DEP0002206BA - Streckenblockanlage für Folgewagenbetrieb auf einer eingleisigen Strecke - Google Patents
Streckenblockanlage für Folgewagenbetrieb auf einer eingleisigen StreckeInfo
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- 240000001973 Ficus microcarpa Species 0.000 description 1
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Description
t Unlit cke in
Strockcnblockanlage,4 *
Zur Regelung des Verkehrs auf einer eingleisigen Strecke vinnerhalb
einer zweigleisigen Anlage oder zwischen zwei Ausweichen hat man bisher die Anordnung so getroffen, d.v.si; der einfahrende
Wagen kurz vor dei Einfahrt in die eingleisige Strecke ein 'Ziihlwerk betätigt. Durch die Betätigung Coo Z."ihlwerkes wird die mit
diesem verbundene Schaltwalze cus der Nullstellung herausgedreht. Dabei wird die Einfahrt für einfahrende Wagen ireigegeben und
die Mnfahrt für Wagen au3 vder entgegengesetzten Richtung gesperrt, indem eine grüne bzw. rote Signallampe zum Aufleuchten
gebracht wird. Vvenn ein Wagen die. eingleisig*.. Strecke,verlässt, wird das Zählwerk um einen Schritt zurückgeschaltet. Bei dieser
bekannten Anordnung kann es vorkommen, dase, wenn eine grossere Zahl von Tragen aufeinander fol^t, die Strecke in der entgegenRichtung
entsprechend lange nicht befahren weiden kann.
G-egenstaiid der Erfindung ist ei.ie Anordnung, bei welcher die ZoIiL der maximal einfahrenden Wagen begrenzt wird. Gemdst; der
Erfindung vrird mit Hilfe eines b'chleppkont.'.ktes und eines UmschaltntiLisdie l&nfahrt gesperrt, also anstelle der grünen eine
rote Signallampe eingeschaltet, nobald eine vorher bestimmte Anzahl von Vi/agen in die Strecke eingefahren ict, und zwar unabh.ingig
davon, ob einei oder mehrt ro dieoer Wagen die Strecke inzwischenrvveTlassen haben. Der Schlepp.'contakt wird geschlossen,
sobald die vorher bestimmte Zahl der eingefahrenen Wagen erreicht ist. Das bewegliche Schaltstück wird aus der KuIlstellung
eel Drehung ^ea ZHhIworkes au;j der lfullotsllung mitgenommen und ve 2 bleibt auch bei Rüccwärtsdrchung CIe1-J Lihlwejkes in
neuen L; .ge. Lrst v<enn das Z;"Ui.Lwcrh: in die Nullstellung aurückkoBimtf
wird t uch α α α uchcltötück in Γίε Nullstellung zurückgebracht.
In der keicunung i ,t tin Ausf ünrunp-sbeispiel der Lrfindung dargestellt, und /,w?.r ^eigi^Fipur 1 ein Schaltbild einer StreckcnblockanJage
mit Folgewagenbetrieb, Γϊ,'τιγ 2 einen Situationsplan und Fifure-n 3 und 4 ' ■'' einen Schleppkontaiit,
der iüi b^ide iahrrielibungen cng;ewendet werden l:ann, c>o dcao αίαο nur ein einziger Schloppkontakt erforderlich ist,
let die ein^leicige Ütrecke frei, rjo leuchten die· vor derselben iuige ordne ten Tci^euHicnalicu>chten L-. , L* und Lr, br,w, Ll , LX und
L* nicht (verfl. I''ir.2a)i Kommt ein to are η von links, so betätigt er zunächst <
en ObC1Tleitungökontukt K-. , dex noch ?,uaserhalb der tin{"_loi;ji{"en ütifcke ^iixgeordnot ist. Boim Schliecben deo ,
Kontakten K-, wird die Spule 12-1';> elco Umschalters U-, über den Ce-wChlocenen Kontrikt dea öperrschalters Sp-, und den linken
Ruhekontakt den Ujnachaltrelais UR crrt.gt. Der Kontakt u-, des Umüchalttrs U^ wiid gerjchloB. on und dadurch die Ma^Tiet^pule FS,
üc,ü Zählwerkes Ta erixgt. Dabei wird die Walze des Zählwerkes
u?n einen Zahn cjiv der Null ,υ teilung '^cd-elit. Durch die Kontaktscheibe
de-.-j Läh^werkec wird nuumela übt» einen Ruhekontakt dos Um^chöltre. lai& UR die grüne Lampe L. η dei' Linken Linfahrt der
btrecke- und <. it rote Lampe JjX auf der rechten Li*f ahrt zum Aufleuchten
gebracht (v'i^l. Fig.2b). Die /--rüno Lampe I^ gibt für den oinfiJirtndon und die nachfolgenden Wagen die Strecke frei.
