DEP0010082DA - Vorrichtung zum Verlegen von Deckenplatten o. dgl. für Gebäude - Google Patents
Vorrichtung zum Verlegen von Deckenplatten o. dgl. für GebäudeInfo
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Description
Dr.Ing.J.Wilhelm Ludowici, Jockgrim/Pfalz
Vorrichtung zum Verlegen von Deckenplatten o.dgl. für Gebäude,
Im neuzeitlichen Gebäudeherstellungsverfahren werden Decken und sonstige waagerecht verlaufende Bauteile häufig abseits der
Baustelle angefertigt, so daß sie auf der Baustelle nur zu verlegen sind. Aus Transportgründen werden solche Bauteile z.B.
Deckenplatten so schmal gehalten, daß zur Abdeckung eines Raumes eine ganze Anzahl solcher Platten verlegt werden muß.
Um Handarbeit zu ersparen, ist es wünschenswert, eine Vorrichtung zu besitzen, mit deren Hilfe eine größere Anzahl von
Deckenplatten - z.B. sämtliche Deckenplatten, welche zur Herstellung einer Gesamt-Decke dienen - auf das Verlegungsniveau gefördert
und dort so abgelegt werden kann, daß die Platten mit ihren Seitenkanten sofort dicht aneinander liegen und nicht erst auseinandergeschoben
zu werden brauchen, was bei dem Gewicht dieser Deckenplatten einen erheblichen Arbeitsaufwand erfordern würde.
Hierzu dient eine Vorrichtung, welche in mehreren Reihen übereinander mehrere Deckenplatten enthält, wobei die Halterungen
der Deckenplatten so eingerichtet sind, daß sie zum Zwecke der Plattenablage fortnehmbar sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausfiihrungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung gemäss vErfindung in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 2 einen teilweise senkrechten Schnitt durch die Stapel- und Ablegevorrichtung.
Von dem mit Deckenplatten zu versehenden Gebäude sind bei der Darstellung der Fig. 1 die beiden !lauern 1 und 2 bis zur vollen
Geschosshöhe aufgemauert. Mittels einer Transportvorrichtung, welche aus einem Längsträger 3 und zwei Querträgern 4 und 5 besteh!
werden die Platten 6,7,8,9 in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Vfeise gehoben und über die Oberkante der Mauern 1 und 2 gebracht.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sitzen an dem Querträger 4 Haltevorrichtungen in Form von Rohren lo,ll. In diesen Kohren sind
Schlitze 12 angeordnet, durch welche schwenkbare Auflagerstücke 13,14,15,16 hindurchtreten. Wie bei den Auflagerstück en 13,14
des Rohres 11 ersichtlich, befinden sich hinter den schwenkbaren Stücken Widerlagerstücke 17,18, welche diejenigen schwenkbaren
Stücke 13,14, auf denen die Platten 8,9 aufruhen, in ihrer Haltestellung sperren. Gleiche Stücke 19 bezw. 2o sind auch für die
Schwenkstücke 15 und 16 angeordnet, auf denen die Platten 7 bezw. 6 aufgerührt haben. Die Platten haben im Bereich der Rohre lo,ll
Aussparungen 21 von halbzylindrischer Gestalt und umgreifen die Rohre lo, 11 jeweils zur Hälfte. Die Sperrstücke 17,18,19 sind
durchbohrt und durch die Bohrungen tritt ein Seil 22 hindurch, welches mit dem untersten Sperrstück 2o fest verbunden ist. Zur
Ablage der Platte 6 hat sich die Vorrichtung 4,lo,ll um ihre eigene Breite nach rechts gerückt befunden,* nach Absenken'der
Platte 6 auf die Mauerkante ist durch Anziehen des Seiles 22 das Sperrstück 2o des Anschlages 16 von diesem fort in den Zwischenraum
zwischen den Schwenkstücken 16 und 15 gezogen worden. Hierauf ist die Vorrichtung hochgehoben und in die in Fig. 2 gezeichnete
Stellung gebracht worden, wo nun die Platte 7 auf die Maueroberkante aufgelegt und durch weiteren Zug an dem Seil 22
das Sperrstück 19 hinter dem Schwenkstück 15 fortgezogen worden ist, so daß der Anschlag 15 sich in die aus Fig. 2 ersichtliche
Lage begeben hat. Seine Außenkante liegt dann etwa bündig mit dem Rohr 11 und die Vorrichtung kann nunmehr mit den beiden
restlichen Platten 8 und 9 hochgehoben und um weitere Teilung nach links befördert werden, wo dann die Platte 8 und später die Platte
9 in entsprechender Art und Weise abgelegt werden können. Die gleiche Einrichtung befindet sich auch im Rohr Io und das in diesem
Rohr laufende Seil 23 wird synchron mit dem Seil 22 angezogen»
Auf diese Weise ist es möglich, die Deckenplatten 6,7,8,9 dicht aneinander anstossend zu verlegen, wie aus Pig.l ersichtlich.
