DEP0003248DA - Verfahren zur Veredlung der Oberfläche von Gegenständen aus thermoplastischen Kunststoffen. - Google Patents

Verfahren zur Veredlung der Oberfläche von Gegenständen aus thermoplastischen Kunststoffen.

Info

Publication number
DEP0003248DA
DEP0003248DA DEP0003248DA DE P0003248D A DEP0003248D A DE P0003248DA DE P0003248D A DEP0003248D A DE P0003248DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermoplastics
finishing
objects
objects made
aid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Koss
Original Assignee
Breiter, Walter Bad Salzuflen
Publication date

Links

Description

49WiArea st» ?#" Λ»
«tie
fen aur
tor fliiftstetoftto« ü© la
Ubi ««eh #1«C3Aä*
mm g@fnaie# #et» mm 44· ^Mttt^ ν« «f a»
«al etteait
3an Gasstrom über durch Sägen rauh gewordene Seitenflächen von Platten oder anderen Formlinge» aus jjryl- und Methajlrylharzen zu gehen. Bei diesen Stoffen handelt es sich weder um Kunststoffe mit schmalem ^Schmelzintervall, noch um die Veredlung einer an sich schon glatten Oberfläche, sondern um das grobe Siedersdamelzen von Rauhigkeiten, wie sie stets auf einer gesägten Oberfläche zu finden sind. Die feinen Splitter und Kanten ■ fitr gesägten Oberfläche werden beim thermischen Erweichen infolge der Oberflächenspannung des erhi/tzten Kunststoffes abgerundet, ohne eine solche Oberflächenglätte anzunehmen, wie sie für das erfindungsgemäße Verfahren als Ausgangszustand in Betracht kommt«
/ Die deutsche Patentschrift Hr. 742 723 beschreibt eine Verbesserung von Folien, dxe aus Polyurethanlösungen erhalten wurden, durch kurzzeitige Wärmebehandlung über ihre Schmelzpunkt. Demgegenüber bezieht sich die vorliegende Erfindung weder auf Folien, noch überhaupt auf öegenstäade, die aus Polyurethanlöaungen erhalten wurden. Bb ist bekannt, daß aus Lösungen hergestellte Gebine zum hartnäckiges, !festhalten von Lösungsmittelresten neigen, wodurch ihre mechanischen Eigenschaften lei&eru Eine kurzzeitige hohe Erhitzung vermag diese lösungsmittel auszutreiben! dieser Vorgang darf sich naturgemäß nicht auf die Oberfläche beschränken, sondern moS das Material in seiner ganzen Tiefe ergreifen, was nur bei Gegenständen von geringer Dicke9 also z.B. Folien,möglich ist. Das erfindangagemäße Verfahren betrifft aber allein eine Behandlung der Oberfläche, die die Siafe des Materials nicht ergreift, und soll auf Folien und andere Gegenstände, die aus Lösungen erhalten wurden., nicht angewandt werden«
f Die deutsche Patentschrift Hr. 742 364 beschreibt ein Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Folien oder anderen Gegenständen, die ohne Anwendung von Lösungsmitteln aus-
©ts#r » sieb fertig» Otoeriäftoh· tint«
der· ketÄ« f #rfe®ss®«iaf €@s CLaiutM ösä Ä®r SrIi) «©ad«»
«rfolgt
feit ^^aiiffm :soll ^d ü,d gesagt« ?ldf® dos icgea st sod es Btt&®9m Wg1 teelt&t ©s sieli satsrgesäs:y
iefe®* «1« »*B» Äli«s Aden ©*t#»Ä*< ÄeÄ stsll dEgeg.e.s m«r 4i# Ob©.i?fläoi?:2 ©Ines
dtma mm Ale ExmtsoÄS sofort a«'GGr^POeIiQn0 51© sieh smf äie i«te^3.U$ f« eögeasfeöscl(5sö öio aas
plötslioh m sebinsl^en t»^ofit nut mfttä üqs? Estf@rmmg
ia üoinsr tieft ©:me.
des 'bekaasten ve^fahreais uaf9»«teid« ©iols
daher m& des
»aa 4ie am
oder ?is,gefärbt©a
Scte®i3fiiigs an (Ιθγ Obsrfläcä® alt
dar OberfIftolif seraisses^sseea tufer tlraoy
