DE712261C - UEberlagerungsempfaenger, bei denen die Antennenankopplungskapazitaet, die Eingangskreisinduktivitaet und die Eingangskreiskapazitaet einen in sich geschlossenen Kreis bi - Google Patents

UEberlagerungsempfaenger, bei denen die Antennenankopplungskapazitaet, die Eingangskreisinduktivitaet und die Eingangskreiskapazitaet einen in sich geschlossenen Kreis bi

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Publication number
DE712261C
DE712261C DES134667D DES0134667D DE712261C DE 712261 C DE712261 C DE 712261C DE S134667 D DES134667 D DE S134667D DE S0134667 D DES0134667 D DE S0134667D DE 712261 C DE712261 C DE 712261C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
input circuit
inductance
capacitance
antenna coupling
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Expired
Application number
DES134667D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Legler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht und Kraft AG filed Critical Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE712261C publication Critical patent/DE712261C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/18Modifications of frequency-changers for eliminating image frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • Überlagerungsempfänger, bei denen die Antennenankopplungskapazität, die Eingangskreisinduktivität und die Eingangskreiskapazität einen in sich geschlossenen Kreis bilden Für drahtlose Empfangsgeräte zur Aufnahme der Sendungen des Unterhaltungs- und Nachrichtenrundfunks u. dgl. sind Schaltungen bekanntgeworden, die mit einer Anzahl fest abgestimmter Kreise betrieben werden können, um mittels einer einfachen Umschalteinrichtung beliebige; festeingestellte Stationen aufnehmen zu können. Die festen Abstimmkrese werden dadurch gebildet, daß zu einem unveränderbaren Schaltelement, beispielsweise einem Kondensator, die zugehörigen anderen Schwingkreiselemente, beispielsweise Spulen, abwechselnd parallel geschaltet werden. Auch bei nach dem überlagerungsprinzip arbeitenden drahtlosen Empfangsgeräten sind dderartige Anordnungen,gefbräuchlich geworden. Bei solchen Geräten ist es eine bekannte Tatsache, daß Sender, die um die doppelte Zwischenfrequenz vom jeweils eingestellten Sender entfernt sind, ebenfalls die Zwischenfrequenz bilden und sich im Empfang als unangenehme Pfeiferscheinung äußern. Bei Empfangsgeräten der üblichen Art sind zur Beseitigung von Störungen durch derartige als Spiegelwellen bezeichnete Senderfrequenzen im Eingang sogenannte Selektionskreise oder sonstige Hilfsmittel angeordnet, die gewöhnlich beim Übergang von einem Wellenbereich zum anderen mittels des Wellenbereichschalters ab- bzw. zuschaltbar sind, da sie beispielsweise bei einer im Mittelwellenbereich liegenden Zwischenfrequenz nur für den Langwellenbereich benötigt werden. Bei Rundfunkgeräten mit einer Anzahl wählbarer bestimmter Stationen ist eine eigentliche Wellenbereichumschaltung dadurch vermeidbar, daß die beispielsweise zum festen Kondensator parallel schaltbaren Spulen entsprechend bemessen sind. Die Anbringung der Selektionsmittei für die Spiegelfrequenzen würde entweder die Anordnung eines besonderen Umschalters oder mindestens zusätzlicher Kontakfe an der Stationseinschaltvorrichtung bedingen. Die Betätigung des zusätzlichen Schalters ist jedoch leicht übersehbar, während durch zusätzliche Kontakte der Aufbau der Schalteinrichtung unwirtschaftlich und die Gefahr von Betriebsstörungen erhöht würde.
