CH160485A - Verfahren, um das Verhältnis zwischen Wiedergabegeschwindigkeit und Tonhöhe von Tonaufzeichnungen zu verändern. - Google Patents

Verfahren, um das Verhältnis zwischen Wiedergabegeschwindigkeit und Tonhöhe von Tonaufzeichnungen zu verändern.

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CH160485A
CH160485A CH160485DA CH160485A CH 160485 A CH160485 A CH 160485A CH 160485D A CH160485D A CH 160485DA CH 160485 A CH160485 A CH 160485A
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N V Kuechenmeister S Int Films
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Kuechenmeister S International
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      Yerfahren,    um das Verhältnis zwischen     Wiedergabegeschwindigkeit    und Tonhöhe  von Tonaufzeichnungen zu -verändern.    Die Erfindung, deren Erfinder     Dipl.        Ing.     Berthold Freund in     Berlin#Schöneberg    ist,  bezieht sieh auf ein Verfahren, um das Ver  hältnis zwischen Wiedergabegeschwindigkeit  und Tonhöhe von Tonaufzeichnungen zu ver  ändern.     Erfindungsgemäss,    werden die Ton  aufzeichnungen in Abschnitte unterteilt, min  destens ein Teil von diesen Abschnitten gegen  einander verschoben und diese verschobenen  Abschnitte wiedergegeben.

   Die Erfindung  bezieht sich ebenfalls auf eine Einrichtung  zur     Ausübuno,    des Verfahrens, die eine rela  tiv zum Aufzeichnungsträger bewegte     Ab-          el          tastvorrichtung    aufweist.  



  Es ist bereits bekannt, Bildfilme in ihrer  Länge zu verändern, beispielsweise um diese  der     Län-e    vorhandener Tonaufzeichnungen  anzupassen, oder um die Geschwindigkeit der  Bildhandlung für die Wiedergabe zu ver  grössern oder zu verkleinern. Die Länge von       Tonaufzeichnungsträgern        musste    jedoch bis-    her stets unverändert bleiben, da eine jede  Verlängerung oder Verkürzung desselben  gleichbedeutend war mit einer störenden Ver  änderung der Tonhöhe.  



  Durch vorliegende Erfindung werden  nun ein Verfahren und eine Einrichtung  angegeben, durch die es ermöglicht wird,  die Länge von Tonaufzeichnungen nach  Belieben zu verändern, ohne dabei die  Tonhöhe zu beeinflussen.     Dureli    das Ver  fahren wird ermöglicht bei beliebiger Ver  änderung der     Tonwiedergabegeschwindig-          keit    die Tonhöhe entweder konstant zu  halten, oder beliebig höher oder tiefer zu  legen.

   Dadurch wird es möglich, zahlreiche  Korrekturen     bezw.    Veränderungen an     Ton-          aufzeichnungsträgern    vorzunehmen, die  Länge nach Bedarf zu verändern, den Ton  nach Art einer Tonzeitlupe oder eines Ton  zeitraffers wiederzugeben, besondere aku  stische Effekte, groteske Wirkungen, aku-           stische        TrickaufnaImen        usw.    mehr zu er  zielen.

   Das Verfahren nach derb Erfindung  kann zum     Bei-spiel    so ausgeführt werden,     dass     die Tonaufzeichnung in kurze Abschnitte  zerlegt und diese Abschnitte     auseinander-          gezogen    werden, so     dass    zwischen<B>je</B> zwei<B>Ab-</B>  schnitten ein kurzer Zwischenraum entsteht  (Tonverlängerung), oder     dass    in bestimmten  Abständen voneinander befindliche kurze  Auf     zeichnungsabsehnitte    fortgelassen und  die verbleibenden     Aufzeichnungsabschnitte          zusammencesehoben    werden (Tonverkür  zung).

   Da hierbei die verbleibenden     Tonauf-          zeichnungsabschnitte    an sich den normalen       Tonaufzeichnungs-Modulationen    entsprechen,  kann erreicht werden,     dass    trotz der Tonver  längerung     bezw.    Tonverkürzung die Ton  höhe nicht verändert wird. Wohl tritt durch  das     Auseinanderziehen    von Aufzeichnungs  abschnitten     bezw.    durch das Fortlassen von  Abschnitten und das Zusammenschieben der  verbleibenden Teile eine gewisse Verän  derung der Tonaufzeichnung ein. Sofern aber  die Tonabschnitte sehr klein     o-ewählt    werden,  <B>Z,</B>  kann diese Veränderung innerhalb nicht stö  render Grenzen gehalten werden.

