DE2754503C2 - Einrichtung zur optischen Aufzeichnung und Wiedergabe einer Information - Google Patents
Einrichtung zur optischen Aufzeichnung und Wiedergabe einer InformationInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung «ujr optischen
Aufzeichnung und Wiedergabe einer Information, insbesondere einer Toninformation, auf einen bzw. von
einem bewegten Mehrfarbfilm, mit einer Aufzeichnungseinrichtung, die ein erstes, von einer ersten
Lichtquelle und mindestens ein weiteres, von einer weiteren Lichtquelle ausgehendes Aufzeichnungsstrahlenbündel,
dessen Wellenlängenbereich von demjenigen des ersten Aufzeichnungsstrahlenbündels verschieden
ist, und einen ersten und mindestens einen weiteren Modulator aufweist, wobei das erste Aufzeichnungsstrahlenbündel
durch den ersten Modulator mit einem ersten elektrischen Informationssignal und das weitere
Aufzeichnungsstrahlenbündel durch den weiteren Modulator mit einem weiteren elektrischen Informationssignal
modulierbar und der unbelichtete Mehrfarbfilm in einem Aufzeichnungsbereich mit den modulierten
Aufzeichnungsstrahlenbündeln beaufschlagbar ist, und mit einer Wiedergabeeinrichtung, die eine Beleuchtungseinrichtung,
mit deren Licht, welches die Wellenlängenbereiche des ersten und des weiteren Aufzeichnungsstrahlenbündels
enthält, der Aufzeichnungsbereich des entwickelten Mehrfarbfilmes durchstrahlbar
ist, und eine mit dem durch den Aufzeichnungsbereich hindurchgegangenen Licht beaufschlagbare optische,
wellenlängenselektive Einrichtung sowie einen ersten und einen weiteren Demodulator aufweist, wobei durch
die wellenlängenselektive Einrichtung ein erstes und ein weiteres Wiedergabestrahlenbündel, die jeweils je einen
der Wellenlängenbereiche der Aufzeichnungsstrahlenbündel enthalten, erzeugbar und auf den ersten und den
weiteren Demodulator lenkbar sind, und wobei an den Demodulatoren das erste und das jeweils weitere
Informationssignal abgreifbar ist.
Bei der Filmherstellung werden üblicherweise optische bzw. Licht-Tonspuren direkt neben den entsprechenden
Einzelbildern des Filmes ausgebildet. Die Tonspur wird durch Techniken mit variabler Fläche
oder variabler Dichte erzeugt. Einerseits ist es erwünscht, eine möglichst große Anzahl von Tonkanälen
zur Verfugung zu haben, um dem Puplikum einen guten Klangeindruck zu geben, und andererseits soll die
Anzahl der Tonspuren möglichst klein sein, damit die auf dem Film für den Bildbereich des Filmes zur
Verfügung stehende Fläche möglichst groß ist.
Eine Einrichtung zur optischen Aufzeichnung und Wiedergabe einer Information, insbesondere einer
Toninformation, der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS 25 49 743 bekannt. Bei dieser bekannten
Einrichtung ist angestrebt, den Einfluß von Störungen bei der Aufzeichnung bzw. von Rauschen aufgrund von
Schmutz und Kratzern auf dem Mehrfarbfilm zu vermeiden. Dies geschieht dadurch, daß für jeden
Aufzeichnungs- bzw. Wiedergabekanal zwei Lichtstrahlen unterschiedlicher Farbe verwandt werden. Dadurch
ergibt sich selbst dann, wenn in einer Aufzeichnungsspur
eines Dreifarbenfilmes nur zwei voneinander unabhängige Tonkanäle aufgezeichnet werden sollen, bereits ein
großer schaltungstechnischer Aufwand.
