AT146985B - Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer optisch zu reproduzierenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer optisch zu reproduzierenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung.

Info

Publication number
AT146985B
AT146985B AT146985DA AT146985B AT 146985 B AT146985 B AT 146985B AT 146985D A AT146985D A AT 146985DA AT 146985 B AT146985 B AT 146985B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
recording
intensity
track
amplitude
carrier
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Philips Miller N V
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Miller N V filed Critical Philips Miller N V
Application granted granted Critical
Publication of AT146985B publication Critical patent/AT146985B/de

Links

Landscapes

  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer optisch zu reproduzierenden   Sehwingungsaufzeichnung,   insbesondere einer Tonaufzeiehnung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum mechanischen Aufzeichnen von Schwingungen, insbesondere Schallschwingungen, auf einem Träger, vorzugsweise einem Film. 



   Erfindungsgemäss wird die Nullage des Aufzeichnungsorgans in Abhängigkeit von der Grösse der aufzuzeichnenden Amplitude automatisch oder von Hand stufenweise geändert. Zu diesem Zwecke wird von vornherein der   Schwingungsintensitätsbereich   in zwei oder mehrere Teile (Stufen) aufgeteilt, in jedem derer die Nullage des Aufzeichnungsorgans einen ebenfalls im voraus bestimmten konstanten Wert hat. Unter Nullage wird hier jene Lage des Aufzeichnungsorgans in bezug auf den Träger verstanden, die dieses Organ einnimmt, wenn es nicht schwingt. 



   Durch Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens ist es möglich, in jeder Stufe das Aufzeichnungorgan in verschiedener mittlerer Tiefe der Aufzeichnungsschicht einschneiden zu lassen, derart z. B., dass bei den kleinen Amplituden, die meistens bei den hohen Frequenzen auftreten, mehr an der Oberfläche der Aufzeichnungsschicht gearbeitet wird, wo der Widerstand, der durch das Trägermaterial auf das Aufzeiehnungsorgan ausgeübt wird, geringer ist als in den tieferen Schichten. Hiedurch wird eine Erleichterung der Aufzeichnung der kleinen Amplituden erzielt, was insbesondere   für die Aufzeichnung   der höheren Frequenzen nützlich ist. 



   Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass die Erwärmung des Aufzeichnungsstichels (für den zweckmässig ein Saphir benutzt wird), die in dem üblichen Falle, dass er fortwährend in derselben mittleren Tiefe der Aufzeichnungsschicht arbeitet, unzulässig gross wird, erheblich herabgesetzt wird und weniger zu Beschädigung Anlass gibt. 



   Es ist beim Aufzeichnen von Schallschwingungen auf optischem Wege zur Herabsetzung der bei der optischen Wiedergabe entstehenden Nebengräusche bekannt, die Nullage des Aufzeichnungorgans beim Amplitudensystem oder die Ruheschwärzung beim Intensitätssystem sich kontinuierlich ändern zu lassen. Ein dabei auftretender Nachteil besteht darin, dass bei einem plötzlichen Übergang von einer kleinen Amplitude zu einer relativ grossen Amplitude die Trägheit der Regelung so gross ist, dass die Spitzen der grossen Amplituden im ersten Augenblick des Überganges abgeschnitten werden. 



  Weil diese Übergänge fortwährend auftreten, ist die Verzerrung der Aufzeichnung durch Abschneiden der Spitzen relativ gross. Insbesondere aber auch bei der mechanischen Schwingungsaufzeichnung macht sich diese Erscheinung in unangenehmer Weise bemerkbar, weil die Masse der zu verstellenden Teile in diesem Falle ziemlich gross ist. 



   Die erfindungsgemässe stufenweise Regelung weist gegenüber diesem Nachteil der kontinuierlichen Regelung dadurch eine Verbesserung auf, dass nur beim Übergang von der einen in die andere Stufe ein Abschneiden der Spitzen stattfindet, während innerhalb des Intensitätsbereiches einer einzigen Stufe (beim Auftreten einer plötzlichen Amplitudenänderung) kein Abschneiden der Spitzen der grössten Amplituden stattfindet, weil die Aufnahmefähigkeit der einzelnen Stufen von vornherein derart gewählt ist, dass die Spitzen der grössten Amplituden ohne Verzerrung registriert werden können.

