DEP0002533BA - Fassung mit Glimmzünder für Leuchtstofflampen - Google Patents

Fassung mit Glimmzünder für Leuchtstofflampen

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Publication number
DEP0002533BA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
glow
socket housing
fluorescent lamp
igniter
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Berlin Eidmann
Willi Berlin-Spandau Nerlich
Georg Dipl.-Ing. Berlin-Zehlendorf Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

Die Leuchten für Leuchtstofflampen pflegt man zu ihrer Inbetriebnahme mit einem Glimmzünder zu versehen, der sich in einer die beiden Leuchtstofflampenwendeln verbindenden Brückenleitung befindet. Dieser Glimmzünder wird als zylindrischer Körper mit Stirn- und Seitenkontakten ausgebildet und so angeordnet, daß er an seiner Sitzstelle auswechselbar ist. Es ist bereits bekannt, den Glimmzünder mit einer die Leuchtstofflampe aufnehmenden Fassung zu vereinigen. Bei den bekannten Fassungen ist der Glimmzünder völlig im Innern des Fassungsgehäuses untergebracht. Um den Glimmzünder auswechseln zu können, ist es erforderlich, das Fassungsgehäuse zu öffnen. Der Öffnung des Fassungsgehäuses muß eine Entfernung der Leuchtstofflampe aus den Fassungen der Leuchte vorangehen. Der völlige Einbau des Glimmzünders in das Fassungsgehäuse gestattet auch nicht, die Wirkungsweise des Glimmzünders bei dem Einschalten der Leuchte, die sich in einem kurzen Aufleuchten des Glimmzünders äußert, zu erkennen.
Nach der Erfindung ist der Glimmzünder aus dem Fassungsgehäuse herausragend und ohne Öffnung des Fassungsgehäuses auswechselbar angeordnet. Diese Anordnung läßt nicht nur die Wirkungsweise des Glimmzünders beim Einschalten der Leuchte erkennen, sondern erleichtert auch wesentlich die Auswechslung der Glimmzünders an der Fassung.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Figuren 1 und 2 zeigen das eine und die Figuren 3 und 4 das andere Ausführungsbeispiel.
Mit 1 ist die Fassung und mit 2 die in die Fassung eingesteckte Leuchtstofflampe bezeichnet. Die Leuchtstofflampe, die an ihrem Ende zwei Stiftkontakte 3, 4 hat, wird in an sich bekannter Weise mit ihren Stiftkontakten in das Fassungsgehäuse eingeführt. Bei den Ausführungsbeispielen erfolgt dies in der Weise, daß die Stiftkontakte der Leuchtstofflampe zunächst durch den seitlichen Schlitz 5 des Fassungsgehäuses eingeführt und danach unter Drehung der Leuchtstofflampe um 90° die in den Figuren 2 und 4 dargestellte Lage erhalten. In dieser Lage werden sie von den in dem Fassungsgehäuse befindlichen Kontaktfedern 6, 7 berührt. 8 und 9 sind die in dem Fassungsgehäuse befindlichen Anschlußklemmen für die Leitungen.
In der Fassung sitzt der zur Inbetriebnahme der Leuchtstofflampe erforderliche Glimmzünder 10. Der Glimmzünder hat im wesentlichen eine zylindrische Form und ist mit einem Stirnkontakt 11 und Seitenkontakt 12 versehen. Nach der Erfindung ist der Glimmzünder aus dem Fassungsgehäuse hervorragend und ohne Öffnung des Gehäuses auswechselbar angeordnet.
In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 sitzt der Glimmzünder an der Schmalseite des Fassungsgehäuses. Er ist somit mit seiner Achse senkrecht zur Achse der Leuchtstofflampe 2 angeordnet. Sein Stirnkontakt 11 wird von der an der Anschlußklemme 8 sitzenden Kontaktfeder 6' und sein Seitenkontakt 12 von der Kontaktfeder 6 berührt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 befindet sich der Glimmzünder an der Breitseite des Fassungsgehäuses. Er ist mit seiner Achse parallel zur Achse der Leuchtstofflampe 2 angeordnet. Zweckmäßig befindet er sich an der der Leuchtstofflampe zugewandten Seite des Fassungsgehäuses. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß der Glimmzünder, der in der Regel mit einem Glasgehäuse versehen ist, gegen mechanische Beschädigungen geschützt angebracht ist. Der Stirnkontakt des Glimmzünders wird von der an der Anschlußklemme 8 sitzenden Kontaktfahne 13 berührt, während der Seitenkontakt des Glimmzünders mit dem Kontaktkranz 14 in Verbindung steht, der an der Kontaktfeder 6 sitzt.
In beiden Ausführungsbeispielen ragt der Glimmzünder mit seinem zylindrischen Körper so weit aus dem Fassungsgehäuse hervor, daß er bequem mit der Hand angefaßt und aus dem Fassungsgehäuse herausgezogen werden kann, ohne daß das Fassungsgehäuse geöffnet werden muß. Durch das Herausragen des Glimmzünders aus dem Fassungsgehäuse ist auch seine Wirkungsweise beim Einschalten der Leuchte von weitem erkennbar.

Claims (3)

1. Fassung mit Glimmzünder für Leuchtstofflampen, dadurch gekennzeichnet, daß der Glimmzünder (10) aus dem Fassungsgehäuse (1) hervorragend und ohne Öffnung des Fassungsgehäuses auswechselbar angeordnet ist.
2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glimmzünder (10) parallelachsig zur Leuchtstofflampe (2), insbesondere an der der Leuchtstofflampe zugewandten Seite des Fassungsgehäuses (1) angeordnet ist.
3. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glimmzünder (10) mit seiner Achse senkrecht zur Achsrichtung der Leuchtstofflampe (2) angeordnet ist.

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