AT156941B - Überlagerungsempfangschaltung für den Empfang mehrerer Wellenbereiche. - Google Patents

Überlagerungsempfangschaltung für den Empfang mehrerer Wellenbereiche.

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AT156941B
AT156941B AT156941DA AT156941B AT 156941 B AT156941 B AT 156941B AT 156941D A AT156941D A AT 156941DA AT 156941 B AT156941 B AT 156941B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Uberlagerungsempfangsehaltung   für den Empfang mehrerer Wellenbereiche. 
 EMI1.1 
 
Schaltungselemente, die bei Verwendung zweier oder mehrerer   Zwischenfrequenzen   erforderlich war, wenig Anwendung gefunden. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Überlagerungsempfangschaltung zu schaffen, bei der für jeden Wellenbereich eine andere Zwischenfrequenz benutzt wird und bei der die Anzahl der erforderlichen Sehaltungselemente auf einen Mindestwert beschränkt ist, wodurch erst eine praktische Anwendung solcher Empfänger ermöglicht wird. 



   Gemäss der Erfindung wird zu diesem Zwecke die Schaltung derart eingerichtet, dass bei der Umschaltung auf den Bereich kürzerer Wellen von je zwei aufeinanderfolgenden Wellenbereichen ein oder mehrere nicht behufs der Abstimmung veränderliche, die Kopplung zweier Röhren vermittelnde Schaltungselemente im Zwischenfrequenzteil der Empfangschaltung durch entsprechende Schaltungelemente des Hochfrequenzteiles der Empfangschaltung ersetzt werden. 



   Die Umschaltung von   Schaltungselementen,   wie Selbstinduktionsspulen und Transformatoren, zum Zwecke des   Wellenbereichswechsels   ist an sieh bekannt. Bei den bekannten Anordnungen sind jedoch die verschiedenen Selbstinduktionsspulen oder Transformatoren je nur einem einzigen Schwingungskreis zugeordnet, während gemäss der Erfindung die betreffenden Schaltungselemente in verschiedenen Teilen der Empfangsehaltung (Zwischenfrequenzteil, Hochfrequenzteil) abwechselnd zur Wirkung kommen.

   Es sind auch Überlagerungsempfänger bekannt, bei denen die erste Röhre   beim Langwellenempfang als Hochfrequenzverstärker und beim Kurzwellenempfang als erster Detektor und eine weitere Röhre beim Langwellenempfang als erster Detektor und beim Kurzwellenempfang   

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 als   Zwischenfrequenzverstärker wirkt   ; demgegenüber haben beim Erfindungsgegenstand die ver-   schiedenen   Röhren beim Empfang der verschiedenen Wellenbereiche die gleiche Wirkung. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung-durch ein Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht und näher erläutert. 



   Bei der   dargestellten Uberlagerungsempfangsehaltung   ist eine   Hochfrequenzverstärkerröhre   3 mit der Antenne 6 mittels eines Koppeltransformators 7 gekoppelt, dessen   Primärwicklung   8 über Kontakte 9 mit dem Antennenkreis und dessen Sekundärwicklung 10 über Kontakte 11 mit einem   Abstimmkondensator. M verbunden   ist, der zwischen das Steuergitter   13   und die Kathode der Röhre 5 geschaltet ist. Die Kathode der Röhre   5   ist über einen Widerstand, der zur Erzeugung der gewünschten Gittervorspannung dient. mit der Erdleitung   14   verbunden. Der Koppeltransformator 7 kann zusammen 
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 deutet ist.

   Die Sekundärwicklung des Transformators 20 ist in den Eingangskreis der Zwischen-   frequenzverstärkerröhre   25 aufgenommen und wird mittels eines Kondensators 26 auf die Zwischenfrequenz abgestimmt. Der Transformator   22   wird z. B. derart bemessen, dass die   Sekundärwicklung   zusammen mit dem Kondensator 26 auf eine Frequenz von 175   Ms   abgestimmt ist, während die   Sekundärwicklung   des Transformators 21 zusammen mit dem Kondensator 26 auf eine Frequenz von 550   Mz   und die   Sekundärwicklung   des Transformators 20 zusammen mit diesem Kondensator auf eine Frequenz von   1500 mus   abgestimmt ist.

   Die   Sekundärwicklung   10 des Transformators 7 kann mittels   des Abstimmkondensators 12 iiber   einen Bereich von   4500 bis 13500kHz   abgestimmt werden. 



   Die Empfangschaltung ist dann für den Empfang der nachfolgenden drei Wellenbereiche 
 EMI2.2 
 wird der Transformator 20 in den Hoehfrequenzteil und der Transformator 21 in den Zwisehenfrequenzteil eingeschaltet, während der Transformator 7 ausser Betrieb gesetzt wird. Die Sekundärwicklung des Transformators 20 kann dabei mittels des Kondensators 12 über den Wellenbereich von 1500 bis 4500 kHz abgestimmt werden. In ähnlicher Weise wird bei Umschaltung auf den   Wellenbereich J.   der Transformator 21 in den Hoehfrequenzteil und der Transformator   22 in   den Zwischenfrequenzteil aufgenommen. 



   In jedem der drei Wellenbereiche entspricht die Zwischenfrequenz annähernd dem dritten Teil der niedrigsten Frequenz des empfangenen Wellenbereich. Es hat sich gezeigt, dass dieses Verhältnis 
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Der örtliche Oszillator, der erste Detektor und die übrigen Zwischenfrequenzstufen werden in ähnlicher Weise umgeschaltet. Bei der dargestellten Schaltung sind der   örtliche   Oszillator und der erste Detektor in einer   Iehrgitterröhre   30 vereinigt, die ein Steuergitter   31,   ein Oszillatorgitter. 32. eine Oszillatoranode   33,   eine Anode   34,   eine Kathode 35 und weiters ein Schutzgitter 36 enthält.

