DE801599C - Schwingungsdaempfer-Verbindung - Google Patents
Schwingungsdaempfer-VerbindungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/36—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
- F16F1/38—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers with a sleeve of elastic material between a rigid outer sleeve and a rigid inner sleeve or pin, i.e. bushing-type
- F16F1/3807—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers with a sleeve of elastic material between a rigid outer sleeve and a rigid inner sleeve or pin, i.e. bushing-type characterised by adaptations for particular modes of stressing
- F16F1/3814—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers with a sleeve of elastic material between a rigid outer sleeve and a rigid inner sleeve or pin, i.e. bushing-type characterised by adaptations for particular modes of stressing characterised by adaptations to counter axial forces
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwingungsdämpfer-Verbindung,
bestehend aus einem zylindrischen Hohlkörper aus Gummi oder ähnlichem Material, der zwischen zwei Buchsen oder röhrenförmige
Teile aus Metall oder ähnlichem Material eingeführt und gegen Verschiebung gehalten ist.
Die Buchsen sind an den Enden mit Flanschen versehen, umgebogen oder in anderer Weise zur Befestigung
an den Teilen, die in bezug aufeinander
ίο Schwingungen unterworfen sind, ausgebildet, z. B.
in einem Kraftfahrzeug der Motor und der Fahrgestellrahmen.
Zweck der Erfindung ist es, einem Verbindungsstück dieser Bauart durch eine neue Konstruktion
eine veränderliche Elastizität zu verleihen, entsprechend einer gegebenen Gesetzmäßigkeit abhängig
von der wechselseitigen Lage, die von den Metallteilen unter Belastung bei jedem Schwingungszustand
eingenommen wird.
Die Elastizitätskurve dieses Verbindungsstücks, dargestellt in einem Schaubild, in dem die Ab-
szissen den Formveränderungen und die Ordinaten den Belastungen entsprechen, ist im wesentlichen
eine geneigte Linie, steiler am Anfang und am Ende. In dem obenerwähnten Beispiel von Motor
und Fahrgestellrahmen eines Kraftfahrzeuges wirken die normalen Schwingungen des Motors auf
den mittleren Abschnitt der Kurve, der der größten Dämpfungswirkung entspricht, während eine
Schwingung, veranlaßt durch Überlast, z. B. als Folge einer Unebenheit der Straße, auf die steileren
Enden der Kurve einwirken wird, indem die Wucht der Schwingung durch einen plötzlichen ·
Zuwachs fast bis zur Grenze, an der die Rückfederungskraft erlischt, vermindert wird.
Überdies ist eine Stütze mit einer derartigen Elastizitätskurve von großer Elastizität unter Betriebsbedingungen,
wird aber wenig Formveränderung unter der ruhenden Last erleiden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung.
Fig. ι ist ein Schnitt in Achsenrichtung durch
ein Verbindungsstück der oben geschilderten Bauart, entsprechend der vorliegenden Erfindung verbessert.
Fig. 2 ist eine Elastizitätskurve des in Fig. ι dargestellten Verbindungsstücks.
Das Verbindungsstück besteht aus einem zylindrischen Hohlkörper ι aus Gummi oder ähnlichem
Material, eingefügt und gegen axiale Verschiebung geschützt zwischen einer inneren Buchse 2 und
ίο einer äußeren Buchse 3. Die Buchse 3 ist mit
einem Flansch 4 versehen, während die Buchse 2 mit einer Scheibe 5 verbunden ist zur Anbringung
an die entsprechend zugeordneten schwingenden Teile.
Entsprechend der Erfindung ist das nicht mit einem Flansch versehene Ende der Buchse 3 innen
mit einem Gummiring 6 versehen, der teilweise an dem zylindrischen Hohlkörper 1 anliegt. Dieser
Ring 6 ist sehr viel schmaler als der Hohlkörper 1 und ragt teilweise über die Buchse 3 hinaus. Beim
Zusammenbau wird die Scheibe 5 einer bestimmten Belastung unterworfen, die beträchtlich geringer
ist als die Belastung im Betrieb. Der Hohlkörper 1 wird dadurch in seiner Form verändert, wie in der
Zeichnung dargestellt. Eine Scheibe 7 wird dann an der der Scheibe 5 entgegengesetzten Seite der
Buchse 2 befestigt und liegt an dem Ring 6 an, indem er den zylindrischen Hohlkörper in seiner zusammengedrückten
Lage auch nach Fortnahme der Belastung, d. h. in einer vorgespannten Lage hält,
gleichzeitig den Ring 6 zusammenpressend.
Bei einer Ausführungsform wird die Buchse 2, Scheibe 5 an der einen Seite und Scheibe 7 an der
anderen Seite durch ein Rohr 8 zusammengehalten, das durch die Buchsen und beide Scheiben hindurchreicht
und durch Umbördelung an beiden Enden mit den Scheiben vernietet ist. Die innere
Buchse 2 ist an dem der Scheibe 5 zugekehrten Ende mit einer Verdickung 9 versehen, deren
Zweck später erklärt werden wird.
