DEP0011434DA - Magnettonband mit Markierung - Google Patents
Magnettonband mit MarkierungInfo
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Description
Es ist bekannt, Magnettonbänder angesichts der Tatsache, dass die Schrift unsichtbar ist und damit Beginn und Ende nicht ohne weiteres erkennbar ist, während der Aufzeichnung mit Farbe einzufärben oder zu bedrucken. Ein solches Verfahren Markierungen zu erzeugen ist umständlich und erfordert verhältnismässig komplizierte Einrichtungen. Die Erfindung zeigt hierfür einen wesentlich einfacheren Weg, der den Bedürfnissen der Praxis genügt. Gemäss der Erfindung erhält das Magnettonband im Verlauf in einem definierten Abstand von der Nutztonaufzeichnung eine Markierung, die geeignet ist, bei der Abtastung ein Signal als Voranzeige für den Beginn der Nutztonaufzeichnung zu erzeugen. In der einfachsten Form besteht die Markierung gemäss der Erfindung in einem Loch im Band. Die Markierung kann auch in einer Aufzeichnung bestehen, die durch den Sprechkopf erzeugt wird und <Nicht lesbar> die eigentliche Tonaufzeichnung fertiggestellt ist. Der Einsatzpunkt kann durch Abhören ermittelt werden und dann von Hand oder auch automatisch festgehalten werden.
Die Erfindung und weitere dazugehörige Einzelheiten werden anhand der Abbildung beispielsweise erläutert.
In der Abb. ist ein Teil eines Magnetbandes 1 dargestellt, das in üblicher Weise ausgebildet ist. Dieses Band enthält eine an sich unsichtbare Tonaufzeichnung 2, die symbolisch durch eine Zackenschrift dargestellt ist. In einem Abstand 3 vor dieser Nutztonaufzeichnung liegt eine Markierung in Form eines kleinen Loches 4, das von Hand beispielsweise mit einer Zange erzeugt werden kann. Bei der Wiedergabe läuft dieses Loch vor der Nutztonaufzeichnung durch den Sprechkopf und erzeugt ein Knackgeräusch, das dann ein Signal für den baldigen Beginn der Nutztonaufzeichnung ist. Dementsprechend kann der Abstand 3 gewählt werden und zwar in der Weise, dass unter Rücklauf des Bandes der Anfang der Nutztonaufzeichnung durch Abhören ermittelt werden, oder Hin- und Herbewegen des Bandes gegenüber dem Sprechkopf im Bereich des Anfanges. Von diesem Anfang wird dann der gewünschte Abstand gemessen. Die Abtastgeschwindigkeit ist dabei ein Kriterium.
Man kann den Abstand so definieren, dass er auch ein Mass für evtl. Manipulationen bei der Bedienung des Gerätes ist, das zur Wiederaufzeichnung verwendet werden soll. Die Lochmarkierung hat noch den besonderen Vorteil, dass sie auch optisch ausgewertet werden kann oder auch elektrooptisch, mit Hilfe einer Fotozelle, die über dieses Loch beleuchtet wird. Anstelle der Lochmarkierung kann auch eine regellose, oder nach Frequenz und Amplitude definierte Aufzeichnung treten. Eine solche Aufzeichnung kann zweckmässig im Rücklauf über den Sprechkopf erzeugt werden. Nach dem Durchlauf des Anfanges der Nutztonaufzeichnung, der auch im Rücklauf beim Abtasten erkennbar ist, wird beim Abhören beispielsweise ein zeitverzögerndes Relais betätigt das auf den Eingang des Verstärkers, bzw. auf den Sprechkopf geschaltet wird und durch seine Stromstösse beim Einschalten die gewünschte Aufzeichnung erzeugt. Die Zeitverzögerung wird dabei so gewählt, dass der Abstand die gewünschte Grösse hat. Wenn dann der Träger wieder im Vorlauf abgetastet wird, bringt diese an sich regellose Markierungsaufzeichnung ein Geräusch, das ein Mass für den Beginn der Nutztonauf-
zeichnung ist. Mit dem Relais kann u.U. auch ein Summer eingeschaltet werden, sodass eine definierte Aufzeichnung entsteht. Dies ist dann von Vorteil, wenn die Markierungsaufzeichnung aus anderen Gründen eine längere Dauer haben soll.
Die Markierungen werden zweckmässig vor jedem Musikstück, das auf dem Band aufgeschrieben ist, angebracht.
Claims (6)
1. Magnettonband, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorlauf in einem definierten Abstand (3) von der Nutztonaufzeichnung (2) vorzugsweise vor jedem Musikstück eine Markierung (4) vorgesehen ist, die geeignet ist, bei der Abtastung ein Signal als Voranzeige für den Beginn der Nutztonaufzeichnung zu erzeugen.
2. Magnettonband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Markierung ein Loch (4) im Band vorgesehen ist.
3. Magnettonband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung aus einer durch den Sprechkopf erzeugten Aufzeichnung besteht, vorzugsweise derart, dass die Aufzeichnungsrichtung entgegengesetzt zu der Richtung der Nutzaufzeichnung verläuft.
4. Verfahren zur Erzeugung von Markierungen nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach Fertigstellung der Nutzaufzeichnung ihr Anfang durch Abhören z.B. im Rücklauf festgestellt und danach von Hand oder durch Aufzeichnen im Rücklauf die Markierung erzeugt wird.
5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein zeitverzögertes Relais, das beim Durchlaufen des Anfanges der Nutztonaufzeichnung betätigt wird, und Schaltmittel, die das Relais an den Sprechkopf schalten, z.B. über den Verstärkereingang.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Summer, der durch das Relais auf den Sprechkopf geschaltet wird.
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