DEP0001390DA - Schnellspannvorrichtung für Schneidemaschinen, insbesondere für Brot, Käse, Wurst oder dergleichen - Google Patents

Schnellspannvorrichtung für Schneidemaschinen, insbesondere für Brot, Käse, Wurst oder dergleichen

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Publication number
DEP0001390DA
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Germany
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clamping
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Eckert
Kurt Zürn
Original Assignee
Alexander Werk AG, Remscheid
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidemaschine insbesondere für Brot, Käse, Wurst o.dgl. mit einer zu dessen Befestigung an einer Tischplatte dienenden maulartigen Klemmvorrichtung. Bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art hat man als Klemmvorrichtung Schraubzwingen benutzt. Diese sind jedoch umständlich in der Handhabung. Ausserdem neigen sie wegen der geringen Abmessungen ihrer Auflageflächen leicht zu Beschädigungen der Tischplatte.
Die Erfindung vermeidet diese Mängel im wesentlichen dadurch, daß der die Tischplatte umgreifende Teil der Klemmvorrichtung durch Federwirkung an die Tischplatte angepreßt wird. Es empfiehlt sich, den federbelasteten Klemmteil senkrecht zur Tischplatte längsverschiebbar anzuordnen. Dabei kann dieser Klemmteil vorzugsweise aus einem hohlgeprägten Blechstanzling gebildet und zweckmässig mit einer reibungsvergrössernden Auflage aus Gummi o.dgl. versehen sein. Diese neue Klemmvorrichtung zeichnet sich, wie ersichtlich, durch einfache Bedienung und Schonung der Tischplatte besonders aus. Die entsprechend bemessene Feder sichert ein zuverlässiges Festhalten der Haushaltsmaschine an der Tischplatte.
Es empfiehlt sich ferner, die Klemmplatte vorzugsweise durch Anordnung einer entsprechenden Aussparung in der Fußplatte der Maschine in ihrer Rückführstellung in jener versenkt anzuordnen. Durch diesen Kunstgriff werden bei der Maschine nach unten über die Fußplatte vorstehende Teile vermieden, was besonders dann vorteilhaft ist, wenn die Maschine zusammenklappbar ist.
Eine besonders einfache und zweckmässige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Klemmplatte an einer Stange befestigt ist, die in einer an der Fußplatte der Maschine vorgesehenen Büchse längsverschiebbar gelagert ist. Dabei kann vorteilhaft die Stange hohl ausgebildet sein und die Feder aufnehmen, deren unteres Ende auf einem in der Führungsbüchse befestigten und seitliche Längsschlitze der Hohlstange durchgreifenden Stift abgestützt ist. Diese Ausführungsform zeichnet sich durch einfachen Aufbau, geringe Fertigungskosten und leichte Bedienbarkeit aus. Zugleich bewirkt der die Feder stützende Stift eine unverdrehbare Führung der Klemmplatte, wodurch eine besonders wirkungsvolle Klemmung an der Tischplatte gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Brotschneidemaschine mit Klemmvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 die Klemmvorrichtung allein in einer gegenüber Fig. 1 um 90° gedrehten Seitenansicht, und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Klemmvorrichtung nach der Linie III - III der Fig. 1.
Die dargestellte Haushaltmaschine ist ein Brotschneider mit umlaufenden, kreisförmigen Messer 4, das durch eine Handkurbel 5 über ein (nicht dargestelltes) Übersetzungsgetriebe in Umdrehung versetzt wird. Das Messer lagert in einem dessen Schneide bis auf die eigentliche Schneidstelle umgebenden Schutzgehäuse 6, das seinerseits auf einer rechteckigen Fuß- oder Grundplatte 7, 8 befestigt ist. Dem Messer 4 ist eine verschiebbare Anschlagplatte 9 zugeordnet, an der das Schneidgut, z. B. Brot, Käse o.dgl. entlanggeführt wird und deren veränderlicher Abstand von der Messerschneide die Scheibendicke bestimmt.
Die zweiteilige Fußplatte 7, 8 der Maschinen ist hohl und nach unten offen. Dabei liegt die Teilfuge etwa in der Messerebene. Der auf der der Handkurbel 5 abgekehrten Seite des Messers liegende, als Auflage für das Schneidgut dienende Teil 8 der Fußplatte ist mittels eines Gelenkes 10 an dem das Messerschutzgehäuse 6 tragenden Teil 7 schwenkbar befestigt und kann bei Nichtgebrauch der Maschine um rund 90° nach oben gegen das Messer 4 hin hochgeklappt werden. Die Schneidgutauflage 8 weist eine nach unten aus dieser herausragende Anschlagleiste 11 auf, die sich in Gebrauchsstellung der Maschine seitlich an die Tischplatte x anlegt.
