DE722240C - UEberlagerungsempfaenger mit Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des UEberlagererkreises durch Induktivitaetsaenderung - Google Patents
UEberlagerungsempfaenger mit Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des UEberlagererkreises durch InduktivitaetsaenderungInfo
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- DE722240C DE722240C DET51929D DET0051929D DE722240C DE 722240 C DE722240 C DE 722240C DE T51929 D DET51929 D DE T51929D DE T0051929 D DET0051929 D DE T0051929D DE 722240 C DE722240 C DE 722240C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J3/00—Continuous tuning
- H03J3/28—Continuous tuning of more than one resonant circuit simultaneously, the tuning frequencies of the circuits having a substantially constant difference throughout the tuning range
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Description
- Überlagerungsempfänger mit Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des Überlagererkreises durch Induktivitätsänderung Es ist bekannt, die Abstimmung der Hochfrequenzschwingungskreise und des überlagei-ungssch@vingungskreises eines LTberlagerungsempfängers mittels veränderbarer Induktivitäten vorzunehmen, welche aus einer Spule mit einem einschiebbaren ferro@magnetischen Kern, z. B. einem. Mass.ekern, bestellen. Die Vorteile dieses Abstimmungsverfahrens bestehen darin, da.ß sich kleine Abmessungen des Empfängers erzielen lassen, daß die Abstimmanordnung billig ist .Lmd daß ferner die Möglichkeit besteht, eine über den Bereich konstante absolute Bandbreite zu erzielen. Dieses Abstimmverfahren hat jedoch den Nachteil, daß die Schwingungskreisenicht genügend temperaturunabhängig sind. Dieser Nachteil läßt sich vermeiden, wenn man in bekannter Weise zur Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des L'berlagererkreises, an Stelle der ferromagnetischen Kerne solche aus nicht magnetischem, elektrisch gut leitendem Metall, z. B. Kupfer, verwendet.
- Dieses. Abstimmverfahren .mit einem elektrisch leitenden Kern hat aber wieder den Nachteil; d.aß der Dämpfungsfaktor sehr viel größer ist als bei der Abstimmung mit Massehernen, nämlich einige Prozent, während bei Verwendung von Massekernen nur ein Dämpfungsfaktor bis zu i #b erhalten wird.
- Die Erfindung besteht darin, diese beiden bekannten Ahstimmverfahren miteinander iii folgender Weise zu vereinigen. Ineinem Cberlagerungsempfänger besteht erfindungsgemäß die bezüglich der Frequenz tQmperaturunabhängig ausgebildete veränderbare Induktivität des Lberlagerers aus einer Spule mit einem beweglichen nicht magnetischen, elektrisch gut leitenden Metallkern (Kupfer), während die weniger temperaturunabhängigen veränderbaren Induktivitäten der auf die Empfangsfrequenz abgestimmten Hochfrequenzkreise aus Spulen mit beweglichen ferromagnetischen Kernen bestehen.
- Bei einem überlagerungsempfänger ist nämlich vor allem eine hohe Tetnperäturunabhängigkeit des überl,agerers wichtig, da die Üb:erlagererfrequenz die Größe der Zwischenfrequenz bestimmt und in den Zwischenfrequenzstufen die hauptsächliche Selektion erfolgt. Unter Verwendung von elektrisch gut leitendem Material läßt sich eine veränderbare Induktivität leicht temperaturunabhängig machen, z. B. durch Verwendung .eines Keramikkörpers mit auf irgendeine Weise aufgebrachter. Metallschicht. Bei hohen Anforderungen an die Temperaturkonstanz läßt sich die Spule in bekannter Weise aus einem Keramikhohlkörper mit z. B. aufgebrannter Wicklung herstellen.
- In den Hochfrequenzstufen ist eine Temperaturkonstanz nicht so entscheidend wichtig, denn in der oder den Hochfrequenzstufen, welche bekanntlich hauptsächlich zur Fernhaltung der Spiegelfrequenzen und zur Beseitigung einer Kreuzmodulation mit starken Sendern dienen, ist die Selektion selbst bei Verwendung des Bandfilterprinzips noch so gering, daß sie gegenüber der Zwischenfrequenzs-elektion kaum eine Rolle spielt. Bei Telegraphieempfang ist eine mangelndeTemperaturkonstanz der Hochfrequenzkreise noch weniger wichtig als hie! Tel,ephonieempfang.
