DEP0011486MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. März 1954 Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Plattenwechsler zum selbsttätigen Wechseln von Schallplatten
nach dem Abspielen unter selbsttätigem Abheben und Wiederaufsetzen des Tonarmes.
Die bisherigen Plattenwechsler dieser Art waren in der Weise aufgebaut, daß die Bewegung des
Tonarmes beim Plattenwechsel durch einen starren Antrieb erfolgte, so· daß der Tonarm während des
Wechselvorganges nicht berührt oder beeinträchtigt werden durfte. Wenn man dem Tonarm bei
dieser Bewegung absichtlich oder auch durch einen Zufall in den Weg kam bzw. wenn dieser in seiner
Bewegung von außen gehemmt wurde, war die Gefahr groß, daß ein Teil des Mechanismus zu Bruch
ging. Zumindest aber war die Justierung aufgehoben und verändert. Der Apparat mußte ganz von
neuem eingestellt werden. Es' kam weiter hinzu, daß die Stapelachsei, welche die Platten, trägt, sich
in einer ganz bestimmten Stellung befinden mußte, um die Bewegung des Tonarmes einzuleiten, Der
Mechanismus für den Plattenwechsel und die Bewegung des Tonarmes enthielt im wesentlichen
Zahnradgetriebe, welche die zwangläufige Führung bewirken und dementsprechend bei Hemmungen
empfindlich waren.
Die Erfindung hat einen Plattenwechsler zum Gegenstand, bei dem diese Nachteile ausgeschaltet
sind. Der Betätigungsmechanismus für das selbsttätige Wechseln der Platten wird gemäß der Erfindung
aus Nockenscheiben gebildet, die jeweils mit Hebeln und Stangen des Mechanismus zusammenarbeiten
und die selbsttätigen Bewegungen des Tonarmes und des Wechselwerkes auslösen und
vollführen. Hierbei sind die Übertragungshebel und
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Stangen elastisch, jedoch in sich steif genug, um bei zeitweiliger Behinderung des Bewegungsvorganges
selbsttätig in die vom Wechselwerk be-,
stimmte Lage wieder zurückzugehen. Die zur Schwenkung des Tonarmes dienenden Anschläge
zur Festlegung der Endstellungen bei der Schwenkung in der Horizontalen und in der Höhe sind
dabei ebenfalls federnd nachgiebig ausgebildet.
Die erfindungsgeimäße Ausbildung des Mechanismus gestattet, daß man in die Bewegung des Tonarmes unbeabsichtigt oder sogar willkürlich eingreifen kann, ohne daß damit der endgültig vorgesehene Ablauf der Bewegung gehindert oder gar die Justierung verändert wird. Der Tonarm setzt trotzdem absolut sicher nach Beendigung des Vorganges in die Einlaufrille der Platte ein. Die Anschläge und die Übertragungshebel'sind einerseits flexibel und elastisch, daß sie bei zeitweiliger Behinderung des Bewegungsvorganges in die vom Wechselwerk bestimmte Lage selbsttätig , wieder zurückgehen, andererseits aber so- steif, daß sie im ' ungehemmten Bewegungsablauf des Werkes sichern. Ein Zwanglaufgetriebe, z. B. Zahnradgetriebe, ist somit vermieden.
Die erfindungsgeimäße Ausbildung des Mechanismus gestattet, daß man in die Bewegung des Tonarmes unbeabsichtigt oder sogar willkürlich eingreifen kann, ohne daß damit der endgültig vorgesehene Ablauf der Bewegung gehindert oder gar die Justierung verändert wird. Der Tonarm setzt trotzdem absolut sicher nach Beendigung des Vorganges in die Einlaufrille der Platte ein. Die Anschläge und die Übertragungshebel'sind einerseits flexibel und elastisch, daß sie bei zeitweiliger Behinderung des Bewegungsvorganges in die vom Wechselwerk bestimmte Lage selbsttätig , wieder zurückgehen, andererseits aber so- steif, daß sie im ' ungehemmten Bewegungsablauf des Werkes sichern. Ein Zwanglaufgetriebe, z. B. Zahnradgetriebe, ist somit vermieden.
