DEP0012159DA - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Bildtonfilmen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von BildtonfilmenInfo
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Description
Es ist bekannt, zur Erzeugung eines stereophonischen Effektes eine zweispurige Aufzeichnung über getrennte Kanäle aufzunehmen und über getrennte Kanäle wiederzugeben. Nach dem bisherigen Verfahren wird diese zweispurige Aufzeichnung im Negativ in einer Breite aufgenommen, die gleich der Breite der Tonspur beim normalen Bildtonpositiv ist. Dies hat zwar den Vorteil, das für die Kopie normale Einrichtungen benutzt werden können, aber den Nachteil, dass die qualitativ in Bezug auf Frequenz und Dynamik erheblich verbesserte Stereoaufzeichnung nicht in vollem Umfange in ihren Vorteilen zur Wirkung kommt. Es wird deswegen gemäss der Erfindung vorgeschlagen, die doppelspurige Stereoaufzeichnung im Negativ so aufzuzeichnen, dass jede Spur die Breite der bisher normalen Einfachspur besitzt und bei der Übertragung auf das Positiv die beiden Spuren auf das normale Mass für die Einfachspur zu verkleinern. Bei diesem Verfahren wird einmal die Aufzeichnung im Negativ nach der fotographischen Seite besser als bei einer verkleinerten Aufnahme, damit werden auch die möglichen Fehler bei der Kopie verkleinert
und die Aufzeichnung für die Wiedergabe bei Bildtonfilmen im Endergebnis auch besser. Sodann ergibt dieses Verfahren eine grösseren Dynamik. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die bisherigen Kameras, welche für die normalen Einspuraufzeichnungen eingerichtet sind, leichter auf die Doppel für <Nicht lesbar> umgestellt werden können.
Gemäss der weiteren Erfindung wird für die beschriebenen Doppelspuren eine optische Einrichtung vorgeschlagen, deren optisches System so eingerichtet ist, dass es in Filmlaufrichtung quer zum Film eine um die Hälfte verkleinerte Aufzeichnung erzeugt.
Die Erfindung und weitere dazugehörige Einzelheiten werden anhand der Abb. 1 beispielsweise erläutert.
Abb. 1 zeigt einen normalen Negativtonstreifen F von 35 mm Breite. Bei diesem Streifen nimmt die Einfachspur eine Breite von 1,8 mm ein. Gemäss der Erfindung werden zwei Stereospuren S 1 und S 2 so aufgezeichnet, dass jede Spur eine Breite s 1 bzw. s 2 einnimmt, die gleich der Breite der bisherigen Normalspuren ist, also 1,8 mm. Diese beiden Spuren werden gemäss der Erfindung auf ein Bildpositiv F in Abb. 2 so übertragen, dass sie zusammen die normale Spurbreite s von 1,8 mm einnehmen. Die Tonspuren liegen dabei in der sonst üblichen Weise zwischen der Perforation und Bild. Die Übertragung kann auf optischem oder elektroskopischen Wege erfolgen. Von dem Originalnegativ kann auch unter Verkleinerung ein Dup-Negativ gezogen werden, von dem dann die Vorführkopien gemacht werden.
Für die Kopie kann eine Anordnung gemäss Abb. 3 verwendet werden, in der eine optische Kopieeinrichtung im Prinzip dargestellt ist. Der Negativ-Film F mit den gemäss der Erfindung <Nicht lesbar> Doppelspuren S1 und S2 wird von einer Lampe L über einen Kondensator beleuchtet. Das durch den Film F tretende Licht wird durch die Optik O mit einer Zylinderlinse Z auf den Positiv-Film F' abgebildet; dabei liegt die Zylinderlinse Z mit ihrer Achse in Laufrichtung der Filme und ist so eingerichtet, dass sie beide Tonspuren S 1 und S 2 des Negativs um die Hälfte verkleinert und auf den Positiv-Film F' abbildet, sodass sie in dem normalen Raum für die Tonaufzeichnung bei einem Bildtonfilm Platz findet. Anstelle einer optischen Kopie
kann in sinngemässer Anordnung auch eine elektro-optische treten. Die Übertragung kann auch auf ein Dup-Negativ erfolgen.
Die Erfindung kann im Prinzip auch unter entsprechender Abänderung der Dimension für Schmalfilme angewendet werden. Der Rahmen der Erfindung wird in beiden Fällen auch, dann nicht überschritten, wenn die angegebene Masse für die Tonspurbreite sich infolge Änderung der Norm oder dergleichen in einem gewissen Umfang ändern. Wesentlich ist der Grundgedanke, zuerst eine breite Spur auf dem Negativ zu erzeugen und danach auf dem Wege der Kopie eine schmale. Dieser Erfindungsgedanke kann auch bei anderen doppelspurigen Aufzeichnungen, wie z.B. Gegentaktaufzeichnungen angewendet werden, ferner dann, wenn mehrere Doppelspuren aufgezeichnet werden sollen.
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen von Bildtonfilmen durch optisches Kopieren oder elektro-optisches Umschreiben einer auf dem Originalfilm befindlichen doppelspurigen Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopieren oder Umschreiben quer zur Längsrichtung der Tonspur verkleinert ausgeführt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Optik des Kopiergerätes befindliche Zylinderlinse (Z) mit parallel zu den Tonspuren liegender Achse.
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