   Zwar wird dadurch innerhalb der einzelnen Stufen die Schonung der Meisselspitze und die Geräuschfreiheit geringer sein als bei der kontinuierlichen Regelung, es ergibt aber die Erfindung immerhin die möglichen Mittel an, um den gesamten schädlichen Einfluss der verschiedenen genannten Schwierigkeiten zu vermindern. 



   Es ist ersichtlich, dass das erfindungsgemässe Verfahren in den verschiedensten Aufzeichnungsystemen Verwendung finden kann. Es ist z. B. sowohl für das Aufzeichnen nach dem bekannten Ampli- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 tudensystem wie nach dem ebenso bekannten Intensitätssystem zu verwenden. Im letzteren Falle wird mittels eines Meissels mit gerader Schneide eine Spur konstanter Breite geschnitten in ein Trägermaterial, dessen Lichtabsorption linear mit der Dicke verläuft. Die Lichtabsorption wird dann längs der Spur entsprechend der Tiefenmodulation der Spur moduliert sein. 



   Auch ist die Erfindung nicht auf die mechanische Wiedergabe der Aufzeichnung, wie diese heut- 
 EMI2.1 
 gabe, weil die Kombination : mechanische Aufzeichnung-optische Wiedergabe, wie allgemein bekannt ist, erhebliche Vorteile mit sich bringt. Die mechanische Aufzeiehnungsmethode hat z. B. gegenüber der rein optischen Methode den Vorteil, dass die Aufzeichnungen sofort nach der Aufnahme, sogar in dem Aufnahmeapparat, wiedergegeben werden kann, da eine chemische Behandlung, wie bei der optischen Methode erforderlich,   überflüssig   ist. Daneben bleibt der Vorteil der optischen Wiedergabe in vollem Umfang bestehen. 



   Es hat sich ergeben, dass bei der Aufnahme von Schallschwingungen eine Unterteilung in zwei Stufen genügt. Vorzugsweise entspricht in diesem Falle die Trennungsamplitude einer Intensität von etwa dreiviertel der maximalen Schallintensität in Dezibells. Gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Nullage des Aufzeichnungsorgans dadurch eingestellt, dass ein Teil der dem Auf-   zeiehnungsorgan   zugeführten Energie zur Steuerung eines Relais benutzt wird, das in einem Gleichstromkreis geschaltet ist, in dem sich auch entweder die Ankerspule des Aufzeichnungsorganes oder die Spule einer Vorrichtung, mittels deren Hilfe die Lage des das Aufzeichnungsorgan tragenden Hebelarmes eingestellt werden kann, befindet. Das Relais ist dann derart ausgebildet, dass entsprechend den vorher 
 EMI2.2 
 Stärke fliessen. Dies kann z.

   B. dadurch erzielt werden, dass das Relais in seinen verschiedenen Stellungen den Gleichstromkreis, in dem eine Stromquelle enthalten ist, über Widerstände verschiedener Grösse schliesst. Anstatt ein mechanisches Relais zu verwenden, können eine oder mehrere   gittergestruerte   Gasentladungsröhren zu demselben Zweck zur Anwendung kommen. 



   Wenn nur in zwei Stufen gearbeitet wird, kann die Vorrichtung sehr einfach ausgestaltet sein, wie an Hand der   Zeichnungsfiguren näher   erläutert wird. Auch die weiteren Kennzeichen der Erfindung sowie die typischen Merkmale der Träger, die bei der Verwirklichung des Erfindungsgedankens eine Rolle spielen, werden an Hand der Zeichnung an einigen    usführungsbeispielen   beschrieben. Es ist ersichtlich, dass die Erfindung sich nicht nur auf die Träger, die unmittelbar mit Hilfe des erfindungs-   gemässen Aufzeiehnungsverfahrens   erzielt werden, erstreckt, sondern ebenso auf Träger, die durch Kopieren erhalten werden können. An diesen Trägern ist ebenso das typische Merkmal des erfindungsgemässen Aufzeichnungsverfahrens zu erkennen. 



