DEP0012440DA - Hordentrockner mit zwangsläufiger Luftumwälzung. - Google Patents

Hordentrockner mit zwangsläufiger Luftumwälzung.

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DEP0012440DA
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English (en)
Inventor
Heinz Dipl.-Volksw. Hoening
Original Assignee
Hoening, Heinz, Dipl-Volksw., München
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Description

Die Erfindung betrifft einen Hordentrockner mit zwangsläufiger Luftumwälzung. Alle bekannten Hordentrockner arbeiten im Hordenraum vornehmlich mit Unterdruck. Dieses ist begründet durch die Lage des Ventilators zum Hordenraum und überall eingebauten Luftleitblechen. An diesen muss die Luft naturgemäß vor Eintritt in den Hordenraum vorbeiströmen, wodurch sich der Druck, den der Ventilator der Luft erteilt hat, vermindert. Weiterhin hat die Luft, die vom Ventilator kommt, gewöhnlich keinen geradlinigen Weg zum Hordenraum zurückzulegen, wodurch ebenfalls eine Druckminderung gegeben ist. In den meisten Fällen ist der Weg der luft zur Saugseite des Ventilators verhältnismäßig kurz, sodass sich die Saugwirkung des Ventilators bis in den Hordenraum hinein ausdehnt. Die Folge davon ist eine ungleichmäßige Verteilung der Luft im Hordenraum, da ihn dieselbe mit leichtem Überdruck gleichmäßiger erfüllt als beim Durchsaugen.
Durch den Gegenstand der Erfindung werden die Mängel bekannter Anlagen behoben, indem der Ventilator erfindungsgemäß in der Längsachse des im wesentlichen zylindrischen Hordenraumes angeordnet ist und zwischen Ventilator und Hordenraum die Heizregister eingebaut sind, deren Fläche der senkrechten Fläche des Hordenwagens entspricht, der in der Richtung der Zylinderachse ein- und ausgefahren wird. Die Heizregister sind gleichzeitig als Leitorgan für den Luftstrom ausgebildet. Die Trennwand zwischen Saug- und Druckseite des Ventilators reicht unmittelbar an die Ventilatorflügel heran. Der Hordenraum liegt zentral zur Außenwand des Trockners, wobei durch die vorzugsweise rechteckigen Begrenzungen des Hordenraumes und die vorzugsweise gewölbte Außenwandungen des Trockners im Querschnitt segmentförmige Kanäle gebildet werden, durch welche die Luftrückführung zum Ventilator erfolgt. Durch im Hordenraum angeordnete Luftleitbleche bzw. durch deren Anordnung am Hordenwagen kann eine wahlweise Leitung des Luftstromes erfolgen, sodass die Luft entweder über die einzelnen Horden hinweggeht oder durch die Horden hindurchströmt.
Besonders zweckmäßig ist die Anordnung der Türe des Trockners. Diese bildet im geschlossenen Zustand die
Vorderwand des Trockners und ist zu beiden Seiten derart an Doppelkurbeln angelenkt, dass beim Öffnen des Trockners die Tür bis auf die Oberseite des Gerätes hochgeschwenkt werden kann, wodurch der gesamte Hordenraum zum ungehinderten Ein- und Ausfahren des Hordenwagens freigegeben wird.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere Möglichkeiten zulässt, ist in der anliegenden Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigt:
Abb. 1 eine Vorderansicht des Hordentrockners und
Abb. 2 den gleichen Hordentrockner teilweise im Schnitt von der Seite gesehen.
Wie die Figuren deutlich erkennen lassen, bildet der Hordentrockner im wesentlichen die Form eines Zylinders. Im rückwärtigen Teil des Trockners sitzt in dessen Mittelachse der Ventilator 1. Achsgleich mit dem Ventilator ist der Hordenraum 2 angeordnet, wobei zwischen Hordenraum und Ventilator die Heizregister 3 eingeschaltete sind. Die Heizregister 3 bilden gleichzeitig Leitorgane, welche den aus dem Ventilator austretenden Luftstrom gleichmäßig über den gesamten Hordenraumquerschnitt verteilen.
Der Hordenraum 2 wird durch die Wandungen 4 abgegrenzt und besitzt im Querschnitt eine rechteckige Gestalt, sodass der Hordenwagen 5 bequem ein- und ausfahrbar ist. Der Außenmantel 6 des Trockners besitzt im wesentlichen Zylindergestalt, sodass zwischen den Wandungen 4 und 6 jeweils Luftrückführungskanäle gebildet sind, die die
Luft entweder, wie es im unteren Teil der Figur 2 gezeigt wird, zum Ventilator 1 zurück oder, wie es im Oberteil der Figur 2 gezeigt ist, ins Freie leiten. Für den Luftaustritt ist eine Stutzen 8 vorgesehen. Weiterhin ist die Anordnung so getroffen, dass Saug- und Druckseite des Ventilators durch entsprechend angeordnete Wandungen 9 voneinander getrennt sind. Die Querschnitte und die Länge der Luftführungskanäle 7 sind so gewählt, dass ein Übergreifen des Unterdrucks von der Saugseite des Ventilators 1 nach dem Hordenraum behoben ist. Vorzugsweise ist der gesamte Kopf des Trockners, in dem der Ventilator untergebracht ist, aus einem in sich geschlossenen Gussstück hergestellt, welches zentral in den Trockner eingesetzt wird. Je nach Wahl kann man die Horden entweder einzeln in den Trockner einschieben oder es gelangt (gemäß Figur 2) ein Hordenwagen 5 zur Anwendung. Zwischen den einzelnen Horden können Leitbleche 10 vorgesehen sein, die der Trockenluft eine ganz besondere Richtung erteilen. Die Leitbleche können nach Belieben verstellbar sein, so dass die Luft von oben nach unten oder von unten nach oben durch die Horden hindurchstreichen kann. Besonders zweckmäßig ist die Anordnung der Türe 11, welche die gesamte Vorderseite des Trockners überdeckt und an seitliche, mit Ausgleichsgewichten 12 versehene Doppelkurbeln 13 derart angelenkt ist, dass sie beim Öffnen bis auf die Oberseite des Trockners hochgeschwenkt werden kann, wie es in Figur 2 ersichtlich ist.
Außerdem ist die Türe 11 noch mit einer zentralen
Klappe 14 versehen, die nach Art eines Fensters geöffnet wird, wenn das Trockengut überwacht werden soll oder wenn Proben zu entnehmen sind.