  • Demgegenüber besteht eine wesentlich fortschrittlichere Lösung bei -Überlagerungsempfängern, bei denen die Antennenankopplungskapazität, die Eingangskreisinduktivität und die Eingangskreis.kapazität einen in sich geschlossenen Kreis bilden und bei dem das eine Ende der Eingangskreisinduktivität mit der Antenne und das andere mit einem Gitter der Mischröhre verbunden ist, zur Aufnahme einer begrenzten Anzahl Sender aus verschiedenen Wellenbereichen durch wahlweises Einschalten entsprechend bemessener Eingangskreisinduktivitäten mittels Drucktasten oder Druckknopfkontakteinrichtungen darin, daß unter Ausnutzung der für die Antennenankopplung vorgesehenen Kapazität zusammen mit einer zwischen Eingangskreisinduktivität und Ankopplungskapazität geschalteten Induktivität ein Saugkreis für die Spiegelwellen des Langwellenbereiches gebildet wird und daß die dem Gitter abgewandten Enden der wahlweisen einschaltbaren Induktivitäten entsprechend den .Wellenbereichen auf der einen oder anderen Seite der Saugkreisinduktivität angeschlossen sind, so daß der gesamte Saugkreis nur bei der Einschaltung .einer der Langwellenkreisinduktivitäten zwischen Antenne und Erde liegt. Dadurch ist die Induktivität nur für Spulen des einen Wellenbereiches in dem zur Ankopplung dienenden Teil des Antennenkreises, der außerdem den üblichen Ankopplungskondensator enthält, wirksam.
  • Es ist dies der Langwellenbereich, wenn das Gerät beispielsweise mit einer Zwischenfrequenz am oberen Ende des Mittelwellenbereiches, also z. B. q.oo kHz oder noch weniger, arbeitet. Die Bemessung des Saugkreises ist ohne weiteres durch die Höhe des Bereiches der Spiegelfrequenzen, die bekanntlich um die doppelte Zwischenfrequenz von den jeweiligen Empfangsfrequenzen entfernt sind, also im vorgenannten Falle im Mittelwellenbereich liegen, bestimmt. Bei dem üblichen Langwellenbereich zwischen 125o m und 1875 m beträgt beispielsweise die Resonanzfrequenz des Saugkreises bei einer üblichen Zwischenfrequenz von q.7o kHz etwa i i.Io kHz. Durch entsprechende Ausbildung ist eine ausreichende Sperrwirkung des Saugkreises auch für benachbarte Frequenzen ohne weiteres erzielbar.
  • Da die im Antennenkreis üblicherweise angeordneten Ankopplungskondensatoren erhebliche Werte besitzen, beispielsweise zwischen 5ooo und 10 000 cm, ist zur Erzielung der beabs?chtigten Sperrwirkung für Spiegelfrequenzen, die in einem wesentlich höheren Bereich als die Senderwellen liegen; die Zuschaltung einer verhältnismäßig kleinen Induktivität erforderlich. Spulen dieser Art besitzen eine derartig hohe Eigenresonanz, daß sich ihre Einschaltung im Antennenkreis auch während des Empfanges von Sendern des Mittelwellenbereiches nicht nachteilig auswirkt. Eine zusätzliche Sicherheit kann durch -entsprechend verlustfreien Aufbau, z. B. wie bei Kurzwellenwicklungen, erzielt werden.
  • Das . Prinzip der vorliegenden Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Figur gezeigten Schaltung erläutert.
