DEP0013246DA - Einrichtung zur Beheizung von Beizbädern oder sonstigen Bädern - Google Patents

Einrichtung zur Beheizung von Beizbädern oder sonstigen Bädern

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DEP0013246DA
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baths
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bath
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Inventor
Rolf Dr. Haarmann
Original Assignee
Deutsche Röhrenwerke AG, Mülheim
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Description

Deutsche Röhrenwerke AG·. 5» 6» 1948 Be.-
Einrichtung zur Beheizung von Beizbädern oder sonstigen Bädern»
Gegenstand Torliegender Erfindung ist eine Einrichtung zur BeheizWg von Beizbädern oder sonstigen Bädßrn, mittels der die jBadflüssigkeit anstelle der bisherigen Beheizung von innen heraus von aussen her ihre Beheizung erfährt. Sie eignet sich insbesondere für Bädq,r in Behältern auB einem schlecht oder nicht wär&aeleitendem Werkstoff, bei denen also eine unmittelbare Beheizung des Badbehälters nicht möglich ist*
für die- Beheizung von Beizbädern oder sonstigen Bädern hat man die verschiedensten Torschläge gemacht« So z· B. hat man einfach Dampf in die Badflüssigkeit geleitet, wobei der Dampf zum grossen Teil kondensiert und dabei seine Wärme an die Badflüssxgkeit abgibt* Die Einleitung von ^ampf in .das Bad hat den laehteil, dass die Badflüssigkeitt beispielsweise bei Beizbädern die Beizsäure, durch die Kondensierung des Dampfes eine starke Verdünnung erfährt', die praktisch einen Säureverlust bedeute^ und insbesondere sieh dann ungünstig auswirkt, wenn die Säure aufbereitet -werden soll* Auch "hat man vielfach vorgeschlagen, Bohre, lohrschlangen oder ähnliche Eörper in das Bad einzubauen, die durch sin ^ärmetragendes Medium irgendwelcher Art durchflossenwerden, wobei die durch das Medium erhitzten körper ihre Hitze an die Badflüssigkeit abgeben» So ZeB, hat man bei Bohren oder Rohrschlangen warmeö Wasser durch diese hindurchgeschickt oder axch in diesen Sasflammen brennen lassen, deren Abgase dann zusätzlich das Bad beheizten» Das Erwärmen durch beheizte Rohre oder Rohrschlangen hat die verschiedensten an sich !bekannten Jachteile, es hat sich daher nicht· durchsetzen können. Heuderdings werden auch !Eauchbrenner oder Unterwasserbrenner verwandt, die durch'&as beheizt werden und deren Abgase
unterhalb des Badspiegels austreten, dabei ihre Wärme an das Bad abgeben und gleichzeitig eine Badbewegung hervorrufen. Dieser Torschlag hat gegenüber den vorgenannten BeMeizungsarten gewisse Torteile, z>. Be starte Durchwirbelung des Bades und gute Wärmeabgabe an das Bad, auf der anderen Seite besitzt es aber auch mancherlei JJaehteile. So z. B. bedeuten alle Einbauten in da's Bad eine Terklein'erung des Badfassungsvermögens und in vielen Fällen wirken auch eingebaute Torrichtungen störe'nd auf die Beschickung und Entleerung der Bäder, ganz abgesehen davon, dass je nach dem im Bad zu behandelten Gut mehr oder weniger, starke Schutzvorrichtungen gegen die Beschädigung der Heizvorrichtungen durch, das Gut vorgesehen werden müssen. Bei Beizbädern wird je nach der Beiztemperatur auch eine erhebliche Ausdampfung des Beizbades durch die starke Durchwirbelung eintreten, wodurch ein nicht unerheblicher zusätzlicher $ärmeaufwand bedingt ist* Im Ganzen gesehen handelt es sich bei den erwähnten Einrichtungen aueh um umständliehe und unübersichtliche, stareken Störungen unterworfene Einrichtungen, deren