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Behandlungsstrcmanschluss für Körperliöhleiigeräte.
Zur Behandlung von Körperhöhlen mit elektrischen Strömen gelangen Elektroden in Verbindung mit Körperhöhlengeräten zur Verwendung. Körperhöhlengeräte mit Elektroden zur Glühkaustik führen zwei, solche zur Hochfrequenzbehandlung zumeist nur eine Behandlungsstromleitung. Diese Elektroden
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für das Abnehmen und Wiederaufsetzen verlorengeht.
Der Erfindungsgegenstand hilft diesem Übelstande ab und erlaubt das Verbleiben der Anschlussschnur bei Entfernung der Elektrode. Ferner gestattet er Bewegungen der Elektrode durch Berührung- sicherung der bewegten Kontakte auch bei Kontakttrennung unter Spannung, bei gleichzeitigem Schutz des Gerätes selbst. Der Erfindungsgegenstand ermöglicht des ferneren bei Verwendung eines Steuerhilfskreises selbsttätige Abschaltung der Spannung an den Behandlungsstromkontakten.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass von einem die Anschlussschnur aufnehmenden, an sich bekannten Gerätestecker des Schaftes Kontakte ausgehen, die mit zur Elektrode führenden Gegenkontakten verbunden sind, derart, dass Kontakte und Gegenkontakt sowie deren Verbindungsführungen
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am Schafte verbleibt.
Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes mit einer Hochfrequenzelektrode und einpoliger Zuleitung sind in den Figuren dargestellt. Fig. 1 zeigt die Vorderansicht, Fig. 2 die teilweise aufgeschnittene Seitenansicht mit arbeitsbereiter Elektrode. Fig. 3 veranschaulicht in Seitenansicht den Berührungsschutz nach Trennung von den Kontakten. Fig. 3 zeigt in teilweise aufgeschnittener
Seitenansicht eine Ausführungsform mit einem Schalter zur Steuerstrombetätigung.
Ein Schaft 1 beherbergt das SeIl rohr 2 mit dem Ausblickfenster 3 und einer Lampe 4. Ferner ist eine schlingenförmige Elektrode 5 mit ihrem Isolierstiel 6 untergebracht. An dem Schaftgehäuse 7, das Dichtungen, Zu-und Ablaufeinrichtung od. dgl. enthält, ist ein Gerätestecker 8 aus Isolierstoff befestigt. Der Kontaktstift 9 steht in leitender Verbindung mit einer in Isolierstoff liegenden Hülse 10.
Der Elektrodenstiel 6 ist durch eine Klemmschraube 11 in einem Isolierarm 12 befestigt, dessen durchbohrter Kopf jM das Sehrohr 2 umgreift. Der Kontaktstift 15 vermittelt den Stromübergang aus der Hülse 10 zur Elektrode 5. Der Kontaktstift 15 ist von einer beweglichen Isolierhülse 16 als Berührungsschutz umschlossen, die in sich eine Druckfeder 17 beherbergt.
Die in dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 und 2 in Arbeitsbereitschaft gezeichnete Schlingell- elektrode 5 ist als längsbewegte Elektrode dargestellt. Zum eigentlichen Eingriff wird sie nach Erfassen der Fingerriefen 14 in der Richtung A in den Schaft 1 gezogen. Hiebei gleitet der Kontaktstift 15 in der Hülse 10. Die Druckfeder 17 hält dabei die Isolierhülse 16 in ihrer Stellung. Dabei wird eine unfreiwillige Berührung des Stiftes 15 unmöglich. Der Schutzkragen 18 verlässt die von ihm umschlossene Isolation der Hülse 10 erst, wenn der Stift 15 von der Hülse 10 getrennt und damit gegebenenfalls der Öffnungfunke erloschen ist.
Dies ermöglicht neben der Kontaktlösung auch eine gefahrlose Stromunterbrechung, selbst wenn die Zuleitungsschnur noch unter Spannung steht. Um Stromschäden an Schaft und Elektrode hintanzuhalten, wird die Länge des Stiftes 15 vorteilhaft so bemessen, dass die Lösung der Verbindungen 10, 1. 5 und damit die Stromunterbrechung erst dann erfolgt, wenn die Elektrode 5 den Schaftrand 19 passiert hat. Gegebenenfalls kann der Strom durch einen Schalter 20 geschaltet werden. Wird dieser jedoch
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nicht rechtzeitig freigegeben, so erfolgt die Stromunterbrechung in der unmittelbar vorher beschriebenen Art. Die Fig. 3 veranschaulicht die Stellung der beweglichen Isolierhülse 16'mit ihrem Schutzkragen M' zum Kontaktstift 15'nach dessen Trennung von der Hülse 10.
Zur Schonung des Behandlungsstromgenerators wird vorteilhaft ein durch einen Hilfsstromkreis gesteuerter Primärstromsehalter vorgesehen. Es bilden nach Fig. 4 die Teile 9, 10, 15 die Hochfrequenzleitung zur Elektrode 5. Durch Betätigung des Steuerschaltknopfes 26 wird der an die Stifte 21, 22 des Gerätesteckers angeschlossene Hilfs-oder Steuerstromkreis an den Kontakten 23, 24 geschlossen und dadurch der Primärstromkreis eingeschaltet. Die Elektrode 5 wird in schon beschriebener Weise in der Richtung A in den Schaft 1 gezogen und sodann der Steuerstromkreis nach Freigabe des Steuerschalt- knopfes 26 durch die Druekfeder 27 unterbrochen.
Die Vorschublänge des Stiftes 25 wird vorteilhaft so bemessen, dass er den Steuerstromkreis durch seine Trennung von den Kontakten 24, 25 und damit auch den Primär- bzw. Hochfrequenzkreis unterbricht sowie die Elektrode 5 den Schaftrand 19 passiert, auch
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dadurch verhindert werden. Bei Entfernung des Sehrohres und Elektrode aus dem Schaft verbleibt die dreilitzige Anschlussschnur am Gerätestecker 8.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Gerätestecker, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Gerätestecker (8) Kontakte (10) ausgehen, die mit von der Behandlungselektrode kommenden Gegenkontakten (15) in Verbindung stehen, so dass bei Entfernung der Elektrode aus dem Schafte auch die Kontakte (10, 15) voneinandergelöst werden.