Weiterhin ist es gemäß der Erfindung möglich, den Plattenwechsel mitten im Spiel vornehmen zu
können. Hierzu ist lediglich die Betätigung eines Handgriffes erforderlich. Ferner kann der Plattenwechsel
nach Belieben ausgeschaltet werden, so daß
ein und dieselbe, Platte beliebig oft wiederholt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Plattenwechsler
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 stellt eine Draufsicht dar;
Fig. 3 veranschaulicht den Antrieb des Plattentellers;
Fig. 3 veranschaulicht den Antrieb des Plattentellers;
Fig. 4 und 5 veranschaulichen eine Einzelheit in der Ansicht von unten und in, Seitenansicht.
Der Plattenwechsler setzt sich im wesentlichen zusammen aus dem Plattenteller 1, der Stapelachse
2, dem Grundrahmen 3, dem Steuermechanismus für den Tonarm und den Plattenwechsel und
aus der Tonarmhalterung mit dem Tonarm 4.
Der Plattenteller 1 ist auf der Drehachse 5 befestigt,
die auf Kugellagern: 6 einer mit dem Rahmen 3 verbundenen Hülse 7 läuft. Die Drehachse 5
hat am Umfang eine als Reibrad ausgebildete! Auflage
8. Dieses Reibrad kann sich an einer Steuerscheibe 9 abwälzen, wenn der Wechselvorgang eingeleitet
ist. Die Halterung für den Tonarm 4 besteht im wesentlichen aus einer Drehsäule 10, die
auf der Hülse 11 drehbar gelagert ist,- wobei die
.55 Hülse mit dem Rahmen. 3 fest in Verbindung steht. Der Tonarm weist seitliche Lappen 12 auf, die bei
13 drehbar gelagert sind, so> daß der Tonarm, um
die Zapfen 13 in der Höhe verschwenkbar ist. Die Steuerscheibe 9 weist eine dem ReibradS angepaßte
Ausnehmung 14 (Fig. 2) auf, so daß die Drehachse 5 umlaufen kann, ohne die Steuerscheibe! 9
.mitzunehmen, Die Drehsäule ίο für den Tonarm 4
ist mit einem federnden Arm 15 versehen, mit dem die Drehsäule geschwenkt wird. Dieser Arm 15 ist. ,
ein Teil einer um die Säule 10 herumführenden
Feder τ$α. Der Arm 15 kommt an einer Auslösestange
16 zum Anschlag, die an dem Zapfen 17 eines Hebels 18 gelagert ist, welcher seinerseits um
den Zapfen 19 (Fig. 2) geschwenkt werden kann, Die Schraube 20 stellt eine Einstellschraube für die
Größe der Schwenkbewegung des Hebels' 18 dar. Die Auslösestange 16 wird in einer Schablone 21
geführt. Die Auslösestange weist eine Kröpfung in Form einer Schleife 22 auf, die in die Bahn eines
Nockens, z. B. eines exzentrisch angeordneten Stiftes 23 der Drehachse 5 bei Einschwenken des
Auslösehebels 16 gelangen kann. Das äußere Ende
i6e der Auslösestange ist stark elastisch ausgebildet,
jedoch aber noch in sich steif, z.B. durch eine gestreckte Schraubenfeder.
In die Bahn des Armes 15 ragt weiterhin ein Hebel) 24, der an der festen Brücke 25 um den
Zapfen .26 , drehbar gelagert ist. Die Schwenkbewegung des Hebels 24 wird durch eine Nockenscheibe
27 verursacht, welche auf der Steuerscheibe 9 angebracht ist bzw. mit dieser ein Stück
bildet. Der Hebel124 wird an d,em äußeren Ende
24a durch eine Feder 28 erfaßt, die eine schlüssige
Anlage dies Hebels 24 an die Daumenscheibe 27 bewirkt,
Der federnde Arm 15 der Achse 10 für den Tonarm
wird nach der anderen Richtung durch einen nachgiebigen Anschlag begrenzt. Dieser besteht
aus dem Anschlagstück 29, der bei 30 an dem Hebel 31 gelagert ist. Dieser Hebel ist um den festen.