Fig. 2 zeigt die Form der Elastizitätskurve des in Fig. ι dargestellten Verbindungsstücks. Beim
Aufbringen einer Belastung bis zum Vorspannungswert entsteht eine geringe Formänderung, indem
der Ring 6 sich ausdehnt. Diese Formänderung wird durch den ersten steilen Kurvenabschnitt α
wiedergegeben, indem die Elastizität sehr gering ist. Der Gummihohlkörper 1 ist nunmehr frei und
wird Formveränderungen, entsprechend seiner natürlichen Elastizität, unterworfen, bis die Wirkung
der Verdickung 9 zunächst und dann der Scheibe 5 die Elastizität vermindert, indem sie die
Formveränderung begrenzt, wenn die Grenzlage der Buchse erreicht ist, in der jede Rückfederungskraft
aufhört. Die Elastizität des freien Hohlkörpers wird durch den Kurvenabschnitt b wiedergegeben
und die verringerte Elastizität durch den Abschnitt c.
Wenn das oben beschriebene Verbindungsstück zur Verbindung zwischen Motor und Fahrgestellrahmen
eines Kraftfahrzeuges benutzt wird, veranlassen die normalen Motorschwingungen periodische
Formänderungen des zylindrischen Gummihohlkörpers entsprechend dem mittleren Kurvenabschnitt
b, eine kräftige Schwingung infolge eines Stoßes oder aus einem anderen Grund verursacht
eine weitere Formveränderung des Hohlkörpers,
\ der plötzlich ausschlägt, und entspricht den Endabschnitten
a, c der Kurve, bis die Grenze des unelastischen Zustandes erreicht ist.
Die Form der Kurve, vor allem ihrer Endstücke a, c, hängt sowohl von der Form und Elastizität
des Gummiringes 6 als auch von der Form und der Länge der \rerdiekung 9 und der Form
der Scheibe 5 ab. Diese Merkmale sollen zur Anpassung an den gegebenen Zweck gewählt werden,
d. h. die gewünschte Länge und Steigungsgrad der Kurvenabschnitte a, b, c im Schaubild.
Bauliche Einzelheiten des Verbindungsstückes mögen von dem hier beschriebenen und gezeichneten
Ausführungsbeispiel abweichen, ohne daß sie aus dem Rahmen des Erfindungsgedankens herausfallen.
Claims (4)
1. Schwingungsdämpfer - Verbindung, bestehend aus zwei Metallbuchsen, welche zwecks
Befestigung an den gegeneinanderschwingenden Teilen mit Flanschen, Rändern o. dgl. versehen
sind, und einem zwischen den Metallbuchsen angeordneten, gegen Verschiebung gesicherten
Gummihohlzylinder, der in Richtung der Belastung, d. h. in axialer Richtung, vorgespannt
ist, so daß er eine verhältnismäßig geringe Elastizität bzw. verhältnismäßig hohe
Steifigkeit am Anfang und eine erhöhte Elastizität bei Überschreitung des Vorspannungswertes gewährleistet.
2. Verbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vorspannung des
Gummihohlzylinders an dem der Belastung abgekehrten Ende der äußeren Metallbuchse ein
Gummiring vorgesehen ist, der über die den Gummihohlzylinder enthaltende Buchse hinausragt
und durch eine mit der inneren Metallbuchse verbundene Scheibe gegen den Gummihohlkörper
gepreßt wird.
3. Verbindungsstück nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils
gewünschte Anfangselastizität durch die Form und die Elastizität des Gummiringes bestimmt
wird.
4. Verbindungsstück nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innere
Buchse an dem dem Gummiring abgewendeten Ende mit einer wulstförmigen Verdickung versehen
ist, durch welche dem Verbindungsstück unter einer den vorbestimmten Wert überschreitenden
Last eine geringere Elastizität bzw. größere Steifigkeit bis zur Aufhebung der Rückfederung verliehen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 3100 1.51
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40672A DE801599C (de) | 1949-04-05 | 1949-04-24 | Schwingungsdaempfer-Verbindung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB927449A GB666728A (en) | 1949-04-05 | 1949-04-05 | Vibration absorption joint |
| DEP40672A DE801599C (de) | 1949-04-05 | 1949-04-24 | Schwingungsdaempfer-Verbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801599C true DE801599C (de) | 1951-01-15 |
Family
ID=9868801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP40672A Expired DE801599C (de) | 1949-04-05 | 1949-04-24 | Schwingungsdaempfer-Verbindung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE489094A (de) |
| DE (1) | DE801599C (de) |
| FR (1) | FR985241A (de) |
| GB (1) | GB666728A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124597B (de) * | 1958-10-27 | 1962-03-01 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zur Geraeuschdaempfung der an Transformatorenkesseln befestigten Radiatoren |
| FR2480889A1 (fr) * | 1980-04-21 | 1981-10-23 | Wallace Murray Corp | Dispositif elastique pour maintenir une courroie a une tension predeterminee et son procede d'utilisation |
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0
- BE BE489094D patent/BE489094A/xx unknown
-
1949
- 1949-04-05 GB GB927449A patent/GB666728A/en not_active Expired
- 1949-04-24 DE DEP40672A patent/DE801599C/de not_active Expired
- 1949-04-26 FR FR985241D patent/FR985241A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124597B (de) * | 1958-10-27 | 1962-03-01 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zur Geraeuschdaempfung der an Transformatorenkesseln befestigten Radiatoren |
| FR2480889A1 (fr) * | 1980-04-21 | 1981-10-23 | Wallace Murray Corp | Dispositif elastique pour maintenir une courroie a une tension predeterminee et son procede d'utilisation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB666728A (en) | 1952-02-20 |
| BE489094A (de) | |
| FR985241A (fr) | 1951-07-16 |
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