DE603262C - Verfahren zur kontinuierlichen Aufzeichnung von Vorgaengen wechselnden Inhalts - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Aufzeichnung von Vorgaengen wechselnden InhaltsInfo
- Publication number
- DE603262C DE603262C DE1930603262D DE603262DD DE603262C DE 603262 C DE603262 C DE 603262C DE 1930603262 D DE1930603262 D DE 1930603262D DE 603262D D DE603262D D DE 603262DD DE 603262 C DE603262 C DE 603262C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- recording
- image
- recording medium
- definition
- engraving
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 16
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 17
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000000149 argon plasma sintering Methods 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 description 2
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Printers Or Recording Devices Using Electromagnetic And Radiation Means (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine bildähnliche Aufzeichnung beliebiger Vorgänge. Sie
erzielt gegenüber den bisher bekanntgewordenen Aufzeichnungsarten für gewöhnliche
kinematographische Filme eine gedrängtere Anordnung der Aufzeichnungen. Benutzt wird
dabei die in dem Patent 662 681 beschriebene Darstellungsart für Bilder und beliebige Vorgänge,
nach der wie bei der Bildübertragung und beim Fernsehen die betreffende Szene oder das Bild in einzelne Zeilen aufgeteilt
wird. Diese Aufteilung erfolgt jedoch nicht zeitlich nacheinander, sondern mit Hilfe von
besonderen optischen Mitteln, die in dem oben-
«5 genannten Patent beschrieben sind, gleichzeitig, und zwar so, daß eine in nur einer
Dimension definierte Bildanordnung bzw. Darstellung entsteht, in der sich die einzelnen
Zeilen des ursprünglichen Bildes in dieser einen Dimension aneinander anschließen.
Diese eindimensionale Anordnung wird kurz als Stichographie bezeichnet. Diese kann in
irgendeiner Weise aufgezeichnet werden. So können z. B. die optischen Mittel, welche die
eindimensionale Bilddarstellung erzeugen, direkt auf einen Aufzeichnungsträger, ζ. Β. auf
einen photographischen Emulsionsträger, wie Platte oder Film, einwirken, auf dem die Eindrücke
dann festgehalten und von dem aus sie bei geeigneter Gelegenheit als gewöhnliches
Bild wiedergegeben werden.
Die Wirkung des vollständigen optischen Systems nach jenem Patent entspricht dem Objektiv
eines gewöhnlichen photographischen Aufnahmegerätes. Es besteht aber der Unterschied,
daß bei der Stichographie die Einzelheiten des abzubildenden Vorganges in einer Dimension angeordnet sind anstatt in zwei
Dimensionen bei der Bilderzeugung durch ein gewöhnliches photographisches Objektiv. Die
Aufzeichnungsfläche befindet sich, wie üblich, in der Bildebene der besonderen Optik; sie
ändert ihre relative Lage zur Optik fortlaufend in einer Richtung, die von der Definitionsrichtung
der Stichographie abweicht. Auf diese Weise können Vorgänge, bei denen sich
der Bildinhalt dauernd verändert, nach der Erfindung kontinuierlich, d. h. ohne sprungweise
Fortschaltung des Aufzeichnungsträgers oder der Optik aufgenommen und wiedergegeben
werden. Bei dieser Aufzeichnungsart für bewegte Bilder sind also in der einen Dimension der Aufzeichnungsfläche die Bildelemente
(Bildpunkte) des Bildes definiert, während die andere Dimension dieser Fläche der Zeit entspricht, in der sich der Inhalt der
Bilder und damit die Helligkeit der einzelnen Bildpunkte ändern kann.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, auf einen mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegten
Aufzeichnungsträger Stichographien sprungweise aufzuzeichnen, also ähnlich wie
bei den bekannten gewöhnlichen-kinematographischen Filmen, bei denen auf das kontinuierlich
bewegte Filmband die Bilder mit zeitlichen Unterbrechungen aufgezeichnet werden.