Bei der Aufzeichnung von zwei unabhängigen Tonkanälen auf einem Dreifarbenfilm werden beispielsweise
die Farben rot und grün entsprechend der information des ersten Tonkanals moduliert, während
der zweite Tonkanal durch Modulation der Farben (rot und grün) und blau erfolgt
Bei der bekannten Einrichtung werden bei der Aufzeichnung die einzelnen modulierten Lichtstrahlen
zusammengeführt so daß der Mehrfarbfilm im Aufzeichnungsbereich
an nur einer Stelle beaufschlagt wird. Bei der Wiedergabe wird das durch den Aufzeichnungsbereich hindurchgegangene Licht in Wiedergabestrahlenbündel
mit der gleichen Farbe wie bei der Aufzeichnung zerlegt Durch Demodulation werden von
den einzelnen Wiedergabestrahlenbündeln die Informationen abgetrennt
Mit dieser bekannten Einrichtung können die Störungen gering gehalten werden. Jedoch lassen sich
nur Verzerrungen geradzahliger Ordnung kompensieren, während Störungen, die auf Verzerrungen ungeradzahliger
Ordnungen beruhen unbeeinflußt bleiben. Die relativ störungsfreie Aufzeichnung bzw. Wiedergabe
wird durch komplizierte schaltungstechnische Maßnahmen erreicht. Wenn sich diese Maßnahmen in einem
praktisch sinnvollen Rahmen bewegen sollen, so können im Aufzeichnungsbereich eines Dreifarbenfilmes nur
zwei voneinander unabhängige Tonkanäle aufgezeichnet werden. Auch bei dieser einfachsten Ausgestaltung
ist eine optische Einrichtung erforderlich, um die verschiedenen modulierten Aufzeichnungsstrahlenbünde]
zusammenzuführen.
Aus der DE-OS 15 72 403 ist ein Verfahren zum Unterdrücken von Störgeräuschen bei der optischen
Wiedergabe einer Information bekannt, die auf einem Mehrfarbfilm aufgezeichnet ist. Der Film muß eine
lichtempfindliche Außenschicht und wenigstens eine weitere lichten.pfindliche Unterschicht aufweisen, die
sich zwischen dem Träger und der Außenschicht befindet. Die optische Aufzeichnung erfolgt derart, daß
die aufzuzeichnende Information durch eine Veränderung der mindestens einen Unterschicht erfolgt und die
Außenschicht keine der Information entsprechende Veränderung erfährt. Zur Wiedergabe der Information
wird einerseits eine nur die Außenschicht erfassende Abtastung und andererseits eine alle Schichten der
Aufzeichnungsspur erfassende Abtastung vorgenommen. Durch die Abtastung nur der Außenschicht wird
ein Signal erhalten, welches eine Information nur über Störungen auf bzw. in der Filmoberfläche enthält. Durch
die Abtastung aller Schichten ergibt sich eine Information, welche sowohl die aufgezeichnete Information als
auch die Störungen auf bzw. in der Außenschicht enthält. Durch Subtraktion der dieser beiden durch die
Abtastung gewonnenen Informationssignale wird ein Signal erhalten, welches nur die aufgezeichnete
Information enthält. Aus dieser genannten Entgegenhaltung ist es auch bekannt, die Abtastung der Außenschicht
an einer Stelle vorzunehmen, welche in Bewegungsrichtung des Filmes einen Abstand von
derjenigen Stelle hat, an der die Abtastung aller Schichten erfolgt. Durch entsprechende Verzögerung
des einen gegenüber dem anderen Abtastsignal wird eine Phasengleichheit der Abtastsignale erzielt, so daß
bei der Differenzbildung der beiden Abtastsignale nur ein die aufgezeichnete und wiederzugebende Information
enthaltendes Signal erzeugt wird.