   Für viele  Zwecke, beispielsweise für     Kontrollzwecke     mittelst Tonzeitlupe und dergleichen, wo es  nicht auf -die     Qualitäut    der Wiedergabe an  kommt, können auch relativ ausgedehntere  Tonabschnitte gewählt werden.  



  Es ist aber auch möglich, Veränderungen  der     Tonaufzeiehnungsläuge    mit einer Ver  änderung der Tonhöhe zu kombinieren. Um  erhebliche     Tonaufzeiphnungsverlängerungen     bei zum Beispiel konstanter Tonhöhe zu er  halten, können die durch das     Auseinander-          ziehen    der     TonaufzeielinungsaIschnitte    ent  stehenden Zwischenräume mit zusätzlichen       Tonaufzaichnungsabschnitten    ausgefüllt wer  den.

   Diese können beispielsweise in einer       Wiederholuno-    der benachbarten     Tonaufzeich-          n          nungsabschnitte        bezw.        Abselinittsteilen    ge  wonnen werden.  



  Durch das erfindungsgemässe Verfahren  ist es ferner auch möglich, Tonaufzeichnun  gen, die beispielsweise in bekannter Weise  verlängert oder verkürzt kopiert werden und    somit ihre Tonhöhe und Wiedergabege  schwindigkeit verändern, wieder auf normale       Wiedergabegescliwindigkeiten,    jedoch unter  Beibehaltung     Ader    veränderten Tonhöhe zu  reduzieren.  



  Die beschriebene     Tonaufzeichnungsver-          längerung        bezw.    Verkürzung kann in der  Weise vorgenommen werden,     dass    von einem       Tonaufzeichnungsträger    die verschobenen  Abschnitte der Tonaufzeichnungen auf einen  andern     Tonaufzeichnungsträger    übertragen       und    erst     mittelst,dieses    veränderten     Tonauf-          zeichnungsträgers    wiedergegeben werden.

   Es  ist aber auch möglich, schon bei der Auf  nahme die entsprechende Veränderung der       Tonaufzeiehnung    zu erhalten; man kann  beispielsweise die aufzuzeichnenden Ton  wirkungen zunächst auf einem     Zwisellenton-          träger,    zum Beispiel auf einem an sich be  kannten magnetischen     Zwischenaufzeich-          nungs-Aggregat    vorübergehend festhalten  und von diesem in Anwendung der Erfin  dung auf den eigentlichen Aufzeichnungs  träger übertragen. Die Veränderung kann  aber auch bei der Wiedergabe erfolgen, indem  ein normaler     Tonaufzeichnungsträger    nach  dem erfindungsgemässen Verfahren wieder  gegeben wird.  



       Au,sfü'hruno,sbeispiele    des Verfahrens  <B>n</B>  nach der Erfindung, sowie Anwendungen  dieses Verfahrens sind in der Zeichnung in  schematischer Weise illustriert,       Fig.   <B>1</B> zeigt beispielsweise einen normalen       Tonaufzeieffinungsträgers   <B>1,</B> der die     Tonauf-          zeicUnungen    in Form einer     Transversalschrift     enthält.     Ebensogut    könnte es aber auch       Intensitä,tssehrift    oder eine andere beliebige  Schrift sein;

         Fig.    2 zeigt die in     Fig.   <B>1</B> dargestellte       Tonaufzei-chnung,    die in zum Beispiel gleich  mässige Abschnitte 2,<B>3,</B> 4,<B>5</B>     usw.    zerlegt       #sind;          Fig.   <B>3</B> zeigt das     Auseinanderziehen    der  in     Fig.    2 dargestellten Aufzeichnungsab  schnitte in der Weise,     dass    zwischen den     Auf-          zeichnungsaIschnittendie    Zwischenräume<B>10,</B>  <B>11,</B> 12     usw.    entstehen.

