DE660392C - Verfahren zur Verminderung des stoerenden Einflusses von unerwuenschten Resonanzstellen, insbesondere fuer Rundfunkgeraete - Google Patents
Verfahren zur Verminderung des stoerenden Einflusses von unerwuenschten Resonanzstellen, insbesondere fuer RundfunkgeraeteInfo
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- DE660392C DE660392C DEM136405D DEM0136405D DE660392C DE 660392 C DE660392 C DE 660392C DE M136405 D DEM136405 D DE M136405D DE M0136405 D DEM0136405 D DE M0136405D DE 660392 C DE660392 C DE 660392C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/1638—Special circuits to enhance selectivity of receivers not otherwise provided for
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Description
Elektrische Schwingungskreise, insbesondere für Rundfunkgeräte, die aus durch. Blindwiderstände
überbrückten, unter sich, parallel geschalteten Kapazitäten und Induktionen bestehen,
sind bekannt. Derartige Schwingungskreise rinden besonders Verwendung, um
Resonanzkurven mit einem Maximum und Minimum zu erzielen. Nach, bereits gemachten
Vorschlägen bietet es besondere Vorteile
ίο hinsichtlich der Absiebung fernab von der
gewünschten Abstimmfrequenz liegender Störfrequenzen oder der Gleichhaltung des Frequenzabstandes von Maximum und Minimum
über den ganzen Abstimmbereich, wenn die überbrückenden Blindwiderstände mindestens
eine Induktion enthalten. Nun weisen aber Induktionen zusammen mit ihrer Eigeinkapazität
oder mit zusätzlichen Kapazitäten, z. B. Röhrenkapazitäten, Eigenwellen auf, welche zusätzliche, unerwünschte Resonanzsteilen
hervorrufen. Diese unerwünschtein Resonanzstellen lassen sich besonders schlecht
unterdrücken, wenn sie je nach Abstimmung des Gesamtschwingungskreises bei verschiedenen
Frequenzen auftreten.
Nach den Erkenntnissen der vorliegenden Erfindung kann die FrequenzverSchiebung der
unerwünschten Resonanzstellen dadurch verhindert werden, daß mindestens zwei zusätzliche
Blindwiderstände eine Eigenwille aufweisen und daß diese Eigenwellen gleich groß
sind. In diesem Fall weisen diese Blindwiderstände gleicher Eigenwelle für eben diese
Eigenwelle einen theoretisch unendlich großen Widerstand auf, und es verhindert so jeweils
einer dieser zusätzlichen Blindwiderstände gleicher Eigenwelle einen verstimmenden Einfluß
des abstimmenden Parallelkreises auf einen der andern zusätzlichen Blindwiderstände.
Der nachteilige Einfluß der unerwünschten Resonanzstelle kann dann auf einfache Weise mit bekannten Mitteln, z. B.
durch einen Sperr- oder Saugkreis, beseitigt werden. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen,
daß durch Zuschaltung von Induktionien oder Kapazitäten zu einem oder meh-
reren zusätzlichen Blindwiderständen mindestens zwei zusätzliche Blindwiderstände auf
gleiche Eigenwelle gebracht werden.
Die Abbildung zeigt als Beispiel die Schal'·5
tung eines Rundfunkempfängers, die nach'«an '
Vorschlägen der vorliegenden Erfindung araV gebildet ist. In der Abbildung stellt ι dile""'
Antenne, 2 die Erde dar. Die Induktions,-spule 3 bewirkt die Ankopplung der Antenne
an den ersten Schwingungskreis; dieser besteht aus dem Parallelkreis 4, 5, der durch die
zusätzlichen BHndwiderstände 6, 7 überbrückt ist. Hierbei ist es nicht erforderlich, daß die
Spulen 6,7 im Abstimmbereich einen induktiven Blindwiderstandscharakter haben, wenn
dies auch hinsichtlich der Erzielung eines möglichst wenig schwankenden. Frequenzabstandes
von Maximum und Minimum über den ganzen Abstimmbereich Vorteile bietet. Die Spule 6 ist mit der Induktion 3 des Antennenkreises
gehoppelt. Neu ist, daß die zusätzlichen Blindwiderstan.de nicht allein aus
den Induktionen 6, 7 bestehen, daß vielmehr zu 6 die Kapazität 6a und zu 7 die Kapazität
7fl parallel gelegt sind. Die Kapazität y
ist als veränderlich angedeutet, so daß die Eigenwellen der von 6 und 6a sowie 7 und 7°-
gebildeten Schwingungskreise auf gleiche Werte eingestellt werden können. Da nach
der Erkenntnis der Erfindung· dann die zusätzliche Eigenwelle des Gebildes durch den
Abstimmvorgang nicht mehr geändert wird, so ist es verhältnismäßig leicht, diese konstante
EigenwieUe unschädlich zu machen. Die Wirkungsweise des Schwingungskreises
4> S) 6, 7 wird im übrigen durch die Zuschaltung
'der Kapazitäten 6a und 7" nicht geändert.
