gehäuse des Kompressors. 3 ist der Kolben. In dem Kurbelgehäuse ist Schmieroel a enthalten, durch die Bewegung der Kurbel oder eines Exzenters 4 und einer Pleuelstange 5 umhergewirbelt wird und die bewegten Teile schmiert. Eine Sammelrinne 6 oder dgl. ist vorgesehen, durch welche das an den Wänden herabrinnende Oel gesammelt wird.
Erfindungsgemäss ist ein Oelvorratsbehälter 7
ausserhalb des Kurbelgehäuses 2 und neben diesem angeordnet, sowie durch Leitung 8 und 9 mit diesem verbunden. Vorteilhaft sind in diesen Leitungen lösbare Verbindungen 10 und 11, wie Verschraubungen mit Ueberwurfmutter oder dgl. eingeschaltet. Dies ermöglicht, zum Oelwechsel am Standort der Kältemaschine einfach den Oelvorratsbehälter 7 mit verbrauchtem Oel gegen einen solchen mit frischem Oel auszuwechseln. Da diese Auswechslung sehr einfach ist, wird mehr, als dies bisher der Fall ist, das Oel einer Kältemaschine erneuert werden, was die Lebensdauer der Kältemaschine verlängert.
Durch die Erfindung wird es nunmehr möglich, die Oelmenge gross zu machen, grösser als dem Oelvorrat im Kurbelgehäuse entspricht. Hierdurch wird die Verschlechterung des Oeles durch Wärmeeinwirkung und Beeinflussung durch das Kältemittel verlangsamt.
Der Oelbehälter weist zur Wärmeabgabe eine grosse, strahlende Oberfläche auf, grösser als das Kurbelgehäuse im Bereich des Oeles, das ausserdem unter dem Einfluss der Kompressionswärme steht. Der Oelvorratsbehälter kann an einem Ort angebracht werden, der für die Wärmeabgabe günstiger ist, als der Ort des Kompressorgehäuses, in dem Wind des Ventilators der Kältemaschine angeordnet werden oder sonst an einem Ort derselben, wo eine Luftbewegung stattfindet.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 ist der Oelbehälter 7 unterhalb des Kurbelgehäuses des Kompressors angeordnet. Dies ist für den Fall, dass bei dem Kompressor eine besondere Oelförderpumpe (nicht gezeichnet) vorhanden ist,
welche das Oel durch die Leitung 9 ansaugt und an die Schmierstellen fördert.
Claims (4)
1) Kompressions-Kältemaschine mit oder ohne zwangsläufigen Oelumlauf, gekennzeichnet durch einen ausserhalb des Kompressorgehäuses (1, 2) angebrachten Oelvorratsbehälter (7).
2)Kältemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhalt des Oelvorratsbehälters grösser ist als der in üblichen Kompressorgehäusen zur Verfügung stehende Oelraum.
3) Kältemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Oelvorratsbehälter für den Oelwechsel leicht abnehmbar und austauschbar ist (10, 11).
4) Kältemaschine nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Oelvorratsbehälter eine grosse, wärmeabgebende Oberfläche aufweist und/oder an einer Stelle der Kältemaschine angebracht ist, die für die Wärmeabgabe günstiger ist, als der Ort des Kompressorgehäuses.
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