Zapfen 32 drehbar und schlägt mit dem freien Arm 29n gegen einen für die Justierung einstellbaren
Exzenter 33. Die Teile 29 und 31 werden durch die Feder 43 zusammengehalten, hierbei greift ein
Hebel 36, der mit dem Angriffspunkt 35 an den Hebel 25 und bei 37 mit dem Anschlagstück 29
verbunden ist, an den Arm 29 an und begrenzt so·
die Wirkung der Feder 34.
Die vorstehend beschriebenen Vorrichtungen, dienen, zur Schwenkbewegung des Tonarmes in der
Horizontalen,
Die Schwenkbewegung des Tonarmes in der Höhe wird, durch die Nockenscheibe 38 erzielt, die
an der Steuerscheibe 9 angebracht ist bzw. Teil derselben bilden kann. Die Vertikalschwenkung des
Tonarmesi 4 wird dadurch bewirkt, daß an der
Tonachse. 10 ein senkrecht verschiebbarer Stift 39 gelagert ist, der oben gegen den. Tonarm bzw. einen
federnden Arm 40 des Tonarmes 4 anschlagen, kann.
Der Stift 39 steht auf einer Blattfeder 41, die auf der Grundplatte 42 befestigt ist. Die Blattfeder
kann durch einen auf der Unterseite des Rahmens 3 befindlichen Hebel 43 mit Verstellschraube 44 eingestellt
werden, Der Hebel 43 schwingt um das : waagerechte Lager 45 und liegt mit dem freien
Ende gegen ein durch die Scheibe 38 betätigtes Zwischenorgan,, z. B. eine Kugel 46 (Fig. 4 und. 5).
Sobald die Kugel, die in einer Bohrung des Rahmens 3 gelagert ist, durch Drehung der Steuer- ;
scheibe 9 beim Wechselvorgang aus der Ausniehmung
38fl herausgedrückt wird und gegen: die
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Fläche 38& anliegt, wird der Hebel 43, wenn ihn die
Kugel bei der Drehung der Steuerscheibe 9 passiert, angehoben. Dadurch hebt sich auch das
andere Ende des Hebels 43 mit der verstellbaren Schraube 44, welches nun gegen die Feder 41
drückt und über den Stift 39 und den federnden Arm 40 den Tonarm in die Höhe drückt, hierbei
schwingt der Tonarm um die Achse 13.
Mit der Steuerscheibe 9 ist weiterhin die Betätigungsvorrichtung für den Plattenwechsel· gekuppelt.
Der Antrieb des Plattentellers 1 erfolgt durch
einen unter dem Plattenteller vorgesehenen Motor
61 mit Motor welle 62, die ein Reibrad 63 antreibt, mit dem ein ,weiteres Reibrad 64 verbunden ist,
welches gegen die Innenseite des abgewinkelten
Randes des Tellers 1 zur Anlage kommt (Fig. 3).