   Dadurch wird eine           Verläncrerun-    des     Aufzeiehnunrst-räo-ers    be  wirkt, ohne die aufgezeichneten Modulationen  in ihrer Tonhöhe zu verändern;       Fig.    4a     zeict    in     umo-ekehrter    Weise das  Verkürzen eines Aufzeichnungsträgers da  durch,     dass    etwa jeder zweite Abschnitt der       Fig.    2 fortgelassen wird und die verblei  benden Abschnitte zusammengeschoben wer  den, so     dass    gemäss     Fig.    4b ein verkürzter  Aufzeichnungsträger erhalten wird;

         Fig.   <B>5</B>     zeigt,die    Zerlegung des     Aufzeich-          C    C     el          nungsträgers    in ungleiche Abschnitte, indem  beispielsweise die zu verbleibenden<B>Ab-</B>  schnitte 2,<B>3,</B> 4,<B>5, 6</B>     usw.    grösser sind als die  fortzulassenden Abschnitte     bezw.    zu erzeu  genden Zwischenräume<B>10, 11,</B> 12     usw.;          Fig.   <B>6</B> zeigt ein Beispiel einer ganz  wesentlichen Vergrösserung der Aufzeich  nungslänge.

   Die Zwischenräume<B>10, 11</B>     usw.     sind hier wesentlich grösser als in     Fig.   <B>3</B>  und<B>5</B> gezeichnet. Um infolge dieser grösseren  Abstände keine hörbaren Lücken bei der     Ton-          wieder,-abe    zu erhalten, können diese Zwi  schenräume durch Wiederholungen der ein  zelnen     Tonaufzeichnungsabschnitte    ausge  füllt werden;

         Fig.   <B>7</B> zeigt eine solche Ausführung der       2D     Abstände durch mehrfache     Wiederholun   <B>kg</B> der  ergebenden     Tonaufzeichnungsabschnitte;          Fio-.   <B>8</B>     zeict    eine andere Art der Aus  füllung der Zwischenräume, indem die     auf-          einanderfolgenden    Wiederholungen nicht  miteinander identisch sind, sondern eine glei  tende Verschiebung der Aufzeichnungsab  schnitte enthalten. So enthält die     Wieder-          holuno,   <B>l',</B> 2' nur noch 3/4 des Abschnittes  <B>1</B> und bereits 114 des Abschnittes 2.

   Die  nächste Wiederholung<B>l",</B> 2" enthält bereits  nur noch die Hälfte vom Abschnitt<B>1</B> und  bereits die Hälfte vom Abschnitt 2. Die  folgende Wiederholung enthält nur noch<B>1/1</B>  des Abschnittes<B>1</B> und 3/4 des Abschnittes 2,  so     dass    diese Wiederholungen gleitend in den       darauffolgenden    Abschnitt<B>92</B> überführen. In  gleicher Weise geht der Abschnitt 2     allmäh-          lieh    in Abschnitt<B>3</B> über     usw.    Dadurch wird    es möglich, störende Sprünge zu vermeiden  und die     Tondehnunzo.,    in gleichmässiger Weise  vorzunehmen.  



       Fig.   <B>9</B> zeigt ein Beispiel einer     Einriell-          tung        zür    Gewinnung von Veränderungen der       Tonaufzeichnungslänge    gemäss     Fig.    4b und  <B>8.

   1</B> ist wieder der     Aufzeiehnungsträger,    20  eine umlaufende Blende mit den     Blenden-          schlitzen    21', 21", 21<B>...</B>     usw.,    22 ist ein       Blendenfenster    mit der Öffnung<B>23.</B> Die  Breite dieser Öffnung entspricht genau dem  Abstand zweier     Blendenschlitze.    Fällt nun  Licht durch dieses     Blendenfenster   <B>23</B> und  durch die     Blendenschlitze    21 auf die Ton  aufzeichnung<B>1,

  </B> so wird bei der bezeichneten  Drehrichtung der     Blendenselieibe    ein fortlau  fendes Abtasten des     Aufzeichnungstr        ägers     stets von links nach rechts erfolgen. Sieht  nun der Aufzeichnungsträger<B>1</B> still, so wird  ein der Fensterbreite entsprechender<B>Ab-</B>  schnitt des     Tonaufzeichnungsträgers    in un  unterbrochener Wiederholung abgetastet, so       dass,    falls dieser Abschnitt genügend klein  gewählt wird, ein stehender Ton gewonnen  werden kann.