nen kann. Der Farbstoff, z.B. sin© iigmentfarbe, kann ic trockener, gelöster oder aufgeschlemmter Form auf an sich bekannte Art durch Sprühen, Pinseln, Stempeln, Tashen ο«dgl« aufgetragen werden! e?~ f orderlje. henfalls kann man die Oberfläche vorher aufrauhen, anlösen oder anquellen. Als flüssiges Trägermittel für den Farbstoff verwendet man vorteilhaft ein Lb'sungs- oder Anqiiellmittel für das zur Herstellung der Gegenstände verwendete Kunststoffmaterial bzw« eine Lösung dieses Kunststoffes, z.B. bei Gegenständen aus Polyamiden oder Polyurethanen eine Lösung derselben in Ameisensäure, Phenol usw.. Die Farben können ein- oder mehrfarbig, abgesetzt oder ineinander verlaufend$ aufgetragen werden. Es kann die ganze Fläche oder ein abgegrenztes Teil derselben z.B. schablonenmäßig? ein- oder mehrfarbig en. gefärbt oder der Gegenstand z.B. mit mehrfarbigen Schriftsügen? Verzierungen usw. versehen werden.
Hach dem Anfärben der Oberfläche wird dieselbe durch eine geeignete Wärmequelle, z.B, eine Flamme, erhitzte Luft oder elektrische Heizvorrichtung, bis zum Schmelzfluß erhitzt. Sie Anfärbung und Erhitzung kann je nach der beabsichtigten Wirkung auch, stufenweise mehrmale wiederholt werden. Hach dem Erkalten ist die Farbe unter Glasur eingebrannt und praktisch unbeschränkt haltbar. Ohne jede weitere Nachbehandlung erhalten die so behandelten Gegenstände eine veredelte Oberfläche von spiegelglattem, blankem und glänzendem Aussehen mit dem jeweils gewünschten Farbmuster.
Ss wurde gefunden, daß sich, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren besonders gut solche Gegenstände verarbeiten lassen, die aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt sind, dessen Schmelz·» und Zersetzungstemperaturen möglichst weit auseinanderliegen und der gleichzeitig ein schmales Schmelzintervall von möglichst wenigen Graden Celsius besitzt· Diese Stoffe haben den Torteil, daß sie vor dem Erreichen ihrer Zersetzungstemperaturex zu schmelzen beginnen. Das Erreichen der erforderlichen Schmelztemperatur ist leicht
an einem plötzlichen Blankwerden der erhitzten Oberfläche zu erkennen, so daß eine einfache Kontrolle gegeben ist. Gute Ergebnisse sind .beispielsweise mit Polyurethan-Kunststoffen zu erzielen. Bei thermoplastischen Kunststoffen mit breitem Schmelzintervall, z.B. Polystyrolen, überschneiden sich die Bereiche der Fließ- und Zerse-tzungstemperat^uren, so daß zuverlässige Arbeiten im Sinne dieser Erfindung beeinträchtigt oder gar unmöglich gemacht werden. Bei solchen Kunststoffen ist häufig beim Anschmelzen ein Blasigwerden der Oberfläche festzustellen.
Das erfindungsgemäße Yerfahren ist auf die verschiedenste Weise anwendbar. So kann es beispielsweise zur Behandlung von serienmäßig hergestellten Plattenprothesenzähnen aus farblosen thermoplastischen Kunststoffen angewendet werden, um diesen den Farbton and den Glanz eines natürlichen Zahnes zu geben. Hierzu wird der Zahn erforderlichenfalls leicht aufgerauht, mit einem gelästen oder suspendierten Pigmentfarbstoff bzw« !Farbstoffgemisch oder nacheinander mit verschiedenen !Farbstoffen angefärbt, ζ·Β» besprüht» Die gefärbten Zähne werden dann bis zum Schmelzen der Oberfläche erhitzt» Diese Arbeiten lassen sich auch an einem Fließband durchführen, wobei die aufgereihten Zähne nacheinander an einem Sandatrahl gebläse, einem oder mehreren Farbsprühern und einer Wärmequelle vorbeibewegt werden können. Wird als Wärmequelle z.B. ein heißer Luftstrom verwendet, so kann dieser gleichzeitig zum Aufbringen des Farbstoffes ausgenutzt werden. Obwohl die Par bung nur oberflächlich vorgenommen wurde, behalten die nach der Erfindung behandelten Zähne ihren ursprünglichen Farbton und Glanz, auch bei längerem Gebrauch im Munde, bei.
Das erfindungsgemäße Terfahren ermöglichst es des weiteren, beispielsweise eine Gaumenplatte mit ihren Zähnen aus farblosen oder in der Grundzahnfarbe gefärbten Kunststoffen in einem Stück herzustellen und die Gaumenplatte und Zähne dann nacheinander

