DE892249C - Anordnung zur Wiedergabe einer Tonaufzeichnung in Gegentakt-B-Schrift - Google Patents

Anordnung zur Wiedergabe einer Tonaufzeichnung in Gegentakt-B-Schrift

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DE892249C
DE892249C DER4344D DER0004344D DE892249C DE 892249 C DE892249 C DE 892249C DE R4344 D DER4344 D DE R4344D DE R0004344 D DER0004344 D DE R0004344D DE 892249 C DE892249 C DE 892249C
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Application number
DER4344D
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English (en)
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Arthur Craig Blaney
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RCA Corp
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RCA Corp
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Wiedergabe von Gegentakt-B-Schrift.
  • Zur Wiedergabe von Gegentaktschrift benötigt man in der Regel zwei Fotozellen. Viele Wiedergab-eeinrichtungen für Tonaufzeichnungen sind aber nur mit einer Fotozelle ausgerüstet. Das gilt vor allem für Abhär-, Umroll- und Schneidetische, wie sie in den Tonfilmaufnahmeateliers zur Nachprüfung und zur Weiterbearbeitung der Filme benutzt werden. Gegentakt -A-Schrift kann man auch mit einer Fotozelle abhören, indem man nur die Hälfte der Tonspurbreite abtastet. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, nach welchem man auch Gegentakt-B-Schrift mit einer Fotozelle abtasten kann. Dieses Verfahren besteht darin, daß man den Abtastspa:lt in einem Winkel von etwa 3o'1 zur Richtung des üblichen Abtastspaltes verdreht.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. i zeigt eine Anordnung gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt eine Gegentakt A-Schrift; Fig. 3 zeitigt eine Gegentakt-B-Schrift; Fig. q. zeigt die Wirkungsweise des erfinderischen Verfahrens.
  • Gemäß Fig. i wird das Licht einer Lichtquelle 5 von einer Linse 6 gesammelt und auf die Spaltblende 8 projiziert, die einen Spalt g besitzt. Das durch den Spalt g fallende Licht wird durch die Objektivlinsen io auf die Tonspur z2 eines Films ii projiziert. Das durch den Film hindurchfallende Licht trifft auf eine Fotozelle 1q., - die mit einem Verstärker 15 verbunden ist, der seinerseits mit einem Lautsprecher 16 verbunden ist. Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen dieser Art ist die Blende 8 über ein Getriebe zo: mittels eines Handgriffes 21 verdrehbar.
  • Bei Abta.stung üblicher Tonspuren, z. B. einer Gleichtakttonspur, oder einer Gegentakt-A-Schrift gemäß Fig. 2 steht der Spalt g genau senkrecht zur Bewegungsrichtung des Films ii. Eine geringe Verdrehung aus dieser Spaltrichtung ist bei den verschiedenen Schriften von verschieden großem Nachteil; bei Gegentakt-A-Schrift ist der Nachteil gering.
  • Eine Gegentakt -B-Schrift gemäß Fig. 3 kann unter Verwendung des üblichen senkrecht zur Filmbewegung angeordneten Spaltes nur mittels zweier in Gegentakt .geschalteter Fotozellen abgetastet werden. Eine Abtastung mittels eines solchen Spaltes und einer einzigen Fotozelle würde zu einer ganz unverständlichen Wiedergabe führen.
  • Es hat sich aber gezeigt, daß man auch Gegentakt-B-Schriften mit einer einzigen Fotozelle wiedergeben kann mit einer für. die, Bearbeitung der Filme im Atelier ausreichenden Qualität; indem man den Spalt g um etwa 3oi° gegenüber der zur Filmbenvegung Senkrechten verdreht. Diese Anordnung des Spaltes ist in Fig. 3 bei g' angedeutet.
  • Fig. q. zeigt in ausgezogener Linie a die aufgezeichnete Sinuskurve. Würde man nur die eine Hälftet der Tonspur abtasten, so erhielte man nur die obere Hälfte der Kurve a. Würde man dagegen beide Hälften der Gegentakt-B.-Tonspur über eine Fotozelle abtasten, so erhielte man eine Wiedergabe, die aus den oberen Hälften der Kurve a und den gestrichelt dargestellten Kurventeilen b bestände, also, eine Wiedergabe der doppelten Frequenz mit starker Verzerrung. Eine solche Wiedergabe würde den aufgezeichneten Ton gar nicht erkennen lassen.
  • Dreht man dagegen den Abtastspalt um etwa 300, wie in Fig. 3 bei g'-dargestellt, und tastet nunmehr über eine Fäteizelle ab, so wirrt ein Ton wiedergegeben, der etwa der strichpunkbierten Linie c entspricht. Man erhält also einen Ton, der die gleiche Frequenz hat wie der durch die Kurve a dargestellte Ton, jedoch mit starker Verzerrung. Für die Zwecke der Filmkontrolle und Filmbearbeitung reicht dies. aus.
  • Grundsätzlich soll der Spalt g so eingestellt werden, daß das auf die Fotozelle fallende Licht zwischen den aufeinander wiederzugebenden negativen und positiven Modulationen nicht längere Zeit völlig verschwindet. Zu diesem Zweck ist die Blende 8 von Hand verstellbar. Es hat sich allerdings herausgestellt, daß eine Einstellung von ungefähr 3ö" am günstigsten ist.
  • Die Anordnung wird vorzugsweise so getroffen, daß die Blende sowohl senkrecht zur Filmbewegung eingestellt werden und in ihrer ganzen Länge ausgeleuchtet werden kann, wie dies für Gleichtaktschriften zweckmäßig ist, als auch in dieser Stellung zur Hälfte abgedeckt werden kann zwecks: Wiedergabe von Gegentakt-A-Schrift, als auch um et-,va 30'1 gedreht werden kann zwecks Wiedergabe von Gegentakt-B-Schrift.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Wiedergabe von Gegentakt-B-Schrift mittels einer Fotozelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastspalt (g) um etwa 30'0 zur Senkrechten der Filmbewegungsrichtung schräg gestellt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltblende (8) drehbar angeordnet ist.
DER4344D 1940-04-22 1941-04-20 Anordnung zur Wiedergabe einer Tonaufzeichnung in Gegentakt-B-Schrift Expired DE892249C (de)

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