DEP0004029BA - Plattenhalter für Absperrschieber - Google Patents

Plattenhalter für Absperrschieber

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Publication number
DEP0004029BA
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DE
Germany
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plates
plate holder
shut
longitudinal section
gimbal
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Dipl.-Ing. von Kropff
Original Assignee
Maschinenfabrik Meer AG, M. Gladbach
Publication date

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Description

Bei den Plattenhaltern üblicher Bauart werden die Absperrplatten in der Weise verriegelt, dass über dem Plattenhalter ein Druckstück angebracht ist, welches mit der Schieberspindel verschraubt ist. Um die Platten ausbauen zu können, muß dieses Druckstück entfernt und zu diesem Zweck die Spindel aus dem Plattenhalter herausgeschraubt werden. Da das Spindelgewinde aus betriebstechnischen Gründen mit geringer Toleranz fest in den Plattenhalter eingebracht ist, lässt es sich erfahrungsgemäß nach längerer Betriebszeit bei 500°C nicht mehr lösen. Um dennoch die Platten entfernen zu können, bleibt es in der Regel nur übrig, dne Plattenhalter zu zerstören. Diese bekannte Konstruktion ist auch deshalb nachteilig, weil das Druckstück über dem Plattenhalter sehr viel Platz beansprucht; hierdurch ergibt sich eine grosse Bauhöhe des Absperrschiebers.
Bei Absperrschiebern nach der Erfindung sind die Absperrplatten mit einer Bajonettverriegelung in den Plattenhalter eingesetzt und vorteilhaft durch zwei Sicherungsschrauben von geringem Durchmesser blockiert. Sollen die Platten ausgewechselt werden, so ist es nur notwendig, diese beiden Sicherungs- schrauben herausdrehbar oder, falls sie gefressen haben sollten, auszubohren. Die Konstruktion erweist sich auch deshalb als besonders vorteilhaft, weil der Plattenhalterkopf niedrig ausgeführt und die Bauhöhe des Absperrschiebers damit klein gehalten werden kann.
Die sich über vorzugsweise zwei gegenüberliegende Kreisringteile erstreckenden Halteränder des Bajonett-Verschlusses sind erfindungsgemäß symmetrisch zum Längsschnitt durch die Spindelachse angeordnet und zwar so, daß sie von diesem Längsschnitt halbiert werden. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein in der Mitte zwischen den Dichtungsplatten liegendes, eine kardanartige Beweglichkeit beider Platten zulassendes Druckstück von etwa würfelförmiger Gestalt vorgesehen ist, dessen zwei gegenüberliegende Lagerungs- bzw. Berührungsflächen mit den Absperrplatten halbzylinderförmig ausgebildet und derart zueinander angeordnet sind, dass sich die Achsen der gegenüberliegenden Halbzylinder unter einem Winkel von 90° kreuzen und im Winkel von 45° geneigt zur Symmetrieebene der Halteränder des Bajonettverschlusses liegen.
Durch die um 45° geneigte Lage ergibt sich der sehr grosse Vorteil, daß beide Absperrplatten völlig gleich ausgebildet sind, auch in Bezug auf die halbzylinderförmigen Lagerungs- bzw. Berührungsflächen, was die Herstellung, Einbau, Ersatzteilhaltung von erheblichem Wert ist.
In den Abbildungen 1 bis 6 ist die Erfindung, insbesondere auch die völlig gleiche Ausbildung der beiden Absperrplatten, an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. 1 und 2 zeigen einen Längs- und einen Querschnitt durch das Schiebergehäuse,
Abb. 3, 4, 5 sind Aufsichten auf die Absperrplatten,
Abb. 6 zeigt das Druckstück zwischen den Absperrplatten in Aufsicht, Vordersicht und Schrägsicht.
Der in der Schieberspindel 1 befestigte Plattenhalter 2 mit seinem Leitrohr 3 bewegt sich entlang der Führungen 4 des Schiebergehäuses 5. Die Absperrplatten 6, 6' sind mittels Bajonettverschluss am Plattenhalter 2 befestigt. Die sich über einen oberen und unteren Kreisringteil erstreckenden Halteränder des Bajonettverschlusses sind mit 7, 8 bezeichnet. Ein unfreiwilliges Lösen des Bajonettverschlusses wird durch Stiftschraube 9 verhindert. Die Halteränder des Bajonettverschlusses sind auf gegenüberliegenden Kreisringteilen symmetrisch zum Längsschnitt durch die Spindelachse angeordnet. In der Mitte zwischen den Dichtungsplatten 6, 6' liegt ein Druckstück 10, das in Abb. 6 gesondert dargestellt ist. Dieses Druckstück ist zwischen den Absperrplatten in der Weise angeordnet, daß die sich kreuzenden Längsachsen ihrer halbzylinderförmigen Lagerflächen 11, 12 unter 45° zur Spindelachse geneigt liegen. Demgemäß sind auch die Lagerflächen in den Absperrplatten entsprechend geneigt angeordnet. Abb. 3 zeigt eine Ansicht der Absperrplatte 6 und Abb. 4 eine Ansicht der Absperrplatte 6', beiden Ansichten in Einbaustellung dieser Platten gemäß Abb. 1 in Blickrichtung von links nach rechts. Abb. 5 veranschaulicht die Absperrplatte 6' in entgegengesetzter Blickrichtung, woraus die völlig gleiche Ausbildung beider Platten des Schiebers deutlich wird.

Claims (2)

1.) Lagerung von Absperrplatten bei Absperrschiebern, die keilförmig an einem Plattenhalter angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten am Plattenhalter mittels Bajonett-Verschlusses angebracht und gegebenenfalls durch Sicherungsschrauben in ihrer Einbaulage gehalten sind.
2.) Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über vorzugsweise zwei gegenüberliegende Kreisringteile sich erstreckenden Halteränder des Bajonett-Ver- schlusses symmetrisch zum Längsschnitt durch die Achse der Ventilspindel angeordnet sind und zwar so, dass sie von diesem Längsschnitt halbiert werden und daß ein in der Mitte zwischen den Absperrplatten liegendes, eine kardanartige Beweglichkeit beider Platten zulassendes Druckstück von etwa würfelförmiger Gestalt vorgesehen ist, dessen zwei Lagerungs- bzw. Berührungsflächen für die Absperrplatten halbzylinderförmig ausgebildet sind, wobei sich die Achsen der beiden Halbzylinder rechtwinklig kreuzen und im Winkel von 45° geneigt zu der Symmetrieebene der Halteränder liegen.

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