   In den Figuren sind einfachheitshalber immer Träger in Form eines Films dargestellt, trotzdem 
 EMI2.3 
 anderer Form, z. B. scheibenförmige Träger, wie Schallplatten, anwenden. 



   Fig. 1 zeigt eine Draufsicht eines Films mit einer doppelseitig modulierten Tonspur. Fig. 2 zeigt wie eine solche Spur mechanisch aufgenommen werden kann. In Fig. 3 ist eine Draufsicht eines Filmteiles dargestellt, bei dem die Tonspur in der Breite einseitig moduliert ist. Fig. 4 zeigt, wie die Tonspur nach Fig. 3 mechanisch aufgenommen werden kann. Fig. 5 zeigt eine Draufsicht eines Filmteiles, der mit einer nach dem Intensitätsverfahren mechanisch hergestellten Tonspur versehen ist. Fig. 6 zeigt   wie eine Tonspur nach Fig. 5hergestellt wird. Fig. 7zeigt einen Querdurehsehnitt längs der Linie VII-VII   des Films nach Fig. 5 in vergrössertem Massstabe. Fig. 8 zeigt schematisch eine Vorrichtung zum Registrieren von Schwingungen auf mechanischem Wege, bei welcher die Erfindung angewendet wird. 



   Die in den Figuren gezeigten Filmstreifen sind Teile reiner Tonfilme. Selbstverständlich können diese Tonspuren auch Teile eines Bildtonfilms sein. 



   Der Film nach Fig. 1 zeigt eine doppelseitig modulierte Tonspur nach dem Amplitudenverfahren, welche mechanisch hergestellt worden ist. 



   Bei mechanischen Aufnahmeverfahren benutzt man z. B. einen Meissel nach Fig. 2 mit V-förmiger Schneide, die grössere oder kleinere Teile der   Filmoberfläche   wegschneidet, indem der   Meissel sieh   in einer Richtung, die einen Winkel von höchstens   900 mit   der Trägerfläche bildet, in bezug auf den Träger bewegt (siehe Pfeile), während letzterer senkrecht zur   Zeiehenebene   gleichmässig fortbewegt wird. 



   Vorzugsweise ist der Träger aus drei Schichten zusammengesetzt, von denen die Tragschicht 1 vorzugsweise aus Zelluloid, die Schneidschicht 2 z. B. aus Gelatine und die Deckschicht. 3 aus einem 
 EMI2.4 
 mit Teilen der Sehneidsehicht 2 werden durch den Meissel entsprechende Teile der Deckschicht 3 entfernt. Wenn die Schichten 1 und 2 lichtdurchlässig sind, so ist die Aufzeichnung gleich nach der Aufnahme mittels durch den Film hindurchfallenden Lichtes optisch wiederzugeben. Es ist auch möglich, das Aufzeichnen zuerst in einem transparenten Träger vorzunehmen und diesen nachher mit der undurchsichtigen Deckschicht, 3 zu versehen um den für die Wiedergabe erforderlichen Unterschied hinsichtlich der Licht-   durchlässigkeit   zwischen der. Tonspur und ihrer Umgebung zu erreichen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Wenn der Meissel nicht schwingt und sich also unbeweglich in der Nullage befindet, wird eine nicht modulierte Spur bestimmter und konstanter Breite aufgezeichnet. 



   Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung wird nun in Abhängigkeit von der Schallintensität mit verschiedener nicht modulierter Spurbreite aufgezeichnet. Wenn Schwingungen maximaler Intensität registriert werden, so soll die verfügbare Spurbreite   möglichst   vollständig ausgenutzt werden. 



  Die unmodulierte Spurbereite muss dann die Hälfte der für die Aufzeichnung verfügbaren Breite sein. 



  Die Wellenspitzen werden einander bei maximaler Amplitude in der Mittelebene berühren. (Praktisch wird dies nicht der Falle sein, weil zweckmässig ein kleiner Zwischenraum gelassen wird, damit nicht eine unerwartete grössere Amplitude als vorausgesetzt wurde, eine Verzerrung der Aufzeichnung durch Überlappung der Wellenspitzen in der Mitte verursacht.) Die mittlere Schneidtiefe des Meissels ist dann maximal. 



