DEP0008378DA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0008378DA DEP0008378DA DEP0008378DA DE P0008378D A DEP0008378D A DE P0008378DA DE P0008378D A DEP0008378D A DE P0008378DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- sack
- mouth
- filling
- bag
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Description
J 7 s.
Theodor Christoph, Braunschweig, ^eppelinstrasse 1
" Gerät zum Offenhalten von Säcken "
Beschreibung .
Der Erfindungsgedanke erstreckt sich auf ein Gerät zum
Der Erfindungsgedanke erstreckt sich auf ein Gerät zum
uffenhalten von Säcken zur -Erleichterung des Füllens derselben,
insbesondere beim Füllen von Hand.
Die sich beim Fallen von Säcken von Hand bisher ergebenden
Schwierigkeiten, vor allem, wenn diese Arbeiten von einer Person
durchgeführt werden, sind allgemein bekannt. Die Arbeit ist schwierig, sehr zeitraubend und in jeder Weise unbefriedigend,
da abgesehen von den zahlreichen unproduktiven Handgriffen zur dauernden lästigen Sackoffenhaltung und dem wechseln von
einer Hand zur anderen bei einzelnen Arbeitsschritten, nicht un erhebliche
Materialverluste durch Verschütten des Füllguts unvermeidbar
sind.Handelt es sich bei dem Füllgut um verhältnismässig
empfindliche bzw. wertvolle Materialien, wie z.B. Getreide, Düngemittel usw., oder um Lebensmittel, wie Mehl o.dgl., so wird meistaas
eine zweite Person, die lediglich während der Füllung die -»Ecke
offen halten muss, benötigt.
■Diese Nachteile werden durch das neue Gerät auf einfache
leise vermieden, da jetzt nur eine Person zum Füllen benötigt wird, die mit beiden Händen, z.B. mittels einer bchaufel,
das Füllgut in den Sack einfüllen kann, dessen Sackmund vollständig offen gehalten bleibt. Abgesehen von der Einsparung an
Arbeitskräften, wird auch die Arbeitsweise nunmehr rationell und
produktiv und erfordert keine unnötigen und nutzlosen Handgriffe mehr; ausserdem können Materialverluste durch Verschütten von Gut
bei einiger Aufmerksamkeit der Bedienungsperson nicht mehr eintreten.
Die geschilderten Vorteile des neuen Gerätes,das in der
herstellung einfach und billig ist, werden erf indungsgemass dadurch
erzielt, dass ein in den Sackmund eines Sackes leicht auswechselbar
eingelegter Ring, vorzugsweise aus Metall oder federndem Metall dessen Enden übereinandergreifen, den Sackmund über seinen ganzen
Umfang straff auseinander presst, Zweckmässigerweise besteht der
mantelartige Ring aus einem etwa 10 - 15 cm breiten Blechstreifen
entsprechender Stärke und Elastizität. Die breite des Ringes
kann den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend auch geringer oder grosser sein.
Zum Füllen eines Sackes wird der Ring in den Sackmund eines
Sackes eingelegt, so dass die z.-B. freien Enden des Ringed
übereinander liegen. Durch die Elastizität des Ringes wird der Sackmund fest über seinen ganzen Umfang auseinandergepresst, so
dass er geöffnet bleibt. Entsprechend der Ringbreite kann alsdann
das Füllgut in den Sackmund eingefüllt werden, sobald die Füllhöhe etwa as der Ringbreite entspricht, wird der Sackmund mit
dem eingelegten Ring nach oben gezogen, wodurch das Füllgut nach unten rutscht.
Der Ring mit Sackmund wird alsdann auf den bis zu einem gewissen Grade gefüllten Sack gelegt und das Füllen kann in gleicht
fteise fortgesetzt werden. Durch wiederholtes Hochziehen des Ringes
mit dem festgeklemmten Sackmund gelangt nach und nach immer
mehr Füllgut in das Sackinnere, -dieser Vorgang wird solange durchgeführt,
bis der Sack ganz oder bis zu einem gewünschten Grade ge-
fiillt ist. Durch einfaches Zusammendrücken des Ringes wird der
Sackmund frei—gegeben und der Hing entfernt. Zur Erhöhung der
Klemmwirkung des Binges können zusätzliche, an sich bekannte,
Klemme lemente für den Hing vorgesehen werden, welche dieEnden
des Ringes in der Einspanns te llung arretieren. Weiterhin ist es möglich, die .Aussenflachen des Ringes gerauht auszubilden, z.B.
durch Anordnung von Riffeln, wodurch das Einspannen des backmundeε
noch gesteigert wird.
Das Gerät ist für alle Füllgüter geeignet, wie z.B. Korn,
Kalk, Sand, Mehl,Getreide,kartoffeln,Futtermittel, künstlichen
Dünger usw. und für Säcke jeder Grosse verwendbar. Das Gerät soll andererseits nicht etwa die bekannten in vielen Grossbetrieben
verwandten mechanischen Abfüllvorrichtungen ersetzen, sondern überall
dort Anwendung finden, wo es sich um das Füllen von Säcken von Hand durch Einzelpersonen handelt.
Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel nach dem
Erfindungsgedanken und zwar stellt
Abb. 1 das Gerät in einer perspektivischen Ansicht dar.