   Wird nun der Aufzeichnungs  träger<B>1</B> beispielsweise von links     naell    rechts  bewegt,     #so    kommen stets neue     Tonaufzeich-          nungsabschnitte    hinter dem Fenster<B>23</B> zu  stehen.     Beweut    sich der Aufzeichnungs  träger<B>1</B> langsamer als die     Blendenschlitze     21, so wird die Tonaufzeichnung von links  nach rechts, also infolge der höheren     Ge-          schwindigkeitder    Schlitze in der Fortbewe  gungsrichtung des Aufzeichnungsträgers ab  getastet. Jeder folgende     Blendenselilitz    tastet  jedoch einen andern, und --war etwas ver  schobenen Aufzeichnungsabschnitt ab.

   Es  wird in -diesem Falle eine, der     Fig.   <B>8</B> ent  sprechende     Tonabtastuno,    vorgenommen; ent  sprechend der langsamen Bewegung des     Ton-          aufzeichnungsträgers    erfolgt eine Dehnung  der     Tonwiedergabelänge,    infolge der höheren  Geschwindigkeit der     Abtastblende    jedoch  wird     zugleiell    die     gewünselite    Tonhöhe er  reicht. Wird jedoch der Aufzeichnungs  träger<B>1</B> mit höherer Geschwindigkeit fort  bewegt als die     Blendensehlitze,    so verändert  sieh entsprechend der Vorgang.

   Die Ton-           aufzeichnungen    werden in diesem Falle nicht  von links nach rechts, sondern von rechts  nach links abgetastet.     Jedesmal,    wenn ein       Blendenschlitz    21<B>...</B> aus dem Bereich des  Fensters<B>23</B> hinaustritt, tritt der     Blenden-          schlitz    21" gerade in den Bereich des Fen  sters hinein, um seinerseits die     Abtastuna,    der  Tonaufzeichnung gleichfalls von rechts nach  links vorzunehmen.

       Dadurel-i    wird ein, der  Fensterbreite<B>23,</B>     bezw.    dem Abstand zweier  Schlitze     entspreeliender    Abschnitt der Ton  aufzeichnung übersprungen, während sieh  die verbleibenden abzutastenden Abschnitte  zeitlich aneinander anschliessen. Es wird  somit eine     Tonabtastung    gemäss     Fig.    4b ge  wonnen.

   Wird umgekehrt der     Tonaufzeieh-          nungsträger   <B>1</B> statt von links nach rechts, von  rechts nach links bewegt, während die     Blen-          d-ensehe        ibe    20 ihren Umlaufsinn beibehält,  so addieren sich die Geschwindigkeiten der  beiden, während sie sich im vorher     besc'hrie-          benen    Beispiel subtrahieren. Die Folge hier  von ist,     dass    die Tonaufzeichnung mit höherer  Geschwindigkeit abgetastet wird, als sie am  Fenster     vorbeiwandert,    so     dass-    die Tonhöhe  erhöht wird.

   Ist hierbei die Geschwindigkeit  des     Tonaufzeichnungsträgers    kleiner als die  jenige der Blende, so wird ein der     Fig.   <B>8</B>  ähnlicher Vorgang gewonnen. Ist die Ge  schwindigkeit des Aufzeichnungsträgers  gleich derjenigen der Blende, so wird stets  die Hälfte des vorhergehenden Abschnittes  wiederholt. Ist     dieGeschwindigkeit    dagegen       0-        össer,    so wird nur ein Bruchteil des vorher  gehenden Abschnittes wiederholt.  



       Fig.   <B>10</B> zeigt eine besondere     Ausgestal-          kn   <I>2n</I>       tung    des Fensters<B>23.</B> Dieses erhält hier eine       rhomboidartige    Form, deren Basis dem<B>Ab-</B>  stand zweier     Blendenschlitze    entspricht.

