DE214743C - - Google Patents
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- DE214743C DE214743C DENDAT214743D DE214743DA DE214743C DE 214743 C DE214743 C DE 214743C DE NDAT214743 D DENDAT214743 D DE NDAT214743D DE 214743D A DE214743D A DE 214743DA DE 214743 C DE214743 C DE 214743C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B11/00—Arrangement of accessories in apparatus for separating solids from solids using gas currents
- B07B11/06—Feeding or discharging arrangements
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
| fa'vn | J · | J | ■f\fiXÖÖC |
| Tr | nXcA | Is | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 e. GRUPPE
AXEL THEODOR HEDFELDT in CHICAGO.
durch Luftstrom.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1907 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, mittels deren körnige
Güter, z. B. Kaffee o. dgl., gereinigt und sortiert werden können.
Es ist schon bekannt geworden, das Sortiergut mittels eines Luftstromes in und durch
Sortierkammern zu treiben; der Luftstrom wirkt hierbei in horizontaler oder nahezu horizontaler
Richtung und treibt das Gut gegen
ίο Anschlagleisten, durch die eine Sortierung der
Gutteilchen erfolgte. Diese Vorrichtungen haben sich aber in die Praxis nicht einführen
können und nicht eingeführt, weil die Sortierung eine unvollkommene ist und weil ein
verhältnismäßig starker Luftstrom dazu gehörte, das Gut bis ans Ende der Sortierkammern
zu befördern. Der Luftstrom wird durch die Anschlagbretter aufgehalten und abgelenkt
; der Luftstrom geht teilweise nach unten in die einzelnen Sortiergefäße, und nur ein
geringer Teil des Luftstromes gelangt unter den Anschlägen durch in die weiteren Abteile
der Sortierkammern. Auch ist es bereits vorgeschlagen, den Luftstrom von unten her durch
das Reinigungssieb senkrecht nach oben zu führen. Der Luftstrom wird dann aber über
dem Sieb seitlich abgelenkt.
Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber unterscheidet sich der Gegenstand gemäß vorliegender
, Erfindung dadurch, daß das durch einen Luftstrom senkrecht oder fast senkrecht
hochgeschleuderte Sortiergut in einem gekrümmten, von unten nach oben geführten,
allmählich sich erweiternden Kanal weitergeführt wird. Hierbei werden die leichtesten
Teilchen am höchsten getrieben. Das Ab
fallen bzw. Sortieren der einzelnen Gutteilchen geschieht in einzelne voneinander getrennte,
in dem gekrümmten Kanal angeordnete Sortierbehälter. Der Kanal ist deshalb nach
oben erweitert, damit das Sortiergut sich nach und nach ausbreiten und so dem Luftstrom
eine bessere Angriffsfläche bieten kann, und damit eine gegenseitige Beeinflussung der Sortierteilchen
untereinander verhindert wird. Des weiteren soll durch die sich nach oben erweiternde Form des Kanales der Luftstrom
in seinem oberen Teile eine Schwächung erfahren. Es ist leicht einzusehen, daß mit
Hilfe dieser Vorrichtung eine vollkommene Sortierung des Gutes bei geringstem Energieverbrauch
erreicht wird.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung, wobei der gekrümmte aufsteigende Kanal im
Schnitt dargestellt ist,
Fig. 2 eine Hinteransicht der Vorrichtung.
Fig. 3 bis 10 sind Einzelansichten, und zwar ist Fig. 8 ein Schnitt nach A-A in Fig. 7 und
Fig. 10 ein Schnitt nach B-B in Fig. 9.
Das Gut wird in einen trichterförmigen Behälter q hineingeschüttet, dessen Öffnung am
Boden durch einen Schieber r (Fig. 4) geregelt wird. Das Gut rutscht aus dem Behälter q
in einen Trichter s, in welchem mittels einer drehbar gelagerten Welle w eine mit Armen χ
versehene Hülse gedreht wird, durch welche das Gut aus dem Trichter s herausbefördert
und gleichzeitig von unreinen Bestandteilen befreit wird. Die Austrittsöffnung des Trich-
ters s wird durch einen Schieber t geregelt. Aus dem Trichter s gelangt das Gut auf eine
sich in der Pfeilrichtung in Fig. 4 drehende Walze u, von welcher das Gut auf Schüttelsiebe
I, k, j, m (Fig. 1) fällt, welche mittels
Bändern y an dem Gestell der Vorrichtung derart aufgehängt sind, daß das Gut von
einem Sieb auf das andere Sieb gelangt. Während das Gut über die Walze u hinweggeht,
wird der Staub o. dgl. durch eine Saugleitung ν abgeführt (Fig. 4). Je nach dem zu
reinigenden Gute kann die Zahl der Siebe vermehrt oder vermindert werden. Die Siebe
sind, wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, so eingerichtet, daß der durchlöcherte Boden 1 aus
dem Rahmen 2 herausgezogen werden kann. In Fig. 9 und 10 ist ein Sieb gezeigt, welches
beim Reinigen von Kaffeebohnen benutzt wird. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, sind aus einem
Blech 3 Zungen 4 ausgestanzt, welche, wie in Fig. 10 gezeigt, von dem Blech 3 abgebogen
und durch eine Rippe 5 versteift werden.