Demgegenüber wird durch die kontinuierliche Aufzeichnung nach der Erfindung der
Vorteil erzielt, daß sich jegliche Objektivverschlüsse, beispielsweise nach Art umläufender
Blenden o. dgl., erübrigen und die gesamte Zeitdauer der kinematographischen
Aufnahme auch für die Belichtung ausgenutzt wird. Da die stichographischen Bilder ineinander übergehen, wird jede Flimmerwirkung
vermieden. Ein Filmverlust durch unausge-. nutzte Flächenteile auf dem stichographischen
Film wird gleichfalls vermieden, da die Bilder vollkommen ineinander übergehen und
ein kontinuierliches Wegzeitdiagramm der aufgenommenen Vorgänge darstellen. Bei gewöhnlichen,
unter Verwendung von Stichographien .hergestellten kinematographischen
Filmen tritt demgegenüber ein erheblicher Verlust durch unausgenutzte Flächen teile ein,
da die stichographischen Aufzeichnungen auf Grund der Anordnung der optischen Staffelvorrichtung
etwas schräg zu der Bewegungsrichtung des Films verlaufen und dementsprechend
das eine Ende einer Einzelstichographie erst unterhalb des Endes der vorhergehenden
Einzelstichographie liegen kann. , Zwischen den einzelnen Stichographien verbleiben
also leere Streifen. . - · ■ In den Zeichnungen ist die Erfindung schematisch
veranschaulicht. In der Abb. 1 ist eine eindimensionale Bildanordung in
großem Maßstabe dargestellt, wie sie der Erfindung zugrunde liegt und in dem
Patent 662 681 beschrieben ist. Das ursprüngliehe
Bild ist als in nur vier Abschnitte (Zeilen a-au b-bt, C-C1 und Cl-Cl1) zerlegt angenommen.
Da nach der optischen Umwandlung das als Stichographie erscheinende Bild in nur einer Dimension definiert ist, erscheint ein
Element des Bildes,' beispielsweise das Bildelement X-X3 entsprechend dem bestimmten
Bildpunkt im ursprünglichen Bild-als Linie von bestimmter Dicke; seine Ausdehnung
nach oben und unten ist von den optischen Mitteln abhängig, kann also beliebig sein und
bleibt auf den Inhalt des wiederzugebenden Bildes selbst ohne Einfluß. Daher stellt jede
zwischen irgendwelchen in der Definitionsrichtung der Stichographie verlaufenden parallelen
Linien, beispielsweise zwischen e-e-i und f-fx, gelegene Anordnung der Bildelemente
das Äquivalent des vollständigen ursprünglichen Bildes dar.
Abb. 2 zeigt die kontinuierliche Aufzeichnung eines sich ändernden Vorganges nach
der Erfindung, die mit Hilfe von Stichographien nach Abb. ι hergestellt ist. Der
Aufzeichnungsträger, beispielsweise ein photogiaphischer Film oder ein photographisches
Papier, auf den mit den in dem obengenannten Patent angegebenen optischen Mitteln ein
eindimensionales Bild geworfen wird, wird mit möglichst gleichbleibender Geschwindigkeit
in der Bildebene., z. B. aufwärts bewegt; dabei wird das stichographische Bild ebenfalls
fortlaufend auf den Aufzeichnungsträger projiziert. Die einzelnen Teile des ursprünglich
zweidimensionalen Bildes, also etwa vier waagerecht verlaufende Bildzeilen, entsprechen
den Abschnitten 0, p, q und r, die als Ci-Ci1 bis d-dx in Abb. 1 dargestellt sind. Jeder
einzelne Abschnitt enthält entsprechend den einzelnen Bildpunkten der betreffenden Bildzeile
eine Reihe von Linien, deren Ausdehnung nach oben und unten, wie oben gesagt,
für den Bildinhalt ohne Bedeutung ist.
Wenn in der aufzunehmenden Szene keine Bewegung stattfindet, beschreiben alle Punkte
stets in sich gleich stark bleibende parallele, in der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers
verlaufende Linien, wie sie z.B. in dem Abschnitt 0 dargestellt sind.