   Da  durch wird erreicht,     dass    das Einsetzen     bezw.     Aussetzen der     Abtastung    durch die einzelnen  Schlitze ganz allmählich erfolgt, ferner eine       Überblenduno-    des abklingenden und einset  zenden Teils erzielt wird, so     dass    eine kon  stante Intensität, wie auch ein     lüekenloses          Aneinandersehliessen    der Abschnitte erreicht  wird;

           Fig.   <B>11</B> zeigt verschiedene andere Formen  von Fensteröffnungen<B>23;</B>       Fig.    12 zeigt eine Fensteröffnung mit     ge--          krümmten    Eintritts-     bezw.    Austrittskanten  40, 41, die den Zweck haben, die     Inen#          sitäten    so zu bemessen,     dass    eine     grösstmög-          liebste    Störungsfreiheit in der     Abtastung    er  reicht wird;

         Fig.   <B>13</B> zeigt ein weiteres Beispiel einer  Einrichtung zur Ausübung     ödes    erfindungs  gemässen Verfahrens.<B>50</B> ist ein     Tonaufzeich-          nungsträger,   <B>51</B> eine Optik, die ein ver  grössertes Bild der     Tonaufzeichnungen    auf  dem endlosen, umlaufenden Bande<B>52</B> ab  bildet.<B>53</B> ist eine zum Beispiel     den        Fig.   <B>9</B>  bis 12 entsprechende     Fensterblende.    Am  Bande<B>52</B> sind in gleichmässigen Abständen  Schlitzöffnungen 21', 21", 21<B>...</B>     usw.    vorge  sehen.

   Hinter diesen     Schlitzöffnungen    be  findet sich die Optik 54 und die Photozelle  <B>55,</B> die erforderlichenfalls über eine     Ver-          stärkereinrichtung   <B>56</B> auf die     Tonwiedergabe-          einrichtung   <B>57</B> einwirkt. Letztere kann so  wohl aus Kopfhörern, wie auch aus Laut  sprechern oder dergleichen bestehen.

   Wird  nun das endlose     Blendenband   <B>52,</B> das mit  einer     Sellwungmasse   <B>58</B> gekuppelt ist, durch  den Motor<B>59</B> in gleichmässige Umdrehung  versetzt     und    zugleich     der    Aufzeichnungs  träger<B>50</B> gleichmässig vorwärtsbewegt, so  werden durch die     Tonwiedergabeeinrichtung     <B>57</B> Veränderungen des zeitlichen Ablaufes  ,der     Tonaufzeichnungen    im Sinne der     Filg.        4-b     und<B>8</B> bewirkt.

   Das Band<B>52</B> kann gemäss  obigen Darlegungen in dem einen oder an  dern Drehsinne     bezw.    mit kleinerer oder     grö-          sserer        Gesohwindigkeit    bewegt -werden. Die  beschriebene Einrichtung kann unter anderem  mit besonderem Vorteil für die Zwecke der  Kontrolle des Tonablaufes, beispielsweise für  die Zwecke der     Tonzeitlupenkontrolle    von  nachsynchronisierten     Tonbildfilmen    benutzt  werden, da bei verlangsamter Bild- und Ton  wiedergabe -die     Fehler,der    Übereinstimmung  leicht festgestellt werden können.  



       Fig.    14 zeigt die Anwendung des erfin  dungsgemässen Verfahrens für die Zwecke  .der Aufnahme.<B>70</B> ist ein Mikrophon, das      über entsprechende Verstärker<B>71</B> auf eine  umlaufende magnetische     Zwischentonauf-          zeichnun-,s-Einrichtung    einwirkt.<B>73</B> ist der       Sehreibmagnet,    74 der     Lösehmagnet.    Auf der  endlosen Kette<B>75</B> sitzen zum Beispiel in       (Yleichen        Ab.z:

  tänden    mehrere     Abtastmagnete     <B>76', 76", 76...</B>     usw.    Werden nun diese     ähn-          lieh    wie das Band<B>59-</B> in     Fig.   <B>13</B> fortbewegt,  so gelangen die Tonaufzeichnungen am Zwi  schenträger<B>72</B> wie in     Fig.   <B>13</B> zur     Abtastung.     Die in den     Abtastmagneten    erregten Ton  modulationen werden einem Verstärker<B>77</B>  einer     Tonwiedergabeeinrichtung   <B>78</B>     zuge-          en   <B><I>kn</I></B>  führt.