- Wesentlich ist dagegen für die Hochfrequenzstufen, daß der Eingangswert, d. h. das Verhältnis der Hochfrequenzspannung am Gitter der ersten Röhre, zu der von der Antenne gelieferten Hochfrequänzspannung und die Verstärkung groß sind, besonders mit Rücksicht auf .ein geringes Rauschen. Daher ist die Verwendung von ferromagnetische-n Kernen in den Hochfrequenästufen vorteilhaft. Im üb.erlagerer läßt sich dagegen der achteil des Metalllc-ernes, nämlich seine N dämpfende Wirkung und die dadurch be-1Ä,zrkte Verstärkungsminderung, durch eine ausreichende Rückkopplung leicht beseitigen.
- Die Erfindung nutzt also die Vorteile beider Abstimmverfahren gleichzeitig aus und erreicht trotzdem, daß ihre Nachteile, die bei alleiniger Verwendung eines der beiden Abstimtnverfahren untragbar sind, als unwesentlich zurücktreten.
- In der als Beispiel dienenden Abbildung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Die Schwingkreisspule :eines Hochfrequenzkreises ist mit SH und die Schwingkreisspule des L`herlagerers mit So bezeichnet.
- In die Spule SH wird die Eisenkernspule E hingetaucht und gleichzeitig mittels des Kupplungsgestänges G der Kern M aus elektrisch leitendem Material aus der zugehörigen Spule So herausgeschoben. Der Eisenkern wirkt ja bekanntlich erhöhend auf die Induktivit.ät und ein Kern aus nicht magnetischem. elektrisch leitendem Material vermindernd.
- Die Tendenz der Frequenzkurven beider Arten von veränderbaren Induktivitäten in Abhängigkeit von der Eintauchtiefe der Kerne ist bei nicht magnetischen Metallen und Hochfrequenzeisen ähnlich. Die genaue Einstellung des Gleichlaufes. bzw. der Ausgleich der Kurvenverschiedenheiten erfolgt entweder mechanisch z. B. durch Nockenscheihen oder durch verschiedene Formgebung der eingetauchten Körper.
- Ferner ist es möglich, zur Erzielung eines Gleichlaufes zwischen den Hochfrequenzkreisen und dem überlagererkreis in an sich bekannter Weise dem Kreis mit der höheren Frequenz, welcher meist der üb°rlagererkreis ist, eine einmalig eingestellte Induktivität parallel zti schalten und eine weitere einmal eingestellte Induktivität in Reihe zu schalten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: t. Üb.erlagerungsempfänger mit Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des überl_agererkreises durch Induktivitätsänderu.ng, dadurch gekennzeichnet, daß die bezüglich der Frequenz temperaturuaia.bhängig ausgebildete veränderbare Induktivität des überlagerers aus einer Spule mit einem beweglichen nicht magnetitischen, elektrisch gut leitenden Metallkern (Kupfer) besteht, während die weniger temperaturunabhängigen veränderbaren Induktivitäten der auf die Empfangsfrequenz abgestimmten Hochfrequenzkreise aus Spulen mit beweglichen ferrom.agnetischen Kernen bestehen.
- 2. Überlagerungsempfänger nach Anspilich r, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallkern der Induktivität des überl.agerers aus einer auf einen Keramiktragkörper aufgebrachten Metallschicht besteht.
- 3. Überlagerungsempfänger nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Spule des überlagerers auf einen Keramikhohlkörper aufgebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET51929D DE722240C (de) | 1939-03-12 | 1939-03-12 | UEberlagerungsempfaenger mit Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des UEberlagererkreises durch Induktivitaetsaenderung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET51929D DE722240C (de) | 1939-03-12 | 1939-03-12 | UEberlagerungsempfaenger mit Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des UEberlagererkreises durch Induktivitaetsaenderung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE722240C true DE722240C (de) | 1943-01-15 |
Family
ID=7563794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET51929D Expired DE722240C (de) | 1939-03-12 | 1939-03-12 | UEberlagerungsempfaenger mit Abstimmung der Hochfrequenzkreise und des UEberlagererkreises durch Induktivitaetsaenderung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE722240C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952008C (de) * | 1948-10-02 | 1956-11-08 | Blaupunkt Werke G M B H Zweign | UEberlagerungsempfaenger mit Induktivitaetsabstimmung |
| US4498064A (en) * | 1981-11-06 | 1985-02-05 | Clarion Co., Ltd. | Pushbutton tuner with staggered tuning coils |
-
1939
- 1939-03-12 DE DET51929D patent/DE722240C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952008C (de) * | 1948-10-02 | 1956-11-08 | Blaupunkt Werke G M B H Zweign | UEberlagerungsempfaenger mit Induktivitaetsabstimmung |
| US4498064A (en) * | 1981-11-06 | 1985-02-05 | Clarion Co., Ltd. | Pushbutton tuner with staggered tuning coils |
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