DEP0011122DA - Unterschlagkeil, Hemmschuh o.dg. - Google Patents

Unterschlagkeil, Hemmschuh o.dg.

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DEP0011122DA
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DE
Germany
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wedge
underlay
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sheet metal
shoe
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Expired
Application number
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Inventor
Karl Kolster
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Description

M^ma-I^-i-edr. Eolster, Dortmund - ApIerb eck ^ j, fi) "Unterschlagkeil, Hemmschuh od-dgl.."
Die Erfindung betrifft einen keilförmigen. Körper aas Holz, Holzbeton, Beton oder ähnlichen Werkstoffen wie er allgemein als Unterschlagkeil oder Hemmschuh zum Festlegen von grossen rollfähigen Körpern (z.B.. Fahrzeuge, Kabelrollen u-ä,) gegen rollende Bewegung auf einer Unterlage Verwendung findet. Das kennzeichnende'Merkmal-des Srfindungsgegenatandes besteht darin, dass eine Schmalseite, vorzugsweise die grosste, des Keiles mit einem nach Art eines an sich bekannten doppelseitigen !Reibeisens ausgebildeten Blechs.chuh versehen ist»
Die bisher gebräuchlichen Unterschlagkeile bieten gegenüber ihrer Unterlage nur einen verhältnismässig geringen Reibungswiderstand und demzufolge auch geringe Haftwirkung.. Dieser Nachteil tritt insbesondere dann zu Tage, wenn die Keile
4.
zum. Blockieren von rollf-ehigen Körpern auf beweglicher Unterlage (z.B- Eisenbahnwaggons) dienen. Hierbei neigen die bekannten Unterschlagkeile dazu, sich nach einiger Zeit durch die wechselnde, auf äie wirkende Belastung, - hervorgerufen unter dem Einfluss des Beharrungsvermögens des zu blockierenden Körpers, - aus ihrer bestimmungsmässigen Lage zu lockern und ihre Aufgabe zu verfehlen.. Es ist daher erforderlich, entweder die Keile durch UJäge 1 oder Krampen zusätzlich auf der Unterlage· zu befestigen oder den rollenden Gegenstand zu vertäuen, um dadurch ein Wegrutschen des Keiles zu verhindern bzw. die. rückwärtigen Belastungen auf den Keil abzuschwächen. Diese Massnahmen sind umständlich, zeitraubend und wenig-
wirkungsvoll.
Gemäss der Erfindung wird die Haftfähigkeit and der Beibungswiderstanä von Unterschlagkeilen auf der jeweiligen Unterlage dadurch vorteilhaft gefördert, dass vornehmlich die grösste Schmalseite des Keiles, d.h. die Auflagefläche desselben, mit einem doppelseitigen Reibeisenblech bewehrt wird. Die Verwendung des erfindungsgemäss ausgerüsteten Keiles zu dem bekannten Zweck erübrigt eine besondere Befestigung des Keiles auf der Unterlage, sowie des zu blockierenden Körpers, da die zackigen Lochkränze der Beibeisenbewehrung unter der Einwirkung von Druck einerseits in die Unterlage und andererseits in den Keil eingedrückt werden. Auf diese leise wird eine äusserst wirksame, lösbare Verbindung zwischen dem Unterschlagkeil und der Unterlage erzielt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes gemäss der Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1 den Beibeisen-Blechschuh in Seitenansicht, Abb. 2 in Aufsicht und
Abb. 5 in Vorderansicht.
Der Blechschuh b besteht im wesentlichen aus einer den Ausmassen der grossten Schmalseite des Keiles a entsprechenden Blechplatte b^ , die beidseitig nach Art eines bekannten Reibeisens ausgebildet ist. Die Blechplatte b-^ überragt die Auflagefläche des Keiles derart, dass die seitlichen, glatten Umrandungen b£ umge&antet und in geeigneter Weise (durch Jüagelung, Schraubung oder gegebenenfalls Schweissung) mit dem Keil fest verbunden werden können. Die Herstellung der doppelseitigen Eeibeisenfläche erfolgt in an sicn bekannter weise durch
.auftreiben mittels Dornen, sodass in der Durchtriebsrichtung Löcher mit zackigen Ausbörde lunge η entstehen, die einerseits gegen die Auflagefläche des Keiles und andererseits gegen die Unterlage c (Abb» J>) gerichtet sind. Unter dem Druck, der durch das Unterschlagen unter den zu blockierenden Körper auf den Keil ausgeübt wird, erfolgt sowohl zwischen dem Keil a und dem Blechschuh b, als auch zwischen dem Blechschuh b und der Unterlage c eine feste Verbindung, in dem die zackigen Lochkränze des Reibeisen-Blechschuhs in den Werkstoff des Keiles a und der Unterlage c eindringen. Ueber den Hand der Seitenflächen des Keiles können Laschen bestehen bleiben, die durch Anheften mittels kleiner Nägel auf der Unterlage ein seitliches Umkippen des Keiles verhindern sollen. Der Keil kann aus Holz, Holzbeton,
einem
Beton oderv~äMeren geeigneten Werkstoff hergestellt werden. Bei zu hartem Werkstoff des Keiles oder der Unterlage, der ein Eindringen der Zacken des T-.eibeisens in den Werkstoff erschwert, wird ein ausreichender Heibuiigswideratand durch Verbiegen der Lochkränze gewährleistet.

Claims (1)

  1. Patentansprueh .
    UntersGhlagkeil, Hemmschuh od.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmalseite, vorzugsweise die grösste, des Keiles mit einem nach Art eines doppelseitigen Reibeisens ausgebildeten Blechschuh versehen ist.
    Patentanwalt·
    DipWng-HJJngrisch
    (22a) Wuppertal-
    Siegfriedstrot- -■ Telefon 33604

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