DEP0011469DA - Umzeichengerät. - Google Patents

Umzeichengerät.

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DEP0011469DA
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DE
Germany
Prior art keywords
fork
needle
housing
centering pin
point
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Felix Breunig
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Description

PA30922M5.5H
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An ,den Flurbereinigungs- und Messungsämtern werden die Risse im allgemeinen im Maßstab 1:1000 gezeichnet. Dagegen ist für Flurkarten, Steuerblätter und Pläne der Maßstab 1:2500 oder 1:5000 festgelegt a Es ist nun beispielsweise die Aufgabe gestellt die auf dem Riß dargestellte Figur auf ein Fünftel für die Flurkarte zu verkleinern«
Das bisherige Verfahren, Auftrag der Netzpunkte nach Koordinaten im Maßstab 1:5000, Auftrag der Grenzpunkte und topographischen Zeichen nach der Orthogonalmethode, ist zwar recht genau, aber auch sehr zeitraubend und anstrengend«
Um rascher zum Ziel zu kommen könnte man den Pantographen verwenden» Er arbeitet aber nicht genau genug und scheidet deshalb für diesen Zweck aus« Die Verkleinerung auf photographischem Weg mit einem Reproduktionsgerät stößt auch auf Schwierigkeiten,, Die Photokopie enthält immer noch Maßzahlen, Messungslinien und Liniennetzpunkte j die bei der Flurkarte und in Steuerblättern fortfallen, in den Rissen aber sichtbar sindo Diese müssen auf dem Negativ zuerst entfernt werden. Andere Gegenstände werden auf dem Steuerblatt oder in der Flurkarte anders dargestellt als im Riß* Beim Reproduktionsgerät entsteht am Linsenrand eine Verzerrung des Bildes· Es wird also ungenau. Ist die Verkleinerung hergestellt, so hat man sie noch nicht in die Flurkarte, den Plan oder in das Steuerblatt übertragen,, Dazu ist noch ein weiterer Arbeitsgang nötig«
Durch die Erfindung wird ein Gerät geschaffen, das es gestattet, die Verkleinerung von Figuren in einem gegebenen Verhältnis genau und schnell durchzuführen.
Das Umzeichengarät besteht nach der Erfindung aus einem Gehäuse, in dem zwei miteinander fest verbundene Zahnräder von gegebenem Übersetzungsverhältnis drehbar gelagert sind. Das größere Zahnrad greift in eine Zahnstange, die mit einer im Gehäuse verschiebbar geführten Gabel verbunden ist, während das kleinere Zahnrad auf einen ebenfalls im Gehäuse ge-
führten Schlitten wirkt. Ar Gehäuseboden ist ein Zentrierzapfen angebracht, die Gabel trägt eine Abstechnadel und der Schlitten eine in der Verbindungsgeraden zwischen der Abstechnadel der Gabel und dem Zentrierzapfen liegende zweite Abstechnadel zum Markieren der mit der Gabelnadel auf der Originalzeichnung oder Karte abgegriffenen Punkte in eier maßstäblich verkleinerten Zeichnung. Die !Tadeln sind so angebracht, dal? df-s Verhältnis ihrer Entfernungen zum Zentrierzapfrn des Gehäuses gleich den übersetzungsverhältnis der Zahnräder ist.
Grundlage für die Arbeitsweise des Gerätes ist der Ähnlichkeitssatz zweier Dreiecke., In Fig,I sind die Dreiecke ZAB und Zab dargestellt» Sie haben "Z" als geraeinsamen Punkt. Nun verhält sich ZA zu Za wie AB zu ab, hier wie 5:1. aus Fig.I ist ersichtlich, daC der Zentrierzapfen 20 mit dem Punkt Z der beiden Dreiecke, die Schljttennadel 18 mit a und die Gabelnadel 16 nit A übereinstimmen muß. Bei einer Schwenkung des Instrumentes um den Zentrierzapfen 20 bzw. Punkt Z der beiden Dreiecke und Ausziehen der Gabel so weit, daß die Gabelnadel 16 über Punkt B steht, steint sich automatisch die Schlittennadel 18 über Punkt b eir. Werden die Strecken ZA, ZB usw, groß genug gewählt, etwa durch Verlegen des Punktes Z auf die Flurkarte oder auf das Steuerblatt, so gestattet das Instrument eine Verkleinerung und Übertragung in einem Arbeitsgang, ohne daß vorher erst Netzpunkte in der Flurkarte oder auf dem Steuerblatt aufgetragen werden müßten» Damit wird auch die Arbeit am Koordinatographen für den Auftrag der ITetzpunkte in die Flurkarten und Steuerblätter hinfällig. Die einzelnen Teile und ihr Zusammenspiel wird nun in Folgendem an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben*
