DE882147C - Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe von Tonfilmen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe von Tonfilmen

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DE882147C
DE882147C DER4334D DER0004334D DE882147C DE 882147 C DE882147 C DE 882147C DE R4334 D DER4334 D DE R4334D DE R0004334 D DER0004334 D DE R0004334D DE 882147 C DE882147 C DE 882147C
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DE
Germany
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light
frequencies
strip
film
wider
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Expired
Application number
DER4334D
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English (en)
Inventor
Glenn Leslie Dimmick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe von Tonfilmen Es iist bereits vorgeschtaggen, die hochfrequente Komponente von Schallwellen mit Hilfe eines schmalen Lichtstreifens aufzuzeichnen und wiederzugeben unter Außerachtlassen der niederfrequenten Komponente, @die in einerbesonderen Aufzeichnung mittels eines breiten Lichtstreifens aufgezeichnet un!d mittels breitem Spalt wiedergegeben «-erden. Dieses Verfahren weist aber den Nachteil auf, d'aß zwei getrennte Tonspuren notwendig sind, für die indessen der auf ,den :gebräuchIiehen Filmen zur Verfügung stehende Platz nicht auisreicht.
  • Die Erfindung bezieht sich auf @die Wiedergabe von Tonfilmen, die in einer Spur sowohl diie hohen als auch die tiefen Frequenzen aufgezeichnet tragen und die über getrennte Photozellenkreise wiedergegeben werden.
  • Erfindungsgemäß werden alle Frequenzen der Aufzeichnung mittels eines schmalen Lichtstreifens und, außerdem die tiefen Frequenzen mittels eines breiteren Lichtstreifens dadurch abgetastet, @daß der Lichtstreifen nach seinem Durchgang durch ,diie Tonspur zwecks Wiedergabe aller Frequenzen in einen schmalen Lichtstreifen und zwecks Wiedergabe :der tiefen Frequenzen in einen breiteren Lichtstreifenaufgeteilt wird. Ferner kann in der Anord;nung ein Schalter angeordnet sein, um nach Belieben einen Tonfilm mit einer Gegentakttonaufzeichnumg oder einen üblichen Tonfilm gebräuchlicher Weise wiederzugeben.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. rz Ist eine schematische Darstellung des Gerätes nach der Erfindung; Abb. a ist eine Einzelheit .des neuen Gerätes; Abb. 3 zeigt d -iagramm@artig und Abb. 4 die Frequenzcharakteristik. Gemäß Abb. i ,dient idie Lampeuo dazuä dien Teilder Tonaufzeichnung zu beleuchten, der wiedergegeben werden soll. Das optische System %rii -bekannter Bauart beleuchtet einen sdhmalen.Spalt der -Tonspurenauf (dem Film 12. Die Breite des: Licht-,spaltes auf der Tonspur ist nicht größer als, die Hälfte der Wellenlänge des höheren Endes (des -Ni,ed@e-rfrequenzbandes, (das wiedergegeben werden soll. Ein Linsensystem @i3 wirft ein Bilid der Toriaufzeichnwnig vom Film 12 .auf ein Organ 14, das mit einem engen Schlitz 15 ausgerüstet ist, durch den,das Licht auf die Kathode 16 einer Fotozelle ,r7 fällt: Dieser Schlitz hat eine Breite, (die nicht mehr als ider halben Wellenlänge des B@idides (der höchsten Tonwellenfrequenz entspricht, idie wiedergegeben werden soll. Diese hochiirequenten Tonwellen werdien von der Kathode 16 aufgenommen und in eliektrische Energie umgewandelt, (die in @die Primärspule 18 eines Transformators geschidkt wird. Die Sekundärspule (ig, (derselben steht mit Versbärker in Verbindung, in die gegebenenfalls ein Filter g eingeschaltet sein kann.