Wenn dieses Verfahren bei einem drei Farbschichten aufweisenden Mehrfarbfilm vorgenommen wird, so
können nur die beiden zwischen der äußersten Schicht und dem Träger liegenden Farbschichten zur Aufzeichnung
von Informationen verwandt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, daß in einem vorgegebenen Aufzeichnuiigsbereich
eines Mehrfarbfilmes auf einfache Weise und mit guter Qualität eine ebenso große Anzahl von
unabhängigen Informationskanälen aufgezeichnet bzw. von diesem Aufzeichnungsbereich wiedergegeben werden
kann, wie die Anzahl der in dem Mehrfarbfilm enthaltenen Farbkomponenten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst daü während der Informationsaufzeichnung der Mehrfarbfilm
(49) mit jeweils einem der modulierten Aul'zeichnungsstrahlenbündel an Stellen im Aufzdehnungsbereich
(49a^des Mehrfarbfilmes (49) beaufschlagbar ist, die in Bewegungsrichtung des Mehrfarbfilmes
(49) jeweils voneinander einen Abstand (L\, Lj) aufweisen, und daß bei der Wiedergabe der Information
die zueinander zeitlich verschobenen Informationssignale entweder durch in gleicher Weise wie bei der
Aufnahme beabstandete Wiedergabestrahlenbündel und diesen zugeordnete Detektoren (86, 87, 88) in
phasengleithe Informationssignale zurückverwandelt, oder aber daß alle zueinander zeitlich verschobenen
Informationssignale mit einem einzigen Wiedergabestrahlenbündel abgetastet, desweiteren wellenlängenselektiv
in ihre einzelnen Informationssignale zerlegt werden und die so erhaltenen elektrischen Informatiorissignale
über Verzögerungseinrichtungen (82,83) in zueinander phasengleiche Informationssignale transformiert
werden.
Zur Aufzeichnung der einzelnen Informationskanäle ist keine optische Einrichtung erforderlich, durch die die
diesen Informationskanälen entsprechenden Aufzeichnungsstrahlenbündel so zusammengeführt werden, daß
der bewegte Mehrfarbfilm in seinem Aufzeichnungsbereich nur an einer Stelle beaufschlagt wird. Infolgedessen
können auch keine Verzerrungen aufgrund einer optischen Einrichtung zur Strahlenvereinigung auftreten,
wie es beim Stand der Technik möglich ist. Somit ergibt sich, daß die Qualität der aufgezeichneten
Information sehr gut isi.
Bei der einen Möglichkeit zur Wiedergabe der optisch aufgezeichneten Information weisen die
so Wiedergabestrahlenbündel in Bewegungsrichtung des Mehrfarbfilmes gesehen, die gleichen Abstände wie die
Aufaeichnungsstrahlenbündel auf, wenn bei der Aufzeichnung
die gleiche Filmgeschwindigkeit wie bei der Wiedergabe vorliegt. Dadurch ergibt sich eine besonders
einfache Ausgestaltung, da keine optische Einrichtung erforderlich ist, durch die eine Strahlaufteilung in
die verschiedenen Wiedergabestrahlenbündel erfolgt. Diese Ausbildung ist besonders dann geeignet, wenn
ausreichend Raum zur Verfügung steht und eine bo besonders gute Wiedergabequalität erzielt werden soll,
da bei dieser Ausgestaltung keine optische Einrichtung zur Strahlaufspaltung des Wiedergabestrahlenbündels
erforderlich ist, durch die Verzerrungen hervorgerufen werden könnten. Auch werden in diesem Fall keine
Ve; tögerungseinrichtungen für die verschiedenen Informationssignale
der Demodulatoren benötigt, so daß hierdurch und auch durch den Wegfall einer optischen
Einrichtung zur Strahlenaufspaltung eine kostengünsti-
■ ge Herstellung möglich ist.
Die andere im Rahmen der Erfindung vorgesehene Möglichkeit ist besonders dann geeignet, wenn eine
kompakte Bauweise erzielt werden soll, da in diesem Fall nur ein einziges Strahlenbündel durch den
Mehrfarbfilm hindurchgeht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß wellenlängenselektive
Spiegel zur wellenlängenselektiven Zerlegung des einzigen Wiedergabestrahlenbündels in dem durch den
Aufzeichnungsbereich des Mehrfarbfilmes hindurchgegangenen Wiedergabestrahienbündel angeordnet sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Einrichtung zum Aufzeichnen nach der
Erfindung,
F i g. 2 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Einrichtung zur Wiedergabe nach der
Erfindung, und
F i g. 3 eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform einer Einrichtung zur Wiedergabe
nach der Erfindung.
