DEP0013709MA - - Google Patents

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DEP0013709MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 5. März 1955 Bekanntgemacht am 15. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzvorrichtung für Reifen mit einer Anzahl von quer auf der Reifenlauffläche anliegenden Greifern, die je aus einem biegsamen inneren, aus einem Stahlkabel bestehenden Halter und einer diesen Halter ' umgebenden, auf ihm drehbaren Schraubenfeder aus gleichförmigem Stahldraht bestehen, deren Durchmesser erheblich größer ist als der äußere Durchmesser des- Trägkabels, wobei jeder Greifer ίο mit hakenförmigen Kabelenden an Kettengliedern von endlosen, verformbaren, auf beiden Seiten des Reifens ringsum laufenden Tragringen angreift.
Nach der Erfindung werden an den Enden des Stahlkabels je ein metallisches hakenförmiges Rohr zur festen Verbindung flach aufgeplättet und ein abriebfester Schlauch aus elastischem Material zwischen Kabel und Metallrohr eingefügt, der erheblich länger ist als das Metallrohr.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht mithin in der Zwischenlage eines Schlauches aus verformbarem Material, beispielsweise thermoplastischem Kunstharz, das auf die Endabschnitte ■des Metallkabels aufgebracht ist, d. h. auf diejenigen Teile, die beim Aufspannen der Gleitschutzeinrichtung auf den Reifen im Bereich zwischen der Lauffläche und den Flanken des Reifens stark gebogen sind.
Die grundlegende Bedeutung des verformbaren abriebfesten Materials an den Enden der Greif-
609 707/59
P 13709II /63e
organe ist durch Versuche erwiesen. Diese Schläuche sind gerade in dem Bereich der Reifenkante zwischen der Stahldrahtschraubenfeder und dem inneren Stahlkabel angeordnet, wo wegen der starken Krümmung, welcher die Greiforgane ausgesetzt'sind, sowie wegen der Rotation der Stahldrahtschraubenfeder beim Fehlen dieses Schlauches eine starke Reibung zwischen Schraubenfeder und Kabel entsteht, die eine starke Abnutzung sowohl ίο der Feder als auch des Kabels zur Folge haben würde. Da der Schlauch aus einem verformbaren abriebfesten Material besteht, erfüllt er in einem gewissen Maße die Funktion eines trockenen Schmiermittels, das Abnutzung verhindern kann. Die bekannten Gleitschutzvorrichtungen sind mit diesen Schläuchen aus verformbarem, abriebfestem , Material nicht ausgerüstet.
Weitere Merkmale der Erfindung sind aus der Zeichnung und der folgenden Beschreibung zu entnehmen. Es zeigt ,
Fig. ι ein ah seinen Enden mit den endlosen,
verformbaren Tragringen verbundener Greifer der
Gleitschutzvorrichtung, . . .
Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie II-II der Fig. ι in vergrößertem Maßstabe mit teilweise weggebrochenen Teilen und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der an dem Reifen befestigten Gleitschutzvorrichtung.
Wie aus den Figuren ersichtlich, weist die Gleitschutzvorrichtung in bekannter Weise eine Anzahl von quer über dem Reifenprofil anliegend angeordneten Greifern A, B, C, D usw. auf,, die an ihren Enden mit zwei endlosen, verformbaren Tragringen E, F verbunden sind.
Jeder Greifer besteht in bekannter Weise aus einem biegsamen inneren Halter, beispielsweise einem Metallkabel 1, um das eine Schraubenfeder 2 aus gleichförmigem Stahldraht, deren innerer Durchmesser wesentlich größer ist als der äußere Durchmesser des Kabels 1, angeordnet ist.
Erfindungsgemäß sind kleine Schläuche 3 aus
abriebfestem elastischem Material, wie plastische Kunstmasse, an den Enden des Kabels 1 befestigt und erstrecken sich über eine gewisse Länge zwisehen dem Kabel 1 und der Schraubenfeder 2.
Kleine Metallrohre 4 bzw. 4a sind an den Enden der aus verformbarem Material bestehenden Schläuche 3, 3a ' befestigt, wobei die Rohre 4, 4a kürzer als die Schläuche 3, 3a und anschließend abgeflacht sind, um sowohl das Kabel als auch den verformbaren Schlauch sicher zu halten: Die die Enden des Kabels 1 bildenden Teile, die Schläuche 3, 3a aus verformbarem Material und die Metallrohre 4 bzw. 4a, sind hakenförmig gebogen, wie bei 5 bzw. Sa dargestellt. Diese Haken dienen zum Befestigen der Greifer A, B, C usw. an den endlosen, verformbaren Kettengliedern E, F, welche den Reifen auf beiden Seiten umgeben und aus einer Anzahl von Stäben 6, 7, 8, 9 usw. (Fig. 3) bestehen, die an ihren Enden, z. B. 8a bzw. 9&, eine Öse od. dgl. bilden, in die ein länglicher Ring 10 eingreift, der auch von einem der an den Enden eines Greifers gebildeten Haken, ζ. Β. 5α, umfaßt wird.
Es liegt auf der Hand, daß sich der Greifer, wenn er auf der Straße fest aufliegt, wegen seines Halters nicht drehen kann, während er aber eine leichte Drehung ausführen kann, sobald er in Berührung mit der Straße kommt bzw. wenn er von der Straße abgehoben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Gleitschutzvorrichtung für Reifen mit einer Anzahl von quer auf der Reifenlauffläche anliegenden Greifern, die je aus einem biegsamen inneren, ausi einem Stahlkabel bestehenden Halter und einer diesen Halter umgebenden, auf ihm drehbaren Schraubenfeder aus gleichförmigem Stahldraht bestehen, deren Durchmesser erheblich größer ist als der äußere Durchmesser des Tragkabels, wobei jeder Greifer mit hakenförmigen Kabelenden an Kettengliedern von endlosen, verformbaren, auf beiden Seiten des Reifens ringsum laufenden Tragringen angreift, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Stahlkabels (1) je ein metallisches hakenförmiges Rohr (4, 4a) zur festen Verbindung flach aufgeplättet und ein abriebfester Schlauch (3,30) aus elastischem Material zwischen Kabel (1) und Metallrohr (4, 4a) eingefügt ist, der erheblich länger ist als das Metallrohr.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    .USA.-Patentschriften Nr. 1350484, 1858965.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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