DEP0003498DA - Verfahren zur Herstellung von höhermolekularen Kondensationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von höhermolekularen Kondensationsprodukten

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DEP0003498DA
DEP0003498DA DEP0003498DA DE P0003498D A DEP0003498D A DE P0003498DA DE P0003498D A DEP0003498D A DE P0003498DA
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condensation products
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Inventor
Hans Dr. Düsseldorf Harder
Rudolph Dr. Düsseldorf Köhler
Original Assignee
Henkel & Cie GmbH., Düsseldorf
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Abschrift. 1
Bgh.
)r. Na/Bf,
'% September 1948
jvieue Patentanmeldung
Zone en sa t i on sr> r Ό ciukt e η '«««ΗΡΐ*1«««**»-«^^
Di"; vorIie;xnae E:rfinounr bezieht ^iel; auf die I!erst*.IIlUj1,? von
, die auch in einem
^4Ti-a-n--i-n—W-as-s-e-r—1-tj-si-i-c-h— ;jin·.· * Bekanntlich bilden :'-ich bei der Koi^^eKsation von Γαβηο- !'■•η. .ιάί S-'jrwaliehyä höneraolekulare Hai'ae, die nur in allerer: tea Stadien der Kondensation >niö nur bei Gegenwart eines er];eblich.pn ^berschuases von Alkali wässrige Losungen ergeben« Die hoher kondensierten Phenolhafae sind jedoch nur in orgarischen Lösungsmitteln löslich, sowit sie nicht gehä tet und in a 11 en L ο s ua f ö ra i " t e In un 1 ei such sind.
Semäss. vorliegender Erfindung werden höh.ermolekuls . re Kon den sation sprodukte, die auch in einem weitgehend fortgeschrittenen Stadium der Kondensation wasserlöslich oder sunindest in Wasser leicht dispergierbar sind, dadurch hergestellt„ daos n.:mi Phenolsulfonsäuren, vollständig oder teilweise suilonierte Phenole oder Gemische von Phenolen und Fhenolauiiünc-äui eu in alkalischer Lesung mit Formaldehyd umsetzt·/ ^an hat schon v/a/iserlösliche,SuIf ons«uregruppenn|enthal. tende Küiideri sat ion ©produkte von Phenolen und Formaldehyd in der Weise :ie rr-e r,lell't, dass bei Gegenwart von Säure Phenole mit .Ponjialdehyd u:ra enetLit und diese Köndensationsprodukte, die ais"Novolake" be-ei ,-Unet werden, nachträglich sulfoniert warden. ^e^en -.'-,er diener Arbeitsweise bietet das Verfahren nach vorlie/:.en-!ar Er··' ;,;-. .Umg eine lüeihe erheblicher Vorteile, Die bei ;}e.t:ea;;art von otarz hergestellten'Kovolake ^sirid bekanntlich nicht oder au* in komplisierter Weise durch weitere Behandlung mi t "ariualdeayd und Alkali härtbar« Nach dem vorliegenden Verfahren kenn men jedoch wasserlösliche Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukte herstellen, die wie die bekannten bei Gegenwart von Alkali erhaltenen i?henolharsf die sogenannten Uesole, durch Erhitzen, öler durch Einwirkung von Säure härtbar F.incL7 Sy Ilt vvei t^riin bei technischer Arbeitsweise immer einfacher, eine Reaktion bei Gegenwart von Alkali durchzuführen, äst Reaktionen in saurer Lösung besonders Korrosionsbeständige Gefässmaterialien erfordern. Man kann ferner den Kondensationenrad bei der Arbeitsweise nach vorliegendem Verfahren in weiten Grenam variieren, was bei der nachträglichen Sulfonierung von 'Kovolaken1nicht
ohne weiteres möglich ist. Man hat es also in der Hand, Konden« sationsprodukte hersusteilen 9 deren wässrige Lösungen in der Viskosität b^zw* Konzentration beim Einarbeiten atif eine bestimmte Viskosität weitgehend, variieren können»
Die Durchfuhrung des neuen Verfahrens ist in der verschiedensten Weise möglich* Als Phenolsulfonsäure kann man die nach bekannten Verfahren herzustellenden Sulfonsäuren des Phenols, der Kresole, der Xylenole oder SuIfonierungsprodukte von beliebigen technischen Gemischen der genannten Phenole verwenden» Ferner sind Sulfonsäuren Hon HaphÜplen verwendbar» Schliesslich kann MPn auch Sulfonierungsprodukte der durch. Umsetzung ton Phenolen mit Formaldehyd in saurer Lösung hergestellten "novolake mit Formaldehyd bei Gegenwart von Alkali au wasserlöslichen Produkten kondensieren» Heben den genannten Sulfonierungsprodukteß. von Phenolen können Phenole beliebiger Art, soweit sie mit Formaldehyd reaktionsfähig sind, anwesend sein, E8B8 Phenol, Kreso-Ie9 Xylenole oder Baphtljple oder deren technische Gemische.
