DE280408C - - Google Patents

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DE280408C
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wall
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DENDAT280408D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/37Machines for forming hanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280408 KLASSE Sa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum fortgesetzten Aufspeichern von Webstoffen o. dgl. in einem Sammelbehälter für Maschinen, in welchen die Ware entweder vor
5 oder während des Durchganges durch den Sammelbehälter der Wirkung einer chemischen Flüssigkeit ausgesetzt wird, z. B. zum Bleichen, Kochen, Färben oder Appretieren. . Insbesondere betrifft die Erfindung solche Vorrichtungen, bei welchen die Ware (Webstoffe, Tuch, Garn ο. dgl.) der Länge nach in das obere offene Ende des I- oder U-förmigen Sammelbehälters eingeführt, in diesem aufgespeichert oder der Länge nach gefaltet und am Ende des Sammelbehälters abgezogen wird. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art soll gemäß vorliegender Erfindung ein regelmäßiges und glattes Aufspeichern sowie vor allem Herausziehen, also ein gleichmäßiger Durchgang durch den Sammelbehälter der Ware dadurch bewirkt werden, daß letztere vermittels eines drehbaren oder beweglichen, vermittels seines Eigengewichtes auf ihr ruhenden Gliedes gegen die Rückwand des Behälters gepreßt wird, so daß also ein unregelmäßiges oder ruckweises Hindurchgehen und damit auch Herausgleiten der Ware aus dem Sammelbehälter vermieden wird. Zu gleichem Zwecke ist die an der Auslaßöffnung des Sammelbehälters bewegliche Stauvorrichtung an sich bekannter Art mit einer Einstellvorrichtung versehen, durch welche sie, ohne die Ware zu klemmen, in einem bestimmten Abstand von der gegenüberliegenden Wand des Sammelbehälters eingestellt, also die Auslaßöffnung des Sammelbehälters in bestimmter Weise verändert bzw. verschieden eingestellt werden kann, um den Austritt der Ware entsprechend den jeweiligen Verhältnissen in bestimmt festgelegter Weise regeln zu können. Zu dem gleichen Zwecke ist schließlich auch gemäß der Erfindung die innere hintere und gegebenenfalls auch die gegenüberliegende Wand des Sammelbehälters mit Längsrippen versehen, deren Höhe nach untenhin zunimmt, um die Reibung des Materials gegen diese Wände zu vermindern, so daß auch in dieser Hinsicht dem glatten Durchgang und Herausziehen des Materials möglichst kein Hindernis entstehen kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht teilweise im Längsschnitt; Fig. 2 ist eine Seitenansicht teilweise im Schnitt; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform; Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die in Fig. i, 2 und 3 gezeigte Vorrichtung
Der zum Aufspeichern der Ware dienende Sammelbehälter besitzt im vorliegenden Fall einen rechteckigen Querschnitt, wobei die Vorderwand 4 vermittels der an ihr befestigten, mit Zahnung 15 versehenen Konsolen 14, Zahnräder 16, Wellen 17, Handrad ig und Ketten 20 mit Bezug auf die Rückwand 2 verschieden
eingestellt werden kann. Der Sammelbehälter ist zweckmäßig aus Holz hergestellt, er kann aber auch aus jedem anderen der Wirkung der chemischen Flüssigkeiten unzugänglichen Material, wie Zement oder Porzellan, bestehen. Um den Sammelbehälter mit der Behandlungsflüssigkeit zu überfluten oder diese Flüssigkeit in Umlauf zu setzen, ist eine Zentrifugalpumpe 2i vorgesehen, welche die Flüssigkeit aus dem
ίο Becken ι durch ein Rohr 22 absaugt und durch ein Rohr 23 oben in den Sammelbehälter fordert, welcher an dieser Stelle mit entsprechenden Trichtern 24 und Öffnungen 25 versehen ist. Im vorliegenden Fall erfolgt der . 15 Vorschub der Ware in breiter Bahn, sowie in Strang- oder Schnurform durch eine auf der Hauptantriebswelle 26 sitzende Vorschubtrommel 29 und durch zwei Vorschubrollen 38 und 39, deren auf der Welle 26 drehbarer Aufhängerahmen 31 von der Welle 26 aus durch Kette 37, Kettenrad 35 und Kurbelstange 33 eine hin und her gehende Schwingbewegung erteilt wird. Den Vorschubrollen 38, 39 selbst wird von der Welle 26 aus durch Zahnrad 42, Kette 41 und Kettenrad 40 eine Drehbewegung erteilt. Besitzt die Ware eine Strang- oder Schnurform, so wird sie durch einen Führer 30 geleitet, der in der Querrichtung des Behälters von der Welle 26 aus durch Zahngetriebe 48, Kettenräder 46, 47, Kette 45 und an dieser befestigte Stange 49 hin und her bewegt und dabei vermittels Rolle 50 und Stange 51 geführt wird.
