DEP0007671DA - Verfahren zur Herstellung von Umhüllungen von Rohlingen aus Metall oder Holz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Umhüllungen von Rohlingen aus Metall oder Holz

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DEP0007671DA
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wood
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Peter Dipl.-Ing. Troisdorf Hoppe
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Description

Dlple-Iage Pet©3? Hoppe Troisdorf, Pischerstr· 6
Verfahren zur Herstellung von Umhüllungen von Rohlingen aus Uetell oder Holz.
Die Erfindung bezieht sich auf das Umkleiden von Rohlingen aus Metall oder Holz zur Herstellung von Umhüllungen fCir Werkzeuge aller Art mit Hilfe von Leichtstoffen, gegebenenfalls mit Anwendung von Druck, gegebenenfalls unter «Brmessufuhr, und »or durch Spachteln oder Glessen oder Schütten unter Verwendung von Qassformen aus Metall, Glas, Keraeiik, öiesrsharz oder Sand· Die Erfindung besteht darin, als Leichtstoffe Schaumstoff© „ gegebenenfalls mit treIbfHhigen Kunst» stoffen, zu verwenden, die, gegebenenfalls unter Anwendung von Wirme und / oder Druck zur Auehärtung gebracht werden«
Als sοlohe Schaumstoffe seien beispielsweise genannt: Butadien-Polymerisate, Aoetylcellulose, Pbenolharz-Sohaumstoffe, die unter dem Naaen Desmodur/Oesmopben bekannten Polyurethan-Produkte, die unter dem Hanöfls» namen Trolitul bekannten Polystyrol® und ferner die unter dem Handelsnameη Igelit Type PCU erhBltlichen Polyvinylchloride· Die scheumfKhlgen Stoffe, die ein RnuIitgewicbt von 0,2 bis 0,4 g/cm5 haben, können auch mit Zuschlagstoffen verschiedener Art und Struktur versetzt für die Zwecke der Erfindung angewandt werden«
m 2
Die βchaumfKhigen Rohstoffe, gegebenenfalls in Mischung
mit SiSChlaggtoffeBi werden im Heiss - und KaItverfahren (d*h* bei Homa 1tempe ra tur) uuter Benutzung von GKins· formen aus Metall, SIesgbarz oder Sand, durch Spachteln, öiessen oder Schütte» üb*- β en aus H0Iz oder Me tall be* stehenden Kern gebre cht und zur Aushärtung unter Auftrei· ben gegebenenfalls bei gleichzeitigem AaSsendruolc gebracht* Da sich wihread des Schauavorganges eine söge* nannte Schaumhaut bildet, ©rhßlt die aus dem achaum· fühie©n Stoffe entstehende Umhüllung äm Kernes ein© hohe Festigkeit«
Da sich die Schaumstoffe ausser den Phenolharz-SchSumen durch WHreraezufuhr nachträglich formen Iasseai, wird erf ladungsg®miss eine Qberflöch©nprSg'jng nach Fertig« stellen der Umhüllung vorgenommen» So kann z«B« die Riffelung eines Griffes eines Schraubeneiohers herge« stellt «erden· Diese nachtragliche Formung ist billiger als wenn die Strulctur der OberflHohe bereits in die zum Aufschäumen erforderlichen Formen vorgesehen wird.
Die Umhüllung ©ia©s Rahlings©ines Basehlages oder lerkzeugee kann aber auch mit H^lfe von FBs@rleichtstof· fen aus HolsfEseras Torf, Stroh oder Sofeilfs hergestellt werden, indem man aunlchst Hüllen im rohen Saaohnitt aus des Faserstoffen fabriziert, wozu synthetische Bindemittel Verwendung finden können» Die Hüllen werden um den Rohling gelügt,, mit einem gegebenes» falle treibfKbigen Kunstharz ganz oder teilweise imprägniert und einer Formung unterworfen. lenn das
Impriignierungstnittel ausgehHrtet Istjt bleibt die aas den Faserstoffen bestehende Umhüllimg unverrückbar auf dem Eohllng haften«
Bie erf IndungegemUsse Umhüllung »lehnet sieb durch eine hohe elektrische Isolierfähigkeit aus, so dese sich das vorliegende Verfahren vornehmlich zur Umhüllung vea der Griffe von Werkzeugen für elektrische Zwecke eignet« Solche Griffe sind nach dem Verfahren der Erfindung einfacher und billiger und unter Ersprarung von Werkstoffen herzustellen als bläser* SI® sind leichter als gepresste Kunstharzgriffe und zuverlässiger als lackierte Holzgriffe«

Claims (1)

  1. Patentansprüche ι
    1,) Verfahren zur Herstellung von Umhüllungen von Rohlingen aus Metall oder Holz mittels eines Kunststoffes für Werkzeuge aller Art, Insbesondere für elektrische Werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass zum Umhüllen ein Schaumstoff verwendet wird, der, gegebenenfalls unter Anwendung von Wörme und / oder Druok, zur Aus· härtung gebracht wird«
    2«) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge kenn ze1ohnet, dass das Umhüllen des Kohlings durch Spachteln oder Sleasen oder Schütten erfolgt.
    Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn ze 1 ebne t, dass die Umhüllung nach dem HKrteprozess unter Wiraezufuhr noch geprägt wird.
    4») Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, gekennscichnet durch die Verwendung von ButadIeawPolymeriaRfceBs Aeetyl· ©©Ilulosei den unter dem Mamea Des-nodur/Deamophen bekanntes PolyurethaB«>Produfeteaa de» tauter c1 era laaaels®» namea Trolitul bekannten Polystyrolen, den als Igelit Type PCU he zeichneten Polyvinylchloriden und den Phenolharz-Schaumstoffen.
    5») Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet* dass dor Rohling zunächst mit aus Paserntoffen b©« stehenden, gegebenenfalls mit hilfe von Bindemitteln hergestellten Süllen umgeben wird, urd die Hülle mit einem gegebenenfalls treibfühigen KunstharB ganz oder teilweise imprägniert und dana gur Härtung einer Formung unterworfen werden«

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