  Werden kleinere Amplituden aufgezeichnet, so sieht man in der Spur, dass die nach innen gerichteten Wellenspitzen sich über einen gewissen Abstand voneinander entfernt haben. Weil bei der Wiedergabe der Schall nur durch die Modulation der Tonspur hervorgerufen wird und nicht durch die mittlere Licht-   durchlässigkeit   oder Tiefe bedingt wird, ist es möglieh, die unmodulierte Spurbreite derart zu verringern, dass die Wellenspitzen einander in der Mitte möglichst dicht nähern, damit die jeweilige   Schneidetiefe   niemals grösser als für die Aufzeichnung erforderlich ist. 



   Wie bereits im vorstehenden erläutert wurde, ist es praktisch schwierig, die Änderungen der Mittellage des Aufzeichnungsorgans und infolgedessen der Spurbreite kontinuierlich vorzunehmen. 



  Diese Änderung wird erfindungsgemäss stufenweise hergestellt. Zu diesem Zweck wird die Intensität des aufzuzeichnenden Schalls in mehrere Stufen unterteilt, z. B. in folgender Weise : Ist die Maximalintensität des aufzuzeichnenden Tones 40 Decibels, so werden die grössten Amplituden entsprechend einer Intensität von 30-40 Decibels bei maximaler   unmodulierter   Spurbreite aufgezeichnet. Die nächstfolgenden Amplituden entsprechend einer Intensität von 20-30 Decibels bei einer kleineren unmodulierten Spurbreite, 10-20 Decibells bei einer noch kleineren unmodulierten Spurbreite und die niedrigsten Amplituden, also entsprechend einer Intensität von 0-10 Decibells bei der kleinsten unmodulierten Spurbreite. Es wird dann also nach einem vierstufigen Verfahren gearbeitet. 



   Praktisch sind weniger Stufen genügend, und es sind mit zwei Stufen gute Ergebnisse zu erreichen. 



  Weil die Abhängigkeit zwischen   Schallintensität   und Amplitude nicht linear ist, empfiehlt es sich, die Intensitätsskala nicht in gleiche Teile zu unterteilen, so dass im Falle, wenn mit zwei Stufen gearbeitet wird, die Trennungsamplitude, wie bereits erwähnt wurde, am besten bei etwa dreiviertel der Maximalintensität angenommen wird. 



   In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 wird z. B. eine Maximalintensität von 40 Decibels aufgezeichnet, während die Trennintensität beim gewählten zweistufigen Verfahren bei 28 Decibels gelegt wird. Die Intensitäten zwischen 28 und 40 Deeibells werden bei einer unmodulierten Spurbreite   A"   aufgezeichnet (Strecke P). Die verfügbare Spurbreite A, in Wirklichkeit 2 mm, wird dann vollständig ausgenutzt. Die mittlere Spurbreite   An ist 1 mm.   Der Meissel M befindet sich in der Nullage in der voll gezeichneten Lage (Fig. 2). Die Intensitäten zwischen 0 und 28 Decibels werden bei einer unmodulierten Spurbreite   Bn   (Strecke Q) registriert. Der Meissel M befindet sich in der Nullage in der gestrichelt gezeichneten Stellung.

   Wenn der Meissel nicht schwingt, also eigentlich eine Sehallintensität Null aufgezeichnet wird, wird eine unmodulierte Spur minimaler   Breite (B, J hergestellt.   Die Breite dieser Spur beträgt in diesem Falle 0'25 mm. Die ausgenutzte Spurbreite in der niedrigen Stufe ist dann   0'5   mm. Die Änderung der Nullage kann, wie es sich herausgestellt hat, leicht in zirka   1/50   Sek. automatiseh vorgenommen werden. 