Der Parallelkreis 4, 5 sperrt im Resonanzfall als Sperrkreis den einfallenden Signalen den
Weg ab, dagegen besitzt der gesamte Parallelkreis 4, 5, -6, 6a, 7,7a im Resonanzfalle die
größte Durchlässigkeit für die Signale. Es entsteht also ein Minimum und ein Maximum
in der Resonanzkurve. Die Nutzspannung wird am zusätzlichen Blindwiderstand 7,7" abgegriffen
und durch die Kapazität 8 dem Gitter der Verstärkerröhre 9 zugeführt. Von dem
Außenwiderstand 10 der Röhre 9 wird die verstärkte Hochfrequenz abgegriffen und über
die Kapazität 11 dem aus der Induktion 12,
der Kapazität 13 und den zusätzlichen Blindwiderständen
14, 15 bestehenden Schwingungskreis zugeführt. Bei der für diesen Schwin
gungskreis gewählten Schaltung wird das Minimum in der Resonanzkurve durch die
Serienresonanz von dem Parallelkreis 12, 13
mit dem zusätzlichen Blindwiderstand 15
"durch Ableitung der Spannung zur Erde 2
'erzeugt, idas Maximum wiederum durch Parallelresoinanz
des ganzen Kreises 12, 13, 14,15.
Das Minimum dieses Kreises liegt auf der andern Seite des Maximums wie beim Eingangskreis
4, 5, 6, 7, so daß in der resultierenden Resonanzkurve, wenn beide Maxima zur
Deckung gebracht sind, das Maximum an jeder Seite von einem der Minima flankiert
wird. Bei diesem Schwingungskreis 12, 1.3, 14, 15 ist nur die Induktion 15 durch Zu,-schaltung
einer Kapazität 15« ergänzt worden. Wie angedeutet, wirkt die Induktion 14 schon
mit ihrer Eigenkapazität der Röhre 9 samt allen zu dieser gehörenden Kapazitäten als
Schwingungskreis. Dies ist durch· punktierte Darstellung einer Kapazität 14° versinnbildlicht
worden. Der veränderliche Kondensator 15* kann also leicht so eingestellt werden,
daß wiederum die Eigenwellen von 14, 14"
und 15, 15° gleich sind. Dann bleibt
wiederum die Eigenwelle des ganzen Gebildes 12,, 13, 14, 14«, 15, 15« auch während des
Abstimmvorgangs konstant und kann leicht unterdrückt werden.
Die an dem zusätzlichen Blindwiderstand 14, 14« abgegriffene Spannung wird durch
die Kapazität 16 der Audionröhre 17 zügeführt,
welche sie gleichrichtet und verstärkt, so daß die Niederfrequenz im Telephon 18
hörbar wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Verminderung des störenden Einflusses von unerwünschten Resonanzstellen, welche neben dem gewünschten Maximum oder Minimuni in Resonanzkurven von elektrischen Schwingungskreisen, die aus durch zusätzliche Spulen überbrückten, unter sich parallel geschalteten Kapazitäten und Induktionen bestehen, zusätzlich auftreten, insbesondere für Rundfunkgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zuschaltung von Induktionen oder Kapazitäten zu einem oder mehreren zusätzlichen. Blindwiderständen mindestens zwei der zusätzlichen Blindwiderstände auf gleiche Eigenwelle gebracht werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM136405D DE660392C (de) | 1936-11-24 | 1936-11-24 | Verfahren zur Verminderung des stoerenden Einflusses von unerwuenschten Resonanzstellen, insbesondere fuer Rundfunkgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM136405D DE660392C (de) | 1936-11-24 | 1936-11-24 | Verfahren zur Verminderung des stoerenden Einflusses von unerwuenschten Resonanzstellen, insbesondere fuer Rundfunkgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660392C true DE660392C (de) | 1938-05-21 |
Family
ID=7333560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM136405D Expired DE660392C (de) | 1936-11-24 | 1936-11-24 | Verfahren zur Verminderung des stoerenden Einflusses von unerwuenschten Resonanzstellen, insbesondere fuer Rundfunkgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660392C (de) |
-
1936
- 1936-11-24 DE DEM136405D patent/DE660392C/de not_active Expired
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