DE675076C - Verfahren zur Umschaltung des Abstimmbereiches von elektrischen Schwingungskreisen - Google Patents

Verfahren zur Umschaltung des Abstimmbereiches von elektrischen Schwingungskreisen

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DE675076C
DE675076C DEM136911D DEM0136911D DE675076C DE 675076 C DE675076 C DE 675076C DE M136911 D DEM136911 D DE M136911D DE M0136911 D DEM0136911 D DE M0136911D DE 675076 C DE675076 C DE 675076C
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DE
Germany
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reactances
parallel resonance
additional
resonance circuit
circuit
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Application number
DEM136911D
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English (en)
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Bernd Meininghaus
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BERND MEININGHAUS
Original Assignee
BERND MEININGHAUS
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/24Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection
    • H03J5/242Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection used exclusively for band selection

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  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zur Umschaltung des Abstimmbereiches von elektrischen Schwingungskreisen Den Resonanzkurven von elektrischen Schwingungskreisen gibt man häufig, insbesond,erc bei Rundfunkgeräten, eine unsymmetrische Gestalt, um auf diese Weise einseitig die Flankensteilheit zu erhähen. Man kann dann aus zwei umgekehrt unsymmetrischen Resonanzkurven .eine resultierende Resonanzkurve mit beiderseits steilen Flanken bilden. Zweckmäßig wird hierbei nach einem bekannten Vorschlag an jede Seite des Maximums in der resultierenden Resonanzkurve je ein Minimum gelegt. Am vorteilhaftesten wird ein oder werden beide Minima durch einen mit einem P,ar allelresonanzkreis in Serie schwingenden zusätzlichen Blindwiderstand erzeugt und der maximale Scheitelpunkt durch Überbrückung der Serienschaltung des Parallelresonan7kreises und des zusätzlichen Blindwiderstandes durch einen weiteren zusätzlichen Blindwiderstand.
  • Die Anordnung von zusätzlichen Blindwiderständen bringt den Nachteil, mit sich, daß bei einer Umschaltung des Wellenbereiches, welcher mit den vorhandenen Abstimmitteln bestrichen werden soll, auch die Blindwider standswerte der zusätzlichen Blindwiderstände verändert werden müssen. Der Mehraufwand für die Umschaltung wird besonders fühlbar, wenn zu einem Parallelresonanzkreis mehrere Blindwiderstände zusätzlich angeordnet sind. Für eine gegebene Bandbreite, d. h. für einen gegebenen Abstand der minimalen Scheitelpunkte voneinander und von dem maximalen Scheitelpunkt müssen die zusätzlichen Blindwiderstände nämlich in .einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander stehen, so daß die Veränderung des einen eine gleichartige Veränderung des andern bedingt.
  • Es sind bereits Vorschläge bekannt, eine Änderung des wirksamen Blindwiderstandes von Spulen durch Kopplungsänderung vorzunehmen. Erfindungsgemäß sollen entsprechende Maßnahmen angewendet werden, um eine Veränderung der zusätzlichen Blindwiderstände bei einer Umschaltung des Abstimmbereiches überhaupt zu veI-meiden, und es wird demgemäß vorgeschlagen, daß durch bei der Umschaltung erfolgende Verlegung des Anschlusses mindestens einer der zusätz-,
    lichen Blindwiderstände an einen der Blie,,
    widerstände des Parallelresonanzkreises
    mittlere Frequenzabstand zwischen Maximal=
    und Minimalpunkt für jeden Abstimmbereich auf etwa gleiche Größe gebracht wird. Sind beispielsweise die zusätzlichen Blindwiderstände oder einer von ihnen an einen der Verbindungspunkte zwischen Kapazität und Induktion des Parallelresonanzkreises für den Rundfunkwellenbereich gelegt, so kann bei einer Umschaltung auf den Langwellenbereich der Anschluß auf eine Anzapfung der Induktion des Parallelresonanzkreises verlegt werden. Bei richtiger Wahl des Anzap-fpunktes transformieren sich dann die Blindwiderstandswerte der zusätzlichen Blindwiderstände in bezug auf den Paralielresonanzkreis herauf, so daß wieder passende Verhältnisse entstehen, ohne daß Zusatzwicklungen oder Ersatzspulen erforderlich werden und die hierdurch bedingten Kupferverluste und Dämpfungsverluste zusätzlich in Kauf genommen werden müssen. Naturgemäß kann der Anschluß der zusätzlichen Blindwiderstände auch für beide Wellenbereiche auf Anzapfungen gelegt werden, welche an entsprechend verschiedenen Stellen angeordnet sind. Zweckmäl'ig .erfolgt gleichzeitig mit der Verlegung des Anschlusses an einen der Blindwiderstände des Parallelresonanzkreises eine Veränderung des Blindwiderstandswertes eines der Blindwiderstände des Parallelresonanzkreises.