Bewegt sich aber in der aufzunehmenden Szene ein Punkt beispielsweise längs der Bildzeile
des ursprünglichen zweidimensionalen go Bildes, so wird dieser Punkt infolge seiner
eigenen Bewegung und der gleichförmigen Bewegung
des Aufzeichnungsträgers als eine ' Linie erscheinen, die von der Bewegungsrichtung
des Aufzeichnungsträgers abweicht. Bewegt sich z. B. der Aufzeichnungsträger
mit gleichförmiger Geschwindigkeit parallel zu seinen seitlichen Begrenzungslinien, so
wird ein solcher Punkt der zweiten Bildzeile, der sich in der aufgenommenen Szene mit too
konstanter Geschwindigkeit von links nach rechts bewegt, in dem dieser Zeile entsprechenden
Abschnitt p eine gerade Linie, beispielsweise s-t in Fig. 2, auf dem Aufzeichnungsträger
beschreiben. Ein anderer Punkt, der sich im ursprünglichen Bild entgegengesetzt
wie der erste, jedoch mit sich allmählich ändernder Geschwindigkeit bewegt, wird
in dem betreffenden Abschnitt eine Kurve v-w beschreiben. Ein Punkt, der sich in der aufzunehmenden
Szene rechtwinklig zu den Bildzeilen, in dem Beispiel also von oben nach
unten, mit gleichförmiger Geschwindigkeit von der einen Zeile in die nächste und so fort
bewegt; wird zuerst in dem einen Abschnitt des Bildes in Abb. 2, dann in den anderen und
so fort erscheinen und dementsprechend in den benachbarten Abschnitten 0, p, q und r kurze
Linien Ji1, y2, y$ und yi ergeben, die alle in
einer Richturig liegen und die gleiche Länge besitzen. Wenn sich aber ein Punkt des ursprünglichen
Bildes oder in der Szene bei-
spielsweise aufwärts und mit zunehmender Geschwindigkeit bewegt, so werden auf dem
Aufzeichnungsträger die Linien^, Z1, S3, ^4
erscheinen, die längs einer Kurve liegen und von denen S1 die längste ist, während die anderen*
aufeinanderfolgend kürzer ausfallen. Jede andere Bewegung in der Szene ist eine
Zusammensetzung von Bewegungen längs der Bildzeilen mit Bewegungen, die rechtwinklig
ίο zu diesen verlaufen, so daß sie in der beschriebenen
Weise auf dem Aufzeichnungsträger wiedergegeben werden können.
Die Grenzen für die Bildauflösung in Bildzeilen, beispielsweise in die Zeilen entsprechend
den Abschnitten 0, p, q, r in Abb. 2, sind dadurch gegeben, daß noch eine zufriedenstellende
klare Aufzeichnung und Wiedergabe erzielt werden muß, z. B. entsprechend
der Korngröße der photographisehen Emulsion. Innerhalb dieser Grenzen
werden alle Punkte in der Szene, entsprechend ihrem Verlauf in verschiedenen Richtungen,
sei es geradlinig, gekrümmt oder unregelmäßig, mit verschiedenen Geschwindigkeiten,
beschleunigt, verzögert, konstant oder unregelmäßig bewegt, gleichzeitig auch in der
stichographischen Aufzeichnung charakteristische und individuelle Wege beschreiben. Es
ist nicht möglich, daß der Weg irgendeines Punktes mit dem abweichenden Wege irgendeines
anderen Punktes zusammenfällt. Wenn die durch einen Punkt in der Bildaufzeichnung
beschriebene Linie die eines anderen Punktes kreuzt, beispielsweise s-t und v-w in Abb. 2,
so ist der Kreuzungspunkt die eindeutige Aufzeichnung der Stellung und des Augenblickes,
in dem ein Punkt mit einem anderen auch in der aufzunehmenden Szene zusammenfällt.
Wie schon oben angedeutet wurde, ist es ausreichend und auch zweckmäßig, daß das eindimensionale Bild, das in der Aufzeichnung festgehalten wird, eine nur geringe Ausdehnung in der Bewegungsrichtung hat, d. h. die Elemente x-x in Fig. 1 müssen möglichst kurz sein, denn hierdurch wird die Güte der Aufzeichnung nicht beeinträchtigt, dafür aber die Aufzeichnungslänge verkürzt. In der Regel genügt eine Ausdehnung von Y10 mm zur Aufnahme eines Bildes.
Wie schon oben angedeutet wurde, ist es ausreichend und auch zweckmäßig, daß das eindimensionale Bild, das in der Aufzeichnung festgehalten wird, eine nur geringe Ausdehnung in der Bewegungsrichtung hat, d. h. die Elemente x-x in Fig. 1 müssen möglichst kurz sein, denn hierdurch wird die Güte der Aufzeichnung nicht beeinträchtigt, dafür aber die Aufzeichnungslänge verkürzt. In der Regel genügt eine Ausdehnung von Y10 mm zur Aufnahme eines Bildes.