  • Die Schaltung stellt den Eingang eines Empfangsgerätes dar, das nach dem @berlagerungsprinzip arbeitet und dadurch auf verschiedene fest abgestimmte Sender einstellbar ist, daß zum festen Kondensator i des Eingangsabstimmkreises mittels der Kontakte a bis 6 wechselweise verschieden bemessene Spulen 7 bis ; i einschaltbar sind. Zur Ankopplung der Antenne 12 an diesen Kreis dient der Kondensator 13, der mit der Induktivität 14 in Reihe geschaltet ist, die gemäß der Erfindung mindestens für einen Wellenbereich zusammen mit dem Kondensator B einen Saugkreis zur Beseitigung von Störungen durch Spiegelfrequenzen bildet. Die Spule 14 ist dadurch nur in einem Wellenbereich wirksam, daß die gemeinsamen Leitungen der zu verschiedenen GVellenbereichen gehörigen, für die Senderwahl dienenden Spulen 7 bis 9 bzw. io und i i an verschiedenen Seiten der Spule angeschlossen sind. Auf diese Weise ist der Saugkreis zwar beim Empfang der durch die Spulen io und ii bestimmten Sender wirksam, nicht aber für die durch die Spulen 7 bis 9 bestimmten Stationen. Bei den bereits geschilderten Wellenverhältnissen würden beispielsweise die Spulen io und ii zum Langwellenbereich gehören, während die Spulen 7 bis 9 im Mittelwellenbereich wirksam sind, so daß in diesem Falle der Saugkreis entbehrlich ist, der ebenso wie der Eingangsabstimmkreis mit der Erdleitung 15 in Verbindung steht. Der Anschluß des Eingangskreises an das mit i6 bezeichnete :Misch- und Oszillatorrolir erfolgt in der üblichen Weise, so daß hierauf ebenso wie auf die Schaltung des Rohres 16 im Oszillatorteil nicht besonders eingegangen zu werden braucht.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCliI.: i. überlagerungsempfänger, bei denen. die Antenn.enankopplungskapazität, die Eingangskreisinduktivität und die Eingangskreiskapazität einen in sich geschlossenen Kreis bilden und bei dem das eine Ende der Eingangskreisinduktivität mit der Antenne und das andere mit einem Gitter der Mischröhre verbunden ist, zur Aufnahme einer begrenzten Anzahl Sender aus verschiedenen Wellenbereichen durch wahlweises Einschalten entsprechend bemessener Eingangskreisinduktivitäten mittels Drucktasten oder Druckknopfkontakteinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Ausnutzung der für die Antennenankopplung vorgesehenen Kapazität (i3) zusammen mit einer zwischen Eingangskreisinduktivität und Antennenankopplungskapazität geschalteten Induktivität (1q.) ein Saugkreis für :die Spiegelwellen des Langwellenbereiches gebildet wird und daß die dem Gitter abgewandten Enden der wahlweisen einschaltbaren Induktivitäten entsprechend den Wellenbereichen auf der einen oder anderen Seite der Saugkreisinduktivität angeschlossen sind, so daß der gesamte Saugkreis (13, 14) nur bei der Einschaltung einer der Langwellenbereichinduktivitäten zwischen Antenne und Erde liegt. a. Überlagerungsempfänger nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß eine verhältnismäßig große Antennenankopplungskapazität mit einer verhältnismäßig kleinen Induktivität den Saugkreis bildet.
DES134667D 1938-11-23 1938-11-23 UEberlagerungsempfaenger, bei denen die Antennenankopplungskapazitaet, die Eingangskreisinduktivitaet und die Eingangskreiskapazitaet einen in sich geschlossenen Kreis bi Expired DE712261C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972521C (de) * 1953-05-19 1959-08-06 Graetz Kommandit Ges Schaltungsanordnung fuer Rundfunkempfaenger nach dem UEberlagerungsprinzip mit abstimmbarer Ferritstabantenne zur Unterdrueckung von Zwischenfrequenzstoerungen
DE1116745B (de) * 1959-01-13 1961-11-09 Tesla Np Eingangsschaltung fuer UEberlagerungsempfaenger mit kapazitiver Antennenankopplung
US3400345A (en) * 1963-11-27 1968-09-03 Imp Rundfunk Und Fernseewerk G Tuning selection system for uhf and vhf television bands

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE972521C (de) * 1953-05-19 1959-08-06 Graetz Kommandit Ges Schaltungsanordnung fuer Rundfunkempfaenger nach dem UEberlagerungsprinzip mit abstimmbarer Ferritstabantenne zur Unterdrueckung von Zwischenfrequenzstoerungen
DE1116745B (de) * 1959-01-13 1961-11-09 Tesla Np Eingangsschaltung fuer UEberlagerungsempfaenger mit kapazitiver Antennenankopplung
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