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
Beim Abspielen, einer Platte läuft die Drehachse 5
des Plattentellers 1 ohne die Steuerscheibe 9 zu beeinflussen,
um. Die Auslösestänge 16 nimmt die in Fig. 2 dargestellte Lage ein. Der Tonarm bewegt
sich beim Abspielen der Platte langsam von, außen nach innen. Mit diesem wandert der Arm 15 mit
und bewegt sich in Richtung des Endes i6e der
Stange 16. Im Augenblick, in dem die Platte abgespielt
ist, schlägt der Arm 15 gegen, das Stangenende1 i6fl und bewegt damit die Schleife 22 in. Richtung
der Drehachse 5 und damit in die Bahn des als Nocken, wirkenden Stiftes 23. Der Nocken
drückt hierbei gegen, den äußeren Schleifenschenkel 22 und bewegt den, Hebel 18 um die Achse 19. Am
Ende dieses Hebels 18 ist eine Stange 65 bei 66 angelenkt und'greift mit einem nach unten stehenden
Ende 6ζα hinter eine Rast 67 einer Scheibe 68, die
auf der Steuerscheibe 9 befestigt ist und mit dieser umläuft. Das Ende der Stange 65 wird durch eine
Feder 69 gehalten, die in den, festen Steg 25 eingreift.
Beim Wegstoßen der Stange 16 in Richtung zur Tonarmachse 10 wird nun die Stange 65 mitgenommen,
und damit erhält die Steuerscheibe 9 einen. Drehimpuls, so daß der Umfang der Steuerscheibe
9 mit dem Reibrad in Berührung kommt und mitgenommen wird. Dadurch ist der Steuervorgang
für das Plattenwechseln eingeleitet. Da
4-5 sich das Reibrad 8 an dem Umfang der Steuerscheibe
9 mehrmals abwälzt, wird die Stange 16, nachdem sie den Steuervorgang ausgelöst hat,
wieder nach außen geschoben, und somit kann der Nocken 23 bei dem weiteren Umlaufen der Drehachse
5 die Schleife 22 nicht mehr berühren. Dies geschieht durch den Stift 70 auf der Scheibe 68,
welcher beim Umlaufen, der Scheibe; 68 gegen die Stange 16 stößt und. diese nach außen drängt.
Zugleich mit der beginnenden Drehung der Steuerscheibe 9 wird die Kugel 46 aus der Ausnehmung
38 gedrückt' und damit der anliegende Hebel 43 betätigt, welcher mit dem anderen Ende
über die Einstellschraube 44, Federblatt, 41, Stift 39, Federarm 40, den Tonarm 4 ■ um die Achse 13
nach oben schwenkt.
Bei der weiteren Drehung der Steuerscheibe 9 und damit auch der Nockenscheibe 27 wird der
Hebel 24 durch die; Exzentrizität der Scheibe 27 ] nach außen gedrückt. Damit bewegt sich das Ende
24a ebenfalls nach außen, schlägt gegen den Arm 15.
und schwenkt über die Toharmaehse 10 den Tonarm
nach außen,, so daß er außerhalb der Platte zu stehen kommt. Das Ende 24,, des Hebels .24
drückt den Arm 15 über die in, Fig. 2 dargestellte Stellung hinaus und bewegt das Anschlagsystem
29> 3Σ>
36 ein Stück nach außen mit, um nach durchgeführtem Plattenwechsel denTonarm wieder
unter der Wirkung dieses Anschlagsystems und der Feder 34 zurückzuschwenken,, und zwar genau bis
zur Einsetzrille der Platte, was durch den Anschlag des Endes 29,, gegen den Exzenter 33 erreicht wird.
Sobald der Tonarm außerhalb des Plattendurchmessers
liegt, kommt der Nocken 51 (Fig. 5 und 6)
zur Wirkung. Dieser drückt über Kugel 52 gegen den Hebel 49, welcher die Wechslerspindel 48, 47
nach oben, schiebt. Damit wird durch Einziehen, der Scheiben. 53, 54 und Ausstoßen, der Scheiben 55, 56
die unterste Platte des Stapels freigegeben und der andere Stapel gefangen,. Die freigegebene Platte
rutscht an dem Kopf 2 auf den Plattenteller. Beim Rückgang der Spindel 47, 48 verschieben sich die
Scheiben 53 und 54 wieder nach außen, und die Scheiben. 55, 56 werden eingezogen, so>
daß der Plattenstapel auf den unteren. Scheiben für eine neue Freigabe der untersten Platte ruht. Damit ist
der Plattenwechsel beendet.
