DE660559C - Staubabscheider fuer die Entstaubung von Kohle vor dem Waschen - Google Patents
Staubabscheider fuer die Entstaubung von Kohle vor dem WaschenInfo
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- DE660559C DE660559C DEW96036D DEW0096036D DE660559C DE 660559 C DE660559 C DE 660559C DE W96036 D DEW96036 D DE W96036D DE W0096036 D DEW0096036 D DE W0096036D DE 660559 C DE660559 C DE 660559C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B4/00—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
- B03B4/02—Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs using swinging or shaking tables
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- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
- Staubabscheider für die Entstaubung von Kohle vor dem Waschen Die Erfindung betrifft einen Staubabscheider für die Entstaubung von. Kohle vor dem Waschen derjenigen Art, ei welcher die Kohle auf ein mechanisch hin und her bewegtes Sieb aufgegeben wird, welches durch ein Gebläse mit einem Unterluftstrom beaufschlagt wird, und an dessen Oberseite eine Saugleitung zur Abführung des Staubes angeschlossen ist.
- Bei derartigen bekannten Staubabscheidern dient der Druckluftstrom dazu, eine Auflokkerung des Gutes"zu bewirken, um den Staub an die Oberfläche der Gutsschicht zu bringen, während der Saugluftstrom die Aufgabe hat, den sich in den oberen Schichten des Gutsstromes ansammelnden Staub abzuführen. Der Saugluftstrom wird vorteilhaft durch ein besonderes Gebläse erzeugt, welches Zusatzluft durch oberhalb der Gutsschicht angeordnete Ansaugeöffnungen ansaugt. Dadurch wird es ermöglicht, Unterluftstrom und Saugluftstrom in ihrer Stärke sowie bezüglich ihrer Luftmengen ihren verschiedenen Aufgaben anzupassen und damit eine weitgehende Entstaubung des Gutes unter möglichster Vermeidung von Überkorn zu erreichen.
- Erfindungsgemäß sollen derartige Staubabscheider in der Weise ausgestaltet werden, daß am Austragende des Siebes in einer bei Luftsetzmaschinen bekannten Weise eine Stauwand zur Ableitung der leichteren Anteile (Kohle) und ein Bergeaustrag vorgesehen werden. Durch diese Maßnahme wird der Staubabscheider in gewisser -Weise auch für einen Sortiervorgang nutzbar gemacht, wodurch die nachgeschaltete Luft- oder Maßsetzmaschine weitgehend entlastet wird.
- Der Umstand, daß Staubfreiheit der Kohle die Aufbereitung der Luftsetzmaschine verbessert, ist bekannt, doch hat man diesem Umstand bisher lediglich dadurch Rechnung getragen, daß man die Kohle vor Aufgabe auf die Luftsetzmaschine in besonderen Staubabscheidern entstaubte.
- . Es ist weiterhin bekannt, bei Luftsetzmaschinen oberhalb des Setzbettes eine dachartige Haube mit mittlerem Ableitungsrohr vorzusehen, um die staubbeladene Arbeitsluft abzusaugen, zu dem Zwecke, Belästigungen der Arbeiter durch den austretenden Staub zu vermeiden. Zweck dieser Absaugung ist also keineswegs eine möglichst weitgehende Entstaubung der Kohle. Eine solche Wirkung wäre auch tatsächlich bei Luftsetzmaschinen nicht erreichbar, weil so@eohl Unterluftstrom als Saugluftstrom bei Staubabscheidern wesentlich anders, und zwar viel stärker bemessen werden müssen, als dies bei Luftsetzmaschinen ohne Beeinträchtigung des Setzvorganges denkbar ist.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. r ist ein Aufriß.
- Fig. a zeigt einen Teil von Fig. r irn Grundriß. Der Staubabscheider gemäß Fig. i besteht aus einem schwach .geneigten Sieb i, welchem die Kohle in Richtung des Pfeiles x zugeführt, .
ausgezogenen Druckstutzen zugeleitet wird. Das Sieb ist oben mit einem Gehäuse 2 versehen, in welches Saugdüsen 3 hineinragen, die bis nahe an die Oberfläche der Gutsschicht herangeführt sind. Diese Saugdüsen vereinigen sich nach oben zu der Saugleitung 3a, die an einen nicht gezeichneten, besonderen Luftsauger angeschlossen ist.,wird. Das Sieb wird von unten in Richt des Pfeiles y durch einen Druckluftstrom, aufschlagt, welcher durch einen die ga: Siebfläche erfassenden, nach abwärts lan'=p' - Zur Auflockerung der Gutsschicht wird das Sieb durch eine unausgewuchtete Welle q, in kreisförmige oder elliptische Schwingungen versetzt. Der Antrieb ist in der Zeichnung nur schematisch dargestellt und entspricht im übrigen den bekannten Zittersiebantrieben.
