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WiderstandsgekoppelterHochfrequenzverstärker.
Es ist bekannt, die Leistungsfähigkeit und Empfindlichkeit von Empfangsgeräten der drahtlosen Telegraphie und Telephonie durch Verwendung von Hochfrequenzverstärkern zu steigern, wobei im
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abgestimmte Hochfrequenzverstärker verwendet werden. Bei solchen müssen dann besondere Mittel (Neutralisation z. B. ) verwendet werden, um Selbsterregung zu verhindern. Widerstandskapazitäts- gekoppelte Verstärker sind bisher für die hochfrequente Verstärkung höherer Frequenzen nicht brauchbar gewesen, da sie infolge der schädlichen Kapazitäten im Aufbau der Verstärker nur einen sehr geringen oder gar keinen Verstärkungsgrad mehr aufweisen.
Die Erfindung gibt die Mittel an, um mit widerstandsgekoppelten Hochfrequenzverstärkern auch bei höheren Frequenzen hohe Verstärkungsgrade zu erzielen. Dies wird erfindungsgemäss durch eine besondere Bemessung der Kopplungselemente erreicht. Durch geeignete Abschirmung wird jede Selbst-
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Verstärkung erzielt wird, wobei der Niederfrequenzverstärkungsgrad möglichst gering gehalten wird. Dies wird erfindungsgemäss durch eine derartige Bemessung der Kopplungskondensatoren erreicht, dass ihr kapazitiver Widerstand gegenüber dem Gitterkreiswiderstand der nächsten Röhre klein für Hoeh- frequenz, dagegen gross für Niederfrequenz ist.
Ist #1 die Kreisfrequenz der Hoehfrequenz und (02 die
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mässig so wählen, dass ist. Daraus ergibt sich für den Kopplungskondensator ein Wert von
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jede gegebene Frequenz bei Einhaltung der angegebenen Grenze ertbedingungen den günstigsten Wert des Kopplungskondensators zu berechnen.
Die übrigen Kopplungselemente werden zweckmässig so gewählt, dass die Anodenwiderstände in der Grössenordnung von 2000 bis 100.000 Ohm, die Gitterableitungswiderstände in der Grössenordnung von 6000 bis 300. 000 Ohm liegen.
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dadurch erreicht wird, dass der abgestimmte Empfangskreis lose mit einem aperiodischen Eingangskreis im Hochfrequenzverstärker gekoppelt ist, wobei die Selbstinduktion dieses Eingangskreises, der nur aus einer Spule besteht, so gewählt ist, dass ihre Grösse dem zu empfangenden Frequenzbereich angepasst ist. Im Ausgangskreis des Hochfrequenzverstärkers befindet sich ebenfalls nur eine Spule, an die lose der abgestimmte Eingangskreis zum Gleichrichter und Niederfrequenzverstärker angekoppelt ist.
Die Selbstinduktion dieser Spule wird kleiner als die der Spule des Eingangskreises gewählt.
Um die Lautstärke des Hochfrequenzverstärkers auf bequemste Weise zu regulieren, wird in den Heizkreis der letzten Hoehfrequenzröhre bzw. Mehrfaehröhre ein regelbarer Widerstand gelegt, der es gestattet, in einfacher Weise, ohne störende Geräusche hervorzurufen, die Lautstärke in grossem Bereich durch Verlagerung des Arbeitspunktes auf der Charakteristik der Röhre zu ändern.
Eie Erfindung sei durch zwei Abbildungen erläutert. In der Fig. 1 bedeutet 1 einen Empfangsrahmen mit einem Drehkondensator 2 von zirka 500 em Kapazität und einer Selbstinduktion. 3, nie
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führt eine Leitung zu dem Kopplungskondensator 112 des nächsten Systems 11 und weiter über einen Anodenv. iderstand S von einigen 10.000 Ohm zu der : CurehfÜhnmg a1. An diesen Punkt wird die Anoden-
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positive Heizleitung. Lie Anode 13 des Systems II ist mit der Durchführung a2 verbunden. von der eine Leitung an den Kopplungskondensator 15 und an den Anodenwiderstand 14 führt. Der Anodenwiderstand 14 ist mit dem +Pol der Anodenbatterie verbunden.
Der Kopplungskondensator 15, der ebenso wie der Kopplungskondensator 112 eine Kapazität unter 200 em besitzt, ist mit der Durchführung g3 verbunden, an der das Gitter 16 des Systems III, das sieh in der zweiten Hochfrequenz- mehrfaehröhre B befindet, gelegt. Abgeleitet wird das Gitter 16 über den Hochohmwiderstand 17,
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und mit dem Anodenwiderstand 20 verbunden. Dieser liegt an der Durchführung a3, an welche wieder die Anodenspannun g gelegt wird. Der Kopplungskondensator 21 ist mit dem Gitter 23 des Systems IV verbunden. Dieser wird über einen Hochohmwiderstand 22 abgeleitet an das negative Ende des Heiz- fadens.'24. der mit dem Heizfaden 18 in Reihe geschaltet ist. Das positive Ende des Heizfadens 24 liegt
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Lie beiden Mehrfachrölhren A und B sind in bezug auf die Heizleitung parallel geschaltet. In den Heizkreis der zv eiten Mehrfachrohre ist ein regelbarer Widerstand 32 eingeschaltet, der zur Regulierung der Lautstärke dient. Beide Mehrfachröhren 1 und 73 sind von einem metallischen Schirm-3-3 umgeben, der geerdet ist oder mit der Heizleitung verbunden wird.
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