  • Die Abbildungen zeigen beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgedankens für. Rundfunkempfänger. In Abb. I stellt I die Antenne dar, 2 die Erde. 3 ist die Ankopplungsspule des Antennenkreises an den Eingangskreis. Dieser besteht aus dem Parallelresonanzkreis 4, 4a, 5 und zwei zusätzlichen Blindwiderständen 6 und 7. Die Induktionsspule 6 ist mit der Spule 3 des Antennenkreises gekoppelt. Bei dieser Schaltung wird das Minimum in der Resonanzkurve durch Serienresonanz des Parallelresonanzkreises 4, 4a, 5 mit 7 erzeugt, und zwar infolge fast widerstandsloser Ableitung zur Erde. Das Maximum entsteht durch Parallelresonanz des ganzen Gebildes 4, 4a, 5, 6, 7. In der gezeichneten Stellung der Umschalter 4b und 8b ist der Schwingungskreis auf den Langwellenbereich umgeschaltet. Der zusätzliche Blindwiderstand 7 liegt an der Anzapfung 8a der Spule 4a, und die Spule 4a ist nicht kurzgeschlossen, also wirksam. Durch das Anlegen des Blindwiderstandes 7 an die Anzapfung 8a tritt eine Herauftransformierung der Blindwiderstandswerte von 6 und 7 in bezug auf den Parallelresonanzkreis 4, 4a, 5 ein, so daß die an sich für den Langwellenrichtig gewählten Blindwiderstands--äv'erte von 6 und 7 nicht geändert zu werden uchen. Für den Empfang des Mittel-;zwellenbereiches (Rundfunkwellenbereich) werden die Schalter 4b und 8b umgelegt. Der zusätzliche Blindwiderstand 7 liegt dann an dem Verbindungspunkt 8 der Induktion 4 und der Kapazität 5. Eine Transformierung findet nun ,nicht mehr statt. Der Schalter 4b schließt die Spule 4a kurz, -wodurch gleichzeitig der Blindwviderstandswert der Induktion des Parallelresonanzkreises 4, 4a, 5 verändert -wird.
  • Die weitergegebenen Signale gelangen zum Gitter der Röhre 9, werden über deren Außenwiderstand I o abgegriffen und verstärkt dem Schwingungskreis 12, 12a, 13, 14, 15 mitgeteilt. Dieser besteht wieder aus dem Parallelresonanzkreis 12, 12a, 13 und zwei zusätzlichen. Blindwiderständen 14 und 15; nur haben diese zusätzlichen Blindwiderstände in diesem Fall im Abstimmbereich kapazitiven Charakter, wodurch die umgekehrt unsymmetrische Form der Resonanzkurve erzielt wird, ohne daß an der Schaltung etwas geändert zu -werden braucht. Nur muß in diesem Fall der Blindwiderstandswert der zusätzlichen Blindwiderstände 14 und 15 für den Langwellenbereich passend gewählt und für den Mittelwellenbereich herauftransformiert werden. Die Kapazität 15 liegt deshalb. bei der gezeichneten Stellung des Schalters 16b am Verbindungspunkt 16 zwischen der Spule 12 und der Kapazität 13 des Parallelresonanzkreises, -während sie bei der Umschaltung auf den Mittelwellenbereich durch Umlegung des Schalters 16b an die Anzapfung 16a der Spule 12 gelegt wird. Gleichzeitig wird auch hier der durch die Spule 12a dargestellte Teil der Induktion des Parallelresonanzkreises kurzgeschlossen, indem der Schalter 1211 geschlossen wird. Soweit die Signale über den Kondensator 17 an die Rührei 8 weitergegeben werden, -werden sie hier gleichgerichtet und im Telephon I9 hörbar gemacht.