- Der Kasten a ist an der Seitenwand mit durch jalousieklappen 5 regelbaren, Lufteintrittsöffnungen 5' versehen. Durch die Schwingungsbewegungen wird eine Auflockerung der Gutsschicht erzielt, durch welche es dem 'Unterluftstrom möglich wird, die feinsten Anteile des Gutes in der obersten Schicht zu sammeln, so daß sie durch die Saugdüsen 3 nach oben abgesaugt werden können. Die zusätzlich erforderliche Förderluft kann durch die Öffnungen 5' angesaugt werden. Die Düsen-3 sollen sich über die ganze Breite des Siebkastens erstrecken. Die Saugleitung ist ähnlich wie die Druckluftleitung in senkrechter Richtung lang ausgezogen und verjüngt sich allmählich nach oben. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß ebenso wie der Druckluftstrom auch der Saugluftstrom auf die ganze Fläche der Gutsschicht zur Wirkung gelangt.
- Unterhalb des Siebes i befindet sich ein zweites Sieb 7, derart, daß zwischen den beiden Sieben eine Luftkammer entsteht, welche für gleichmäßige Verteilung des zugeführten Unterluftstromes auf die ganze Siebfläche Sorge trägt.
- Die Saugleitung 3a besitzt einen Entspannungsraurn S mit einem nach unten gerichteten und durch eine durch ein Zellenrad 9 ge-,;.bildete Austragsvor r ichtung abgeschlossenen t,#Ableitungsstutzen 1o. Der Ableitungsstutzen r";sitzt nahe dem Austrag 9 Öffnungen i i, die "in bekannter Weise durch einen Ring 1z ein-`%tellbar sind. In dem Entspannungsraum vermindert sich die Luftgeschwindigkeit des Saugluftstromes, so daß die schweren Teilchen das Bestreben erhalten, in dem Stutzen 1o nach unten zu fallen. Durch die Öffnungen z i wird hierbei Luft angesaugt, welche dem niederfallenden Gut entgegenströmt und dadurch die feinen Teilchen in die Leitung 3" zurückbläst. Auf diese Weise ist es möglich, das in dem abgeführten Staubgut enthaltene Überkorn oder überhaupt die gröberen Teilchen bis zu einer gewissen Korngröße abzusondern und so gewissermaßen eine Nachklassierung vorzunehmen.
- Am Austragsende des Siebes sind eine Stauwand 6 und ein Bergeaustrag 6a vorgesehen, derart, daß die Kohle über die Stauwand 6 in Richtung des Pfeiles abgezogen werden kann, während die Berge entsprechend Pfeil b ausgetragen werden.
- Stauwand und Bergeaustrag können baulich selbstverständlich auch in anderer Weise ausgestaltet werden. Auch können die Saugdüsen 3 eine andere Form erhalten, z. B. ist es möglich, die Düsen in mehrere Schlitzdüsen von der Breite des Siebes zu unterteilen und diese mit besonderen seitlichen Luftansaugeöifnungen auszurüsten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCPl: Staubabscheider für die Entstaubung von Kohle vor dein Waschen, bestehend aus einem von unten mit#Druckluft beaufschlagten mechanisch bewegten Sieb, an dessen Oberseite eine den Staub abführende Saugleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausnutzung des Staubabscheiders als Luftsetzmaschine am Austragsende des Siebes (i) eine Stauwand (6) zur Ableitung der leichteren Anteile (Kohle) und ein Bergeaustrag (6a) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW96036D DE660559C (de) | 1934-05-23 | 1934-05-23 | Staubabscheider fuer die Entstaubung von Kohle vor dem Waschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW96036D DE660559C (de) | 1934-05-23 | 1934-05-23 | Staubabscheider fuer die Entstaubung von Kohle vor dem Waschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660559C true DE660559C (de) | 1938-05-28 |
Family
ID=7614464
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW96036D Expired DE660559C (de) | 1934-05-23 | 1934-05-23 | Staubabscheider fuer die Entstaubung von Kohle vor dem Waschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660559C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2134655A1 (de) * | 1971-04-30 | 1972-12-08 | Vacu Blast Ltd | |
| EP0159890A3 (de) * | 1984-04-14 | 1986-12-30 | Hambro Machinery Limited | Windsichter |
| EP0148773A3 (de) * | 1984-01-06 | 1987-12-09 | Philip Morris Products Inc. | Sichter und Einordner für Tabak mit einem schwingenden Trog |
-
1934
- 1934-05-23 DE DEW96036D patent/DE660559C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2134655A1 (de) * | 1971-04-30 | 1972-12-08 | Vacu Blast Ltd | |
| EP0148773A3 (de) * | 1984-01-06 | 1987-12-09 | Philip Morris Products Inc. | Sichter und Einordner für Tabak mit einem schwingenden Trog |
| EP0159890A3 (de) * | 1984-04-14 | 1986-12-30 | Hambro Machinery Limited | Windsichter |
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