   Fig. 3 zeigt eine einseitig modulierte Sehallspur nach dem zweistufigen Verfahren. Die Töne mit 
 EMI3.1 
 Töne mit einer Intensität unterhalb der Trennintensität werden bei einer kleineren mittleren Spurbreite   B"   aufgezeichnet. Die benutzte Spurbreite beträgt dann B. Mit Pi und   Qi   sind Strecken grösster bzw. kleinster Sehallintensität bezeichnet. Es erscheint klar, dass auf mechanischem Wege eine solche Spur mit einem Meissel nach Fig. 4 hergestellt werden kann, dessen Nullage erfindungsgemäss ebenfalls geändert werden kann (siehe gestrichelte Stellung in Fig. 4). Die Bewegungsrichtung des Meissels ist mit dem Pfeil angegeben. Der Träger bewegt sieh beim Registrieren senkrecht zur   Zeichenfläche.   



   In den Fig. 5,6 und 7 ist die Anwendung der Erfindung dargestellt bei der mechanischen Tonaufzeichnung nach dem   Intensitätsverfahren.   Wie beim Amplitudenverfahren besteht auch hier der Träger vorzugsweise aus drei Schichten   1,   2 und. 3 (siehe Fig. 6 und 7). Die   Schneidsehicht   2 ist derart beschaffen, dass eine lineare Lichtabsorption erhalten wird. Die Tonspurbreite wird nicht moduliert, so dass die Deckschicht 3 nur den Zweck hat, die Umgebung der Spur vollständig   lichtundurchlässig   zu machen, weil dies durch die Sehneidschieht 2 nur annähernd erzielt werden kann. 



   Gemäss den Figuren wird wieder nach dem zweistufigen Verfahren gearbeitet. Der Meissel M mit gerader Schneide schwingt in der Pfeilrichtung (Fig. 6) von und zu der   Trägeroberfläche   und hat 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 dargestellt. Die Amplituden der Schallintensitäten unterhalb der Trennungsintensität werden bei einer mittleren Schneidtiefe B"aufgezeichnet. Der Meissel befindet sich dann in der Nullage in der gestrichelt dargestellten Stellung (Fig. 6). In den Figuren sind weiter mit U und V Strecken bezeichnet, die mit der Meisselnullage für   Sehallintensitäten   oberhalb bzw. unterhalb der Trennungsintensität aufgezeichnet sind.

   Dadurch, dass der Meissel möglichst wenig tief in dem Schneidmaterial arbeitet, wird die Schneide geschont, während überdies der Vorteil erreicht wird, dass die Lichtabsorption in der Schneidschicht möglichst gross ist. Die   Nebengeräuschfreiheit   bei der optischen Wiedergabe wird also maximal sein. 



   Im nachstehenden soll an Hand der Fig. 8 eine Vorrichtung beschrieben werden, die die Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens ermöglicht. Bei der bezeichneten Vorrichtung wird vorausgesetzt, dass man zwei bestimmte Stufen im Intensitätsbereich (bei Tonschwingungen im   Schall-   stärkebereich) gewählt hat. 



   Der Verstärker V führt die verstärkten, den Amplituden der aufzuzeichnenden Schwingungen entsprechenden Ströme, also z. B.   Mikrophonströme,   einer Spule   8   zu, die einen magnetischen Kreis   (Polschuhe G)   beeinflusst, wodurch der Anker K, der an seinem Ende den Meissel M trägt, bewegt wird. 



  Dieser Meissel kann nach Fig. 2,4 oder 6 ausgebildet sein, je nachdem, ob nach dem Amplitudenprinzip mit doppelseitig oder einseitig modulierter Spur oder nach dem Intensitätsprinzip gearbeitet wird. Der Film, der senkrecht zur Zeichenfläche beweglich gedacht ist, ist mit F bezeichnet. Das Magnetsystem ist mit dem Gehäuse H am Arm R befestigt, der um den Punkt X drehbar ist. Durch Änderung der Lage dieses Armes, also durch Drehung desselben um Punkt X, ändert sich die Nullage des Meissels M. Das Ende des verlängerten Teiles   Bi   des Armes R wird von der Druckfeder D gegen den festen Anschlag 1 gepresst. In dieser Stellung des Armes Rist die mittlere Schneidtiefe des Meissels minimal, d. h. er befindet sich in der Lage zum Aufzeichnen der kleineren Intensitäten. 