Die beschriebenen Aufzeichnungen können auch für mehrfarbige oder für stereoskopische
Darstellungen Anwendung finden, indem z. B. das rote, gelbe und blaue Teilbild oder das
dem linken und das dem rechten Auge zugeordnete Bild in der gleichen Stichographie
enthalten sind, derart, daß die Teilbilder sich nicht überdecken, sondern seitlich aneinander
anschließen.
Zur Wiedergabe der Stichographie als normales Bild, z. B. als ein durch Projektion erzeugtes
Lichtbild, wird der Aufzeichnungsträger durch ein geeignetes optisches System
geführt und beleuchtet,- Infolge der optischen Wirkungen entsteht dann ein normales zweidimensionales
Bild auf dem Projektions-' schirm. Bei der Wiedergabe von Mehrfach- ._
aufzeichnungen in natürlichen Farben müssen naturgemäß die einzelnen Teile der Aufzeichnungen
mit Licht der zugehörigen richtigen Farbe beleuchtet werden. ■ " - . .
Bei den beschriebenen Ausführungsformen ist der Auf zeichnungsträger der Stichographie
als Streifen, z. B. Film- oder Papierstreifen, angenommen worden. Die eindimensionalen
Aufzeichnungen können jedoch auch auf einer Platte ähnlich einer Sprechmaschinenplatte, ,
auf einem Zylinder oder einem sonst geeigneten Träger aufgezeichnet werden, dessen
Aufzeichnungsfläche eine geeignete Bewegung erteilt wird. Der Aufzeichnungsträger kann
durchsichtig, durchscheinend oder undurchsichtig sein. Die Wiedergabe kann mittels
Projektion durch den Aufzeichnungsträger hindurch oder auch mittels Reflektion an
seiner Oberfläche unter Verwendung geeigneter optischer Systeme erfolgen.
Naturgemäß ist es gleichgültig, ob der Aufzeichnungsträger
gegenüber einem stillstehenden optischen System bewegt wird oder der Aufzeichnungsträger feststeht und das optische
System eine Bewegung ausführt oder beide sich gegeneinander bewegen. Wesentlich ist nur die Erzeugung einer Relativbewegung
zwischen Aufzeichnungsträger einerseits und optischem System andererseits.
Claims (9)
- Patentansprüche:* i. Die Anwendung des Verfahrens der Herstellung von Stichographien, d. h. eindimensional definierter Bildelementenreihen, für die kontinuierliche Aufzeichnung von Vorgängen wechselnden Inhalts auf einen Aufzeichnungsträger, dessen relative Lage zu dem durch die Optik erzeugten Bild sich abweichend von der Definitionsrichtung der Stichographie kontinuierlich ändert.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die relative Lage des Aufzeichnungsträgers zum optischen Bild rechtwinklig zur Definitionsrichtung der Stichographie ändert.
- 3. Nach Anspruch 1 oder 2. hergestellte Aufzeichnungen, gekennzeichnet durch den Bildinhalt charakterisierende, in einer von der Definitionsrichtung der Stichographie abweichenden Richtung verlaufende stichographische Linien, die durch die kontinuierliche, in jedem Augenblick erfolgte Einwirkung der Stichographie des Vorganges auf den bewegten Träger bedingt sind.
- 4. Aufzeichnungsverfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge einer Aufzeichnung in Richtung der Relativbewegung zwisehen dem Aufzeichnungsträger und dem aufzuzeichnenden optischen Bilde der Dauer des betreffenden fortlaufenden zeitlichen Vorganges entspricht, während die Dimension der Aufzeichnung winklig zur Bewegungsrichtung zur Angabe der räumlichen Lage der Bildelemente in dem betreffenden Vorgang dient und die Intensität der einzelnen die Aufzeichnung darstellenden stichographischen Linien die Helligkeitswerte der einzelnen Bildelemente wiedergibt. ·
- 5. Aufzeichnungsverfahren nach Anspruqh 2, gekennzeichnet durch einen geradlinig definierten Verlauf der Stichographie.
- 6. Aufzeichnungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine kontinuierliche gleichförmige Veränderung der Stellung des Aufzeichnungsträgers gegenüber dem optischen Bilde.
- 7. Anordnung zur Durchführung des ■ Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das aufzuzeichnende optische Bild, abgesehen, von der Bewegung der Bildelemente innerhalb dieses Bildes, als Ganzes feststeht^ während der Aufzeichnungsträger eine Relativbewegung gegenüber jenem Bilde in einer Richtung ausführt, die von der Definitionsrichtung der Stichographie abweicht.