Die Zahl der in der Vorrichtung unterzubringenden Deckenplatten kann beliebig vergrössert und verkleinert werden.
In der fertig verlegten, aus den Platten 6,7,8,9 bestehenden Decke verbleiben nun Öffnungen von vollzylindrischer Gestalt. Diese
Öffnungen können zum Hindurchführen von Steigleitungen für irgendwelche Installationszwecke verwendet werden, gegebenenfalls
auch für die Durchführung von ^eizungsleitungen und etwa nicht benötigte öffnungen können mit einer Vergussmasse verschlossen werden.
Diese Vergussmasse lässt sich später durch Aufbohren wieder entfernen, so daß bei Umbauten oder Abbruch des Gebäudes die
Deckenplatten in umgekehrtem Arbeitsvorgang wieder aufgenommen und einer weiteren Verwendung zugeführt werden können«
Anstelle von je vier halbzylindrischen Aussparungen in den Seitenrändern der Platte können beispielsweise auch vollzylindrische
Bohrungen in der Längsraittellinie der Platte angeordnet werden, so daß jede Deckenplatte nicht mehr mit ihren beiden Längskanten
auf den Schwenkstücken zweier verschiedener Rohre aufliegt, sondern durch die nach zwei verschiedenen Seiten aus einem Mittelrohr
heraustretenden Schwenkstücke gehalten wird, die in sinngemäß gleicher Weise betätigt werden wie anhand der Fig. 2 beschrieben.
Die Haltestücke für die Deckenplatten 6,7,8,9 können auch aus Bolzen o.dgl. bestehen, die durch Schlitze von Rohren oder durch
die Glieder von Ketten in entsprechendem Abstände hindurchgesteckt sind. Diese Bolzen werden dann nach Ablage der dazugehörigen Platte
herausgezogen, so daß die Transportvorrichtung nach oben angehoben und zwecks Ablage der nächsten Platte seitwärts verfahren werden
kann.
Durch die Verwendung derartiger Transport- und Absatzvorrichtungen kann weitestgehend an unnötigem Kraftaufwand gespart werden.
Claims (7)
1. Yorrichtnng zum bündigen, dichten Ablegen von horizontal verlegten Bauteilen, z.B. von eine Decke bildenden Deckenplatten,
gekennzeichnet durch ein Traggestell (3,4,5) mit daran aufgehängten Tragelementen, welche in Abständen mit vorstehenden Halterungen
versehen sind, welche die Platten (6,7,8,9) untergreifen und nach Ablage jeder Platte so entfernbar sind, daß die Tragelemente
mit dem ihnen eigenen Querschnitt durch Aus- oder Einschnitte der Deckenplatten nach oben hin herausziehbar sind»
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch rohrförmige Tragelemente (lo,ll) und an diesen angeordnete, in der Gebrauchsstellung über die Rohre vorspringende und in der I1Teigabestellung
in die Rohre zurücktretende lager- Schwenkstücke (13,14,15,16).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkstücke (13,14,15,16) in ihrer Tragstellung durch Sperrstücke
(17,18^19,2o) gehalten sind, welche nach Maßgabe des Anziehens von Seilen (22,23) nacheinander ausser Eingriff mit den
Schwenkstücken (16,15,14,13) by-i-ng-bäa? sind und diese zum Zurücktreten in das Innere der Tragrohre (IofIl) freigegeben.
4« Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das unterste Sperrstück (2o) mit seinem Zugseil (22 bezw. 23)
fest verbunden ist und als Mitnehmer für die anderen von dem Zugseil durchtretenden Sperrstücke (19,18,17) dient.
5. Deckenplatte zur Aufladung auf die Vorrichtung räch einem der Ansprüche 1 his 4, gekennzeichnet durch ein rechteckiges, die
Spannweite zwischen zwei Auflagermauern (1,2) überbrückendes Plattenstück mit nach aussen hin offenen Aussparungen (21) an seinen
Längskanten im Bereich der Halterrohre (lo,ll).
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß Schwenkstücke nach beiden Seiten eines Halterohres zur Auflagerung
der Deckenplatten hervortreten und in der Preigabestellung in das Rohr zurücktreten.
7. Deckenplatte zur Aufladung auf die Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein rechteckiges, die Spannweite zwischen
zwei Auflagsmauern (1,2) überbrückendes Plattenstück mit in seiner längsmittellinie im Bereich der Halterohre angeordneten geschlossenen
Aussparungen.
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