Der Tonarm schwenkt nach vollzogenem Plattenwechsel in der vorstehend beschriebenen Weise bis
zur Einsetzrille der Platte ein. Bei weiterer Drehung der Steuerscheibe 9 fällt die Kugel 46 langsam
in die Ausnehmung 38,, der Scheibe 38 zurück.
Der Tonarm senkt sich dann selbsttätig auf die
Anfangsrille der Platte. Zugleich ist der Mitnehmer 650 in die Rast 67 eingesprungen und setzt damit
die Steuerscheibe 9 fest, wobei die Ausnehmung 14 dem Reibrad 8 in der beschriebenen Weise wieder
gegenübersteht. Der gesamte Steuervorgarig ist beendet.
Alle Teile des Mechanismus haben die Anfangsstellung erreicht. Der Tonarm gleitet in
den Rillen, der Platte und verschiebt sich langsam zur Mitte, bis er die Auslaufrille erreicht hat, wodurch
der Vorgang des Plattenwechselns von neuem beginnen kann.
Um die Möglichkeit zu haben, mitten, im Spiel einen Plattenwechsel durchführen zu können,
braucht man lediglich die Auslösestange 16 mit der Schleife 22 willkürlich in die Bahn des Nockens 23
der Drehachse 5 zu bringen,. Dies geschieht mit der Zugstange 71, die mittels eines Handgriffs gegen
die Wirkung der Feder 72 verschiebbar ist. Der Mitnehmer 7ia nimmt beim Ziehen der Stange 71
in Pfeilrichtung die Auslösestänge 16 mit, wodurch der Steuermechanismus für den Plattenwechsel in
der beschriebenen. Weise in Gang gesetzt wird.
Es ist weiterhin für Wiederholung einer bereits abgespielten Platte die Möglichkeit vorgesehen, daß
der Plattenwechsel ganz unterbleibt, hierbei wird jedoch der Tonarm von der innersten Rille in. die
äußerste Rille in der beschriebenen Weise zurückgesetzt. Hierzu dient ein. Winkelhebel 73, dessen
Schenkel· γ$α am Ende gabelförmig ausgebildet ist
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und die Kugel 52 umfaßt. Bei Schwenken des Hebels 73 um die Achse 74 wird die Kugel in. der
Führung 75 nach außen aus dem Bereich des Nockens 51 verschoben, wodurch eine Betätigung
des Hebels 49 und ein Anheben der Spindel 48, 47 unterbleibt. Ein und dieselbe Platte kann beliebig
oft auf diese Weise gespielt werden. Erst nach. Einrücken
des Hebels 73 und der Kugel 52 in die Bahn des Nockens 51 wird der Plattenwechsel wieder in
Tätigkeit gesetzt.
Die aus Stahldraht bestehenden Hebel und Stangen und die weitere federnd nachgiebige Anordnung
von Anschlagteilen lassen bei dem Plattenwechselvo >rgang eine kurzzeitige, willkürliche. Bewegung
des Tonarmes in horizontaler Ebene wie in der Höhe zu, ohne daß Teile des Mechanismus beschädigt
werden oder zu Bruch gehen und ohne daß eine Dejustierung stattfindet. Man kann den Tonarm
zusätzlich in sich elastisch biegsam ausbilden, wodurch' sich die ernndungsgemäße Wirkung erhöhen
läßt.
Claims (10)
1. Plattenwechsler unter Verwendung von
Nockenscheiben,, die mit Hebeln und Stangen des Mechanismus zusammenarbeiten, und die
selbsttätigen Bewegungen des Tonarmes und des Wechselwerkes ausführen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragungshebel und Stangen, elastisch, jedoch in sich steif genug
sind, um bei zeitweiliger Behinderung des BewegungsvoTgangeis
selbsttätig in die vom Wechselwerk bestimmte Lage wieder zurückzugehen,
und daß auch die zur Festlegung der Endstellungen des Tonarmes dienenden Anschläge
(i6„, 24a, 29, 40, 41) für die Schwenkung
in der Horizontalen und in der Höhe federnd nachgiebig ausgebildet sind.