   Von den den aufzuzeichnenden Schwingungen entsprechenden Strömen wird hinter dem Verstärker V ein Teil abgezweigt und dem zweiten Verstärker   V1   zugeführt, mit dem gegebenenfalls ein Gleichrichter verbunden ist.   Zweckmässig   wird dieses Gerät mit einem Apparat zum Messen der aufgezeichneten Schwingungsenergie ausgestaltet, damit man es in der Hand hat, eine Übersteuerung des Aufzeiehnungsorgans und demzufolge eine Verzerrung der Aufzeichnung zu vermeiden. Der   verstärkte   und gegebenenfalls gleichgerichtete Teil der aufzuzeichnenden Ströme wird der Spule 8r eines Relais zugeführt. Dieses Relais ist in einem Stromkreis aufgenommen, in dem ausser einer Gleichstromquelle B,. eine Spule 81 und ein Amperemeter      geschaltet sind.

   Wenn die   Schwingungsintensität   eine vorher bstimmte Grenze   überschreitet, wird   der Anker des Relais von der Spule 8,. verstellt, derart, dass der genannte Stromkreis durch die Spule 81 über die Kontakte Ka geschlossen wird. In der Spule 81 ist ein beweglicher Eisenkern   N   angeordnet, der mittels der Stange T, der Scheibe L und der Druckfeder   D1   mit der Gegenseite des Armes   N1   (in bezug auf die Seite der Druckfeder D) in Berührung steht. Wird jetzt von dem Relais der Stromkreis durch die Spule   81   geschlossen, so wird der Eisenkern N weiter in die Spule gezogen und der Arm   jRi   entgegen der Wirkung der Druckfeder D gegen den zweiten festen Anschlag   11   gedrückt.

   Hiedurch ändert sich die Nullage des Meissels derart, dass Schwingungen grosser Intensität, d. h. über der Trennungsintensität, aufgezeichnet werden können. Das mechanische Relais kann auch durch eine oder mehrere gittergesteuerte Entladungsröhren ersetzt werden. Diese Röhren, die unter dem   Namen"Glühfadenrelais"bekannt   sind, weisen gegenüber mechanischen Relais den Vorteil auf, dass sie   praktisch ohne Trägheit   arbeiten und ihre Verwendung auch viel einfacher ist. Am Gitter der Röhre führt man dann die Ströme des Verstärkers   V1   zu. Man verwendet vorzugsweise mehrere solcher Röhren, wenn man in mehr als zwei Stufen arbeitet. 



   Im Prinzip lässt sich die dargestellte Vorrichtung auch für optische Aufnahmeverfahren verwenden. 



  Der Meissel und Zugehör wird dann durch das optische Aufzeichnungsorgan, beispielsweise einem Oszillographen ersetzt, wobei mit der Spule 81 die Nullage dieses Aufzeichnungsorgans stufenweise geändert werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer optisch zu reproduzierenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, dass die Nulllage des Aufzeichnungsorgans in Abhängigkeit von der Grösse der aufzuzeichnenden Amplitude auto-   matisch   oder von Hand stufenweise geändert wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei Stufen gearbeitet wird und die Trennungsamplitude entsprechend einer Intensität von etwa Dreiviertel der Maximalintensität, ausgedrückt in Decibels, gewählt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein von einem Teil der dem Aufzeichnungsorgan zugeführten Energie gesteuertes Relais, das in einen Gleichstromkreis eingeschaltet ist, in dem sich auch entweder die Ankerspule des Aufzeichnungsorgans befindet oder die Spule einer Vorrichtung, mittels deren Hilfe die Lage des das Aufzeichnungsorgan tragenden Hebelarmes eingestellt werden kann, welches Relais entsprechend den vorher gewählten Stufen in der Schwingungsintensität in dem Regulierstromkreis abwechselnd Gleichströme verschiedener Stärke. hindurchfliessen lässt. <Desc/Clms Page number 5>
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais aus einer oder mehreren gittergesteuerten Gasentladungsröhren besteht.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der das Aufzeichnungorgan tragende Hebelarm entweder von einer Feder (D) gegen einen festen Anschlag oder von einem Eisenkern-auf den von einer oberhalb eines bestimmten Wertes der Schwingungsintensität einen Gleichstrom führenden Spule eine Kraft ausgeübt wird-entgegen der Wirkung der Feder (D) gegen einen zweiten festen Anschlag gedrückt wird.
    6. Träger, versehen mit einer optisch wiederzugebenden, mechanisch mittels des Verfahrens bzw. der Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellten Schwingungsaufzeichnung in Amplitudenschrift, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnung aus einer oder mehreren Spuren besteht, deren mittlere Breite in Abhängigkeit des Amplitudenwertes stufenweise verschieden ist.
    7. Träger, versehen mit einer optisch wiederzugebenden, mechanisch mittels des Verfahrens bzw. der Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellten Schwingungsaufzeichnung in Intensitätsschrift, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Tiefe der Spur in Abhängigkeit des Amplitudenwertes stufenweise verschieden ist.
    8. Träger nach Anspruch 7, versehen mit einer Tonspur, die zwei Stufen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Breite der Stufen 0'25 bzw. 1 mm beträgt.
    9. Kopie eines Trägers nach einem der Ansprüche 7,8 oder 9. EMI5.1
AT146985D 1933-03-01 1934-02-28 Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer optisch zu reproduzierenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung. AT146985B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE146985X 1933-03-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT146985B true AT146985B (de) 1936-09-10

