DEP0006698DA - Doppelantrieb für Förderbänder. - Google Patents

Doppelantrieb für Förderbänder.

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DEP0006698DA
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Germany
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drive
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English (en)
Inventor
Wilhelm Meininghaus
Original Assignee
Meininghaus,Wilhelm, Dortmund
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Description

Bei den bisher gebräuchlichen Doppelantrieben für Förderbänder, insbesondere für Förderbänder unter Tage, bei denen die den Antrieb bildenden verschiedenen Trommeln unter sich verschiedenartig sind und in einem gemeinsamen Gehäuse lagern, ist dad Getriebe für die Übertragung der Motorkraft auf die Antriebstrommeln ebenfalls in dem Trommelgehäuse gelagert, Doppeltrommelantrieb und Getriebe bilden also ein Ganzes. Dabei ist dad Getriebe zweiwellig ausgeführt, und zwar besteht es im wesentlichen aus der vom Motor über eine Riemenscheibe o. dgl. angetriebenen Welle sowie aus einer durch letztere angetriebenen zweiten Welle für den Antrieb einer der beiden Antriebstrommeln, mit der diese zweite Welle des Getriebes gekuppelt ist. Von dieser getriebenen, mit einer der Antriebstrommeln gekoppelten Welle wird dann vermittels eines besonderen weiteren Übersetzungsgetriebes der Antrieb auf die zweite Antriebstrommel übertragen. Derartig ausgeführten Aggregaten haften die verschiedensten Nachteile an. So z. B. erhält das Aggregat infolge der Lagerung der Antriebstrommel sowie des Getriebes für den Antrieb der Trommeln in ein und demselben Gehäuse ein seine Fortbewegung stark hemmendes Gewicht, will man nicht zu diesem Zwecke das Aggregat mühsam und zeitraubend in seine Einzelheiten auseinandernehmen und nachher wieder zusammensetzen. Dieser Nachteil macht sich besonders bei der Verwendung des Aggregates als Antrieb für Strebförderbänder in niedrigen Flözen wegen der dort herrschenden geringen Raumverhältnisse bemerkbar. Der hauptsächlichste Nachteil der gemeinsamen Lagerung von Antriebstrommeln und Gehäuse in ein und demselben Ge- häuse besteht aber darin, dass Antriebstrommeln und Getriebe nicht besonders zugängig sind, so dass bei etwaiger Reparatur sei es an den Antriebstrommeln oder sei es am Getriebe stets das ganze Aggregat auseinandergenommen und nachher wieder zusammengebaut werden muss, was naturgemäss sehr umständlich und vor allem zeitraubend ist, das Förderband muss also für längere Zeit stillgesetzt werden, was einen erheblichen Förderausfall bedeutet. Schliesslich noch bedeutet die durch die nur zweistellige Ausbildung des Getriebes für den Antrieb der Trommeln bedingte Anordnung eines besonderen, getrennt vom Getriebe vorgesehenen Übersetzungsgetriebe für den Antrieb der zweiten Antriebstrommeln in verschiedener Hinsicht einen gewissen Nachteil.
Um die vorerwähnten Nachteile zu vermeiden, um also einen Doppelantrieb für Förderbändern zu schaffen, der notfalls zum Zwecke seiner Fortbewegung sowie etwaiger Reparatur schnell und mühelos in nur wenige Teile zerlegt und nachher ebenso schnell wieder zusammengefügt werden kann, sind, was aber noch nicht zum Stande der Technik gehört, Doppeltrommelantriebe für Förderbänder unter Tage bekannt, bei denen die einzelnen den Antrieb bildenden Trommeln nicht mehr in ein und demselben Gehäuse gemeinsam gelagert sind sondern jede Trommel für sich in einem gesonderten Gehäuseteil, wobei die einzelnen Gehäuseteile in sich und in ihren Einzelheiten vollkommen gleich sind und daher unter sich ausgewechselt werden können. Diese je eine der Trommel tragenden Einzelgehäuse werden dann seitlich auf einen einfachen Rahmen aneinandergereiht und auf diesen zum Gesamtaggregat befestigt. Die Unterteilung des Doppelantriebes in drei unter sich gleiche und untereinander auswechselbare Einzelgehäuse sowie deren Aneinanderreihung und Befestigung auf einen gemeinsamen einfachen Rahmen bedingt naturgemäss, dass das Getriebe für den Antrieb der Trommeln nicht mehr, wie bisher, in dem Gehäuse für die Aufnahme der Trommeln unterge- bracht sein kann, sondern erfordert eine getrennte Anordnung von den Gehäuseteilen. Trommellantrieb und Getriebe sind also getrennt von einander zugängig, können also unabhängig von einander getrennt und Reparaturen unterworfen werden. Die getrennte Anordnung der beiden erwähnten Aggregatsteile erfordert bei der erwähnten Ausbildung des Doppeltrommelantriebes demgemäss auch Mittel, die ein schnelles müheloses Kuppeln der beiden Teile miteinander von der Seite her ermöglicht, und zwar in Form einer Kupplung, die ein seitliches Ineinanderrücken der beiden Aggregatsteile ermöglicht.
Gegenstand der Erfindung ist daher die getrennte Anordnung des Doppeltrommelantriebes und des Getriebes und deren schnelle Verbindung miteinander sowie die besondere Ausbildung des Getriebes, die die zusätzliches Anordnung eines besonderen Übersetzungsantriebes für den Antrieb der zweiten Antriebstrommel überflüssig macht, indem das Getriebe anstelle der bisherigen zweiwelligen Ausführung eine dreiwellige Ausführung erfährt, von denen die eine Welle mit dem Antriebsmotor in Verbindung steht und von diesem angetrieben wird, während die beiden anderen Wellen von der ersteren getrieben werden und unmittelbar mit den Antriebstrommeln gekuppelt sind, wobei als Kupplung eine seitlich einrückbare Kupplung in Form einer an sich bekannten Klauen- oder Zahnradkupplung dient.
In der Zeichnung ist der erfindungsgemässe Vorschlag in einem Ausführungsbeispiel verwirklicht, und zwar zeigt
Abb. 1 das Gesamtaggregat für den Antrieb eines Förderbandes unter Tage, während Abb. 2 und 3 schematisch in Draufsicht bzw.
Schnitt das Getriebe für den Antrieb der Antriebstrommeln zeigt.
In der Abbildung 1 ist mit 1 der sich aus den einzelnen Trommelgehäusen zusammensetzende Doppeltrommelantrieb bezeichnet und mit 2 das diesen antreibende, von ihm getrennt angeordnete Getriebe, das seinen Antrieb vom Motor 3 zweckmässig über einen ein welches Anfahren des Förderbandes gewährleistenden Keilriemenantrieb 4 erhält, wobei Motor 3, Getriebe 2 und Doppeltrommelantrieb 1 zweckmässig auf einer gemeinsamen Grundplatte montiert werden.
Das Getriebe 2 besteht im wesentlichen aus der vom Motor 2 getriebenen mittig gelagerten Welle 5 sowie den beiden die Antriebstrommeln 6 und 7 antreibenden Wellen 8 und 9, wobei die Trommeln 6 und 7 mit den Wellen 8 und 9 gekuppelt sind. Als Kupplung dienen dabei an sich bekannte Klauen- oder Zahnradkupplungen 10 und 11, die eine schnelle und mühelose seitliche Verbindung der genannten Teile miteinander durch seitliches Eindrücken der Kupplung 10 und 11 gestatten, also keine Schraubverbindungen erforderlich machen, so dass im Reparaturfalle beispielsweise an einer der Antriebstrommeln das diese Trommel tragende Gehäusestück mit der Trommel und der auf deren Welle aufgebrachten Kupplungshälfte einfach seitlich vom Rahmen abgezogen und die Ersatztrommel wieder seitlich eingeschoben werden kann, nachdem auf deren Welle die Kupplungshälfte aufgebracht wurde. Als Verbindung der einzelnen Welle des Getriebes 2 miteinander dienen auf den Wellen aufgebrachte und ineinandergreifende Zahnräder 12, wobei auf der einen Seite eine Umkehrung der Übersetzung erfolgen muss, da die beiden angetriebenen Trommeln des Doppeltrommelantriebes eine entgegengesetzte Laufrichtung erhalten müssen. Dies kann in einfacher Weise durch Unterteilung der Übersetzung auf der einen Seite durch Anordnung eines weiteren Zahnrades 13 geschehen, nur muss das Übersetzungsverhältnis auf beiden Seiten das gleiche sein.