Der Antrieb der verschiedenen Teile erfolgt von der Hauptwelle 6 aus (Fig. 2), auf welcher
die Antriebsscheibe 7 und eine lose Scheibe 8 sitzen. Von der Welle 6 wird mittels des
Riemens 10 (Fig. 1) eine Vorgelegewelle 9 angetrieben,
auf welcher ein kleines Kettenrad 11 sitzt, das durch eine Kette mit einem
Kettenrad 12 auf der in dem Trichter s gelagerten Welle w. in Verbindung steht. Auf
der Vorgelegewelle 9 sitzt am anderen Ende ein größeres Kettenrad 13, welches mit einem
kleinen Kettenrad 14 auf der Welle w verbunden ist, so daß je nach Einrückung von
Kupplungen 15 auf Welle 9 die Welle w von dem einen oder anderen Kettenrad 11 bzw. 13
auf Welle 9 mit verschiedener Geschwindigkeit angetrieben werden kann.
Der Antrieb der am Austrittsende des Trichters s gelagerten Walze u erfolgt mittels eines
auf der Achse derselben sitzenden Zahnrades 16, mit welchem ein Zahnrad auf einer Vorgelegewelle
17 im Eingriff steht (Fig. 4), die, wie in Fig. 3 gezeigt, mittels eines gekreuzten
Riemens von der Vorgelegewelle 9 aus gedreht wird.
Die Siebe I, k, j, m werden mittels der Arme 18 in schüttelnde Bewegung gesetzt, welche
auf Wellen 19 sitzen (Fig. 2). Auf diesen Wellen sitzen ferner Hebel 20, die durch
Kugelgelenke mit Stangen 21 verbunden sind, welche durch Exzenter 22 auf der Hauptwelle
6 in Bewegung gesetzt werden.
An den unteren Enden der geneigt angeordneten Siebe I, k, j, m sind Rinnen angeordnet,
in welche die von den Sieben zurückgehaltenen fremden Bestandteile hineinfallen und aus welchen sie abgeführt werden. Das
auf das unterste Sieb m gelangende Gut wird durch eine an das untere Ende des Siebes
angeschlossene Rutschbahn in die mit dem Gebläse 0 in Verbindung stehende Düse η geleitet
und durch den in diese Düse eintretenden Luftstrom in den gekrümmten aufsteigen-
den Kanal α eingeführt. Nahe dem Eintrittsende desselben sind an denselben zwei Fallrohre
if, e angeschlossen, deren unteres durch
eine Klappe/ abgesperrt werden kann. Durch diese Fallrohre werden von dem Luftstrom
nicht weitergerissene schwerere Bestandteile abgeführt, während das durch die erwähnten
Siebe vorgereinigte Gut weiter in den Kanal a mitgerissen wird. Das von dem Luftstrom in
den Kanal α eingeführte Gut wird über ein am unteren Ende desselben angeordnetes Sieb
hinweggeführt.
Der Kanal α wird oben und unten durch die
Wände b und g begrenzt. Er ist gekrümmt und erweitert sich nach oben hin allmählich.
Die untere Wand g ist durchlöchert und an verschiedenen Stellen derselben sind Austrittsrohre c angeschlossen, von denen einige durch
Klappen i abgesperrt werden können. In dem gekrümmten Kanal α sind in Abständen voneinander
nach innen in den Kasten vorspringende Siebe h angeordnet, durch welche die
dem Gut noch beigemischten Verunreinigungen zurückgehalten werden. Die leichtesten Gutteilchen
werden in das am Ende des Kanales a an denselben angeschlossene letzte
Austrittsrohr c geleitet, während die weniger leichten Gutteilchen durch die anderen Austrittsrohre
aus dem Kanal α austreten. Die von den Sieben h zurückgehaltenen fremden
Bestandteile und Verunreinigungen gleiten ebenfalls in die Fallrohre d bzw. e, durch
welche sie aus dem Kanal α abgeführt werden.
Die Stärke des durch das Gebläse 0 erzeugten Luftstromes kann durch eine an der
Düse η angebrachte Klappe p geregelt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von Getreide und anderem Körnergut durch Luftstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal a, in den das Gut durch den Luftstrom eingeblasen wird, von unten nach oben gekrümmt aufsteigt und sich nach oben hin allmählich erweitert, wobei an der Unterseite Abfallrinnen angeordnet sind, in die das Sortiergut hineinfällt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214743C true DE214743C (de) |
Family
ID=476302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214743D Active DE214743C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214743C (de) |
-
0
- DE DENDAT214743D patent/DE214743C/de active Active
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