DEP0012355DA - Justiereinrichtung für eine den Anker von Relais, Meßinstrumenten u.dgl. tragende Feder - Google Patents

Justiereinrichtung für eine den Anker von Relais, Meßinstrumenten u.dgl. tragende Feder

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Publication number
DEP0012355DA
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DE
Germany
Prior art keywords
spring
frame
adjusting screw
armature
adjusting device
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Balingen Berg
Josef Balingen Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Justiereinrichtung für eine den Anker von Relais, Messinstrumenten und dergleichen tragende, gespannte und auf Torsion beanspruchte Feder. Die bekannten Relais benutzen für die Halterung der Feder einen Rahmen aus Aluminiumspritzguss, der mit Hilfe zweier Befestigungsschrauben an dem Körper des Relais befestigt wird. Dieser verhältnismässig kleine und leichte Rahmen ist naturgemäss nicht sehr stabil und verschiebt sich leicht in seitlicher Richtung, so dass die Justierung der Torsionsfeder sich leicht verändert. Dies gilt um so mehr, als der Rahmen nur an einer Seite befestigt werden kann und die andere Seite frei hängen muss. Deshalb verschiebt sich die nichtbefestigte Seite des Rahmens schon bei geringer seitlicher Berührung und die Relaisjustierung wird gestört. Ferner besteht bei dem bekannten Spannrahmen keine Kontrollmöglichkeit für die Grösse der auf die Torsionsfeder wirkenden Zugkraft. Diese kann daher entweder so niedrig sein, dass keine definierte Einspannung der Feder mehr stattfindet, oder sie kann so gross sein, dass die zulässige Zugbeanspruchung der Feder überschritten wird. Letzteres tritt vor allem auf bei sehr dünnen Torsionsfedern, wie sie vielfach benötigt werden.
Gemäss der Erfindung wird die Spannung der Feder durch eine Stellschraube einstellbar gemacht. Man kann die Feder wie bisher in einem Rahmen anordnen, jedoch wird dann eine Seite des Rahmens durch die Stellschraube gebildet. Zweckmässig besitzt der Rahmen an der der Stellschraube gegenüberliegenden Seite eine vorgeformte Werkstoffschwächung, die bei Verstellung der Stellschraube als Drehpunkt wird.
In den Figuren 1 bis 3 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, wobei Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung von links zeigt.
Der dargestellte Rahmen (Fig. 1 und 2) ist an den Punkten 1 und 2 auf dem Körper des Relais befestigt, die Torsionsfeder 3 ist mit Hilfe von Nieten 4 in bekannter Weise in den Rahmen eingenietet. Der aus einem Gusstück bestehende Rahmen ist an einer Seite offen. An dieser Seite ist die Stellschraube 5 in einem Gewinde des oberen Balkens 7 verstellbar, so dass durch deren Verdrehen die Vorspannung der Feder 3 für einen bestimmten Wert eingestellt werden kann. An der gegenüberliegenden Seite besitzt der Rahmen an der Stelle 6 eine vorgeformte Werkstoffschwächung, die beim Verstellen der Stellschraube 5 als Drehpunkt für den Querbalken 7 des Rahmens wirkt. An der Feder 3 ist in bekannter Weise der Anker 8 befestigt.
Dieser besteht beispielsweise aus zwei Blechen 9 und 10, die mit Hilfe von Nieten 11 und 12 zusammengenietet werden.
Wenn man auch Alterungserscheinungen des Rahmens weitgehend ausschalten will, so ist es zweckmässig noch eine Federkraft einzuschalten. Dies geschieht gemäss Figur 3. Das Schraubengewinde für die Verstellung der Verstellschraube 5 befindet sich in diesem Falle nicht in dem oberen Querbalken des Rahmens, vielmehr trägt die Stellschraube eine Mutter 13, die über eine Druckfeder 14 auf den oberen Querbalken wirkt. Die Spannkraft der Feder 3 wird bei dieser Ausführungsform weitgehend durch die Druckfeder 14 bestimmt.

Claims (4)

1. Justiereinrichtung für eine den Anker von Relais, Messinstrumenten und dergleichen tragende gespannte und auf Torsion beanspruchte Feder, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Feder (3) durch eine Stellschraube (5) einstellbar ist (Fig. 1).
2. Justiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder in einem Rahmen angeordnet ist, von dem mindestens eine Seite durch eine Stellschraube gebildet ist.
3. Justiereinrichtung nach Anspruch 2 mit nur einer Stellschraube, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen am oberen Ende der der Stellschraube gegenüberliegenden Seite eine vorgeformte Werkstoffschwächung (6) besitzt, die bei Verstellung der Stellschraube (5) als Drehpunkt für einen Balken (7) des Rahmens wirkt (Fig. 1).
4. Justiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Bewegung der Stellschraube (13) hervorgerufene Kraft auf die Feder (3) durch eine zwischengeschaltete Druckfeder (14) übertragen wird (Fig. 3).

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