  • Das Organ 14 hat eine Spiegelfläche, idie das Licht vom Linsensystem #13, (das nicht durch den Schlitz 15 hinidwrchtritt, auf einen Spiegel 2,o wirft, der . seinerseits das- Licht auf die Kathode 2ii der Fotozelle richtet. Dieses Licht entspricht nicht den hohlen Frequenzen, verursacht auch nicht zuviel GrunÜgeräusch, aber esgestattet einen hohen Grad Modulration bei den niederen Frequenzen. Diese Niederfrequenzen werden durch den Filter 22 geleitet; der alle noch vorhandenen Hochfrequenzen, Grundgeräusch usw. aus dem Strom ausfiltert, der nunmehr zu der Primärspule 23 (des Transformators gelangt und ebenso w(ie die Spule z8 auf die Sekund(ärwieklung (ig Die Hochfrequenzen werden mithin vom der Katho,de -i.6 und idie Niederfrequenzen. von der Kathode 22 weitergeleitet zu (der Wicklung 19 des Transformators: In Abb. 4 gibt (die Kurve 30 die Charak teriistik dieser Frequenzen wieder, aufs welcher hervorgeht, daß das Gerät stark aud (die Frequenzen anspricht, die einige hundert Perioden je Sekunde aufweisen; dann fällt dcie Kurve bei FrequenZen ab, die durch die Breite des Lichtspaltes auf dem Film 12 bestimmt sind, und zeigt schließlich eine beträchtlich geringere Frequenzempfindlichkeit für die hohen Frequenzen, idie deim Schlitz 15 entsprechen. Bei der Aufzeichnung ist eis notwendig, eine Frequenzkurve räch der Linie 3(1 der Abb. 4 zu haben, was idurch entsprechenide Filter in ,den Verätä(rkern erreicht wird. Diesle Kurve 31 zeigt große Amplituden 3,2 gerade bei dien Hochfrequen(zen. Bei einer derartigen Aufzeichnung ist das Verhältnis dies Tons zu Grundgeräuschen in diesen Frequenzen noch,, weil die Amplituide einer Modulation der Hochfrequenzen relativ hoch ist. Bei (den niederen Frequenzen; wird das Grundgeräusch nicht vom Gerät wiederggegdben, und die Modulation kann somit entsprechend niedrig sein. Bei der Wiedergabe einer Tonau@fzelchnung entsprechend der Kurve 31 mit dem neuen Gerät, das eine Empfindlichkeitskurve 3o aufweist, wird somit eine flache, gleichrimäßige-Empfindlichkeit erlangt.
  • Die Beziehung einer niederfrequenten Tonwelle zu idem Lichtdurchtritt ist in Abb: 3 d'i(ag rammartigdargestellt. Der Schlitz i5 .ist hier mit (15' bezeichnet, während die Lichtöffnung der Optik ni I"-mit i i' angedeutet ist. in' ist eine Tonkurve, wie sie auf idem Filmte aufgezeichnet ist. Es zeigt sich aus der Abb-. 3 ohne weiteres, daß,der Spalt 'i i' :die Niederfrequenzen und viel Licht und ider Schlitz 15' nur die Hochfrequenzen -und nur wenig Licht idiurchlassen kann.
  • Um die beschriebene Anordnung für jede Art Aufzeichnung zu benutzen, ist ein Umschalter (Alb: r) -vorgesehen., der -aus drei Schaltstellen 24, 25 und 26 besteht. In der,dargestellten Lage der Schalter- ist die Spule 23 einerseits- mit,der Batterie z7 und andererseits mit der Fotozelle 21 verbunden. Die Wicklung 23 arbeitet daher in gleicher Richtung wie die Wicklung 18, also im Sinne der Erfindung. Stehen. (die Schalter in (der Mittelstellung, dann liegt die Spüle 23 einerseits unter Aussohältung des Filters 22 an ider Fotozelle 2i und andererseits an der Batterie: Da die Stromrichtung diamit umgekehrt würde, arbeiten die Spulen. @i'8 und 23 in Gegentakt. In der rechten Stellung der Schalter liegt die Wicklung 23 unter Ausschialtung des Filtens 2e wieder zwischen Batterie und Kathode, wie für die linke Stellung beschrieben. Diese wird für ,die gebräuchliche Tonaufzeichnung benutzt.
  • Der Schalter 26 wsrd zur Steuerung der Schlitzplatte (Abb. 2) benutzt, die mit dem Schlitz 15 und der Spiegeloberfläche iL. ausgerüstet ist. Sie wird von, einem Rahmen 33 getragen, der in einer Fühg 34 gleiten kann. Anächlagleist#--n 35 und 36 begrenzen idie seitliche Bewegung ides Rahmens 33, der mit dem Anschlag 36 durch eine Stange 37 verbunden ist. Mittels, einer federnden Falle 38 wird die Stellung des Rahmens festgelegt. In der zur Darstellung gebrachten Lage fließt das Licht,durch den Schlitz 15 zu der Kathode (1i6, während (die übrigen Lichtstrahlen von der Spiegeloberfläche 14 zu der Kathode 21 auf dem vorher beschriebenen Wege a elangen. Wird ider Rahmen 33 indessen nach links (Abb. 2) geschoben, so gebangt -dessen andere Hälfte in Arbeitsstellung. Hier ist ider Rahmen mit nicht spiegelnden Oberflächen 39 und 4o versehen, zwischen (denen ,der Schlitz 41( biegt. Somit gelangen nur die Lichtstrahlen durch den Schlitz 41 zu der Kathod ke 16, aber der Schlitz 41 ist nur halb so lang wie der Schlitz 1,5, und in (die eine Hälfte ist ein Spiegelstreifen 42,eingesetzt. Die Spiegellyreite entspricht somit der Sdhliitzibrei.te, so daß au-f den Spiegel oo nur eire :ganz schmaler Lichtstreifen geworfen wird, der dann zur Kathode roi gelängt. Wenn also die nicht spiegelnde Fläche (des Rahmens 33 inArbeibsstellung steht, wird Idas Licht von. einer Hälfte der Tonspur mittelis (dies- Spiegels 42 refle'ktiert, während die andere Hälfte durch den $chlitz° 41 hinidurchfließen kann; jede Kathode spricht somit auf die Hälfte der Tonspur an.