   Das Steuergitter 31 und die Kathode 35 sind über Kontakte 37 mit der   Sekundärwicklung   eines Transformators 38 verbunden, dessen Primärwicklung über Kontakte 39 mit dem Anodenkreis 40 der Hoch-   frequenzverstärkerröhre   5 verbunden ist. Die   Sekundärwicklung   des Transformators 38 kann mittels eines Abstimmkondensators 41 über den Wellenbereich C abgestimmt werden. 



   Die Oszillatoranode 33 und die Kathode 35 sind über Kontakte 45 mit der   Primärwicklung   44 eines Transformators 43 verbunden, dessen Sekundärwicklung 46 über Kontakte 47 mit dem Oszillatorgitter 32 und der Kathode 35 unter Verwendung eines   Gitterableitwiderstandes   48 und eines Gitterkondensators 49 verbunden ist. Die   Sekundärwicklung   46 wird mittels eines   Abstimmkondensators   50 auf die Frequenz der zu erzeugenden Schwingungen abgestimmt, während ein Reihenkondensator 51 vorgesehen ist, um eine gleichbleibende Frequenzdifferenz zwischen den empfangenen und den örtlich erzeugten Schwingungen aufrechterhalten zu können. Die Abstimmkondensatoren 12, 41 und 50 werden mittels einer gemeinsamen Abstimmeinrichtung betätigt. 



   Die Anode 34 ist über einen Leiter 55 und Kontakte 56 mit der   Primärwicklung   des Transformators 20 verbunden. Der Koppeltransformator 38 kann, entsprechend dem Koppeltransformator 7, bei Umschaltung auf den Wellenbereich B durch den Koppeltransformator 60 ersetzt werden, der 
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 dem zweiten   Detektor- ?   bestimmt ist. Der zweite Detektor 59 ist mittels eines Koppelkondensators 62 und eines Leiters 63 mit einem   Niederfrequenzverstärker   64 verbunden, an den ein Lautsprecher   65   angeschlossen ist. 



   Die   Sekundärwicklung   des Transformators 60 wird mittels eines Kondensators 61 auf die Zwischenfrequenz abgestimmt. Für den Empfang der Wellenbereiche B und. 1 wird der Transformator 60 der Reihe nach durch die Transformatoren 66 und 67 ersetzt, die den Transformatoren 21 und 22 entsprechen, während der Transformator 38 der Reihe nach durch die Transformatoren 60 und 66 ersetzt wird. Die   Kontakte, über welche   die Transformatoren 60,66 und 67 in den Zwischenfrequenzteil ein- 

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 geschaltet werden, sind mit 71 bezeichnet, während die Kontakte, über welche die Sekundärwicklungen der Transformatoren 20, 21 und 22 mit dem Eingangskreis der Röhre 2J verbunden werden, mit   72   bezeichnet sind.

   Die gestrichelten Linien   78 und 74   deuten an, wie die Transformatoren 38, 60,66 und 67 nacheinander eingeschaltet werden. 



   Bei Umschaltung auf die Wellenbereiche B und A wird der Transformator   48   der Reihe nach durch die Transformatoren 68 und 69 ersetzt. 



   Die entsprechende Einschaltung der verschiedenen Transformatoren kann mechanisch in beliebiger Weise verwirklicht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Überlagerungsempfangschaltung   für den Empfang mehrerer Wellenbereiche, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass bei der Umschaltung auf den Bereich kürzerer Wellen von je zwei aufeinanderfolgenden Wellenbereichen ein oder mehrere nicht behufs der Abstimmung   veränderliche,   die Kopplung zweier Röhren vermittelnde   Sehaltungselemente   im   Zwischenfrequenzteil   der Empfangschaltung durch entsprechende Sehaltungselemente des Hochfrequenzteiles der Empfangsehaltung ersetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Überlagerungsempfangschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Umschaltung auf den Bereich der kürzeren Wellen von je zwei aufeinanderfolgenden Wellenbereichen die Selbstinduktionsspule von wenigstens einem der Zwischenfrequenzkreise durch die Selbstinduktionsspule eines Hochfrequenzkreises ersetzt wird.
    3. Überlagerungsempfangschaltung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher der Antennenkreis und die erste Hochfrequenzstufe bzw. zwei aufeinanderfolgende Hoch- oder Zwischenfrequenzstufen mittels Transformatoren mit abgestimmter Sekundärwicklung miteinander gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Umschaltung auf den Bereich der kürzeren Wellen von je zwei aufeinanderfolgenden Wellenbereichen wenigstens einer der Transformatoren, durch den zwei aufeinanderfolgende Zwischenfrequenzstufen miteinander gekoppelt sind, durch den Transformator ersetzt wird, mittels dessen der Antennenkreis und die erste Hochfrequenzstufe bzw. zwei Hoehfrequenzstufen miteinander gekoppelt sind.
    4. Überlagerungsempfangschaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden der zu empfangenden Wellenbereiche die Zwischenfrequenz annähernd einem Drittel der niedrigsten Frequenz des empfangenen Wellenbereiches entspricht. EMI3.1
AT156941D 1936-05-29 1937-05-28 Überlagerungsempfangschaltung für den Empfang mehrerer Wellenbereiche. AT156941B (de)

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