Claims (6)

1.) Hordentrockner mit zwangsläufiger Luftumwälzung, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator in der Längsachse des im wesentlichen zylindrischen Trockners angeordnet ist, wobei der Hordenwagen in Richtung der Zylinderachse ein- und ausgefahren wird, und dass zwischen Ventilator und Hordenraum die Heizregister eingebaut sind, deren Fläche der senkrechten Querschnittsfläche des Hordenwagens entspricht.
2.) Hordentrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizregister gleichzeitig als Leitorgane für den Luftstrom ausgebildet sind.
3.) Hordentrockner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand zwischen Saug- und Druckseite des Ventilators (1) unmittelbar an die Ventilatorflügel heranreicht.
4.) Hordentrockner nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hordenraum zentral im Trockner liegt, so dass zwischen der vorzugsweise zylindrischen Außenwand (6) des Trockners und den Wandungen (4) des im Querschnitt rechteckigem Querschnitt für die Luftrückführung zum Ventilator gebildet sind.
5.) Hordentrockner nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hordenraum oder an dem einzuschiebenden Hordenwagen verstellbare Luftleitbleche angeordnet sind, welche die Trockenluft wahlweise von oben oder unten her entweder durch jeden einzelne Horde hindurch- oder über die Horde hinweggleitet.
6.) Hordentrockner nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockner an seiner Vorderseite mit einer Tür ausgestattet ist, die derart von seitliche gelagerten Parallelkurbeln gehalten ist, dass sie beim Öffnen auf die Oberseite des Trockners zu geschwenkt werden kann.

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