Um nun zu bewirken, daß ein unregelmäßiges oder ruckweises Hindurchgleiten der Ware durch den Sammelbehälter vermieden wird, wird letztere durch ein Glied 10 (Fig. 2 und 4) gegen die Rückwand 2 des Sammelbehälters gepreßt. Das Glied 10 ist an der Vorderwand des Sammelbehälters durch Scharniere drehbar befestigt und ruht vermittels seines Eigengewichtes auf der Ware auf, so daß letztere gegen die gegenüberliegende Rückwand 2 des Sammelbehälters gedrückt wird. Die Ware wird also von dem Glied 10 mit einem gewissen Druck in dem Sammelbehälter selbst zurückgehalten, so daß sie nicht ruckweise oder unregelmäßig durch diesen hindurchtreten kann, sondern gleichmäßig und regelmäßig hindurchgehen bzw. austreten muß. Wie Fig. 2 und 4 zeigt, hängt das Glied 10 drehbar nach unten, so daß es beim Gebrauch auf der Ware auf ruht, aber zur Untersuchung des Inhaltes oder für andere Zwecke hochgehoben werden kann. Um den Austritt der Ware aus dem Sammelbehälter noch gleichmäßiger zu gestalten und vor allem verschieden regeln zu können, ist der bei 6 drehbar mit dem oberen Teil 4 verbundene und an seinem freien Ende bei 7 nach unten gebogene untere Teil 5 der Vorderwand des Sammelbehälters an einer Einstellvorrichtung aufgehängt. Diese besteht aus den Stangen 8, welche, an dem oberen und unteren Teil 4 und 5 der Vorderwand befestigt und an ihrem freien Ende mit Gewinde versehen sind, so daß die Enden der Stangen 8 einander vermittels eines Wirbels 9 genähert oder voneinander entfernt werden können. Dadurch wird auch die Stellung des unteren Endes 7 der Stauwand 5 mit Bezug auf die gegenüberliegende Wand des Behälters geändert, so daß die Austrittsöffnung des Sammelbehälters auf bestimmte Größen verschieden eingestellt werden kann. Infolgedessen kann auch der Austritt des Materials, ohne dieses infolge der Aufhängung der Stauwand zu klemmen, in bestimmter Weise gleichmäßig geregelt werden.
Ein gleichmäßiger Durchgang und Austritt der Ware wird gemäß der Erfindung auch noch dadurch erstrebt, daß die Reibung zwischen der Ware und den Wänden des Sammelbehälters, insbesondere die Reibung zwischen der Ware und der Rückwand 2 und gegebenenfalls auch mit der Vorderwand 5 des Sammelbehälters verm'ndert wird. Zu diesem Zwecke ist die Rückwand 2 und gegebenenfalls auch der gegenüberliegende Teil der Vorderwand 5 mit einer Reihe von Längsrippen 11 aus Holz oder anderem geeigneten Material versehen. Diese Rippen ziehen sich zweckmäßig vom oberen Ende des gebogenen Teiles der Rückwand 2 des Sammelbehälters bis zu einem Punkt in der Nähe des vorderen Endes 7 der Stauwand 5 hin, so daß die Ware während des gesamten Durchganges durch den gebogenen Teil sowie vor allem auch bei der Einwirkung des Gliedes 10 und der einstellbaren Stauwand 5 auf dieselbe mit den die Reibung vermindernden Rippen 11 in Berührung steht. Die Rippen 11 bilden also eine die Reibung mindernde Unter-Stützung der Ware an derjenigen Stelle, wo diese am schwersten auf die Rückwand drückt. Um diese Reibung noch mehr zu vermindern, verjüngen sich die Rippen 11 allmählich vom oberen nach dem unteren Ende hin und nehmen auch an Höhe in Richtung des Durchganges der Ware allmählich zu, wie aus Fig. 1 und 5 ersichtlich ist, so daß die Ware im wesentlichen außer Berührung mit dem Grundteil der Rückwand 2 gehalten wird. Wie erwähnt, ist auch die einstellbare Stauwand 5 zweckmäßig an der unteren Fläche mit Längsrippen 12 versehen, die in der Richtung des Durchganges der Ware an Weite abnehmen und an Tiefe zunehmen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum fortgesetzten Aufspeichern von Webstoffen 0. dgl. in einem Sammelbehälter, in dessen oberes Ende die Ware eingeführt und aus dessen unterem Ende sie herausgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ware mittels eines
    auf ihr ruhenden Gliedes (io) gegen die Rückwand (2) des Sammelbehälters gepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer beweglichen Stauwand am unteren Ende des Sammelbehälters, dadurch gekennzeichnetj daß die Stauwand (5) von einer Einstellvorrichtung (8, 9) getragen wird, um die untere Öffnung des Sammelbehälters auf bestimmte Größen verschieden einstellen und dadurch das Herausziehen des Materials ohne Klemmen desselben regeln zu können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (2) des Sammelbehälters und gegebenenfalls auch die gegenüberliegende Vorderwand (5) desselben auf der Innenseite mit Längsrippen (11,12) versehen ist, deren Höhe nach untenhin zunimmt, um die Reibung der Ware gegen diese Wände zu vermindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965872C (de) * 1954-03-03 1957-06-27 Julien Dungler Waschmaschine fuer die Behandlung von Geweben oder anderem bandfoermigem Gut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE965872C (de) * 1954-03-03 1957-06-27 Julien Dungler Waschmaschine fuer die Behandlung von Geweben oder anderem bandfoermigem Gut

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