Das Gehäuse ist ein kastenförmiger Hohlkörper aus Metall, dessen Stirnseiten fehlen. Er setzt sich also zusammen aus dem Boden 1, dem Deckel 2 und den beiden Seitenwänden 3» In diesem Hohlraum, der so entsteht, ist die Übersetzung eingebaut. Sie besteht aus zwei Zahnrädern 8 und 9? deren Durchmesser in diesem Fall sich wie 5:1 zueinander verhalten. Sie sind auf einer Welle 4 angebracht und durch einen Bolzen starr miteinander verbunden. Die Welle 4 ist irr. Gehäuseboden 1 und =deckel 2 vertikal gelagert (Fig.III).
Eine im Gehäuse geführte metallene Gabel besteht aus den beiden Gabelai'rnen 5 u.6 und der Gabelnase 12* Sie ist so beschaffen, daß sie durch den Ilohlraum des Gehäuses gleiten kann, und zwar derart, daß die beiden Gabelarme 5 und 6 sich eng an die Innenseiten der seitlichen Gehäusewänäe 3 anschmiegen. Die Stärke der Gabelarme entspricht genau der Höhe des Hohlraumes XHi Gehäuse.
An einem Gabelarm 6 ist eine Zahnstange 7 in der Weise angebracht, daß sie in das große Zahnrad 8 eingreift. Mit jeder Eewegung der Gabel durch Ausziehen oder Einfahren wird auch das große Zahnrad 8 gedreht. Da aber beide Zahnräder auf der Welle 4 starr miteinander verbunden sind, dreht sich auch das kleine Zahnrad 9» In das kleine Zahnrad greift nun eine andere Zahnstange 10 ein, die kurzer ist als jene am Gabelarm. Da aber der Umfang des kleinen Zahnrades 9 den fünften Teil jenes Umfanges des großen ausmacht, ist auch die Strecke, die sich auf die zugehörige Zahnstange 10 abwickelt, ein Fünftel der Strecke der langen Zahnstange 7, die in das große Zahnrad eingreift.
Die kurze, zum kleinen Zahnrad gehörige Zahnstange ist fest verbunden mit dem Schlitten 11, einem flachen Metallstück mit guter Gleiteigenschaft zwischen den beiden Gabelarmen 5 und 6, Beim Ausziehen der Gabel verschiebt sich nun der Schlitten in der gleichen Richtung wie die Gabel, jedoch nur um ein Fünftel jener Strecke, die das große Zahnrad auf der anderen Zahnstange abgetragen hat.
An der Gabelnase 12 ist ein Griffstück, der Flügel 13 beweglich angebracht zum Bedienen des Instrumentes, nämlich zum Ausziehen und Einfahren der Gabel und zum Schwenken des ganzen Gerätes um den Zentrierzapfen 20. Die Nase trägt ferner die Gabelnadel 16, die durch eine Spiralfeder 14 hochgehalten wird. Damit die Gabelnadel das Papier nicht verletzt, andererseits aber auch die nadelspitze nicht "beschädigt wird, ist an der Nase 12 der Fahrstift 15 angebracht, der beir Arbeiten über das Papier gleitet. Durch leichten Druck mit dem Finger auf den Kopf der Gabelnadel 16 läßt sie sich nach unten drücken, sodaß sie auf dem Papier aufsitzt und genau auf den Punkt gestellt werden kann, der für die Verkleinerung einer Figur
gebraucht wird. Der Schlitten 11 hat an seiner abgerundeten Spitze ebenfalls eine !Tadel 18. Aus demselben Grund wie bei der Gabelnadel 16 wird sie gleichfalls durch eine kleine Spiralfeder 19 hochgehalten,, Durch leichten Druck mit dem Finger auf den Kopf der Markierungsnadel 18 wird die Nadelspitze in das Papier eingedrückt. Der Einstich ist der für die Verkleinerung gewünschte Punkt (Fig.I, a und b). Am Gehäuseboden 1 ist der Zentrierzapfen 20 befestigt. Er stellt jenen Punkt dar, um den sich das ganze Instrument schwenken laßt und in den Dreiecken der Figur I dein Punkt Z entspricht. Dieser muß während des Arbeitsvorganges unverändert festliegen.
Von besonderer Wichtigkeit ist nun der Umstand, daß die Spitzen der Gabelnadel 16, der Markierungsnadel 18 und die Kitte des Zentrierzapfens 20 eine gerade linie geben müssen. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, ist das Instrument unbrauchbar.

Claims (1)

  1. Patentansprüche : ^^^ Urnzeichengerät, vorzugsweise zur Verkleinerung /von Karten und Rissen, ^e&&g°*=&&&te=^m*e°^^^ dadurch
    gekennzeichnet, daß zwei fest miteinander verbundene Zahnräder (8,9) von gegebenem Übersetzungsverhältnis in einem Gehäuse, das an seinem Boden einen Zentrierzapfen (20) hat, drehbar gelagert sind und über Zahnstangen (7,10) auf zwei im Gehäuse geführte Teile, eine Gabel (5,6) mit Abstechnadel (16) und einem Schlitten(ll) mit Markierungsnadel (18) wirken, so daß das Verhältnis der Abstände der !Tadeln (16,18) zum Zentrierzapfen (20) gleich dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder (8,9) ist.
    Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (16,18) in ihren Halteteilen federnd verschieblich gelagert sind.
    Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (5,6,12) einen Fahrstift (15) trägt.
    Z-en^ = eü?ner==G?ea?.aden liegen.

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