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Uberlagerungsempfangsehaltung für den Empfang mehrerer Wellenbereiche.
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Schaltungselemente, die bei Verwendung zweier oder mehrerer Zwischenfrequenzen erforderlich war, wenig Anwendung gefunden. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Überlagerungsempfangschaltung zu schaffen, bei der für jeden Wellenbereich eine andere Zwischenfrequenz benutzt wird und bei der die Anzahl der erforderlichen Sehaltungselemente auf einen Mindestwert beschränkt ist, wodurch erst eine praktische Anwendung solcher Empfänger ermöglicht wird.
Gemäss der Erfindung wird zu diesem Zwecke die Schaltung derart eingerichtet, dass bei der Umschaltung auf den Bereich kürzerer Wellen von je zwei aufeinanderfolgenden Wellenbereichen ein oder mehrere nicht behufs der Abstimmung veränderliche, die Kopplung zweier Röhren vermittelnde Schaltungselemente im Zwischenfrequenzteil der Empfangschaltung durch entsprechende Schaltungelemente des Hochfrequenzteiles der Empfangschaltung ersetzt werden.
Die Umschaltung von Schaltungselementen, wie Selbstinduktionsspulen und Transformatoren, zum Zwecke des Wellenbereichswechsels ist an sieh bekannt. Bei den bekannten Anordnungen sind jedoch die verschiedenen Selbstinduktionsspulen oder Transformatoren je nur einem einzigen Schwingungskreis zugeordnet, während gemäss der Erfindung die betreffenden Schaltungselemente in verschiedenen Teilen der Empfangsehaltung (Zwischenfrequenzteil, Hochfrequenzteil) abwechselnd zur Wirkung kommen.
Es sind auch Überlagerungsempfänger bekannt, bei denen die erste Röhre beim Langwellenempfang als Hochfrequenzverstärker und beim Kurzwellenempfang als erster Detektor und eine weitere Röhre beim Langwellenempfang als erster Detektor und beim Kurzwellenempfang
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als Zwischenfrequenzverstärker wirkt ; demgegenüber haben beim Erfindungsgegenstand die ver- schiedenen Röhren beim Empfang der verschiedenen Wellenbereiche die gleiche Wirkung.
In der Zeichnung ist die Erfindung-durch ein Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht und näher erläutert.
Bei der dargestellten Uberlagerungsempfangsehaltung ist eine Hochfrequenzverstärkerröhre 3 mit der Antenne 6 mittels eines Koppeltransformators 7 gekoppelt, dessen Primärwicklung 8 über Kontakte 9 mit dem Antennenkreis und dessen Sekundärwicklung 10 über Kontakte 11 mit einem Abstimmkondensator. M verbunden ist, der zwischen das Steuergitter 13 und die Kathode der Röhre 5 geschaltet ist. Die Kathode der Röhre 5 ist über einen Widerstand, der zur Erzeugung der gewünschten Gittervorspannung dient. mit der Erdleitung 14 verbunden. Der Koppeltransformator 7 kann zusammen
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deutet ist.
Die Sekundärwicklung des Transformators 20 ist in den Eingangskreis der Zwischen- frequenzverstärkerröhre 25 aufgenommen und wird mittels eines Kondensators 26 auf die Zwischenfrequenz abgestimmt. Der Transformator 22 wird z. B. derart bemessen, dass die Sekundärwicklung zusammen mit dem Kondensator 26 auf eine Frequenz von 175 Ms abgestimmt ist, während die Sekundärwicklung des Transformators 21 zusammen mit dem Kondensator 26 auf eine Frequenz von 550 Mz und die Sekundärwicklung des Transformators 20 zusammen mit diesem Kondensator auf eine Frequenz von 1500 mus abgestimmt ist.
Die Sekundärwicklung 10 des Transformators 7 kann mittels des Abstimmkondensators 12 iiber einen Bereich von 4500 bis 13500kHz abgestimmt werden.
Die Empfangschaltung ist dann für den Empfang der nachfolgenden drei Wellenbereiche
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wird der Transformator 20 in den Hoehfrequenzteil und der Transformator 21 in den Zwisehenfrequenzteil eingeschaltet, während der Transformator 7 ausser Betrieb gesetzt wird. Die Sekundärwicklung des Transformators 20 kann dabei mittels des Kondensators 12 über den Wellenbereich von 1500 bis 4500 kHz abgestimmt werden. In ähnlicher Weise wird bei Umschaltung auf den Wellenbereich J. der Transformator 21 in den Hoehfrequenzteil und der Transformator 22 in den Zwischenfrequenzteil aufgenommen.
