AT147004B - Einrichtung zur Aussiebung des Niederfrequenztones bei Hochfrequenztelegraphie. - Google Patents
Einrichtung zur Aussiebung des Niederfrequenztones bei Hochfrequenztelegraphie.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Aussiebung des Niederfrequenztones bei Hoehfrequenztelegraphie. In der drahtlosen Telegraphie besteht häufig die Aufgabe, Sender, die mit gleicher Wellenlänge arbeiten, aber verschiedene Tonhöhe haben, durch die Empfangsanordnung voneinander zu trennen. Diese Aufgabe lässt sich oft deshalb nicht leicht lösen, weil der Tonunterschied äusserst gering ist. In vielen Fällen versagen die bekannten Anordnungen überhaupt, in andern Fällen sind sie so umfangreich, dass ihre Anwendung nur bei sehr grossen ortsfesten Stationen in Betracht kommt, dagegen nicht bei beweglichen. Die bekannten Anordnungen beruhen darauf, dass im niederfrequenten Ausgangskreise des Empfängers eine Siebanordnung hoher Trennschärfe verwendet wird. Hiezu ist unter anderm eine Kettenanordnung vorgeschlagen worden, die aus einem abgestimmten Eingangs-und einem abgestimmten Ausgangskreise besteht. An dem Zusammenschaltungspunkte der beiden Kreise ist ein Sperrkreis sehr kleiner Induktivität und sehr grosser Kapazität angeschaltet. Anordnungen dieser Art sind jedoch nicht nur ausserordentlich gross, sondern ergeben auch Schwierigkeiten, die mit dem Niederfrequenzverstärker zusammenhängen. Sie haben nämlich den Nachteil, dass der Niederfrequenzverstärker von sämtlichen Niederfrequenzen durchlaufen wird, d. h. auch von den Tonfrequenzen derjenigen Sender, die nicht empfangen werden sollen. Da der Niederfrequenzverstärker Eisen enthält, nämlich in den Kopplungsmitteln, ergeben sich Verzerrungen durch übermässig starke Belastung des Eisens, u. zw. namentlich dann, wenn die Amplituden der nicht gewollten Sender sehr hoch sind. Die unerwünschte Grösse solcher Einrichtungen ist dem Umstande zuzuschreiben, dass die Siebanordnung den im Ausgangskreise der gesamten Einrichtung auftretenden verstärkten Amplituden angepasst sein muss. Die Erfindung macht sich zunutze, dass zwischen der Audionstufe und dem Niederfrequenzverstärker die Amplituden viel kleiner sind als in dem Ausgangskreise der gesamten Einrichtung. Sie schlägt vor, die niederfrequente Siebanordnung zwischen dem Hochfrequenzteil und dem Niederfrequenzverstärker anzubringen. In der Zeichnung ist ein Beispiel der neuen Anordnung schematisch dargestellt. Im Ausgangskreis der Audionröhre A liegt ein Transformator Ti, an dessen Sekundärkreis die der Erfindung gemässe Siebanordnung angekoppelt ist. Der Ausgangskreis der Siebanordnung liegt im Eingangskreis des Niederfrequenzverstärkers, dessen erste Stufe mit N bezeichnet ist. Als Siebanordnung dient hier ein Sperrkreis S, der aus einem Autotransformator T2 und einem Kondensator O2 besteht. Die Sekundärwicklung des Transformators Taist mit der Anzapfung der Transformatorwicklung T2 verbunden. Der Sperrkreis liegt unmittelbar an dem Gitter der Röhre N. Die Gittervorspannung wird der Röhre N über einen Widerstand W zugeführt. Der Gitterkreis ist durch einen Kondensator 03 an die Kathode der Röhre N angeschlossen. Der Sperrkreis muss einen möglichst hohen Resonanzwiderstand haben. Es ist daher ein Eisenmaterial möglichst hoher Permeabilität, wie z. B. Permalloy, zu wählen. Durch die Wahl eines derartigen Eisenmaterials werden die Eigenverluste geringer gehalten und damit kann für die Resonanzfrequenz des Kreises auch ein hoher Resonanzwiderstand erzielt werden. Die Wicklung wird mit möglichst kleiner Eigenkapazität ausgeführt. Es können hier besondere Wieklungsarten, wie Scheibenwicklungen u. dgl., Anwendung finden. Im dargestellten Beispiel ist eine autotransformatorische Ankopplung gewählt, um die Streuung möglichst gering zu halten. Der Sperrkreis ist deshalb transformatorisch angekoppelt, weil die Sperranordnung auf der einen Seite nur durch die innere Röhrenkapazität der Röhre N belastet, <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 arbeitet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Aussiebung des Niederfrequenztones bei Hochfrequenztelegraphie, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hochfrequenzteil und dem Niederfrequenzverstärker eine Niederfrequenz-Siebanordnung eingebaut ist. EMI2.2
Claims (1)
- abweichenden Verhältnis an den Hochfrequenzteil angekoppelt ist.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kernmaterial für die Induktivität des Siebkreises ein Material hoher Permeabilität verwendet ist. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE147004T | 1934-02-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT147004B true AT147004B (de) | 1936-09-25 |
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ID=34257940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT147004D AT147004B (de) | 1934-02-02 | 1935-01-14 | Einrichtung zur Aussiebung des Niederfrequenztones bei Hochfrequenztelegraphie. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT147004B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2545259A (en) * | 1946-10-05 | 1951-03-13 | Monmouth Lab Inc | Multiple radio heterodyne distribution system |
-
1935
- 1935-01-14 AT AT147004D patent/AT147004B/de active
Cited By (1)
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| US2545259A (en) * | 1946-10-05 | 1951-03-13 | Monmouth Lab Inc | Multiple radio heterodyne distribution system |
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