Die rote Lampe L* aperi t die-.Einioh t für die Wagen, welche von der cntregongoietztcn Richtung komi^n. Lc vor jedoch der Wagen
in die utT^clre einfährt, bestreicht er den Oberleitungskontakt Kp wodurch uie Spule 22-2*'j de^ tJmschalters U1 erregt und dei Kontakt
u, infolge dessen geöffnet wird. Lc r Stouerobromliireis für den Magneton FS-. iat dadurch unterbrochen, der Signalstromk-reir
für die· Lampen bleibt jedoch getjchlotjnen. Folien weitere Vivgen, so wiederholen t-ich brim Befahren der Obi rleitungokontakte K.
und ]tp die'beschriebenen Schaltvorgänge. Bei jeder iriegung der Spule. FS-. wird 'dir Schaltwalze um einen Zahn wr.itergedreht.
Sobald die vorher festgelegte Zahl von Wagen in die Strecke eingefahren ist, kommt übet einen von der Welle des Z-ihlfterkes an getriebenen Schleppkontakt SK daa Umsehaltrelais UR zum Anspreche».
Hierdurch wird die grüne Lampe L1 aus- und die rote Lampe L2
eingeschaltet. Es ist jetzt die weitere Hinfahrt von links gesperrt (vergl. Pig.2c). Ausserdem wird durch das Ansprechen
des Umschultrelais der Stromkrei3 für die Spule 12-13 unterbrochen und ein Stromkreis übei die Hupe H1 vorbereitet, die
ein akustisches Signal gibt, sobald ein weiterer Wagen von links in die Strecke >einzufahrcn versucht.
Bei der Ausfahrt eua der-eingleisigen S ti ecke wird beim Bestreichen des Oberleitungökontakteo K* die Spule 12-13 des Umschalters
Up erregt, welche den Kontakt u? öchliesst. Dadurch wird die Magnetspule I1Sp des Zählweikes erregt und ciieces um einen
Zahn zurückgedreht. Beim darauffolgenden Befahren dos Oberleitungskontaktes K, wird durch erregen der Spule 22-23 des Umschalters
Up der Kontakt Up wieder geöffnet. Lei der Ausfahrt des lotsten Wagens kommt, die Schaltwalze in die Nullstellung,
wobei die Lampen verlöschen (vergl. Fig.2d) und die eingleisige Strecke für den Gegenverkehr freigegeben lot. Ausserdem wird
auch der Schleppkontakt wieder in die Nullstellung zurückgebracht, so dauö, falls er vorher das ReLais UR betätigt hatte,
auch dieaes wieder abfallt. Wie bereits erwähnt, ist der Schleppkontakt so ausgebildet, dass er bei der Drehung des
Zählwerkes aus der dullötellung, mitgenommen wird, bei der Riickwartsdrehung jedoch erst dann, wenn das Zählwerk in die Nullstellung
zurückkehrt. Dadurch wird erreicht, dass nur eine bestimmte, vorher festgelegte Anzahl von Wagen in die Strecke
einfahren darf, unabhängig davon, ob einer oder mehrere Wagen die Strecke .inzwischen wieder verlassen haben.
Um zu verhindern, dasb bei versehentlichem Überfahren eines Haltesignales die Anlage -verschaltet wird, iüt in den Signal-Stromkreis
ein Sperrschalter Sp2 eingebaut. Sobald die rote Lampe ItX aufleuchtet, nehmen die Kontakte des Schalters Spp
die in der Zeichnung dargestellte Lage ein. Überfährt daher ein von rechts kommende! !Vagen da3 Haltesignal, so ertönt beim
Berühren des Oberleitungskontaktes K^ die Hupe H«·
Die Ausführung ä<sr Steuerung mit Hilfe der Kontakte K^ - K/ eines Wagenzuges, der von rechts einfährt, ist die gleiche
wi« vorher beschrieben, nua* mit dem Unterschied, das-s das Zählwerk und der ßchleppkontakt nach der anderen Richtung bewegt
wtfden. Dio Schaltung ifjt nur für uie Einfahrt von links ge-5Si3tLchHet. Daa Z;ihlwerk wird für beide Fahrrichtungen nur einmal
benötigt.