- 8. Aufzeichnungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch die Erzeugung von Mehrfachbildern, beispielsweise stereoskopischen oder Mehrfarbenbildern, in denen jede einzelne vollständige Stichographie der Mehrfachstichographie zum gleichen Zeitpunkt auf einen besonderen Teil des gleichen Aufzeichnungsträgers in derselben Definitionsrichtung aufgezeichnet wird, beispielsweise derart, daß die linken und rechten Bilder in stereoskopischen Bildern verschiedene Teile des gleichen Aufzeichnungsträgers einnehmen.
- 9. Aufzeichnungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Filmstreifens, Papierstreifens, einer Scheibe, eines Zylinders oder ähnlicher Körper, die durchsichtig, durchscheinend, lichtzerstreuend oder reflektierend wirken, als Aufzeichnungsträger.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE603262T | 1930-10-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603262C true DE603262C (de) | 1938-08-03 |
Family
ID=6575004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930603262D Expired DE603262C (de) | 1930-10-10 | 1930-10-10 | Verfahren zur kontinuierlichen Aufzeichnung von Vorgaengen wechselnden Inhalts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603262C (de) |
-
1930
- 1930-10-10 DE DE1930603262D patent/DE603262C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2443959A1 (de) | Holographisches verfahren zur verbreitung von informationen in form von farbbildern und vorrichtungen zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE603262C (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Aufzeichnung von Vorgaengen wechselnden Inhalts | |
| DE2104277A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Filmen | |
| DE1762134A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum photografischen Aufzeichnen von Bildern in einer Form,die sich fuer die nachfolgende Wiedergabe durch Farbfernsehen eignet | |
| DE755039C (de) | Verfahren zur Erzeugung raeumlich wirkender Bilder | |
| DE2106782C3 (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur Aufnahme von farbigen Szenen auf Schwarzweißmaterial und zu deren Wiedergabe | |
| DE622101C (de) | Rasterfilm fuer mehrfarbige Projektion | |
| DE2149843A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur aufzeichnung von farbbildern auf schwarzweissfilm | |
| DE2152409A1 (de) | Kinematographisches Farb-Projektionssystem | |
| AT153564B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur farbigen Wiedergabe sich bewegender Bilder. | |
| DE614153C (de) | Aufnahmeapparat fuer einen Dreifarbenfilm | |
| AT142995B (de) | Aufnahme- und Weidergabeverfahren für additive Dreifarbenkinematographie. | |
| DE2213133C3 (de) | Vorrichtung zur holographischen Aufzeichnung eines Farbinformation tragenden Objekts | |
| DE903278C (de) | Tonaufzeichnung in Zackenschrift | |
| DE410746C (de) | Verfahren und Apparat zur Beseitigung des Flimmerns bei der Wiedergabe kinematographischer Aufnahmen in natuerlichen Farben | |
| DE939195C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und Wiedergabe von Bildern in natuerlichen Farben | |
| DE441032C (de) | Verfahren zur Gewinnung farbiger und naturfarbiger Bildwirkungen aus mehreren Farbteilbildern | |
| DE683130C (de) | Einrichtung zur Aufnahme von Linsenrastermehrfarbenfilmen mit Zylinderlinsenrasterung | |
| AT92770B (de) | Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe naturfarbiger Kinobilder. | |
| DE613433C (de) | Photographisches Material zur Aufnahme und Wiedergabe mehrfarbiger stereoskopischer Bilder | |
| AT92359B (de) | Verfahren zur Beseitigung des Flimmerns bei der Wiedergabe kinematographischer Aufnahmen in natürlichen Farben. | |
| DE670450C (de) | Verfahren zum Aufnehmen und Projizieren von farbig wiederzugebenden Bildern auf Linserasterfilmen | |
| DE635326C (de) | Verfahren zum seitenrichtigen Kontaktkopieren von Aufnahmen auf mit Linsenraster oder mit farbigem Linienraster versehenem photographischem Material auf photographisches Material mit Linsenrasterung | |
| DE1797556C3 (de) | Einrichtung zur Wiedergabe einer holographischen Aufzeichnung | |
| DE466347C (de) | Verfahren zur Gewinnung, Wiedergabe und Betrachtung von Rasterbildern |