Die Kondensation mit Form aldehyd erfolgt erfindungsgemäss bei Anwesenheit von Alkalien« Als Alkalien sind IJatronlatige, Kalilauge und Ammoniak verwendbar. Man kpnn euch anstelle der ge~ nannten Alkalien ErdalkalJr^Xydd oder organische Basen benutzen» Die Kondensation mit Formaldehyd erfolgt in der üblichen Weise unter Verwendung von 3>o-oder 4oj|igen Lösungen. Selbstverständlieh kann man anstelle der Lösung äuGh'· feste Polymere des Formaldehyds wie Para-^ormaldehyd verwenden«.
Äcmdeaäsefttionsteffipexatar beträgt zweckreäcsig etwa 60-I000 Hie &eEig®BVerMltiäisst könaen isfiweiten Grenaen Variieren* 2if®ctaässig wird can auf 1 KoI des PhenoV<Aateils 1-2 Säol
sur Umsetzung bringer/« Setzt man Phenolsulfone uren Zusatz von uasttlfonlertem Phenol mit Formaldehyd um, dann man nieh# hättbara Harze» Bei Gemischen von etwa 1 ilol
und, 1 KoI Phenol sind die &arze bereits h.-»rte I>er Anteil vojs unsuli*orderten Phenolen kann sehr viel hd-Bbinf olyie dass dadurch die Wasserlöslichkeit der nicht ge-
Kondengatioasprodukte versohwindet,, Bei Umsetzung von 4 Mol Phenol und 1 üol Phenolsulfons'ture mit Formaldehyd immer noch ia Wasser lösliche b^zw· disper^ierba re Anf-aaagiskondensationaprodultte erhal ten»
yiele Zwecke sind die Kondensationslcson-fn in de.x Zu^ tend sir anfallen! gegebenenfalls nach t^ilwejser oder vollsten· ^titralisaH-ion^ verwendbar, "Vorteilhaft wird mon j edoeh Ir^sung die londensationsprodu^te i» trockenei/. Zustand
» Dies ist nach bekannten Yethoäen uidgl ch, 3.p. Kindsmpfen der Lösung, durch Zerstaubumg in Zerstaubungsdurch Behandlung der ifondenoat ions lösung auf ^alaentind nach ahnlichen Verfs^ren. Die Trocltenprodukte in ^ieseja faetaad beliebig lange haltbar. Tor der Yeiwen,-kommen fii« in ]£a3;t£m Wasser aufgelöst werden«
wässrigen Xösuüg«n der neuen. Kondensationsprodukte sind
s· fels HebstoffejCerbstoffesBindemittel,
ETSWt* ''-ft*· '
TextilhiIfsmittel,Dispergiermittel,Sehut«kolloide Die wässriges Lösungen kann stan in beliebige/ Fora;©» und durch Zusats von Sturen oder sauren B&rtuiagSiBittelxi sur Hörtunp bringen« Man kann auf diese Weise beliebig geformtes leicht herrructellende. harte Massen erhaltene
Beispiel 1
232 Gpw.Teile Eetriumphenolsulfonst, HO.CgH.SO-^iSa·2H2O, werden duroh ErWArSEn in einem Gemisch aus loo Gew»Teilen Wasser und "ioo Gew.Teilen Formalin, 3o$ig» gelöst «jttd üaoh Zugabe von ^ r!ew.?fiilen Katronlauge, 37l/»i^» 4- Stunden bei So-9510 siert. 1VIa^ erhält eine klare,viscose Rea&tionslösu&g, aus der aucb beim lieutralisieren oder Verdünneapit Tiel Wasser kein Tiarz ausfällt« Entfernt man dne Lösungswasaer durch Abdestil*- Iieren oder Yerspruhen im Zerstäubungsturm, so erhält m&n ein troohener Kondensationsprodukt, das weder in der Hitze noch durch Zusatz von Htrtungsmitteln hdrtbar ist.» Es bleibt in unverr-uaJert leicJat löslich and bildet, mit σ,5-1»ο G-ew«Teilen Wasser an^erohrt, viscose,klare Lö
1S8 Gev?.Teile phenol ?/erden mit 98 Ge?/e1?eilen Schwefelsäure bei etwa loo0 j/sulfoniert. D'e Eeaktίonslösa&£? die 1 Mol Phenolsulfonsüure etwas mehr als 1 Mol nicht sulfoniert tes Phenol enthalt, wird mit JT^lger Natronlauge und darüber hinaus mit 11 G©w„Teilen Satronlauge aohwaoh lisch gemacht= Man l«iost 3oo <5ew8Teile Poriaalia
2 Stua&en bet 9o-$5° /= £ie Reaktions-4st &$eh diestr Zeit risfeos gtwoydejSj lässt sieb aber mit fasset vefcöüimen ©<ä@r neutralisieren,, ohae dass
