DE870912C - Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung - Google Patents

Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung

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DE870912C
DE870912C DEP791A DEP0000791A DE870912C DE 870912 C DE870912 C DE 870912C DE P791 A DEP791 A DE P791A DE P0000791 A DEP0000791 A DE P0000791A DE 870912 C DE870912 C DE 870912C
Authority
DE
Germany
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record
sound
tracks
sides
clay
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Expired
Application number
DEP791A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Kesselschlaeger
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

Landscapes

  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schallplatte zu schaffen, welche eine stereophonische Aufzeichnung und Wiedergabe gestattet.
  • Es ist bekannt, auf einer Plattenseite zwei Tonaufzeichnungen nach dem stereoakustischen Prinzip aufzuzeichnen, doch wird hierbei die Spieldauer um die Hälfte verkürzt.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird daher vorgeschlagen die Schallplatte zum gleichzeitigen Abspielen beider Seiten auf ihren beiden Seiten nach dem stereoakustischen Prinzip mit Tonbahnen für Seiten-, Tiefen- oder Magnettonschrift zu versehen.
  • Bei einer Ausführungsform ist die Anordnung so getroffen, daß die Schnitt- oder Abtastrichtung der Tonbahnen auf beiden Seiten dieselbe, also von außen nach innen oder entgegengesetzt, der Drehsinn der Tonbahnen jedoch entgegengesetzt, also auf der einen Seite im Uhrzeigersinn, auf der anderen entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtet ist (Ausführung A).
  • Bei einer zweiten Ausführungsform ist die Schnittöder Abtastrichtung der Tonbahnen auf beiden Seiten entgegengesetzt, also auf der einen Seite von außen nach innen, auf der anderen Seite von innen nach außen. Der Drehsinn der Tonbahnen jedoch ist auf beiden Seiten der gleiche, also auf beiden Seiten im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn (Ausführung B).
  • Die Tonbahnen auf beiden Seiten können in getrennten Arbeitsgängen erzeugt werden, wesentlich vorteilhafter aber ist es, sie auf beiden Seiten gleichzeitig zu erzeugen. Man kann aber auch zwei Platten getrennt in bekannter Weise je auf einer Seite mit Tonbahnen nach dem stereoakustischen Prinzip bespielen und die beiden Platten hierauf mit ihren Rück- Seiten entweder für dauernd oder nur zum Abspielen vereinigen.
  • Dieses Prinzip läßt sich auch bei Tonfilmen zur Anwendung bringen; hier werden die beiden Folien in der Wiedergabeapparatur sinngemäß gegeneinandergelegt.
  • Die beiden obengenannten prinzipiellen Ausführungsformen werden im nachstehenden durch zwei Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Fig. I zeigt die Vorderseite einer Schallplatte; Fig. II zeigt die Rückseite dieser Schallplatte (Ausführung A) ; Fig. IIi zeigt die Vorderseite der zweiten Ausführungsform einer Schallplatte und Fig. IV die Rückseite zur Schallplatte nach Fig: III (Ausführung B).
  • In Fig. I ist der Anfang der Tonspirale ä mit A, das Ende mit E bezeichnet. Diese Tonbahn a ist von außen nach innen geschnitten bzw. aufgenommen. Die Schnitt- bzw. Aufnahmerichtung ist durch einen Pfeil b angedeutet. Der Drehsinn der Tonspiralbahn a; gerechnet vom Punkt A aus, ist entgegen dem Uhrzeigersinn. Pfeil c bezeichnet den Drehsinn des Lauf-Werkes. Auf der Rückseite derselben Platte (Fig. II) befindet sich die korrespondierende Tonspiralbahn a', die ihren Anfangspunkt bei A' ebenfalls von außen nach innen nimmt, wie durch Endpunkt E' und Pfeil b' .angedeutet ist. Der Drehsinn der Tonspiralbahn a; gerechnet vom Anfangspunkt A' aus, ist j edoch im Uhrzeigersinn, also entgegengesetzt dem Drehsinn der Tonspiralbahn a der Vorderseite (Fig. I). Der Anfangspunkt A der Tonspiralbahn a der Vorderseite ist in Deckung mit dem Anfangspunkt A' der Tonspiralbahn a' der Rückseite; wobei für den Endpunkt E der Vorderseite und den Endpunkt E' der Rückseite das gleiche gilt: Die Platte wird auf beiden Seiten gleichzeitig abgespielt bzw. abgetastet. Der Tonabnehmer, welcher zur Abtastung der Vorderseite gehört, setzt auf der Vorderseite bei dem Punkt A auf; der Tonabnehmer, welcher zur Abtastung der Rückseite gehört, setzt bei dem Punkt A' der Rückseite auf. .Die Abtastung geschieht nach dem an sich bekannten stereoakustischen Prinzip an korrespondierenden Stellen beider Tonbahnen ä und a'. Die in obigem Ausführungsbeispiel angegebene Lage beider Tonspiralen zueinander setzt eine entsprechende Tonarmanordnung voraus, bei welcher die Tonarme spiegelbildlich schwenken.
  • Bei Magnettonplatten werden die Tonspiralbahnen entweder auf den Plattenkörper aüfgepreßt öder bei Verwendung eines Druck- oder Zeichenverfahrens so aufgebracht, daß die Bahnen der einen Plattenseite gleichsinnig oder parallel denen der anderen Seite verlaufen. -Die auf Seite z angegebene zweite Ausführungsform wird nun durch ein Ausführungsbeispiel in Fig. III und IV näher erläutert.
