DE801080C - Geraet zum Offenhalten von Saecken - Google Patents
Geraet zum Offenhalten von SaeckenInfo
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- DE801080C DE801080C DE1948P0008378 DEP0008378D DE801080C DE 801080 C DE801080 C DE 801080C DE 1948P0008378 DE1948P0008378 DE 1948P0008378 DE P0008378 D DEP0008378 D DE P0008378D DE 801080 C DE801080 C DE 801080C
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- sack
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B67/00—Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
- B65B67/12—Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials
- B65B67/1238—Inserts or external supports, e.g. baskets, for stiffening sacks in the open condition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bag Frames (AREA)
Description
- Gerät zum Offenhalten von Säcken Der Erfindungsgedanke erstreckt sich auf ein Gerät zum Offenhalten von Sacken zur Erleichterung des Füllens derselben, insbesondere beim Füllen von Hand.
- Die sich beim Füllen von Säcken von Hand bisher ergebenden Schwierigkeiten, vor allem, wenn diese Arbeiten von einer Person durchgeführt werden, sindallgemein bekannt. Die Arbeit ist schwierig sehr zeitraubend und in jeder Weise unbefriedigend, da, abgesehen von den zahlreichen unproduktiven Handgriffen zur dauernden lästigen Sackoffenhal tung und dem Wechseln von einer Hand zur anderen bei einzelnen Arbeitsschritten, nicht unerhebliche Materialverluste durch Verschütten des Füllguts unvermeidbar sind, Handelt es sich bei dem Füllgut um verhältnismäßig empfindliche bzw. wertvolle Materialien, wie z. B. Getreide. Düngemittel usw., oder um Lebensmittel, wie Mehl o. dgl., so wird meistens eine zweite Person, die lediglich während der Füllung die Säcke offenhalten muß, benötigt.
- Diese Nachteile werden durch das neue Gerät auf einfache Weise vermieden, da jetzt nur eine Person zum Füllen benötigt wird, die mit beiden Händen, z. B. mittels einer Schaufel, das Fülgut in den Sack einfüllen kann, dessen Sackmund vollständig offengehalten bleibt. Abgeschen von der Einsparung an Arbeitskraften, wird auch die Arbeitsweise nuanmehr rationell und produktiv und erfordert keine unnötigen und nutzlosen Handgriffe mehr; außerdem können Materialverluste durch Verschütten von Gut bei einiger Aufmerksamkeit der Bedienungsperson nicht mehr eintreten.
- Die geschilderten Vorteile des neuen Gerätes, das in der herstellung einfach und billig ist. werden erfindungsgemäß dadurch erzielt, dal3 ein in den Sackmund eine Sackes leicht auswechselbar eingelegter Ring, vorzugsweise aus Metall oder federndem Metall, dessen Enden übereinandergreifen, den Sackmund über seinen ganzen Umfang straff auseinanderpreßt. Zweckmäßigerweise besteht der mantelartige Ring aus einem etwa 10 bis 15 cm breiten Blechstreifen entsprechender Stärke und Elastizität. Die Breite des Ringes kann den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend auch geringer oder größer sein.
- Zutun Füllen eines Sackes wird der Ring in den Sakmund eines Sackes eingelegt, so daß die z. B. freien enden des Ringes übereinanderliegen. Durch tlie E Elastizität des Ringes wird der Sackniund fest über seinen ganzen Umfang auseinandergepreßt, so daß er geöffnet bleibt. Entsprechend der Ringbreite kann alsdann das Füllgut in den Sackmund eingefüllt werden. Sobald die Füllhöhe etwa der Ringbreite entspricht, wird der Sackmund mit dem eingelegten Ring nach oben gezogen, wodurch das Füllgut nach unten rutscht. Der Ring mit Sackmund wird alsdann auf den bis zu einem gewissen Grade gefüllten Sack gelegt, und das Füllen kann in gleicher Weise fortgesetzt werden. Durch wiederholtes Hochziehen des Ringes mit dem festgeklemmten Sackmund gelangt nach und nach immer mehr Füllgut in das Sackinnere. I)ieser Vorgang wird so lange durchgeführt, bis der Sack ganz oder bis zu einem gewünschten Grade gefüllt ist. Durch einfaches Zusammendrücken des Ringes wird der Sackmund freigegeben und der Ring entfernt. Zur Erhöhung der Klemmwirkung des Ringes können zusätzliche, an sich bekannte Klemmelemente fiir den Ring vorgesehen werden, welche die Enden des Ringes in der Einspannstellung arreiteren. Weiterhin ist es möglich, die Außenflächen des Ringes gerauht auszuliilden, z. lt. durch Anordnung von ltiffeln, wodurch das Einspannen des Sackmundes no@l gesteigert wird.
- Das Gerät ist für alle Füllgüter geeignet, wie z. B. Korti, Kalk, Sand, Ätehl, Getreide, Kartoffeln, F utterlllittel, künstlichen Dünger usw.. und für Säcke jeder Größe verwendbar. Das Gerät soll andererseits nicht etwa die bekannten, in vielenGroJI-betrieben verwandten mechanischen Abfüllvorrichtungell ersetzen, sondern überall dort Anwendlung finden, wo es sich um das Füllen von Säcken von Hand durch Einzelpersonen handelt.