Claims (5)

1.- Doppeltrommelantrieb für Förderbänder, insbesondere für Förderbänder unter Tage, der sich aus Einzelgehäusen zusammensetzt und dessen Antriebstrommeln mittels eines Getriebes angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass Doppeltrommelantrieb (1) und Getriebe (2) eine voneinander unabhängige Ausbildung und Anordnung erhalten und durch seitliches Aneinanderrücken zum Gesamtaggregat vereinigt werden, so dass jedes der einzelnen Teile für sich entfernt werden kann.
2.- Getriebe als Teil des Doppelantriebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es im wesentlichen aus einer vom Motor (3) getriebenen mittig im Gehäuse gelagerten Welle (5) sowie aus zwei durch diese Welle getriebenen Wellen (8, 9) besteht, wobei die einzelnen Wellen des Getriebes über Zahnräder (12) o. dgl. miteinander in Verbindung stehen.
3.- Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Antriebswelle (5) und einer der durch diese Welle (5) getriebenen Welle (8, 9) beispielsweise durch Zwischenschaltung eines weiteren Zahnrades (13) eine Umkehrung erfährt.
4.- Doppeltrommelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kupplung für die Verbindung der Wellen (8, 9) des Getriebes (2) mit den Wellen der Antriebstrommeln (6, 7) an sich bekannte, ein seitliches Einrücken ermöglichende an sich bekannte Klauen- oder Zahnradkupplungen dienen.
5.- Doppeltrommelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Doppeltrommelantrieb (1), Getriebe (2) und Antriebsmotor (3) von einer gemeinsamen Grundplatte getragen werden.

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