  • Die Vorderseite der Schallplatte (Fig.III) entspricht der Vorderseite des Ausführungsbeispiels nach Fig. I. Es sind daher die gleichen Bezugsbuchstaben verwendet wie dort.
  • Anfangspunkt der Tonspiralbahn a nach Fig. III ist der Punkt A; die Schnittrichtung ist von- außen nach innen und durch Pfeil b markiert. Der Drehsinn der Tonspiralbahn a; gerechnet vom Anfangspunkt A aus, ist entgegen dem Uhrzeigersinn.
  • Die Rückseite dieser Platte (Fig.IV) ist jedoch grundsätzlich verschieden von der Rückseite der an Hand der Fig: I und II beschriebenen Platte. Die Schnittrichtung ist mit b" bezeichnet, der Anfangspunkt mit A", der Endpunkt mit E".
  • Bei dieser Ausführungsform wird der obere Tonarm in den Punkt A der Vorderseite, der untere Tonarm in den Punkt A" der Rückseite eingesetzt. Der Drehsinn des Laufwerks, von oben gesehen, ist wiederum der Uhrzeigersinn (Pfeil c der Fig. III). Es bewegt sich demnach beim Abspielen der Tonabnehmer der Vorder-Seite von außen nach innen, also von A nach E, der Tonarm der Rückseite von innen nach außen, also von A" nach E". Diese Ausführungsform ist deshalb besonders zweckmäßig, weil ein Tonwegausgleich stattfindet. Bei der gewöhnlichen Schallplatte; welche mit gleicher Drehzahl läuft, ist der Aufzeichnungsweg der Wellenlänge einer bestimmten Frequenz an verschiedenen Stellender Tonspiralbahn verschieden lang, weil bei dem sich stufenlos ändernden Radius jeder Punkt derselben eine verschiedene Umlaufgeschwindigkeit besitzt. Der hierdurch bedingte Mangel wird durch die Anordnung nach Fig. III und IV und das beschriebene Abtastverfahren ausgeglichen, da der Abtastvorgang bei der einen Tonspirale von innen nach außen und bei der anderen Tonspirale von außen nach innen verläuft.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Schallplatte -mit zwei nach dem stereoakustischen Prinzip aufgenommenen, spiralig verlaufenden Tonaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Plattenseite eine der Aufzeichnungen trägt.
  2. 2. Schallplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitt oder Aufnahmerichtung der Tonbahnen auf beiden Seiten dieselbe, also von außen nach innen oder umgekehrt, der Drehsinn der Tonbahnen auf beiden Seiten jedoch entgegengesetzt, also auf der einen Seite im Uhrzeigersinn, auf der anderen entgegen dem Uhrzeigersinn ist.
  3. 3. Schallplatte nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitt- oder Aufnahmerichtung der Tonbahnen beiderseits entgegengesetzt, also auf der einen Seite von außen nach innen, auf der anderen von innen nach außen, der Drehsinn der Tonbahnen jedoch der gleiche, also auf beiden Seiten im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn ist. q..
  4. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten nach Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonbahnen auf beiden Seiten gleichzeitig erzeugt werden.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Schallplatten nach Ansprüchen x bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß: zwei Platten getrennt je auf einer Seite mit Tonbahnen in bekannter Weise versehen und die beiden Platten hierauf mit ihren Rückseiten vereinigt werden.
  6. 6. Verfahren zur Abtastung eines Schallträgers nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibender Drehzahl der Schallplatte durch beide zum Mittelpunkt der Schallplatte gegensinnig schwenkenden oder geführten Tonarme ein Tonqualitätsausgleich stattfindet. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 241448, 224 46r.
DEP791A 1948-10-02 1948-10-02 Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung Expired DE870912C (de)

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DEP791A DE870912C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung

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DEP791A DE870912C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung

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DE870912C true DE870912C (de) 1953-06-18

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ID=7356864

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DEP791A Expired DE870912C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung

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DE (1) DE870912C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076958B (de) * 1954-08-26 1960-03-03 Hardi Dr Eberhard Priemer Verfahren zum pausenlosen Abtasten von flexiblen Folien mit spiraliger Tonrillenfuehrung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH224461A (de) * 1941-02-25 1942-11-30 Klangfilm Gmbh Verfahren zur Herstellung einer stereophonischen Tonaufzeichnung.
CH241448A (de) * 1940-07-24 1946-03-15 Philips Nv Verfahren und Vorrichtung zur stereophonischen Schallübertragung.

Patent Citations (2)

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