DE307645C - - Google Patents
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- circuit
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- induction
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/38—Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
- H04B1/40—Circuits
- H04B1/50—Circuits using different frequencies for the two directions of communication
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Signal Processing (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN
AM 19. SEPTEMBER 1919
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sendeempfangsanlage
für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie mittels Kathodenstrahlröhren, bei der beim Umschalten vom Empfang auf
Senden oder umgekehrt ohne besondere Nachstellung die gleiche Welle bestehen bleiben soll.
Die neue Schaltung ist ferner unter Berücksichtigung der Forderung ausgeführt, daß den
verschiedenen Stationen gruppenweise je eine
ίο konstante Welle zugeordnet werden soll;
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher erläutert:
■ Die Anlage besteht aus der Antenne ι und dem Gegengewicht oder der Erdung 2. Die Antenne sowohl wie das Gegengewicht können durch den Schalter 3 auf Senden oder auf Empfang gelegt werden. Der Empfangskreis besteht aus dem-Rückkopplungstransformator 4 und dem Suchvariometer 5, welch letzteres die Empfangswelle um wenige Prozent ändern kann. An den Rückkopplungstransformator 4 und an die Antenne 1 ist die Empfangsröhre 6 mit dem Telephon 7 in der bekannten Weise angeschlossen.
■ Die Anlage besteht aus der Antenne ι und dem Gegengewicht oder der Erdung 2. Die Antenne sowohl wie das Gegengewicht können durch den Schalter 3 auf Senden oder auf Empfang gelegt werden. Der Empfangskreis besteht aus dem-Rückkopplungstransformator 4 und dem Suchvariometer 5, welch letzteres die Empfangswelle um wenige Prozent ändern kann. An den Rückkopplungstransformator 4 und an die Antenne 1 ist die Empfangsröhre 6 mit dem Telephon 7 in der bekannten Weise angeschlossen.
Zur Schwingungserregung gelangt eine Kathodenstrahlröhre
8 zur Verwendung; deren Energie durch eine Taste 9 auf einen Zwischenkreis 10 geschickt werden kann. Mit diesem
Zwischenkreis 10 ist durch die Selbstinduktion 11 der Sendekreis gekoppelt. Die Kopplung
zwischen dem Zwischenkreis und der Selbstinduktion 11 ist aus konstruktiven und
elektrischen Gründen auf einen bestimmten Wert festgelegt. Damit nun beim Bedienen
desSchalters 3 der Sendekreis und der Empfangskreis die gleiche, Welle ergeben, ist in dem
Sendekreis eine Zusatzselbstinduktion 12 vorgesehen, die derart bemessen ist, daß die
Selbstinduktion der Kopplungsspule 11 und der Spule 12 gleich der Selbstinduktion des.
Rückkopplungstransformators 4 und des Suchvariometers 5 ist.
Die Anlage soll vorwiegend für Stationen verwendet werden, für die eine einzige bestimmte Welle vorgeschrieben ist, die von der
Bedienungsmannschaft nicht verändert werden darf. Man kann dieses Ziel dadurch erreichen,
daß man für die Zwischenkreiskapazität 13 und für das Variometer 14 rechnerisch' festgelegte
konstante Werte vorsieht.· Gemäß· einem weiteren Gedanken der vorliegenden Erfindung
sind diese beiden Teile jedoch veränderlich ausgeführt und mit einer besonderen, während
der Benutzung der Apparatur abgedeckten Feststellvorrichtung versehen. Dadurch erhält
man den Vorteil, daß die Station jederzeit auf Wunsch auch auf andere Wellen geeicht
werden kann. Diese Eichung würde dann in folgender Weise ausgeführt werden:
Zunächst wird im Laboratorium die variable Selbstinduktion 14 annähernd und der variable
Kondensator 13 genau auf den richtigen Wellenwert eingestellt und hierauf der Kondensator 13
blockiert. Für die Feststellung des Variometers 14 wird eine Einrichtung verwendet, 65'
die die Möglichkeit gibt, dem Variometer noch kleine Verstellungen'innerhalb eines bestimmten
Bereiches zu erteilen. Nachdem die Stations-
welle dann in Übereinstimmung mit den praktischen Betriebsverhältnissen, z. B. durch Einbau
auf einem Flugzeug mittels der noch verbleibenden Verstellbarkeit des Variometers genau
abgestimmt ist, wird dieses Variometer ebenfalls für die Bedienungsmannschaft unverstellbar blockiert. Die Anlage besitzt dann
die vorgeschriebene konstante Welle, die jedoch jederzeit durch Wiederholung der beschriebenen
Eichungsarbeiten auf jeden beliebigen Wert geändert werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltung für Röhrensender und -empfänger der drahtlosen Telegraphie mit einer einzigen konstanten Sende- und Empfangswelle/dadurch gekennzeichnet, daß als Empfangskreis eine Rückkopplung mit Suchvariometer und zum Senden ein vom Röhrengenerator gespeister unveränderlicher Zwischenkreis verwendet wird, wobei der Sendekreis durch Zusatzselbstinduktionen in Übereinstimmung mit dem Empfangskreis gebracht ist.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch 2; gekennzeichnet, daß das Antennen variometer und die Zwischenkreiskapazitäf variabel, jedoch mit Eichfeststellungen versehen sind, zum Zwecke, wahlweise die Anlage für verschiedene konstante Wellen zu eichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307645C true DE307645C (de) |
Family
ID=560965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307645D Active DE307645C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307645C (de) |
-
0
- DE DENDAT307645D patent/DE307645C/de active Active
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