- Die Abbioldungen zeigen ein Ausführungsbeispiel nach dem Erfindungsgedanken, und zwar stellt Abb. 1 das Gerät in einer perspektivischen Ansicht dar.
- Abb. 2 zeigt das eingelegte Gerät mit geöffnetem Sackmund und einem ltereits teilweise gefüllteti Sack.
- Der mantelartige, aus federndern Blech entsprechender Stärke gefertigte Ring a, dessen Enden b und c übereinandergreifen, besitzt eine Höhe von etwa 15 cm. Der in den Sackmund d eingelegte Ring a preßt den Sackmund d des Sackes e über den ganzen Umfang durch seine Elastizität derart auseinander, daß die Sacköffnung einwandfrei offengehalten bleibt. Zur Unterstützung dieser Spannwirkung sind auf Außenfläche des Ringes a noch senkrecht verlaufende Riffen f vorgeschen: dieselben können auch in Horizontalrichtung angeordnet sein. Zur sicheren Führung der Ringenden b und c und um gegebenenfalls ein Verschieben derselben beim Füllen des Sackes e zu verhindern, sind auf jedem Ringende U-förmig gestaltete Blechstücke g angeordnet, z. B. aufgenietet oder aufgeschweißt, in denen der Ring gleitend geführt ist. Es ist zweckmäßig. das Ringende c um etwa 5 mm nach innen zu biegen, um das Spannen und Entspannen des Ringes zu erleichtern. Zur Sicherung der Klemmwirkung des Ringes a in der Einspannstellung können noch zusätzliche, an sich bekannte Klemmelemente, z. B. hebelartig ausgebildete, beide Ringenden b und c von oben fest umschließende Klemmbügel h, auf den Ring a befestigt werden. Andere Möglichkeiten bestehen beispielsweise darin, daß die Ringenden b und c auf ihren aufeinanderliegenden Flächen gerauht oder mit schwacher Verzahnung ausgebildet sind. Den gleichen Zweck können in Schlitzen der Ringenden b und c geführte Schraubenbolzen mit Flügelmutter oder auf einem Ringende angeordnete Schlaufen, durch welche das andere Ringende gut passend, gegebenenfalls mit Keilwirkung, geführt ist, oder einfache, von ollen aufsteckbare. in der Art von Wäscheklammern wirkende Klammern erfüllen.
- Die Entfernung des Ringes a aus dem Sackmund d erfolgt nach Lösen der u. U. vorgesehenen Klemmelemente durch einfaches Zusammendrücken und Herausnehmen des Ringes a aus dem Sackmund it.
Claims (5)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Gerät zum Offenhalten von Säcken zur Erleichterung des Füllens, insbesondere beim Füllen von Hand, dadurch gekennzeichnet, daß ein in den Sackmund (d) eines Sackes (e) leicht auswechselbar eingelegter mantelartiger Ring (a), vorzugsweise aus Metall oder federndem Metall, dessen Enden (b und c) übereinandergreifen, den Sackmund (d) über seinen ganzen Umfang straff auseinanderpreßt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mantelartige Ring (a) aus einem etwa 10 bis 15 cm breiten blechstreifen entsprechender Stärke besteht.
- 3. Gerät nach Anspruch t oder Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Mantels (a) z. B. durch Anordnung von Riffeln gerauht ausgebildet ist.
- 4. Gerät nach Anspruch I oder Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (a) mit zusätzlichen. all sich l)ekaiinten Klemmelementen versehen ist, welche die Enden (b und c) des Ringes (a) nach dem Einspannen des Sackmundes (d) in der Einklemmstellung arretieren.
- 5. Gerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ringende (b) des Ringes (a) bzw. beide Ringenden (b und c) mit Fuhrungsstücken, z. B. U-förmigen, mit dem Ring (a) verschraubten, verschweißten oder vernieteten Blechstücken (g), versehen sind, die zuin Fiihren des Ringes dienen, (). ( ;crät nach Anspruch I oder Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringende (c) nach innen gebogen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0008378 DE801080C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Geraet zum Offenhalten von Saecken |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1948P0008378 DE801080C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Geraet zum Offenhalten von Saecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801080C true DE801080C (de) | 1950-12-21 |
Family
ID=577688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1948P0008378 Expired DE801080C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Geraet zum Offenhalten von Saecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801080C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989001441A1 (en) * | 1987-08-20 | 1989-02-23 | Norman Blair | Device for keeping a bag mouth open and holding the bag against a vertical surface or a pole |
| WO1999015413A1 (en) * | 1997-09-22 | 1999-04-01 | Buddy Systems, Inc. | Bag holder |
-
1948
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989001441A1 (en) * | 1987-08-20 | 1989-02-23 | Norman Blair | Device for keeping a bag mouth open and holding the bag against a vertical surface or a pole |
| US5082219A (en) * | 1987-08-20 | 1992-01-21 | Norman Blair | Device for keeping a bag mouth open and holding the bag against a vertical surface or a pole |
| WO1999015413A1 (en) * | 1997-09-22 | 1999-04-01 | Buddy Systems, Inc. | Bag holder |
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