DE257366C - - Google Patents

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DE257366C
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DE
Germany
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rungs
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washing
washing machine
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F11/00Washing machines using rollers, e.g. of the mangle type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257366 KLASSE Sd. GRUPPE
WALDEMAR von RÖMER in WARSCHAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine, bei der die Wäsche an den Sprossen eines leiterähnlichen Förderbandes aufgehängt und mit diesem durch ein Wasserbad und zwischen Quetschwalzen hindurchgeführt wird, und besteht darin, daß die zu beiden Seiten des Förderbandes herabhängenden Wäschestücke zwischen je zwei gegeneinanderliegenden Sprossen festgehalten werden, von denen
ίο jede durch ein Tuch oder Netz mit der nächsten Sprosse des benachbarten Sprossenpaares verbunden ist.
Hierdurch wird erreicht, daß die zu beiden Seiten der Sprossen herabhängenden Enden der Wäschestücke nach dem Hindurchgehen durch die Quetschwalzen und beim Beginn der Aufwärtsbewegung sich durch ihr Eigengewicht je einmal gänzlich umlegen und diese Lagen während der Ab- und Aufwärtsbewegung beibehalten, bis sie von neuem aufwärts gezogen werden und durch die Quetschwalzen gelangen.
Durch die Zeichnung ist eine solche Waschmaschine in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 die Seitenansicht eines Förderbandes, Fig. 2 die Vorderansicht desselben, Fig. 3 eine Ausführungsform des Förderbandes in Seitenansicht, Fig. 4 dieselbe Ausführungsform in Vorderansicht, Fig. 5 die Waschmaschine in teilweisem Schnitt und teilweiser Seitenansicht und Fig. 6 dieselbe teilweise im Schnitt und Vorderansicht.
In dem Waschgefäß α, welches an dem unteren Teil mit einer Heizvorrichtung b versehen sein kann, sind Quetschwalzen c, d angeordnet, von denen mindestens eine auf ihrer ganzen Länge hindurch oder auf ihrem mittleren Teil eine gerillte Oberfläche besitzt und von außen durch eine Kurbel e o. dgl. oder auch mechanisch in Umdrehung versetzt werden kann. Zwischen den Walzen c und d ist · ein endloses Förderband p gelagert, dessen seitliche Bewegung durch einen mit dem Waschgefäß verbundenen Führungsrahmen g oder durch den gleichen Zweck erfüllende, am Waschgefäß befestigte seitliche Führungsflügel begrenzt wird.
Das Förderband besteht aus den aus zwei oder mehreren Seilen zusammengedrehten Doppelseilen u und den Sprossen i, k, die mit ihren Enden in die Spalten der Doppelseile u eingesteckt und in dieser Lage von den Doppelseilen festgehalten werden. Die Sprossen i müssen zweckmäßig steif, die Sprossen k können dagegen steif oder biegsam gewählt werden. Biegsame Sprossen k müssen, um ihren Zweck zu erfüllen, auf den entsprechenden Sprossen i jedesmal aufs neue gespannt werden, wenn damit Wäschestücke auf den Sprossen i befestigt werden. Je eine Sprosse i des einen Sprossenpaares ist mit der Sprosse k des nächsten Sprossenpaares durch ein Tuch oder Netz y verbunden, so daß die zu beiden Seiten des Förderbandes herabhängenden Enden der zwischen den Sprossenpaaren eingeklemm-
ten Wäschestücke gehindert werden, auf die andere Seite des Förderbandes zu gelangen. An dem oberen Teil des Waschgefäßes α ist eine Rolle m auswechselbar den Quetschwalzen c, d vorgelagert, um das Förderband beim Aufhängen der Wäsche darüber zu führen und näher der Vorderwand des Waschgefäßes oder über dieselbe hinaus herumführen zu können, damit das Aufhängen der Wäsche erleichtert
ίο werden kann. Das Waschgefäß α kann offen sein oder durch einen Deckel η jeweils geschlossen werden. Auf der Achse der Quetschwalze c kann ein Sperrad ο angeordnet sein, in welches eine entsprechende Sperrklinke eingreift, so daß die Quetschwalze c während des Wäscheauflegens oder -abnehmens stillgesetzt werden kann. Die Sprossen i, k können von beliebiger Form, z. B. rund oder flach, und auch an ihren wäschehaltenden Rändern wellenartig oder in ähnlicher Weise ausgebildet sein.
Die Wirkungsweise der Waschmaschine ist folgende:
Während bei der Abwärtsbewegung die Wäschestücke nach dem Verlassen der Quetschwalzen c, d sich einfach umlegen, indem sie infolge ihres Eigengewichtes herunterfallen (Lagen 1, 2, 3).. erfolgt das entgegengesetzte Umlegen beim Beginn der Aufwärtsbewegung infolge einer allmählichen Durchbiegung (Lagen 4, 5, 6, 7), welche einigermaßen derjenigen beim Handwaschen ähnlich ist.
Die beim Durchgang durch die Walzen von Flüssigkeit befreite Wäsche lockert sich auf diese Weise während der Abwärtsbewegung sehr leicht und vollständig, so daß sie beim Tauchen in die Waschflüssigkeit sich von der letzteren leicht durchtränken läßt und jedesmal erst im Zustand der gänzlichen Durchtränkung einer neuen Pressung unterworfen wird.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Waschmaschine, bei der die Wäsche
an den Sprossen eines leiterähnlichen Förderbandes aufgehängt und mit diesem durch ein Wasserbad und zwischen Quetschwalzen hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des Förderbandes (p) herabhängenden Wäschestücke zwischen je zwei gegeneinanderliegenden Sprossen (k, i) festgehalten werden, von denen jede durch ein Tuch oder Netz (y) mit der nächsten Sprosse des benachbarten Sprossenpaares verbunden ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Teil des Waschgefäßes den Quetschwalzen (c, d) eine auswechselbare Rolle (m) vorgelagert ist, zum Zwecke, das Förderband beim Aufhängen der Wäsche näher der Vorderwand des Waschgefäßes oder über dieselbe hinaus herumzuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083776B (de) * 1955-03-28 1960-06-23 Erich Riedel Verfahren und Maschine zum Behandeln von Waschgut

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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