In den Figuren sind die gleichen Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In F i g. 1 ist eine mit 70 bezeichnete optische Aufzeichnungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform
nach der Erfindung dargestellt. Es sind Mikrofone 32, 33 und 34 für die Aufnahme von drei Tonkanälen
vorgesehen. Die Ausgangssignale der Mikrofone 32,33 und 34 werden Verstärkern 36,37 und 38 zugeführt und
durch diese verstärkt. Die verstärkten Tonsignale werden jeweils an einen Modulator 39, 41 bzw. 42
gelegt.
Es sind Lichtquellen 43, 44 und 46 für rotes, grünes und blaues Licht vorgesehen, welche jeweils weiße
Lampen 43a, 44b und 46a sowie rote, grüne und blaue Filter 43b, 446 und 46b aufweisen. Die Ausgangsstrahlen
der Lichtquellen 43,44 und 46 beaufschlagen jeweils die Modulatoren 39, 41 und 42 und gehen durch diese
hindurch, so daß rote, grüne und blaue Lichtstrahlen R, C bzw. B erhalten werden, die jeweils mit der
Tonfrequenz des zugeordneten Tonkanals moduliert sind.
In F i g. 1 ist mit 49 ein Mehrfarbfilm bezeichnet, welcher eine Tonspur 49a aufweist und sich in Richtung
des Pfeils 78 bewegt.
Die aus den Modulatoren 39,41 und 42 austretenden, modulierten Lichtstrahlen R, G bzw. B treffen in
Bewegungsrichtung des Mehrfarbfilmes 49 gesehen mit Abstand voneinander auf den Bereich der Tonspur 49a
auf. Die Anordnung ist derart, dall der grüne Strahl G auf den Mehrfarbfilm 49 in einem Abstand L1 hinter
dem roten Strahl R und der blaue Strahl B in einem Abstand L 2 hinter dem grünen Strahl G auf den Film 49
auftrifft Dies hat zur Folge, daß die einzelnen Tonkanäle auf der Tonspur 49a und Bezug zueinander
außer Phase sind.
Fig.2 zeigt eine Wiedergabeeinrichtung 81, mit der
die durch die vorhergehend beschriebene Aufzeichnungseinrichtung 70 von drei Tonkanälen aufgezeichnete
Tonspur 49a wiedergegeben werden kann. Die Wiedergabeeinrichtung 81 weist eine nicht dargestellte
Quelle für weißes Licht auf. Als Lichtquelle kann beispielsweise die Projektionslampe eines Filmprojektors
verwendet werden. Das Licht wird durch die Tonspur 49a des Mehrfarbfilmes 49 zu einem Spiegel 56
durchgelassen, welcher nur rotes Licht reflektiert. Der Spiegel 56 trennt also die rote Komponente R des
eintreffenden Lichtstrahles ab und richtet sie auf einen Planspiegel 57, der die rote Komponente R des
Lichtstrahls zu einem Demodulator 58 reflektiert. Dieser Demodulator 58 demoduliert den ersten
Tonkanal, der durch das Mikrofon 32 aufgenommen wurde. Der Ton des ersten Tonkanals wird durch einen
Verstärker 59 verstärkt und durch einen Lautsprecher 61 wiedergegeben.
Die grünen und blauen Komponenten G, B der Farbtonspur 49a gehen durch den Spiegel 56 hindurch
zu einem Spiegel 62, der nur blaues Licht reflektiert. Die grüne Komponente G des Lichtstrahls geht durch den
Spiegel 62 hindurch und wird durch einen Demodulator 63 demoduliert, dem ein Verzögerungsglied 82 nachgeschaltet
ist. Das verzögerte Ausgangssignai des Demodulators 63 wird durch einen Verstärker 64
verstärkt und durch einen Lautsprecher 66 wiedergeben. Somit wird der Ton des zweiten Tonkanals,«der mit
dem Mikrofon 33 aufgenommen wurde, durch den Lautsprecher 66 wiedergegeben.
Die blaue Komponente B des Lichtstrahls wird von dem Spiegel 62 zu einem Planspiegel 67 reflektiert, der
den Strahl auf einen Demodulator 68 richtet. Diesem ist ein Verzögerungsglied 83 nachgeschaltet. Das verzögerte
Ausgangssignal des Demodulators 68 bildet den dritten Tonkanal, der durch das Mikrofon 34 aufgenommen
worden ist, und wird durch einen Verstärker 69 verstärkt und durch einen Lautsprecher 71 wiedergegeben.