Claims (1)

  1. «at ti®
    2»5
    auf ti« OD©ri::iäcl¥;: ddr
    auf
    Um
    oder
    4.) WmwtnkmA. mmh 4®* iKrlMitvff aiitor
    ,9· für #«t
    3,*») Torf Ähren ä* Yevtdlu&g Aer Ofeerftioh· T©a tJierM»pla«tl«6b4ft
    fertig θώ
    'bis;
    foxm aufg@trsg« «aid 4®» Vaxfeetofff (Uueubi 4.«vqIi
    <«· gg dadurch
    für
    Aid »it
    -östüf foltern als
    mm
    Söl33!s;Läb€rv:&lX «M fäöelichst weit
    Scfeels»

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE844348C (de) Verfahren zur Verbesserung der Oberflaechenhafteigenschaften von Erzeugnissen aus Polyaethylenharz, seinen Homologen und Mischpolymerisaten
DEP0003248DA (de) Verfahren zur Veredlung der Oberfläche von Gegenständen aus thermoplastischen Kunststoffen.
DE2045878B2 (de) Verfahren zur Herstellung von dekorativen Oberflächenüberzügen
DE815616C (de) Verfahren zur Veredlung der Oberflaeche von Gegenstaenden aus thermoplastischen Kunststoffen
DE2134564A1 (de) Dreidimensionaler, gefärbter Kunst Stoffgegenstand und Verfahren zum Her stellen desselben
CH428661A (de) Mindestens teilweise aus Spritzgusskunststoff bestehende Bürste, sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE1504978B1 (de) Zusatz fuer ein fluessiges Polyester-Kunstharz zur Herstellung dekorativer Gegenstaende
DE4407384C2 (de) Verfahren zum Spritzgießen von Dekorplatten
DE2023653A1 (en) &#34;sand table&#34; technique for military training
DE2553007B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Metalleffekt aufweisenden Formkörpern mit vorzugsweise reliefartiger Oberfläche
DE2648807C2 (de) Thermoplastischer Farbstoff
DE1679906A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gemusterten Formkoerpern aus Duroplasten
DE632890C (de) Verfahren zum Herstellen von Kautschukgegenstaenden mit eingebetteten Mustern
CH369928A (de) Schmuckstein
DE428721C (de) Siegellackstange bzw. Siegellackoblate
DE597050C (de) Verfahren zur Oberflaechenverzierung von Waenden oder Gegenstaenden
DE3313742A1 (de) Verfahren zur herstellung eines dekorativen glasgegenstandes
DE1604419C (de)
CH668579A5 (de) Verfahren zur herstellung von beschrifteten tasten.
DE2600832A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trocknen von drucksachen
DE3411583A1 (de) Verfahren zur herstellung einer insbesondere grossflaechigen dekorplatte mit keramikaehnlicher oberflaeche
DE566568C (de) Enkaustisches Malverfahren
DE2128352A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von verschiedenfarbig gemusterten brillengestellen, -buegeln oder formkoerpern aus haertbaren giessharzen
DE2234893A1 (de) Verfahren zum einfaerben von flaechenhaften reliefartigen gegenstaenden aus kunstharz
DE851752C (de) Verfahren zur Herstellung von Holzbildern