Family

ID=5671722

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT146985D AT146985B (de) 1933-03-01 1934-02-28 Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer optisch zu reproduzierenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT146985B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT146985B (de) Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer optisch zu reproduzierenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere einer Tonaufzeichnung.
DE601613C (de) Bandfoermiger Aufzeichnungstraeger mit Steueraufzeichnungen
DE470403C (de) Verfahren zum Vorbereiten von Tonfilmen fuer die Schallwiedergabe
DE741332C (de) Vorrichtung zum Herausschneiden einer optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung aus einem Traeger
DE670369C (de) Schallaufzeichnungstraeger und Verfahren zum Aufzeichnen von Schallschwingungen auf einem Traeger
AT144556B (de) Tonfilm und Verfahren zu dessen Herstellung.
AT147264B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Schwingungsaufzeichnung.
AT126671B (de) Einrichtung zur Aufnahme photographischer Schallaufzeichnungen für die Zwecke des Ton- bzw. Bildtonfilms od. dgl.
DE896122C (de) Verfahren und Einrichtungen zur Wiedergabe von Magnetton-aufzeichnungen mit Quermagnetisierung
DE641104C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Tonfilmen nach dem Intensitaetsverfahren
AT144486B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Tonaufzeichnung.
DE597353C (de) Elektromagnetisches Antriebssystem fuer klartongesteuerte Blenden
AT137892B (de) Verfahren zur Aufnahme photographischer Schallaufzeichnungen.
AT157188B (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von vorzugsweise endlosen Tonfilmen.
DE882147C (de) Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe von Tonfilmen
AT146275B (de) Verfahren und Vorrichtung zur mechanischen Herstellung einer vorzugsweise auf optischem Wege wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung, insbesondere Schallaufzeichnung auf einem Träger.
DE883208C (de) Tonfilmaufzeichnung mit veraenderlicher mittlerer Schwaerzung und Verfahren zu ihrerHerstellung
DE394506C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tonfilmen
AT133647B (de) Verfahren zum photographischen Aufzeichnen von Tönen in Intensitätsschrift.
DE639644C (de) Vorrichtung zum Regeln der Nullage des Aufzeichnungsorgans in Anlagen fuer die mechanische Aufzeichnung von Schwingungen, besonders Toenen
AT146599B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schwingungen auf einem Träger.
AT133648B (de) Tonfilm und Anordnung zu dessen Herstellung.
AT137900B (de) Verfahren zum photographischen Aufzeichnen von Schallschwingungen in Intensitätsschrift.
DE635416C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Klartonaufzeichnungen in Sprossenschrift
DE647211C (de) Verfahren zur Herstellung von Bildtonfilmen mit mechanisch erzeugter Tonaufzeichnung