DEP0010676DA - Vorrichtung zur Verkleinerung der Zeigerschwingungen in nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden Fernanzeigeanlagen - Google Patents
Vorrichtung zur Verkleinerung der Zeigerschwingungen in nach dem Impulsfrequenzverfahren arbeitenden FernanzeigeanlagenInfo
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Description
PA 13/48 1161
Vorrichtung Ei» Vcrkleinerxing der Zeigerschwiflgungen in nach dem Impulsfrequen»verfabxon Etrbeitenden
I^^Sl^^WU-—— ——.
Bei der Fernmeseung und -Zählung nach dem Impulefrequeneverfahren ist die frequent der von der Sende- nach der Empfangestelle
übertragenen Impulse proportional der Messgrüsse oder einer Funktion derselben. Während bei der Fernzählung die ankommenden Impulse lediglich
durch ein Zählwerk summiert zu werden brauchen» BiUoaen sie bei der Fernmessung durch eine besondere Vorrichtung in einen JSeigeraueschlag
umgeformt werden, Bexait der Zeigerausschlag nicht su stark im fakte der Irapulee pendelt, gibt man äm Messgerät eine grosse
Trägheit und eine starke !Dämpfung, ausserdem verwendet man viel höhere Impulsfrequenzen als für die Fernaahlung· Dies ist umständlich
und verteuert solche Fernanaeigeanlagen·
Gt/fler
falls für die Fernmessung und -zählung die gleiche niedrigere Impulsfrequenz au verwenden, ohne dass die Ablesung störende Zeigerschwingungen
auftreten. Die Erfindung kann aber auch überall dort angewendet werden, wo bei Fernmessanlagen störende Zeigerschwingungei
sa befürchten sind. Erfingungsgemäss ist der Srehteil einer Wirbelstrombremse , deren anderer Teil feststeht, mit dem einen Ead eines
Differentialgetriebes verbunden, das andere Ead steht unter Zwischenschaltung einee Dämpfuagsgliedes oder eines Leergangs von der
Grösse eines Schrittes eines Schrittschaltwerkes mit diesem Schrittschaltwerk, das bei Jedem eintreffenden Impuls um einen Schritt
fortgeschaltet wird, in Verbindung und ist gleichzeitig über ein Spannwerk, z.B. eine Pederv mit dem Drehteil der Wirbelstrombremse
gekuppelt, während das Ausgleichsrad des Differentialgetriebes mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist·
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt»
Ein Impulsgeber 1 sendet über eise Pemleitung 2 an ein Empfangsrelais 3 umso mehr Impulse, je grösser die fernzumessende Grösse ist«
Das Selais 3 schaltet mittels Hinke 4 und Steigrad 5 eine Welle 6 fort, die mit dem einen Ende einer Feder 7 verbunden ist* Das andere
Ende der Feder ist an einer Schwungscheibe 8 befestigt. Me Schwungscheibe 8 treibt über eine Feder 14 eine Scheibe 15 an, die
durch einen Magneten 16 aperiodisch gedämpft ist. Diese Scheibe ist mit dem ersten Teil 11 eines Differentialgetriebe 10 verbunden,
dessen zweiter Teil 12 im entgegengesetzen Sinne von der Scheibe 8 angetrieben wird und dessen dritter Teil 13 mit dem Zeiger 17 einer
Anaeigevorrichtung 18 verbunden ist«
Die Anordnung arbeitet folgendermaseen: Beim Eintreffen eines Impulses wird über das Scarittsehaltwerk 4.5 die Welle 6 gedreht
und dadurch die Eeder 7 gespannt, die mm die Seheifee 8 beschleunigt, lach dem Einspielen der elastischen und der Sragheitslcräfte ist die
Geschwindigkeit der Scheibe 8 gleich der Durchschnittsgeschwindigkeit der Welle 6« Bie Teile 7 und 8 gleichen mehr oder weniger vollkommen
die Bewegungsstösse der Welle 6 aus«
Durch die Drehung der Scheibe 8 wird auch die Peder 14 g©~ spannt, die die Scheibe 15 beschleunigt* Die Bewegung der Scheibe
T5 dämpft der Magnet 16 φ* Der Indaustand ist erreicht, wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit der Scheibe 15 gleich der Durchschnittsgeschwindigkeit
der Scheibe 8 ist» In diesem lalle ist das von der Feder 14 ausgeübte Srehmomest gleich dem Bremsmoment des Magneten
16« Da aber das Bremsmoment des Magneten proportional der SEreazahl der Scheibe 15 ist, gilt dies auch für die Spannung der Feder 14.
Die Scheibe 15 wird infolgedessen gegenüber der Scheibe S umso mehr Zuruckbleibeni je höher ihre Umlaufgeschwindigkeit ist, d.H*
je schneller das Schrittschaltwerk 4,5 die Welle 6 verdreht. Der Hacheilwinkel der Scheibe 15 ist deshalb proportional der jeweiligen
Impulsfreqiaens·
Dieser Kacheilwinkel wird durch das Differentialgetriebe 10 ermittelt und auf den Zeiger 17 übertragen* Es ist also der Ausschlag
des Zeigers 17 proportional der Impulsfrequenz und deshalb auch proportional der fernzumeesenden grosse.
Wie Pig- 2 zeigt, kann die Scheibe 8 und die Feder 7 auch weggelassen und durch einen Leergang zwischen Teilen 70,80 ersetzt
werden« Der Iseergang hat die ©rosse eines Sehaltschrittes des SchrittSchaltwerkes 4,5.
Me lrfiadisag bietet dem Vorteil, dass der Zeigerausschlag I1Ifeieli nicht im takte der Iaipulee ändert, solange die Eiessgrösse
den. seife« lest hat« Mes trifft auch dann noch au, wenn die Impulsfrequenz, wie bei der Fernzählung, verhältnisas?issig klein ist*
Sollten bei besonders niedrigen Impulsfrequenzen störende Zeiger· sehwisgoagem auftreten, s© kaum s.B* nach der Ausfiihrungeform der
Hg* 1 ssvTlschen der Welle 6 sad der Feder 7 Bseh ©in© weitere Feder aaä eise weitere .Schwungscheibe eingeschaltet werde», die die AntriebeßtöBse
für die Seheitse 8 ausgleicht*
Claims (2)
1 Patentanspruch
2. Mgaren
Patentanspruch.
Vorrichtung asr Verkleinerung der Seigereehwingungen in mich des Ispui afrequenzverfahren srlseiteaden Beratanseigesailagen5, Sjmhee*
solchen, bei denen zur Pernmeseung und -zählung die gleiche frequenz versiendet wird# dadurch gekennselelmett dass der Dreh teil (15) eiaer
Wirbelstrombremse {15,16), deren anderer Teil (16) feststeht, mit dem einen Had (1t) eines Differentialgetriebes (10) verbunden ist und das
andere Ead (12) des Differentialgetriebes unter Zwischenschaltung eises Mapfungsgliedes (7,8, Pig, 1) ©der eines Leergaags (70,80, Pig,
von der Grösse eines Schrittes eines Schrittschaltwerkes (4,5) ait «BU mm « bei Jedem eintreffenden Impuls um einen Sehritt fortschaltenden
Bcnri ttschaltwerk (4,5) in Verbindung steht und gleichzeitig über ein Spannwerk (leder 14) mit dem Brehteil {*5) der ?;irbeliitroffiisr«se (15,
16) gelaippelt ist, während das Ausgleichsrad (1?) des Differentialgetriebes (Io) sit einer An2eigevorric?htung (17) verbunden 1st.
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