DEP0011654DA - Hochfrequenzempfänger - Google Patents

Hochfrequenzempfänger

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Publication number
DEP0011654DA
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Germany
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feedback
frequency receiver
capacitor
high frequency
receiver
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Kurt Dipl.-Ing. Berlin Hagenhaus
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

In einfachen Rundfunkempfängern hat man vielfach auf die Anwendung eines besonderen Potentiometers zur Lautstärkenregelung verzichtet und die einstellbare Rückkopplung zur Lautstärkenregelung herangezogen. Beim Einfall hoher Feldstärken kann jedoch auf diese Weise die Lautstärke häufig nicht genügend vermindert werden, d.h. der Regelbereich der Rückkopplung ist ungenügend. Gemäß der Erfindung wird nun dieser Bereich dadurch erweitert, dass man eine fest eingestellte Gegenkopplung für die zu empfangenden hochfrequenten Schwingungen vorsieht, derart, dass bei Einstellung der Rückkopplung (Mitkopplung) auf den Wert Null eine wesentliche Verminderung der Empfindlichkeit des Empfängers eintritt. Meist genügt es, diese Gegenkopplung mit Hilfe eines zwischen Anode und Gitter liegenden kleinen Kondensators zu schaffen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur dargestellt. Mit 1 ist eine Penthode bezeichnet, die in üblicher Weise als Gittergleichrichter arbeitet. Der Empfangskreis besteht aus der Induktivität 2 und der einstellbaren Kapazität 3. Dieser Kreis ist über den Kondensator 4 mit der Antenne gekoppelt. 5 ist der Gitterkondensator, 6 der Ableitwiderstand. 7 ist eine Rückkopplungsspule, 8 der zur Einstellung des Rückkopplungsgrades dienende
Kondensator. 9 ist der Anodenwiderstand, 10 der Koppelkondensator, der die Niederfrequenz auf die folgende Röhre überträgt. 11 ist ein ohmscher Widerstand, der durch den Kondensator 12 gegenüber der Anodengleichspannung und der Tonfrequenz im wesentlichen abgeriegelt ist. Er hat den Zweck, die Regelbarkeit des Rückkopplungsgrades im Bereich kurzer Wellen zu verbessern. Die Gegenkopplung gemäß der Erfindung wird durch einen Kondensator 13 herbeigeführt, der zwischen die Anode und den Gitterkreis gelegt ist. Seine Größe liegt bei der Verwendung von Penthoden mit einem Innenwiderstand in der Größenordnung von 1 bis 2 Kilo Ohm bei etwa 2 bis 5 pF. Der Kondensator 13 setzt durch die Gegenkopplung die Empfindlichkeit des Eingangskreises soweit herab, dass auch bei großen Feldstärken die Empfangslautstärke genügend vermindert werden kann. Die damit verbundene Herabsetzung der Selektivität ist meist unbeachtlich, weil sie nur dann eintritt, wenn der zu empfangene Sender sehr lautstark ist und deshalb Schwierigkeiten wegen der Trennschärfe nicht zu befürchten sind.

Claims (2)

1. Hochfrequenzempfänger (Rundfunkempfänger), bei dem eine regelbare Rückkopplung gleichzeitig zur Lautstärkenregelung dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger neben der veränderbaren Mitkopplung mit einer fest eingestellten hochfrequenten Gegenkopplung versehen ist.
2. Hochfrequenzempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenkopplung ein zwischen Anode und Gitter eingeschalteter kleiner Kondensator (etwa 2 pF) dient.

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