   Statt     magnetisierbarer    Zwischenträger  können auch mechanische oder andere     Zwi-          sehenträger    benutzt werden.  



  Die Einrichtung ist hierbei so getroffen,       dass    sämtliche     Abtastmagnete,    wie dies auf  der Figur auch dargestellt ist, mit dem Ver  stärker<B>77</B> verbunden sind. Der Abstand der  Magnete von einander ist hierbei derart ge  wählt,     dass    immer nur zwei Magnete die  Tonaufzeichnung<B>72</B> gleichzeitig abtasten,  das heisst wenn beispielsweise der Magnet<B>76'</B>  soeben die Tonaufzeichnung     verlässt,    so be  ginnt der übernächste Magnet<B>76..</B> mit der  Tonaufzeichnung in Verbindung zu treten.  Es wäre natürlich nur nötig,     dass.   <U>immer</U> nur  ein einziger Magnet abtastet.

   Im vorliegen  den Falle sind jedoch zwei Magnete gewählt  worden, um hierbei eine besondere Tonver  besserung durch phasenverschobene     Wieder-          ,gabe    in an sieh bekannter Weise zu erreichen.  Es ist ja bekannt,     dass    man beispielsweise bei  einer     Plattensprechmaschine    in einem<B>Ab-</B>  stand von einigen     Zen-hmetern    von     einau-          der    gleichzeitig zwei Schalldosen auf die  gleiche Schallrille der     Pl#atte    aufsetzen kann.

    Jeder Ton wird dadurch künstlich in die  Länge gezogen und es entsteht dadurch eine  akustische Verbesserung insofern, als man  dann den Eindruck hat,     dass    sieh der     Spre-          eher    oder Sänger in einem grossen Saale be  findet, in welchem ein tonverbesserndes  Nachhallen jeden Tones auftritt. Natürlich  könnte auch der Abstand der Magnete<B>76</B>  so gross gewählt werden,     dass    jeweilig nur  ein einziger Magnet abtastet.

           Fig.   <B>15</B> bezieht sich auf ein Ausführungs  beispiel des Verfahrens, in welchem eine nor  male Tonaufzeichnung zunächst in die Ton  aufzeichnung<B>87</B> umgewandelt wird, diese       Tonaufzeichnung   <B>87</B> wird dann wiederge  geben.<B>50</B> ist eine normale     Tonaufzeichnung-          52    eine der     Fig.   <B>13</B> entsprechende     Abiast-          einrichtung'.   <B>55</B> ist die     Abtastzelle,    der Strom  der Zelle wird über den Verstärker<B>85</B> der  Aufzeichnungseinrichtung<B>86</B> zugeführt, die  den     Aufzeichnunosträger   <B>87</B> beschreibt.

   Der  Aufzeichnungsträger<B>87</B> ist mit dem Auf  zeichnungsträger<B>50</B> durch das Übertragungs  organ<B>88</B> gekuppelt. Je nach dem, ob eine  Verlängerung oder eine Verkürzung der     Ton-          aufzeichnungsstrecke    ausgeführt werden soll,  ist ein Übersetzungsverhältnis in der Weise  gewählt,     dass    der     Aufzeichnungsträger   <B>87</B>  mit grösserer oder kleinerer     Gesellwindig-          keit    als der Aufzeichnungsträger<B>50</B> fort  bewegt wird. Es können hierbei alle bekann  ten     Tonaufzeichnungsarten    benutzt werden,  beispielsweise     photographisehe,    mechanische  magnetische oder dergleichen.  



       Fig.   <B>16</B> zeigt die Gewinnung von Zeit  lupen- oder     Zeitraffertonfilmen    als Anwen  dung des     erfindungsgemässen    Verfahrens.<B>95</B>       t'        ZD     ist ein     Zeitlupenbildfilm,    also ein solcher,  der eine wesentlich erhöhte Bildzahl besitzt.  <B>96</B> ist die zum Beispiel auf einem     getrenn-          t--n    Tonträger aufgenommene Tonaufzeich  nung, die beispielsweise mit normaler Auf  zeichnungsgeschwindigkeit hergestellt wurde.