  • Der Rahmen 33steht mittels einer Stange 43 mit einem Anker 44 in Verbindung, ider innerhalb der- Spulen 45 und 46 hin und her gleiten kann. Wird die Spule 45 erregt, bewegt sich der Rahmen nach links, und wenn die Spule 46 erregt wird, dann nimmt der Rahmen die in ebb. 2 gezeichnete Lage ein. Die Solenoide .i5 und .i6 sind an irgendeine Kraftquelle .i7 (Abt. i) angeschlossen und- stehen. unter dem Einfluß des Schalterteiles 26, .der mit den anderen -2q. und 25 verbunden ist. Die Schaltung -neigt, daß der enge Abtastschlitz mit dem schmalen Spiegel hei der Gegentakt- und bei der gebräuchlichen Anordnung benutzt werden, während der Spiel 1.4 selbisttäti.g in Arbeitsstellung gerückt wird, wenn nach dien neuen Verfahren gearbeitet «-erden soll. Dies kann auch für den Fall zur Anwendung gelangen, wenn diie Niederfrequenzen mittels eines Lautsprechers und die Hochfrequenzen mittels eines anderen Lautsprechers wiedergegeben werden sollen. Gelegentliche Phasenverschiebungen lassen sich dadurch beseitigen, daß' das Bild I i', das von der Optik i i mit Beziehung zum Schlitz 15 hervorgerufen wird, ein weniig verschoben «-irl, was entweder durch Bewegen der Optik vi oder des Spiegels i.i geschehen kann. Die hohen un(d .die niederen Freqtienzeii könnten aber auch über getrennte Verstärker oder über getrennte Verstärker zu getrennten Lautsprechern geführt werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANsrr,Üciir: i. Verfahren zur Wiedergabe von Tonfilmen, die in einer Spur die hohen und tiefen Frequenzen aufweisen, «-elche über getrennte Fotozellenkreise wiedergegeben werden, diadurch gekennzeichnet, diaß alle Frequenzen über einen in Filmaufrichtung schmalen Lichtstreifen und außerdem -die tiefen Frequenzen über einen in Filmaufrichtung breiteren Lichtstreifen wiedergeäehen «-erden, indem der auf .der Tonispur erscheinende Lichtstreifen nach dem Durchgang durch den Film zur Wiedergabe aller Frequenzen in einen schmalen Lichtstreifen und zur @'iedergahe .der tiefen Frequenzen in -einen breiteren Lichtstreifen aufgeteilt wird.. Einrichtung zur Durchführung ödes Verfahrens mach Anspruch i, dadurch geI@ennzeich riet, daß hinter .dem Film ein Objektiv (!13) vorgesehen ist, Bas ein vergrößertes Bild der Tonspur auf einen schriiig im Strahlen@a!ang angeord rieten, mit einem Spalt -(15) versehenen Spiegel (14) wirft, von dem ein breiterer Lichtstreifen über einen zweiten Spiegel auf eine Fotokathode (21) reflektiert wird und Bier einen schmaleren Lichtstreifen durch den Spalt (i5) auf eine andere Fotokathode (,1i6) fallen läßt. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @daß im elektrischen Kreis der einen Fotokathode (2n.), -die mit dem breiteren Lichtstreifen belichtet wird, ein die hohen Frequenzen nussiebendes Filter (j.2) vorgesehen ist. q.. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da-,durch gekennzeichnet, daß die Fotoströme über mvei Primärwicklungen,(i 23) eines Transformators in einer Sekundär«°ickl,ung (ig) zusainmengesetzt werden.
DER4334D 1937-02-27 1938-02-27 Verfahren und Einrichtung zur Wiedergabe von Tonfilmen Expired DE882147C (de)

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ID=22210056

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