Abb. 2 zeigt das eingelegte Gerät mit geöffnetem Sackmund
und einen bereits teilweise gefüllten Sack« .
Der mantelartige aus federndem Blech entsprechender Stärke
gefertigte Ring a , dessen Enden b und c übere inandergre ife n, besitzt
eine Höhe von etwa 15 cm. Der in den Sackmund d eingelegte
Ring a presst den Sackmund d des Sackes e über den ganzen Umfang
durch seine Elastizität derart auseinander, dass die Sacköffnung
einwandfrei offen gehalten bleibt. Zur Unterstützung dieser Spannwirkung sind auf der Aussenf lache des Ringes a noch senkrecht
Verlaufende Riffeln f vorgesehen; dieselben können auch in tiori-
zontalrichtung angeordnet sein. Zur sicheren Führung der Ringenden
b und c und um gegebenenfalls ein Verschieben derselben beim
Füllen des Sackes e zu verhindern, sind auf jedem Hingende ü-förmig gestaltete -Blechstücke g angeordnet, z.B. aufgenietet
odenaufgeschweisst, int denen der Eing gleitend geführt ist.
Es ist zweckmässig, das Ringende c um etwa 5 ^m nach innen zu biegen,
um das Spannen und Entspannen des Ringes zu erleichtern. Zur Sicherung der Klemmwirkung des Ringes a in der Einspannstellung,
können noch zusätzliche an sich bekannte Klemmelemente , z.B. hobelartig
ausgebildete, beide Ringenden b und c von oben fest umschließende Klemmbügel h auf dem Ring a befestigt werden. Andere Möglichkeiten
bestehen beispielsweise darin, dass die Ringenden b und c
auf ihren aufeinander liegenden Flächen gerauht oder mit schwacher
Vorzahnung ausgebildet sind. Den gleichen ^weck können in Schlitzen
der Ringenden b und c geführte Schraubenbolzen mit Flügelmutter
oder auf einem Ringende angeordnete Schlaufen, durch welche das andere Ringende gut passend, gegebenenfalls mit feil·wirkung,
geführt ist oder einfache von oben aufsteckbare in der Art von
"«ascheklammern wirkende Klammern erfüllen.
Die Entfernung des Ringes a aus dem Saefemund d erfolgt
nach Lösen der u.U. vorgesehenen Klemmelemente durch einfaches
Zusammendrucken und Ilerausnehmen des Ringes a aus dem Sackmund d.
Claims (6)
- Patentansprüche,l.)6erät zum Offenhalten von säcken zur Erleichterung des Füllens, insbesondere beim Füllen von Hand, dadurch gekennzeichnet,dass eein in den Sackmund ( d) des Sackes (e) leicht ausroeehselbar eingelegter mantelartiger Ring ( a), vorzugsweise aus Metall oder federndem Metall»dessen Enden(b und c^ übereinandergreifen, den Sackmund (d) über seinen ganzen Umfang straff auseinander presst.
- 2.) Gerät nach -Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der manteLartige Ring ( a) aus einem etwa lü - 1 5 cm breiten Blechstreifen entsprechender Stärke besteht.
- 3.) Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche des Mantels (a) z.B. durch Anordnung von Riffeln gerauht ausgebildet ist.
- 4.) Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 -3 , dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (a) mit zusätzlichen an sich bekannten Klemme lerne η te η versehen ist, welche dieEnden ( b und c ) des Ringes (a) nach dem Einspannen des Sackmundes (d) in der EinkleUmstellung arretieren.
- 5.) Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 -4 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Ringende (b) des Ringes (a) bzw. beide Ringendeη( b und c ) mit Pührungsstücken, z.B. U-förmigen, mit dem Ring (a) verschraubten, verschweissten oder vernieteten Blechstücken (g) versehen sind, die zum Führen des Ringes die nen.
- 6.) Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 - 5 , dadurch gekennzeichnet, dass das Ringende (c) nach innen gebogen ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DEP0008378DA (de) | ||
| DE801080C (de) | Geraet zum Offenhalten von Saecken | |
| DE185583C (de) | ||
| DE2703726C3 (de) | Schirmträger | |
| DE2712821A1 (de) | Vorrichtung zur aufnahme von gegenstaenden oder abfall unter verwendung von biegsamen saecken | |
| DE2944313A1 (de) | Vorrichtung zum trennen von feststoffen aus einer suspension | |
| DE461856C (de) | Tropen-Wassersack | |
| AT123946B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Säcken. | |
| DE29602294U1 (de) | Flexible und staubdichte Auslaufvorrichtung | |
| CH96577A (de) | Sackhalter. | |
| DE107544C (de) | ||
| DE219474C (de) | ||
| DE44901C (de) | Vorrichtung zum mechanischen Füllen von Oelprefssäcken | |
| DE254435C (de) | ||
| DE566241C (de) | Vorrichtung zum Auffangen und Sammeln der Haare beim Haarschneiden | |
| DE87138C (de) | ||
| DE128404C (de) | ||
| DE233046C (de) | ||
| DE216151C (de) | ||
| DE216438C (de) | ||
| DE104827C (de) | ||
| DE109331C (de) | ||
| DE257366C (de) | ||
| DE181990C (de) | ||
| DE311517C (de) |