    Um nun aus diesen beiden verschiedenen lan  gen Aufzeichnungsträgern einen gemein  samen Bild- und Tonfilm zu gewinnen,     muss     der     Tonaufzeichnungsstreifen   <B>96</B> auf die  Länge des     Bildaufzeichnungsstreifens   <B><I>ge-</I></B>  bracht werden.     Das    kann beispielsweise mit  Hilfe der in     Abb.   <B>15</B> dargestellten Mittel er  folgen. Zu -diesem Zweck wird das Über  setzungsverhältnis zwischen dem, die nor  malen     Tonaufzeiehnungen    tragenden Auf  zeichnungsträger<B>50</B> und dem die Zeitlupen  tonaufzeichnungen aufnehmenden Träger<B>87,</B>  entsprechend gewählt.

   Das Band<B>87</B> wird,  der     Längedes    Aufzeichnungsträgers entspre-           chend,    mit     gTösserer    Geschwindigkeit weiter  bewegt, als der     Aufzeichnungsträger   <B>50,</B> so       dass    eine Verlängerung der Aufzeichnungs  strecke erfolgt, während zugleich mittelst  des Schlitzbandes<B>59-,</B> für die Gewinnung der  der     richtio-en    Tonhöhe entsprechenden     Fre-          quenzzahl    gesorgt ist.

   Stimmt die Länge des       Aufzeiclinungsträgers   <B>87</B> mit der Länge des  Bildfilmbandes überein, so können die  selben in an sieh bekannter Weise auf einem  gemeinsamen Träger vereinigt werden.     Um-          -Tel,-elirt    kann auch für die Zwecke eines     Ton-          bildraffers    eine     Verkürzuno-    der     Tonauf-          zeichnungsträgger    vorgenommen     werden.-          Ei,y        ZD          1.   <B>17</B> zeigt eine solche Verkürzung der  Tonaufzeichnungen.<B>100</B> ist ein Bildfilm,

    <B>101</B> der     Tonaufzeichnungsträger.    In diesem  Falle     muss    in der Einrichtung der     Fig.   <B>l'5</B>  der Aufzeichnungsträger<B>87</B> langsamer be  wegt werden, als der Träger<B>50,</B> so     dass    die       Tonaufzeichnung    auf die kürzere Strecke der  Bildaufzeichnung reduziert wird. Auch in  diesem Falle kann dann in bekannter Weise  die Vereinigung der beiden Aufzeichnungen  erfolgen.  



  Bei     Zeitlupenaufnahmen    kann auch die  Tonaufzeichnung direkt am Bildfilm     (Fig.   <B>1,8)</B>  .oder auf einem zweiten mit erhöhter Ge  schwindigkeit bewegten Aufzeichnungsträger  aufgezeichnet werden. Ist die Länge des  aufgenommenen Tonträgers gleich der Länge  des aufgenommenen Bildträgers, so entspricht  diese Länge bereits der Länge des wiederzu  gebenden Tonfilms. Da aber bei Zeitlupen  aufnahmen der Aufzeichnungsträger mit ver  ringerter Geschwindigkeit wiedergegeben  wird, so würde die Tonhöhe in unzulässiger  Weise sinken.

   Mit Hilfe der Einrichtung der       Fig.        1ä-    kann nun aber zum Beispiel bei     un-          verä,nderter        Gesamtlänge    eine Erhöhung der       Tonaufzeichnuno-        bezw.        Wiederherstelluno,     der     normalep    Tonhöhe erreicht werden,  durch Wahl der geeigneten Geschwindigkeit  des Schlitzbandes<B>591</B> In diesem Falle wür  den sich der     Träcer   <B>50</B> und der Träger<B>87</B>  mit gleicher Geschwindigkeit bewegen.  



