DEP0010186DA - Auf dem Prinzip der Windfege beruhende Vorrichtung zum Trennen der Teile von Gemengen, insbesondere von Saatgut, nach dem spezifischen Gewicht. - Google Patents
Auf dem Prinzip der Windfege beruhende Vorrichtung zum Trennen der Teile von Gemengen, insbesondere von Saatgut, nach dem spezifischen Gewicht.Info
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine auf dem Prinzip der Windfege beruhende Vorrichtung zum Trennen der Teile von Gemengen, insbesondere von Saatgut, nach dem spezifischen Gewicht. Die neue Vorrichtung ermöglicht eine zuverlässige gute und scharfe Sichtung, weil eine starke Streuung des Windes vermieden wird. Der Wind wird vielmehr auf seiner ganzen in der Vorrichtung zurückgelegten Strecke straff zusammengefaßt, so dass er dauernd wirkungsvoll auf das Gemenge zur Einwirkung kommt.
Die neue Vorrichtung weist gemäß der Erfindung einen Saugwindstrom auf, der das herabfallende Gut durchquert. Dabei ist es zweckmäßig, zwei Saugwindströme nacheinander zur Vor- und Nachreinigung zu verwenden, die durch eine Beruhigungsstrecke für das zu sichtende Gut voneinander getrennt sein können. Weiter ist es vorteilhaft, als Führungsweg für das aus dem Einschüttrichter o.dgl. herabfallende Gut einen eingewölbten Ablaufboden vorzusehen, der insbesondere beim Uebergang zum zweiten Saugwindstrom sich in ansteigender Richtung erstreckt, so dass durch ihn das Sichtgut in einem spitzen Winkel auf den Nachreinigungs-
windstrom trifft.
Der in einem geschlossenen Gehäuse zu erzeugende Saugwindstrom wirkt auf das zugeführte Sichtgut bis zu der Stelle, wo das Gebläse angeschlossen ist, und zwar wird das Sichtgut beim Herabrutschen auf dem Ablaufboden zunächst durch den Vorreinigungswindstrom aufgelockert und von Staub und leichten Beimengungen und dann durch einen Windschatten hindurch in eine Zone geleitet, wo es einer scharfen Nachsichtung nach der Schwere unterzogen wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Längsschnitt schematisch dargestellt.
In einem von einem Gestell getragenen Gehäuse a ist oben ein Einschüttrichter b eingesetzt und ein Gebläse c eingebaut. Der einen gewissen Vorrat aufnehmende Einschüttrichter b ist am unteren Ende mit einer Speisevorrichtung d ausgestattet, die das Sichtgut in einem gleichmäßig verteilten Schleier durch die Oeffnung e auf einen eingewölbten Ablaufboden f abgibt. Auf diesem Boden f rutscht das Sichtgut herab und überquert dabei zunächst ein einen Luftansaugstutzen i abdeckendes Gitter g, wo es aufgelockert und von Staub und leichten Beimengungen befreit wird. Danach gelangt das Sichtgut über eine im Windschatten liegende geschlossene Fläche h des Ablaufbodens f im spitzen Winkel in den Wirkungsbereich eines zweiten Luftansaugstutzen k, der die Sichtung des Gutes nach der Schwere vornimmt. Das durch diesen Saugwindstrom fortgeblasene leichte Gut fliegt über einen schräg ansteigenden Trennboden m hinweg in einen Raum n den es durch eine Ablaufrinne o verläßt. Das mittelschwere Gut, das die vollwertigen Saatkörper enthält, fällt auf den Boden m, rutscht darauf herunter und kann durch eine Ablaufrinne p
die Reinigungsvorrichtung verlassen. Die schwersten Teile des Saatgutes, wie Steine u.dgl., gelangen in eine Tasche r, die durch eine Windklappe s verschlossen ist.
An dem oberen Ende des Trennbodens m kann eine Einstellklappe t angeordnet sein.
Der Ablaufboden f kann auch eben gestaltet und beweglich gelagert sein.
Zwischen der Speisevorrichtung d und dem Ablaufboden f kann noch eine Schüttelgabel angeordnet sein, die zu Zusammenballungen neigendes Gut zerteilen kann.
Zweckmäßig ist es, die Saugwindströme in ihrer Stärke genau einzuregeln.
Claims (7)
1. Auf dem Prinzip der Windfege beruhende Vorrichtung zum Trennen der Teile von Gemengen, insbesondere von Saatgut, nach dem spezifischen Gewicht, gekennzeichnet durch einen Saugwindstrom, der das aus einem Einschüttrichter (b) o.dgl. herabfallende Gut durchquert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vor- und Nachreinigung zwei Saugwindströme (i,k) nacheinander verwendet werden, die durch eine Beruhigungsstrecke (h) für das zu sichtende Gut voneinander getrennt sein können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungsweg für das aus dem Einschüttrichter (b) o.dgl. herabfallende Gut ein eingewölbter (konkaver) Ablaufboden (f) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einem kastenartigen, an ein Gebläse (c) angeschlossenen Gehäuse (a) unter einem Einschüttrichter (b) mit Speisevorrichtung
(d) ein etwa halbzylindrisch eingewölbter Ablaufboden (f) für das herabrutschende Gut vorgesehen ist, in dem hintereinander zwei Luftansaugstutzen (i,k) münden, wobei mindestens der erste Stutzen (i) oben durch ein Sieb, Gitter (g) o.dgl. abgedeckt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftansaugstutzen (i,k) in schräg ansteigender Richtung angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der eingewölbte Ablaufboden (f) für das Sichtgut derart ausgebildet und angeordnet ist, dass er beim Uebergang zu dem zweiten Luftansaugstutzen (k) sich im wesentlichen in ansteigender Richtung erstreckt, so dass das auf ihm herabrutschende Gut in einem spitzen Winkel auf den Saugwindstrom trifft.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des zweiten Luftansaugstutzens (k) eine durch eine Luftklappe (s) abgeschlossene Steinfangtasche (r) o.dgl. angeordnet ist.
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