Bei der Wiedergabe wird der Mehrfarbfilm 49 in Richtung des Pfeils 79 bewegt. Die Geschwindigkeit der
Bewegung ist bei der Aufzeichnung genau so groß wie bei der Wiedergabe und soli mit V bezeichnet werden.
Dabei wird der der roten Komponente R entsprechende Tonkanal zum gleichen Zeitpunkt wiedergegeben, zu
dem er demoduliert wird. Im Falle der grünen Komponente G und der blauen Komponente B erfolgt
jedoch eine Verzögerung aufgrund der Verzögerungsglieder 64 bzw. 69.
Da bei der Aufzeichnung der grüne Lichtstrahl G in Bewegungsrichtung des Mehrfarbfilmes 49 im Abstand
L 1 vor dem roten Lichtstrahl R angeordnet ist, wird er zu einem Zeitpunkt demoduliert, der um die Zeitspanne
L 1/ V vor dem Kanal liegt, der dem roten Lichtstrahl R
entspricht. Das Verzögerungsglied 82 ruft eine Verzögerung LMV hervor, so daß der der grünen
Komponente G entsprechende Tonkanal durch den Lautsprecher 66 zum gleichen Zeitpunkt wiedergegeben
wird, zu dem der der roten Komponente entsprechende Tonkanal durch den Lautsprecher 61
wiedergegeben wird.
Aus dem gleichen Grunde ruft das Verzögerungsglied 83 eine Verzögerung hervor, welche gleich
(LX + LJ)IV ist, da sich der blaue Lichtstrahl B in
Bewegungsrichtung um die Strecke L 1 + L 2 vor dem roten Lichtstrahl bei der Aufzeichnung befindet.
Obwohl also die drei Tonkanäle auf die Tonspur in Längsrichtung des Filmes in Abständen voneinander
aufgezeichnet werden, werden sie durch die jeweiligen Lautsprecher gleichzeitig wiedergegeben.
Fig.3 zeigt eine andere Ausführungsform einer Wiedergabeeinrichtung 84 nach der Erfindung, bei der
die Spiegel 56, 57, 62 und 67 gemäß Fig. 2 nicht benötigt werden. Bei dieser Ausführungsform sind die
Demodulatoren 58, 63 und 68 jeweils mit den gleichen Abständen voneinander angeordnet, wie der rote, der
grüne und der blaue Lichtstrahl in Fig. 1. Die Verzögerungsglieder 82 und 83 werden nicht benötigt,
da bei der Wiedergabe die rote, grüne und blaue Komponente R, G, B gleichzeitig auf die ihnen
zugeordneten Demodulatoren auftreffen. In diesem Fall erfolgt die Farbtrennung durch rote, grüne bzw. blaue
Farbfilter 86,87 und 88.
Die Ausgangssignale der Demodulatoren 58, 63 und 68 werden durch Verstärker 59,64 bzw. 69 verstärkt und durch die Lautsprecher 61,66 bzw. 71 wiedergegeben.
Die Ausgangssignale der Demodulatoren 58, 63 und 68 werden durch Verstärker 59,64 bzw. 69 verstärkt und durch die Lautsprecher 61,66 bzw. 71 wiedergegeben.