  • Für die Abb.2 und 3 gelten sinngemäß die gleichen Bezugszeichen. In Abb.2 fehlen die zusätzlichen Blindwiderstände 6 und 14. Infolgedessen werden die maximalen Scheitelpunkte durch die Parallelresonanz der Parallelkreise 4, 4a, 5 und 12, I2a, 13 hervorgerufen, während für die minimalen Scheitelpunkte die gleiche Serienresonanz wie bei der Schaltung nach Abb. I maßgebend ist. Da die Spule 6 in Fortfall gekommen ist, erfolgt die Ankopplung des Antennenkreises nunmehr über den Kondensator 3a.
  • Die gleiche Ankopplung des Antennenkreises findet sich auch in Abb.3 wieder. Im Eingangskreis sind hier der Parallelresonanzkreis ¢, 5 und die zusätzlichen Blindwiderstände 6, 7 zu der bekannten Kettenschaltung (Vierpol) vereinigt, bei welcher das Minimum durch die Sperrwirkung der Parallelresonanz des Kreises q., 5 erzeugt wird, während der maximale Scheitelpunkt bei der Parallelresonanz des gesamten Gebildes entsteht. Auch hier wird der Blindwiderstandswert der zusätzlichen Spulen 6, 7 beim Langwellenempfang durch Umlegung des Schalters 81) an die Anzapfung 8a der Spule q. des Parallelresonanzkreises q., 5 gelegt und so herauftransformiert. Die Signale werden über den Kondensator i i denn Schwingungskreis 12, 13, 14, 15 zugeführt, dessen zusätzliche Blindwiderstände ebenfalls imAbstimmbereich induktiven Blindwiderstandscharakter aufweisen, welcher aber durch die der Abb. i entsprechende, besonders vorteilhafte Schaltung eine Resonanzkurve von umgekehrt unsymmetrischer Gestalt aufweist wie die Kettenschaltung q, 5, 6, 7. In Abb.3 ist auf die gleichzeitige .Veränderung des Blindwider-. standswertes einer der Blindwiderstände des Parallelresonanzkreises verzichtet worden, um eine möglichst einfache Umschaltungsvorrichtung zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT ANsPr,ticfiE: i. Verfahren zur Umschaltung des "Abstimmbereiches von elektrischen Schwingungskreisen mit Maximal- und Minimalpunkten in der Resonanzkurve, bestehend aus einem Parallelresonanzkreis und einem oder mehreren zusätzlichen Blindwiderständen, vorzugsweise für Rundfunkgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß durch bei der Umschaltung erfolgende Verlegung des Anschlusses mindestens eines der zusätzlichen Blindwiderstände an einen der Blindwiderstände des Parallelresonanzkreises der mittlere Frequenzabstand zwischen Maximal- und Minimalpunkt für jeden Abstimmbereich auf etwa gleiche Größe gebracht wird, ohne daß der zusätzliche- Blindwiderstand selbst geändert wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Verlegung des Anschlusses an einen der Blindwiderstände des Parallelresonanzkreises eine Veränderung des Blindwiderstandswertes eines der Blindwiderstände des Parallelresonanzkreises erfolgt.
DEM136911D 1937-01-21 1937-01-21 Verfahren zur Umschaltung des Abstimmbereiches von elektrischen Schwingungskreisen Expired DE675076C (de)

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