DE452830C - Getreidereinigungwsmaschine - Google Patents
GetreidereinigungwsmaschineInfo
- Publication number
- DE452830C DE452830C DEH100997D DEH0100997D DE452830C DE 452830 C DE452830 C DE 452830C DE H100997 D DEH100997 D DE H100997D DE H0100997 D DEH0100997 D DE H0100997D DE 452830 C DE452830 C DE 452830C
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- DE
- Germany
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- wind
- sliding surface
- grain
- grain cleaning
- washing machine
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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- 238000005406 washing Methods 0.000 title 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/44—Grain cleaners; Grain separators
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Getreidereinigungsmaschine mit einer schrägen
Rutschfläche, die mit querliegenden Durchtrittsschlitzen für den Gebläsewind versehen
ist.
Das Neue besteht darin, daß unterhalb der Rutschfläche ein muldenförmiger Windkasten
vorgesehen ist, in dem ein Flügelrad und Leitkanäle so angeordnet sind, daß die Stärke
der durch die Schlitze der Rutschfläche tretenden Windströme vom oberen nach dem
unteren Ende der Rutschfläche hin zuerst zunimmt und darauf wieder abnimmt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und
zwar zeigt
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die Maschine und
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Maschine.
Die Maschine ist zum Reinigen und Sortieren von Getreide bestimmt und besteht aus
einem fahrbaren Gestell a mit einer schrägen Rutschfläche h, unterhalb der ein muldenförmiger
Windkasten b vorgesehen ist. Die Rutschfläche h ist mit dem oberen Ende an
eine Zuführungsvorrichtung c für das zu reinigende
Getreide angeschlossen; unten schließt sich an die Fläche eine bekannte Sortiervorrichtung d für das gereinigte Getreide
an. In dem Windkasten b ist ein Flügelrad e gelagert, das durch ein am Gestell
α gelagertes Vorgelege f von Hand oder durch Maschinenkraft in Drehung gesetzt
wird. Der in dem Windkasten b erzeugte Windstrom tritt durch mehrere in ungleich
großem Abstand um das Flügelrad e herum angeordnete düsenförmige Kanäle g ins
Freie. Die Kanäle sind schlitzförmig und münden in einigem Abstand voneinander so
an der Rutschfläche h aus, daß der sie durchströmende Wind etwa senkrecht zur Rutschfläche
aus ihnen austritt. Die Stärke bzw. die Geschwindigkeit der aus den Schlitzen tretenden Windströme ist verschieden groß
und durch die Anordnung der Düsen bedingt, denen der vom Flügelrad e erzeugte Wind
teils aus naher, teils aus größerer Entfernung und dann unter Vermittlung eines Vorraumes
zugeführt wird.
Die Zuführungsvorrichtung c besteht aus einem endlosen Becherwerk, dessen Becher i
das Getreide einem am Boden der Maschine angebrachten Sammelbehälter k entnehmen.
Der Antrieb des Becherwerkes erfolgt durch das Antriebsrad I1 das auf der Vorgelegwelle/
befestigt ist und durch eine Kupplung» ein- und ausrückbar ist, um beispielsweise
nach vorübergehendem Stillsetzen der Maschine zunächst einen genügend starken Windstrom zu erzeugen und dann erst die Zuführung
des Getreides zur Rutschfläche h zu bewirken.
Die am Fuße der Rutschfläche h angebrachte Sortiervorrichtung d ist in üblicher
Weise aus einem durch eine Klappe η verdeckten Kasten gebildet, in dem mehrere ver-
schiedenmaschige Siebe o übereinander angeordnet sind, die durch eine Rüttelvorrichtung
in Bewegung gesetzt werden. Am Ende der Siebe ο befinden sich Ablaufkanäle p, an
die die Säcke q angeschlossen werden können, die die einzelnen Getreidesorten getrennt aufnehmen.
Bei der Reinigung wird das Getreide der schrägen Rutschfläche h zugeführt, von wo es,
ίο die ihm entgegentretenden, verschieden starken
Druckluftströme durchbrechend, herabrollt. Dabei wird das Getreide anfänglich schwach,
in der Mitte der Rutsche h am stärksten und am Fuße derselben am schwächsten von dem
Wind erfaßt, so daß dem Herausblasen der leichteren Beimischungen, wie Spreu, Stroh, Unkrautsamen u. dgl., eine gehörige
Lockerung des dicht herabrollenden Getreidestromes vorausgeht. Fest anhaftender
Staub oder Hülsen werden durch die dauernde Umlagerung des Getreides durch den Wind gelöst. Während durch den starken
Wind der Mitte die Getreidekörner etwas von der Rutschfläche h abgetrieben
werden, fallen sie in der untersten Windzone, deren Strömung bedeutend schwächer
ist, wieder auf die Rutsche zurück. In einigem Abstand hinter der Rutschfläche h
vereinigen sich alle Luftströme zu einem einzigen Luftstrom, der die Beimischungen aus
dem Bereich der Maschine trägt. Nur der dem untersten Kanal g entströmende Wind
ist abgetrennt und strömt durch den Sortierkasten d, um etwaige in den Kasten hineingeratene
Spreu o. dgl. fortzublasen.
Die Rutschfläche h kann wie bekannt wellenförmig ausgebildet oder mit Stiften oder
Hindernissen versehen sein, und an Stelle der Querschlitze g können nebeneinanderliegende
Löcher vorgesehen sein, aus denen der Wind in feinen Strahlen ausströmt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Getreidereinigungsmaschine mit einer schrägen Rutschfläche, die mit querliegenden Durchtrittsschlitzen für den Gebläsewind versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Rutschfläche ein muldenförmiger Windkasten (b) vorgesehen ist, in dem ein Flügelrad (e) und Leitkanäle (g) so angeordnet" sind, daß die Stärke der durch die Schlitze der Rutschfläche tretenden Windströme vom oberen nach dem unteren Ende der Rutschfläche hin zuerst zunimmt und darauf wieder abnimmt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100997D DE452830C (de) | 1925-03-14 | 1925-03-14 | Getreidereinigungwsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH100997D DE452830C (de) | 1925-03-14 | 1925-03-14 | Getreidereinigungwsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452830C true DE452830C (de) | 1927-11-21 |
Family
ID=7168692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH100997D Expired DE452830C (de) | 1925-03-14 | 1925-03-14 | Getreidereinigungwsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452830C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2426946A (en) * | 1944-06-03 | 1947-09-02 | August F Pfingsten | Centrifugal cleaner for winnowing and screening grain |
| DE865836C (de) * | 1950-03-10 | 1953-02-05 | Rudolf Neuhaus | Saatgut-Reinigungsmaschine mit Steigsichter |
-
1925
- 1925-03-14 DE DEH100997D patent/DE452830C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2426946A (en) * | 1944-06-03 | 1947-09-02 | August F Pfingsten | Centrifugal cleaner for winnowing and screening grain |
| DE865836C (de) * | 1950-03-10 | 1953-02-05 | Rudolf Neuhaus | Saatgut-Reinigungsmaschine mit Steigsichter |
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