Die vorstehend beschriebene Wiedergabeeinrichtung 84 weist einen äußerst kompakten Aufbau auf und läßt
sich preisgünstiger herstellen als die in F i g. 2 gezeigte Wiedergabeeinrichtung 81, da weder Spiegel noch
Verzögerungsglieder benötigt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zur optischen Aufzeichnung und Wiedergabe einer Information, insbesondere einer
Toninformation, auf einen bzw. von einem bewegten Mehrfarbfilm, mit einer Aufzeichnungseinrichtung,
die ein erstes, von einer ersten Lichtquelle und mindestens ein weiteres, von einer weiteren
Lichtquelle ausgehendes Aufzeichnungsstrahlenbündel, dessen Wellenlängenbereich von demjenigen
des ersten Aufzeichnungsstrahlenbündels verschieden ist, und einen ersten und mindestens einen
weiteren Modulator aufweist, wobei das erste Aufzeichnungsstrahlenbündel durch den ersten Modulator
mit einem ersten elektrischen Informationssignal und das weitere Aufzeichnungsstrahlenbündel
durch den weiteren Modulator mit einem weiteren elektrischen informationssignal modulierbar and der
ur.belichtete Mehrfarbfilm in einem Aufzeichnungsbereicli mit den modulierten Aufzeichnungsstrahlenbündeln
beaufschlagbar ist, und mit einer Wiedergabeeinrichtung, die eine Beleuchtungseinrichtung, mit
deren Licht, welches die Wellenlängenbereiche des ersten und des weiteren Aufzeichnungsstrahlenbündels
enthält, der Aufzeichnungsbereich des entwikkelten Mehrfarbfilmes durchstrahlbar ist, und eine
mit dem durch den Aufzeichnungsbereich hindurchgegangenen Licht beaufschlagbare optische, wellenlängenselektive
Einrichtung sowie einen ersten und einen weiteren Demodulator aufweist, wobei durch
die wellenlängenselektive Einrichtung ein erstes und ein weiteres Wiedergabestrahlenbündel, die jeweils
je einen der Wellenlängenbereiche der Aufzeichnungsstrahlenbündel enthalten, erzeugbar und auf
den ersten und den weiteren Demodulator lenkbar sind, und wobei an den Demoduhtoren das erste und
das jeweils weitere Informationssignal abgreifbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß während der
Informationsaufzeichnung der Mehrfachfarbfüm (49) mit jeweils einem der modulierten Aufzeichnungsstrahlenbündel
an Stellen im Aufzeichnungsbereich (49a; des Mehrfarbfilmes (49) beaufschlagbar
ist, die in Bewegungsrichtung des Mehrfarbfilmes (49) jeweils voneinander einen Abstand (L\, L2)
aufweisen, und daß bei der Wiedergabe der Information die zueinander zeitlich verschobenen
Informationssignale entweder durch in gleicher Weise wie bei der Aufnahme beabstandete Wiedergabestrahlenbündel
und diesen zugeordnete Detektoren (86, 87, 88) in phasengleiche Informationssignale
zurückverwandelt werden, oder aber daß alle zueinander zeitlich verschobenen Informationssignale
mit einem einzigen Wiedergabestrahlenbündel abgetastet, des weiteren wellenlängenselektiv, in
ihre einzelnen Informationssignale zerlegt werden und die so erhaltenen elektrischen Informationssignale über Verzögerungseinrichtungen (82, 83) in
zueinander phasengleiche Informationssignale transformiert werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wellenlängenselektive Spiegel (56, 62)
zur wellenlängenselektiven Zerlegung des einzigen Wiedergabestrahlenbündels in dem durch den
Aufzeichnungsbereich (49a) des Mehrfarbfilmes (49) hindurchgegangenen Wiedergabestrahlenbündel angeordnet
sind.
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|---|---|---|---|
| JP14645076A JPS5371807A (en) | 1976-12-08 | 1976-12-08 | Optical record reproducing system |
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| DE2754503A1 DE2754503A1 (de) | 1978-06-15 |
| DE2754503C2 true DE2754503C2 (de) | 1983-04-14 |
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ID=15407903
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Country Status (2)
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|---|---|
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| DE (1) | DE2754503C2 (de) |
Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| US3513268A (en) * | 1966-08-30 | 1970-05-19 | Bell & Howell Co | Optical recording and reproducing systems including noise reducing means |
| US3969593A (en) * | 1974-11-08 | 1976-07-13 | The Association Of Motion Picture And Television Producers Inc. | Sound recording on color film by hue modulation |
-
1976
- 1976-12-08 JP JP14645076A patent/JPS5371807A/ja active Pending
-
1977
- 1977-12-07 DE DE19772754503 patent/DE2754503C2/de not_active Expired
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|---|---|
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| DE2754503A1 (de) | 1978-06-15 |
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