DEP0004393BA - Schaltungsanordnung zur wahlweisen Verbindung der Leitungen zweier Systeme - Google Patents
Schaltungsanordnung zur wahlweisen Verbindung der Leitungen zweier SystemeInfo
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Description
Es sind Schaltungsanordnungen bekannt, die zur wahlweisen Verbindung der Hochfrequenzenergieleitungen eines eine grössere Anzahl solcher Leitungen enthaltenden Systems mit den Leitungen eines zweiten Systems dienen. Solche Anordnungen finden z.B. für Anlagen Verwendung, bei welchen eine grössere Anzahl von Antennen mit einer davon verschiedenen oder gleichen Anzahl von Empfängern oder Sendern verbunden werden muss. Eine bekannte Anordnung ordnet die Endpunkte der Antennenleitungen und die Endpunkte der Geräteleitungen je auf der Peripherie eines Kreises oder auf den Ecken eines Polygons an. Der Nachteile dieser Bauweise ist, dass Zugänglichkeit von allen Seiten beim Umschalten erforderlich ist. Die Umschaltanlage muss also frei im Raum stehen. Auch müssen an den Endpunkten beider Leistungssysteme Steckvorrichtungen vorgesehen sein, sowie kurze Verbindungsstücke zwischen beiden Systemen. Bei einer anderen bekannten Anordnung werden die Enden der Leitungen des einen Systems über eine gewölbte Fläche geführt. Die Enden der Leitungen des anderen Systems werden auf einer Evolvente angeordnet, welche die Enden der über die gewölbte Fläche herabhängenden Verbindungsleitungen beschreiben können. Auch diese Anordnung hat Nachteile. Die gewölbte Fläche nach Art
halbkreisförmigen Trommel nimmt viel mehr Platz ein. Ausserdem ist die Anordnung der Kabelenden auf einer Evolvente kompliziert.
Gegenüber diesen bekannten Anordnungen zeichnet sich die erfindungsgemässe Anordnung der Kabel durch grosse Einfachheit im Aufbau un in der Bedienung aus. Erfindungsgemäss sind die Kabel des einen Systems auf einem Kreisbogen angeordnet, während die Kabel des anderen Systems im Mittelpunkt des Kreises des ersten Systems fest eingespannt sind und die freien Enden bis zu den kreisbogenförmig angeordneten Enden des ersten Systems weitergeführt sind, wo die Verbindung z.B. durch Stecker erfolgt. Die Kabel des zweiten Systems werden vorzugsweise in einer Reihe nebeneinander eingespannt, wobei sich die Reihe senkrecht zum Kreisbogen des ersten Systems und seines Radius erstreckt.
Nachteilig bei allen bekannten Anordnungen ist ferner, dass beim Umschalten und Zusammenschalten eine Bewegung der freien Kabelenden in Kabelrichtung erforderlich ist. Gemäss weiterer Ausbildung der Erfindung erfolgt daher die Verbindung der Kabel durch eine quer zur Kabelrichtung und zum Kreisbogen gerichtete Bewegung. Die Innenleiter werden dabei zusammengeschraubt oder geklemmt. Die Kabelaussenleiter werden durch eine Kappe oder Überwurfmutter verbunden. Gemäss einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden alle Kabelenden mit Winkelsteckern versehen. Das Stecken erfolgt wie üblich in Steckerrichtung, bezogen auf das Kabel, jedoch quer zu diesem.
In den Abbildungen ist die Erfindung im einzelnen dargestellt.
In Abb. 1 ist o ein Haltestück mit kreisbogenförmigem Ausschnitt
zum Halten der Kabel des einen Systems, d ist eine Haltevorrichtung für die Kabel des anderen Systems. d erstreckt sich quer zur Halterung c. Die Kabel sind bei a n einer Reihe eingespannt, um sie bequem aneinander vorbeibewegen zu können, wenn man umschaltet. Die Steckvorrichtung ist mit b bezeichnet. In die im Haltestück richtbaren Löcher können bei Bedarf weitere Kabel eingeführt werden.
Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Winkelsteckvorichtung. c ist wie in Abb. 1 die Kabelhalterung. Die Steckvorrichtung b ist als Winkelstecker ausgebildet. Wie aus der Abbildung erkennbar, erfolgt das Zusammenstecken quer zur Halterung c und den Kabeln.
Selbstverständlich ist der Erfindungsgegenstand nicht auf die Verbindung von hochfrequenzleitenden oder koaxialen Kabeln beschränkt. Es ist auch möglich, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, die Kabel des einen Systems am Einspann-Punkt, die des anderen auf dem Kreisbogen enden zu lassen und kurze Verbindungszwischenstücke vorzusehen. Auch ist eine Umkehrung des zuerst genannten Erfindungsprinzips möglich. Mann kann nämlich die Steckverbindung am Einspannpunkt a statt an der Kreisbogenhalterung vornehmen.
Claims (7)
1. Schaltanordnung zur wahlweisen Verbindung der Leitungen eines Systems mit denen eines zweiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen des einen Systems auf einem Kreisbogen, die Leitungen des anderen Systems im Mittelpunkt des zugehörigen Kreises festgelegt sind.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung beider Systeme durch Zwischenstücke erfolgt.
3. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung beider Systeme im Mittelpunkt des zum Kreisbogen gehörigen Kreises erfolgt.
4. Schaltanordnung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung beider Systeme auf dem Kreisbogen erfolgt.
5. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung des Kabels des einen Systems in einer Reihe erfolgt, die sich quer zum Kreisbogen des zweiten Systems erstreckt.
6. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Kabel des einen Systems mit denen des anderen durch einen Bewegung quer zur Kabelrichtung erfolgt.
7. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung von Winkelsteckern an den Kabelenden.
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