allgemeine Terwendbarkeit auch dadurch eingeschränkt xsl;, dass man bei ihnen an das Torhandensein von Gas gebunden ist. Schliesslieh noch hat man .auch vorgeschlagen, die Badflüssigkeit umzupumpen und diese in einem besonderen Behälter nach einem der vorgenannten Torschläge zu erhitzen, um alsdann die erhitzte Badflüssigkeit in den Terwendungsbehälter zurückzuführen« Da_s Umpumpen der Badflüssigkeit und deren Erhitzung in einem besonderen Behälter bringt auch keine befriedigende lösung« Es wird hierdurch nur der Ort der Beheizung vom Terwendungsbehälter verlegt, sonst ^.ber gelangen auch hier die erwähnten Beheizungsarten mit ihren Hachteilen aur Anwendung,
Alle vorerwähnten Hachteile werden vermieden, wenn man erfindungsgemäss anstelle der bisherigen Beheizung der Badflüsäg keit von innen heraus die Beheizung von aussen her vornimmt, indem man bei einem nicht unmittelbar beheizbaren Behälter die in diesem befindliche Badflüssigkeit dureh eine Einrichtung hindurchschiektf
die in irgend einer geeigneten Weise erhitzt wird und dabei ihre Hitze an die von ahm durchflossene Badflüssigkeit abgibt» Gegenstand der Anmeldung ist daher »eine Einrichtung zur Beheizung von Beizbädern oder sonstigen Bädern in Behältern aus einnem nicht -wärmeleitenden Werkstoff, wobei die Erfindung darin besteht, dass die zu erhitzende Badflüssigkeit durch einen auf beliebige Weise erhitzten Heizkörper hindurchgeführt wird, der dabei seine Hitze an die ihn durchfliessende Badflüssigkeit abgibt, Dabei kann die Einrichtung so getroffen sein, dass die Badflüssigkeit in geeigneter Verteilung in ununterbrochener oder unterbrochener Weise durch den erhitzten Heizkörper hindurchgeführt wird. Als Brhitzungskörper hat sich zweckmässig eine Rohrschlange erwiesen, die durch «-Gas, Höhlen oder sonstige Brennstoffe erhitzt wird und durch die die Badflüssigkeit mittels einer Pumpe oder dergl. hindurchgeschickt wird»
,In der Zeichnung, ist der erfindungsgemässe Vorschlag ia einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar dient hier für die. Erhitzung der Flüssigkeit eine durch Gasbrenner beheizte Rohr schlange«,
l^ch dem gezeichneten Ausfährungsbeispiel wird die in dem Verwendungsbehälter 1 befindliche Bädflüssigkeit in geeigneter Verteilung mit oder ohne Unterbrechungen mittels einer Pumpe 2 oder dergl» durch eine beheizte Sohrschlange 3 hindurchge— pumpt, um nach Behexizung in der ßohrachlange, 3 wieder in den Verwendungsbehälter 1 zurückzulaufen» Dabei wird die Umlaufmenge und die Wärmeaufnahme in der Rohrschlange 3 so gewählt, dass dadurch die Ifutzwärme und die Verluste der Badflüssigkeit gedeckt werden«
Die Beheizung der Eohrschlange 3 kann in irgend einer in der Technik bekannten Weise erfolgen» Dies kann beispielsweise
dadurch geschehen, dass man die Rohrschlange von aus-
sen mittels Gasbrenner 4» durch Kohle oder sonstige Brennstoffe beheizty Man kann aber aueh anstelle einer einfachen Eohrschlange eine doppelte SoHrschlange verwenden, deren innere Schlange durch die umlaufende und zu erhitzende Badflüssigkeit durchflossen wird, während durch die äussere Rohrßehlange ein ■vaäTme-tTageOxleB i&eü.i"ami ^i« Bastp^, bÄVSs%s Wasser o&bt S^se oe dgl» hindurchgeführt wird» Gut hat sich eine Einrichtung bewähr bei der die von der Badflüssiglceit durchflossene Hohrschlange in einer beheizten llüssigkeit liegt und durch diese in irgend einer Weise erhitzte flüssigkeit seine Erhitzung erfährt»

Claims (1)

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