2. Plattenwechsler für Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achse (10), des Tonarmes (4) mit einem federnden Hebelarm (15), z. B. aus elastischem Stahldraht,
versehen ist, der zwischen dem federnden Ende (i6a) einer den Plattenwechsel bewirkenden
Auslösestange (16) und einen den Aus; und
Einschwenkvorgang des Tonarmes (4) bewirkenden, flexiblen Hebel (24), z. B. aus in sich
federndem Stahldraht, und einem den Tonarm in die Einsetzstellung bringenden, federnd
nachgiebig ausgebildeten Anschlag (34) bewegbar ist.
3. Plattenwechsler für Plattenspieler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tonarm (4) auf der Achse (10) um eine waagerechte Achse (13) schwenkbar gelagert
und durch einen exzentrisch angeordneten ,Stift (39) anhebbar ist, der auf einer
federnden Unterlage, z. B. einem Federblatt (41), ruht. .
4. Plattenwechsler für Plattenspieler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslösestange (16) eine elastische Schleife (22) aufweist und mit dieser in den
Bereich eines Nockens (23) auf der Drehachse des Plattentellers gebracht werden kann und
daß die Auslösestange (16) über ein Gestänge (18, 65) in eine Rast (67) der Steuerscheibe
(9, 68) eingreift und die Steuerscheibe (9) zur Mitnahme durch das Reibrad (8) für die
Ingangsetzung des Plattenwechselvorganges veranlaßt.
5. Plattenwechsler für Plattenspieler nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Nocken, der Steuerscheibe (9), z. B. ein exzentrisch gelagerter Stift (70), den Hebel
(16) aus dem Bereich des Nockens (23) der Tellerdrehachse (5) bringt, daß er gegen die in
sich federnde Auslösestange (16) anschlägt, und die Stange (16) außerdem durch einen. Handgriff
(72) od. dgl. zur Einleitung eines Wechsels mitten im Spiel verstellbar ist.
6. Plattenwechsler für Plattenspieler nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Tonarm (4) aus dem Bereich der Platte führend federnde Hebel (24) durch
eine mit der Steuerscheibe umlaufende Nockenscheibe (27) gesteuert und mittels Federdruck
(28) gegen die Nockenscheibe (27) zur Anlage gebracht wird.
7. Plattenwechsler für Plattenspieler nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß mit der Steuerscheibe (9) eine Nockenführung (38) verbunden, ist, die mittels eines
Zwischeno'rgans, z. B. einer Kugel (46), auf einen Hebel (43) einwirkt,- dessen freies Ende
auf die federnde. Höhenverstelleinrichtung (41, 39, 40) für den. Tonarm einwirkt.
8. Plattenwechsler für Plattenspieler nach den Ansprüchen, 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerscheibe (9) einen Nocken (51) od. dgl. aufweist, der mittels eines
Zwischenteils (52) auf einen die Wechselspindel (48, 47) betätigenden Schwenkhebel (49) einwirkt,
wobei das Zwischenteil eine in Führung gehaltene Kugel (52) ist.
9. Plattenwechsler für Plattenspieler nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenteil (52) verstellbar, z. B. die Kugel (52) aus der Bahn des Nockens verschiebbar
ist, z. B. mittels eines Bedienungswinkeis (73) mit gabelförmigem, die Kugel haltendem Ende' (73e), wodurch der Plattenweehselvorgang
zur steten Wiederholung derselben Platte ausschaltbar ist.
10. Plattenwechsler für Plattenspieler nach
den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (15, 65) aus Stahldraht gebildet
und federnd nachgiebig sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 885 483.
Deutsche Patentschrift Nr. 885 483.
H "rzu ι Blatt Zeichnungen
Family
ID=
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