DEP0013359DA - Verfahren zum Steppen und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Steppen und Werkzeug zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Werkzeug zum Steppen insbesondere für Lederarbeiten. Sie hat sich die Aufgabe
gestellt, derartige Arbeiten möglichst zu vereinfachen, so daß sie mit weniger kühe und in kürzerer Zeit durchgeführt werden
können. Das Verfahren bedient sich hierzu einer Steppnadel oder Nähahle, die gleichzeitig zum Vorstehender Löcher im Leder dienen
mag.
Bisherige Verfahren dieser Art wurden in der Weise durchgeführt, daß man den Pechdraht oder den Nähfaden oder dergl. in
seinen Enden mit steifen oder starren Borsten, Drähten usw. ausstattete, um das Einführen des Stepp- oder lähmittels in die
faserigen Lederlöcher zu erleichtern oder überhaupt möglich zu machen. Ein solches Verfahren ist zeitraubend und mühselig, zudem
sind gute Augen hierzu erforderlich. Diesen Nachteilen begegnet das erfindungsgemäße Verfahren in vorteilhafter Weise.
Die Durchführung des Verfahrens und die Ausgestaltung des Werkzeuges sollen anhand der Zeichnung näher erläutert werden.
Es zeigt:
Abb. 1 schematisch die neue Verfahrensart, Abb. 2 eine Ausführungsform der Spitze einer Steppnadel gemäß der
Erfindung und
Abb. 5 eine Abwandlung der Ausführungsform nach Abb. 2,
Abb. 5 eine Abwandlung der Ausführungsform nach Abb. 2,
Aus Abb. 1 erkennt man im Schnitt zwei Lederteile 1 und 2, welche durch eine Stepp- oder Doppelnaht miteinander verbunden
werden sollen. Das Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens besteht in einer Nadel oder Ahle, die an ihrer Spitze eine offene
öse 5 aufweist, so daß eine Art Widerhaken entsteht. In diese Öse 5 oder den Haken wird das Nähmittel 4, d.h. der Pechdraht, der Nähzwirn
oder dergl. eingelegt. Die Erfindung wirkt wie folgt:
Die Nadel 3 wird in die beiden zu verbindenden Lederteile 1 und 2 eingestochen und hiernach der Pechdraht 4 oder
dergl. in die offene Öse 5 eingelegt. Jetzt wird die Nadel oder Ahle 3 zurückgezogen und nimmt den Pechdraht 4 mit«, Hierbei würden
nun wesentliche Widerstände auftreten, weil nämlich der Nadeldurchmesser um die doppelte Dicke des Pechdrahtes verstärkt ist.
Der "Pechdraht wird also einer ziemlich harten Beanspruchung ausgesetzt und kann hierbei in nachteiliger Weise zerfasert, und
wesentlich geschwächt werden. Die Erfindung trägt dem Rechnung, indem sie entweder die Öse der Nadel oder Ahle 3 so weit nach
Yorne verlegt, daß bereits eine wesentliche Verjüngung der Nadel vorhanden ist, (Abb. 3) oder aber es werden seitlich der Öse 5
Rinnen β (Abb., 2) in die ladelspitze eingeschnitten, in welche sich der Pechdraht beidseitig bei der Rückwärtsbewegung der Nadel
3 einlegt. Um ein Steckenbleiben der Nadel selbst bei der Rückwärts bewegung zu verhindern, ist die Hakenspitze 7 der Nadel vorteilhaft
etwas nach unten gebogen, so daß sie bei der Rückwärtsbewegung mit der Lochwandung überhaupt nicht in Berührung kommt.
Die Ausf.ührungsform der Nadelspitze nach Abb. 3 weicht von derjenigen nach Abb. 2 insofern ab, als sie dreikantig zugeschliffen
worden ist. Dies macht sich dann vorteilhaft bemerkbar, wenn die Steppnadel oder Nähahle als reines Lochwerkzeug, also
zum Vorlochen der Steppnaht Verwendung findet. Der Zuschliff ist so vorgenommen, daß die Nadelspitze drei Schneiden 8 erhält, welche
in das Leder einschneiden und dadurch das Lochen erleichtern. Das erfindungsgemäße Verfahren wirkt sich allerdings am besten
dann aus, wenn das Lochen und das Nähen Hand in Hand vorgenommen werden. Man erkennt daher auch aus Abb. 1, daß die Lederteile
1 und 2 nicht vorgelocht wurden, vielmehr wird nach dem Durchstechen des ersten Loches bereits beim Rückgang der Nadel der
Faden 4 mitgenommen, alsdann die Nadel oder Ahle 3 von der anderen Seite in das gleiche' bereits durch einen Faden 4 besetzte
Loch eingestochen und nun das auf der anderen Seite heraushängende Fadenende erfaßt und beim Zurückziehen zur Erzeugung
der Doppelnaht mitgenommen. Lediglich beim ersten Loch genügt < also in bekannter Weise das einmalige Einziehen des Fadens bis
zur Hälfte seiner Länge.
Zur weiteren Erleichterung des Steppvorganges trägt der Handgriff 9 des ?ierkzeuges eine Marke 1Ö, die sichtbar, wie
in Abb. 1, oder fühlbar z.B. als Kerbe oder kleiner Nagelkopf angeordnet sein mag. Diese Marke 10 liegt an der Stelle des Handgriffes
9, welche mit der Lage der offenen Öse 5 der Nadel 3 korrespondiert. Wie nämlich aus dem Vorhergehenden ersichtlich,
wird das Werkzeug vorteilhaft so betätigt, daß die Öse 5 sich stets nach oben öffnet, damit das Nähgut bei der Betätigung des
Werkzeuges nicht herausfallen kann.
Claims (1)
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