DEP0040672DA - - Google Patents
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Description
P. 40672
SIY - Officine di Villar Perosa Svp*A·, Turin, Italy
Schwingungsdämpfer- Verbindung·
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwingungsdämpfer-Verbindung
— einem zylindrischen Hohlkörper aus Gummi oder ähnlichem Material
■, der zwischen zwei Buchsen oder röhrenförmige Teile
aus Metall oder ähnlichem Material eingeführt und gegen Verschiebung gehalten ist. Die Buchsen sind an den Jünden
mit Flanschen versehen, umgebogen oder in anderer Weise zur Befestigung an den Teilen, die in Bezug aufeinander
Schwingungen unterworfen sind, ausgebildet, z.B. in einem Kraftfahrzeug der Motor und der Fahrgestellrahmen·
Zweck der Erfindung ist es, einem Verbindungsstück
dieser Bauart durch eine neue Konstruktion eine veränderliehe Elastizität zu verleihen, entsprechend einer gegebenen
Gesetzmässigkeit abhängig von der wechselseitigen Lage,
die von den Metallteile unter Belastung bei jedem Sehwingungszustand eingenommen wird.
Die Elastizitätskurve dieses Verbindungsesttteks, dargestellt in einem üchaubild in dem die Absgissen den
Formveränderungen und die Ordinaten den Belastungen entsprechen, ist im Wesentlichen eine geneigte Linie,
steiler am Anfang und am Ende. In dem oben erwannten
Beispiel von Motor und Fahrgestellrahmen eines Kraftfahrzeuges
wirken die normalen Schwingungen des Motors auf den mittleren Abschnitt der Kurve, der der grBssten Dampfungswirkung
entspricht, während eine Schwingung, veranlasst durch
überlast, z.B» als Folge einer Unebenheit der Strasse auf
die steileren Enden der Kurve einwirken wird, indem die Wucht der Schwingung durch einen plötzlichen Zuwachs fast
bis zur Grenze, an der die Ruckfederungskraft erlischt, vermindert wird·
überdies ist eine Stutze mit einer derartigen Elastizitäts-Kurve
von grosser Elastizität unter Betriebsbedingungen, wird aber wenig tformveränderung unter der ruhenden Last erleiden.
Die Zeichnung zeigt eine Ausfiihrungsf orm der
Erfindung.
Fig.l ist ein Schnitt in Achsenrichtung durch ein
Verbindungsstück der oben geschilderten Bauart, entsprechend der vorliegenden Erfindung verbessert.
Fig.2 ist eine Elastizitäts- Kurve des in Fig.l dargestellten
Verbindungsstüeks ·
Des Verbindungsstückpesteht aue einem zylindrischen Hohlkörper
1 aus Gummi oder ähnlichem Material, eingefügt und gegen axiale Verschiebung geschützt zwischen einer inneren Buchse
2 und einer ausseren Buchse 3«, Die Buchse 3 ist mit einem
Plansch 4 versehen, während die Buchse 2 mit einer Scherbe 5 verbunden ist zur Anbringung an die entsprechend
zugeordneten schwingenden Teile.
Entsprechend der Erfindung ist das nicht mit einem Plansch versehene Ende der Buchse 3 innen mit einem
Gummi ring 6 versehen, der teilweise an dem zylindrischen Hohlkörper 1 anliegt. Dieser Ring 6 ist sehr viel schmaler
als der Hohlkörper 1 und ragt teilweise ttber die Buchse 3 hinaus. Beim Zusammenbau wird die Scheibe 5 einer
bestimmten Belastung unterworfen, die beträchtlich geringer ist als die Belastung im Betrieb. Der Hohlkörper 1 wird
dadurch in seiner Form verändert wie in der Zeichnung dargestellt. Eine Scheibe 7 wird dann an der der Scheibe
5 entgegengesetzten Seite der Buchse 2 befestigt und liegt an dem Ring 6 an, indem er den zylindrischen Hohlkörper
in seiner zusammengedrückten Lage auch nach Portnahme der
Belastung, d.h.· in einer vorgespannten Lagehält, gleichzeitig den Ring 6 zusammenpressend«,
Bei einer Ausftfhrungsform wird die Buchse 2, Scheibe
an der einen Seite und Scheibe 7 an der anderen Seite durch ein Rohr 8 zusammengehalten, das durch die Buchsen und
beide Scheiben hindurchreicht und durch Umbördelung an
beiden Enden mit den Scheiben vernietet ist. Die innere Buchse 2 ist an den der Scheibe 5 zugekehrten Ende mit
einer Verdickung 9 versehen, deren Zweck spftter erklärt
werden wird.