im Setstöubungsturm wird aus der Lösung, das
als lockeres, nicht h;-grosfe pisches^' Pul f aes in. Wasser leicht löslich, ist« Fit ο»5-1.ο Wasser «nagerüiirt, .ergibt es viskose,klare i'.eyn en., Ib dert Hitaö oder bei Sixseta saurer Härtungsirittel unter
2ähigk«*it weitoxieonclejiisieren. Die in der Eitae bei 15 Minuten oäer bei Sinmerteaperatar nach Ansäuern feit W^tig ÖalssÜuT© ü^eh ?4 Stnnaejo. erhaltenen festen Kö Wasser W3al5">eliohs aber aocfc rrerklich quellba/r.
e !feil© ÄeaoX werden mit 96 Gev»teilen kons^n+rierto
sulfoniert» Das Gemi.cii Y;irc oit lia'taOule dge neu- » Dean werden weitere 35 Gew. Teile 3?;'ige Katronlnu^e
iXe For«alS^if "SofSjc^ liirisnrefur-tj uni es wird bei $0-95^ tojidensäert* Sun trä^t n^an nochmals
Bißnöl ein und L-ast weiterhin 7ο-βο Minuten bei 'af#eglar#se BIe visfcose Harzlöötmg kaan nach voianie^an-I^utralisation nocii ait ö$r lo-fsohen ilent'e VTas^er verw#«4^b, 'oli&e dass Har^ auefSllt· Inc άβχ ^eaktionslccang ^ldh-ψΐΒ «nt«T Beispiel 2 iia Zerstäubung turn das Trockexidas lh wenig ¥©göer klay Ifslicb, "bei stärkerer
g ist* Rührt man das Ears~
$, ;$ew;ifeiΪm'-Wasser an? so erhält mön homogene, #.., d.le in ;der Hitze oder nach Zumischen von verla .dichte, feste1 Harze übergehen, welche lösungsmitteln völlig unlöslich sind»
feaim auch auf einem Walzentrockner zum et ;w:er(äene Man erhält darm bei I'j5o-14o° n«■■' die nach dem Erkalten zu Pulver gemahlen SO,gewonnene Harapulver verhält sich wie das im her ge stellt e.
teeiinieehen Kresolgemisches werden mit konKentrterter SchweÄsäure sulfoniert und mit neutralisiert« lauh Zugabe von 33 Gew· Teilen. Hatron-'tqal §6ό Gew.»^eilexj. Formalin, 3o^ig, wird 15 Minu-■. kOÄÜejiiäier't* Dann werden 188 Gew. Teile Phenol d■:weitere 60 Minuten bei dieser Temperatur gehal-
Eeafetionslosung verhalt sich, wie die unter <ö«Ä..spieJ. 3 beschrieöe'n© unä wird wie dort au einem Trockenharz Beschaffenheit verarbeitet«,
-{J^w^ireil© eiiies- teQhii'i3Qliea:; Iresolgemisuhee werden mit
koü.E«at^iert@r Schwefelsäure sulfoniert und mit neutralisiert«.· Dann macht man mit 53 Gew..Teilen
Formalin, 3o$ig, wad kondensiert 15 Minuten bei 9o<-» Äufügen weiterer 216 Sewefeile eines teutonischen aissches kondensiert miyi weiter« 4o Äisut-en bei 9ο·»9!5ο/υ. Dl« kl&re,viskose Eeaktionslösuag lässt sicii ofa&e Harss neutralisieren und weitgehend mit Wasser verdüanen# Sie im Zerstäubung sturm oder atcf einem W&lBentroeloier zu Trockenhara »ufieorbeitet werden.
Die viskosen Lösungen des Hartes lassen sicii bei l^o β odei· bei ^iffimerteijipera tuF duoji insSuem alt #aurea zu -völUg unlöslichen Mrpern h
Beia|)ieliim6
288 G-ew*Teile eines Uaphi|plgeffiisches werden mit 98 konzentrierter Schwefelsäure sulfoniert* Saoh der Heutratisa* tion mit Batronlöuge werden 22 GeW18 feile Jtatronlang6,?7£ig« und 8oo Crew.Teile Pormßlin hinaugeftigt und 15 Minuten bei 9o»95° y kondensiert. Bann trägt men 216 Gew.3!eiie Kresol ein und setat die Kondteaeation weitere 6o-?o Minute»
Die viskose Heaktionslösun^ verhält uioh. ähnlich wie die in Beispiel "} und 4 beschriebenen * Ihre Verarbeitung aua hsra wirdf wie dort besci rieben,

Claims (1)

  1. ( D.789)
    Verfahren sur Herstellung von höhermolekularen» in Wasser löslichen b^sw* dispergierbaren Kondensationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass SuI!onsäuren von aromatischen Oxyverbin« düngen b^zw« deren Salze bei Gegenwart von Alkali,, gegebenenfalls bei Anwesenheit von unsulfonierten Phenolen mit Formaldehyd umgesetzt werden»
    3?ür Henkel & Sie G.a.b.H.
    ii
    (Dr. Raecke)
    Patentanwalt
    Gen» Yollm.

Family

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