In jedem der drei Wellenbereiche entspricht die Zwischenfrequenz annähernd dem dritten Teil der niedrigsten Frequenz des empfangenen Wellenbereich. Es hat sich gezeigt, dass dieses Verhältnis
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Der örtliche Oszillator, der erste Detektor und die übrigen Zwischenfrequenzstufen werden in ähnlicher Weise umgeschaltet. Bei der dargestellten Schaltung sind der örtliche Oszillator und der erste Detektor in einer Iehrgitterröhre 30 vereinigt, die ein Steuergitter 31, ein Oszillatorgitter. 32. eine Oszillatoranode 33, eine Anode 34, eine Kathode 35 und weiters ein Schutzgitter 36 enthält.
Das Steuergitter 31 und die Kathode 35 sind über Kontakte 37 mit der Sekundärwicklung eines Transformators 38 verbunden, dessen Primärwicklung über Kontakte 39 mit dem Anodenkreis 40 der Hoch- frequenzverstärkerröhre 5 verbunden ist. Die Sekundärwicklung des Transformators 38 kann mittels eines Abstimmkondensators 41 über den Wellenbereich C abgestimmt werden.
Die Oszillatoranode 33 und die Kathode 35 sind über Kontakte 45 mit der Primärwicklung 44 eines Transformators 43 verbunden, dessen Sekundärwicklung 46 über Kontakte 47 mit dem Oszillatorgitter 32 und der Kathode 35 unter Verwendung eines Gitterableitwiderstandes 48 und eines Gitterkondensators 49 verbunden ist. Die Sekundärwicklung 46 wird mittels eines Abstimmkondensators 50 auf die Frequenz der zu erzeugenden Schwingungen abgestimmt, während ein Reihenkondensator 51 vorgesehen ist, um eine gleichbleibende Frequenzdifferenz zwischen den empfangenen und den örtlich erzeugten Schwingungen aufrechterhalten zu können. Die Abstimmkondensatoren 12, 41 und 50 werden mittels einer gemeinsamen Abstimmeinrichtung betätigt.
Die Anode 34 ist über einen Leiter 55 und Kontakte 56 mit der Primärwicklung des Transformators 20 verbunden. Der Koppeltransformator 38 kann, entsprechend dem Koppeltransformator 7, bei Umschaltung auf den Wellenbereich B durch den Koppeltransformator 60 ersetzt werden, der
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dem zweiten Detektor- ? bestimmt ist. Der zweite Detektor 59 ist mittels eines Koppelkondensators 62 und eines Leiters 63 mit einem Niederfrequenzverstärker 64 verbunden, an den ein Lautsprecher 65 angeschlossen ist.
Die Sekundärwicklung des Transformators 60 wird mittels eines Kondensators 61 auf die Zwischenfrequenz abgestimmt. Für den Empfang der Wellenbereiche B und. 1 wird der Transformator 60 der Reihe nach durch die Transformatoren 66 und 67 ersetzt, die den Transformatoren 21 und 22 entsprechen, während der Transformator 38 der Reihe nach durch die Transformatoren 60 und 66 ersetzt wird. Die Kontakte, über welche die Transformatoren 60,66 und 67 in den Zwischenfrequenzteil ein-
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geschaltet werden, sind mit 71 bezeichnet, während die Kontakte, über welche die Sekundärwicklungen der Transformatoren 20, 21 und 22 mit dem Eingangskreis der Röhre 2J verbunden werden, mit 72 bezeichnet sind.
Die gestrichelten Linien 78 und 74 deuten an, wie die Transformatoren 38, 60,66 und 67 nacheinander eingeschaltet werden.
Bei Umschaltung auf die Wellenbereiche B und A wird der Transformator 48 der Reihe nach durch die Transformatoren 68 und 69 ersetzt.
Die entsprechende Einschaltung der verschiedenen Transformatoren kann mechanisch in beliebiger Weise verwirklicht werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Überlagerungsempfangschaltung für den Empfang mehrerer Wellenbereiche, dadurch gekenn- zeichnet, dass bei der Umschaltung auf den Bereich kürzerer Wellen von je zwei aufeinanderfolgenden Wellenbereichen ein oder mehrere nicht behufs der Abstimmung veränderliche, die Kopplung zweier Röhren vermittelnde Sehaltungselemente im Zwischenfrequenzteil der Empfangschaltung durch entsprechende Sehaltungselemente des Hochfrequenzteiles der Empfangsehaltung ersetzt werden.