  Für die Erreichung der verschiedenen       Übersefzungsverhältnisse    kann die Vorrieh-         fung    der     Fig.   <B>15</B> mit entsprechenden Über  setzungsverhältnissen arbeiten, die in an sich  bekannter Weise leicht     umsolialtbar    gemacht  werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR=E: I. Verfahren um das Verhältnis zwischen )Viedergabegeschwindigkeit und Ton höhe von Tonaufzeichnungen zu verän dern, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonaufzeiehnungen in Abschnitte unter teilt, mindestens ein Teil von diesen<B>Ab-</B> schnitten gegeneinander verschoben und diese verschobenen Abschnitte wieder gegeben werden.
    Il. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruell I, gekennzeich net durch eine relativ zum Aufzeich nungsträger bewegte Abtastvorrichtung. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Abschnitte derart voneinander entfernt werden, dass dadurch die Aufzeichnung verlängert -wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass einzelne<B>Ab-</B> schnitte der Aufzeichnung ausgelassen werden und die verbleibenden Abschnitte einander genähert werden.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruah <B>1</B> und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die durch das Auseinanderziehen der einzelnen Abschnitte erhaltenen ein zelnen Zwischenräume nur einen Bruch teil der Dimensionen der einzelnen<B>Ab-</B> schnitte besitzen. 4. Verfahren nach Patentanspruali I und Unteranspruell <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Grösse der durch das Aus- einanderziehen der Abschnitte gewon nenen Zwischenräume ein Vielfaches der Grösse der einzelnen Aufzeichnungs abschnitte ist.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch<B>1,</B> da-durch gekennzeich net, dass die durch das Auseinanderziehen der einzelnen Abschnitte erhaltenen Zwi schenräume zwischen den einzelnen Auf- zeichnuncsabschnitten durch zusätzliche t' Aufzeichnungen ausgefüllt werden. 2# <B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüc'hen <B>1</B> und<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die zusätzlichen Auf zeichnungen durch Wiederholen der benachbarten Aufzeichnungsabschnitte erhalt-en werden.
    <B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüehen <B>1</B> und<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die zusätzlichen Auf- zeichnun.--en aus allmählichen Übergän gen von einem Aufzeichnungsabschnitte in den andern bestehen. <B>8.</B> Verfahren naeh Patentanspruch<B>1</B> und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich- net, dass die durch Auseinanderziehen einzelner Abschnitte erhaltenen Zwi schenräume die Grösse der verbleibenden Abschnitte besitzen.
    <B>9.</B> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch. 2, dadurch gekennzeich net, dass die durch Fortlassen einzelner Abschnitte erhaltenen Zwisehenräume die Grösse der verbleibenden Abschnitte besitzen. <B>1</B> (-). Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die veränder ten Tonaufzeichnunggen neu aufgezeich net werden.
    <B>11.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch aekennzeichnet, dass sehr kleine, e nur wenice Tonschwingungen umfas- ZD <B>n</B> sende Aufzeiehnungsabselmitte benutzt werden. <B>12.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch o-ekennzeichnet, dass die bewegte Abtastvorrichtung mit einer feststehen den Blende zusammenarbeitet.
    <B>13.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprucli 12, dadurch gekennzeich net, dass die bewecte Abtastvorriehtun(y 2D el aus rotierenden optischen Mitteln be steht. 14. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 und<B>13,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Abiastvorrielitung und der Aufzeichnungsträger eine ge meinsame Antriebsvorrichtung besitzen.
    <B>15.</B> Einrichtung nach Pütentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass die Durchlassöffnung der still stehenden Blende eine von der Rechteck- form abweichende Gestalt besitzt. <B>16.</B> Einrichtuno, nach Patentanspruch II und Unteransprüch.en 12 bis<B>15,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass zum Abtasten eine optische Vergrösserung der Tonaufzeich nung dient.
    <B>17.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 bis<B>16,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Abtastvorrichtung mit einer strahlenempfindlichen Zelle versehen ist. <B>18.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>19-</B> bis<B>17,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Tonwieder- gabevorrichtung besitzt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965604C (de) * 1954-01-29 1957-06-13 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Vorrichtung zur Dehnung oder Raffung von Schallaufnahmen
DE1025168B (de) * 1953-02-05 1958-02-27 Koepenick Funkwerk Veb Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von zeitweilig unterbrochenen Schallschwingungen

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DE1025168B (de) * 1953-02-05 1958-02-27 Koepenick Funkwerk Veb Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von zeitweilig unterbrochenen Schallschwingungen
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