Fig.2 zeigt die Form der Elastizitäts- Kurve des in Figd
dargestellten Verbindungsstücks. Beim Aufbringen einer Belastung bis zum Vorspannungswert entsteht eine geringe
Formänderung, indem der Ring 6 sich ausdehnt. Diese Formänderung wird durch den ersten steilen Kurvenabschnitt
a wiedergegeben, indem die Elastizität sehr gering ist. Der GummihohlkBrper 1 ist nunmehr frei und wird
Formveräkderungen, entsprechend seiner natürlichen Elastizität unterworfen, bis die Wirkung der Verdickung
zunächst und dann der Scheibe 5 die Elastizität vermindert indem sie die Formveränderung begrenzt wenn die Grenzlage
der Buchse erreicht ist, in der jede rftckfederungskraft
aufhört. Die Elastizität des freien Hohlkörpers wird durch den Kurvenabschnitt b wiedergegeben und die
verringerte Elastizität durch den Abschnitt c.
Wenn das oben beschriebene Verbindungsstück zur Verbindung zwischen Motor und Fahrgestellrahmen eines Kraftfahrzejigs
benutzt wird, veranlassen die normalen Motorschwingungen periodische Formanderungen des zylindrischen Gummihohlkörpers
entsprechend dem mittleren Kurven abschnitt b, eine kräftige Schwingung infolge eines Stosses oder aus einem anderen
Grund verursacht eine weitere Formveränderung des Hohlkörpers, der plötzlich ausschlägt und entspricht den
Endabschnit^en a, c der Kurve bis die Grenze des
unelastischen Zustandes erreicht ist.
Die Form der Kurve, vor allem ihrer Endstücke, a,c, hängt sowohl von der Form und Elastizität des Gummiringes
6 als auch von der Form und der Länge- der Verdickung 9 und der Form der Scheibe 5 ab· Diese Merkmale sollen zur
Anpassung an den gegebenen Zweck gewShlt werden, d.fcudie
gewünschte Länge und Steigungsgrad der Kurvenabschnittβ
a,b,c, im schaubild·
Bauliehe Einzelheiten des Verbindungsstückes mögen von dem hier beschriebenen und gezeichneten ^usffthrungsbeispiel
abweichen ohne dass sie aus dem Rahmen des Erfindungsgedankens herausfallen»
Claims (1)
- Patentansprüche1·) Schwingungsdampfer-Verbindung bestehend aus zwei Metall-"buchsen, welche zwecks Befestigung an den gegeneinander schwingenden Teilen mit Flanschen, Rändern o»dgl*versehen sind und einem zwischen den Metallbuchsen angeordneten, gegen Verschiebung gesicherten Gummihohlzylinder, der in Richtung der Belastung, d.i. in axialer Richtung vorgespannt ist, sodass er eine verhältnismassig geringe Elastizität bzw. verhältnismässig hohe Steifigkeit am Anfang und eine erhöhte Elastizitätbei Überschreitung des Vorspannungswertes gewährleistet. 2.) Verbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vorspannung des Gummihohlzylinders an dem der Belass tung abgekehrten Ende der äusseren Metallbuchse ein Gummiring vorgesehen ist, der tlber die den Gummihohlzylinger enthaltende Buchse hinausragt und durch eine mit der inneren Metallbuchse verbundene Scheibe gegen den GummihohlkBrper gepresst wird»3») Verbindungsstuck nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils gewünschte Anfangs—Elastizität durch die Form und die elastizität des Gummiringes bestimmt wird.4.) Verbindungsstück nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Buchse an dem dem Gummiring abgewendeten Snde mit einer wulstförmigen Verdickung versehen ist, durch welche dem Verbindungsstück unter einer den vorbestimmten wert•frberschre it enden Last eine geringere Elastizität "bzw· grttssere Steifigkeit Ms zur Aufhebung der Rückfederung verliehen wird.
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