Die Figuren ? und 4 zeigen die Ausführung eines Gchleppkontaktes, der für beide f'ewegungsr ich tunken Anwendung findet, so dass nur
ein einziger Schleppkontakt gebraucht wird. Auf dom Wellenstumpf a der Schaltwalze irc ein Rollenhebel, b fest ^ufgekeilt. Mit d
sind zwei lose auf der Welle sitzende Rastenscheiben bezeichnet, die miteinander fest verbunden sind und durch den federnden
Stift h von dem Hollenhebel b mitgenommen werden. Mit e sind zwei als Schaltstück'.; dienende Segmente bezeichnet, die mit den
Eastenscheiben feet verbunden sind. lie beiden Sperrklinken für die Rastenscheiben tragen das Bezugoseichen f. Sie werden durch
eine Feder m /.usannncngchalten. Der Abstand zwischen ihnen int durch Ansätze η begrenzt. Die Sperrklinken tragen auf ihrer
unteren Seite zwei Vorsprung p. Sobald der Rollenhebel auf einen von diesen aufläuft, v;ird die Sperrklinke aus der Raute
herausgedrückt. Mit g ist der feststehende Kontakt bezeichnet, der durch die Segmente e geschlossen wurden kann. Die beiden
Segmente ,.ind vorzugsweise in ihrer räumlichen tage zueinander einstellbar, .00 dass die Zahl de- einfahrenden Wagen festgelegt
werdwn kann. Im Auaführungsbeispiel ist die Zahl der maximal einfahrenden Wagen /gleich fünf.
Die Wirkungsweise ist folgende; Ist kein Wagen auf der eingleisigen strecke, oo befindet sich der Rollenhebel b in der
Stellung 0. Fährt ein V*agen in die Strecke ein, so wird das Zählwerk um einen Zahn weitergyschaltet, dadurch bewegt sich
der Rollenhcbcl in die Stellung 1 und nimmt die beiden Kaatenscheibon um feinen Schritt mit. Ln der neuen Stellung rastet,.
die eine Scheibevin der Klinke f, co dass sie/mcniT~2uruckgedreht werden k3nneja«Fährt der nächstfolgende Wagen ein, so
.wird der Ro-lienhebel in die Stellung 2 gebracht und nimmt die EaotenLcheiben ebenfalls um einen Schritt mit. Fahrt ein
Wagen aus, so wird der Rollenhebel um einen Schritt zurückgedreht, während die Kactenscheiben in der einmal erreichten
Stellung stehenbleiben. Ist >iit vorher festgelegte Zahl von Wagen eingefahren, so ergibt sich die im Ausführungsbeispiel
dargestellte Stellung, in welcher dur.ch das eine uegmentvder Kontakt g geschlocsen ιίτϊί/rilerourcn wird, wie vorher beschrieben,
das Umschaltrolais UR erregt.
Verläast der letzte der eingefahrenen Wagen die Strecke, so wird der Hebel b au ε; der Stellung 1 in die Stellung 0 gebiacht.
Zwischen der.Stellung 1 und 0 drückt die Rolle des Rollenhebeln
et· Haste heraus» Durch die gespeicherte
Kraft der Drehfeder c werden die Rarstenscheiben ebenfalls in die Nullstellung zurückgedreht.
4 Figuren.
4; Ansprüche.
4; Ansprüche.
Claims (4)
1. ütreckenblockanlage für Polgewagenbetric-b auf einer eingleicigcn ütrecke, bei welcher ein in die Strecke einfahrender
Wagen ein Zählwerk in dem Sinne betätigt, dass eine grüne Lampe die Llnfahrt für die-οε-η und die folgenden Wagen freigibt und
eine rote Lampe die L'infahrt in entgegengesetzter Bichtung sperrt, während bei ^er Ausfahrt des Wagene das Zählwerk zurückbewegt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe eines Schleppkontaktec und eines Umschaltrelais anstelle der grünen
Lampe eine rote eingeschaltet wird, sobald eine bestimmte Zahl von Wagen eingefahren ist.
c. Streckcnblockanlagt, nacu Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daos auf der WeIJe eines Zählwerkes ein Hollenhebelyfest aufgekeilt
ist, der zwei miteinander verbundene Rastenscheibenif au£ welche Sperrklinkeirveinv/irken, initnimmt, wenn er aus der Ruhestellung
h:-rausbewegt vtfird, wälirend bei der HückTwärtsbewegung die Rastenscheiben solange stillstehen, bis sich dc_ Kollenhebel in
in die NuI!.stellung bewegt, wodurch dit Verklinkung aufgehoben und die Rastenscheiben durch eine i'tderiYüurückbewugt werden.
J. StreckenblockanJage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zviei SegmonteV'diL auf einen feststehenden Kontakt^einwirken,
mit öf.n bcidc-n Rasttn:jcheiben fest verbunden sind.
4. Strcckenblockanlagt- nach Anspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, dass <3ie räumliche Lage üer beiden Segmente verstellbeo* 13t.
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