An der gleichen Seite der Fußplatte 7, 8 ist in dem das Messer 4 und die Anschlagplatte 9 tragenden Teil 7 eine Klemmvorrichtung angeordnet. In einer in der Decke 7' der Fußplatte eingebördelten Büchse 12 ist ein Rohrabschnitt 13 längsverschiebbar gelagert. Ein in der Büchse 12 befestigter und seitliche Längsschlitze 14 des Rohrabschnittes 13 durchgreifender Stift 15 verhindert eine Drehung des Rohrabschnittes in der Büchse 12 und begrenzt zugleich dessen Längsverschiebbarkeit. Das obere Ende des Rohres 13 trägt einen durch einen Sicherungsstift 16 unverlierbar gehaltenen Handknauf 17. Auf das untere Ende des Rohrabschnittes 13 ist ein zylindrischer Ring 18 aufgeschoben, der gleichfalls durch einen Bolzen oder Splint 19 gegen Drehung und Verlust gesichert ist. Nahe dem unteren Rande dieses Ringes ist aussermittig in diesen eine im wesentlichen ebene Klemmplatte 20 eingebördelt, die einen langrunden Umriß hat und nach einer Seite weit vorsteht. Die Klemmplatte 20 ist im Ausführungsbeispiel aus einem Flacheisenabschnitt durch Stanzen und Pressen hergestellt und weist zur Erhöhung der Eigenfestigkeit einen ringsumlaufenden, erhöhten Rand 20' auf. Durch Anordnung einer mittleren erhöhten Querrippe 21 ist der gegen die Messerwelle hin gerichtete, frei ausladende Teil der Klemmplatte 20 als Pfanne oder Mulde 20'' ausgebildet, in die eine über die Oberkante des Klemmplattenrandes 20' vorstehende Einlage 22 aus Gummi oder einem anderen Werkstoff grosser Oberflächenreibung eingelassen ist.
Das Innere des Rohres 13 nimmt eine Rückführfeder 23 auf, deren oberes Ende auf dem den Handknauf 17 haltenden Stift 16 und deren unteres Ende auf dem Führungsstift 15 abgestützt ist. Diese Feder 23 hat das Bestreben, die Klemmplatte 20 gegen die Tischunterfläche anzupressen und bei abgenommener Maschine den Rohrabschnitt 13 und damit die Klemmplatte 20 in die obere Endstellung zurückzuführen.
Die Anordnung von Klemmvorrichtung 12-23 und Anschlagleiste 11 ist so getroffen, daß beide an der Seite der Fußplatte 7, 8 angebracht sind, die senkrecht zur Messerebene verläuft und in Richtung der Schneidgutbewegung gesehen vor dem Messer liegt. Durch diese Anordung wird erreicht, daß die beim Zuführen und Schneiden des Schneidgutes auftretenden, auf die Grundplatte im Sinne einer Verschiebung oder Drehung wirkenden Kräfte zuverlässig von den Befestigungsmitteln aufgenommen werden können.
Die Klemmvorrichtung wird in der Weise gehandhabt, daß durch Druck auf den Handknauf 17 die Klemmplatte 20 nach unten aus der Grundplatte 7 herausgedrückt wird und von der Seite her soweit über die Tischkante geschoben wird, bis der Mantel des Ringes 18 und die Anschlagleiste 11 an der Tischkante anliegen. Dabei untergreift die Klemmplatte 20 die Tischplatte x und preßt sich beim Loslassen des Handknaufes 17 unter der Wirkung der Rückführfeder 23 kräftig gegen deren Unterseite.
Zum Abnehmen der Maschine vom Tisch wird der Handknauf kurz abwärts gedrückt, wobei sich die Klemmplatte 20 von der Tischplatte x abhebt. In dieser Stellung kann die Maschine seitlich vom Tisch abgezogen werden. Die Rückführfeder 23 zieht dann die Klemmplatte 20 selbsttätig vollständig zurück, bis diese in die Höhlung der Maschinenfußplatte eintaucht. In dieser Rückführstellung liegt die Klemmplatte 20, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, vollständig in der Fußplatte versenkt.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann die Klemmvorrichtung mit gleichem
Vorteil auch bei sonstigen Haushaltmaschinen vorzugsweise leichterer Bauart und möglichst einseitiger Belastung durch Schub- oder Drehkräfte Verwendung finden. Ferner könnte an Stelle eines Handknaufes am oberen Ende des Rohres an dessen Unterseite ein Zugring vorgesehen sein, mit dessen Hilfe die Klemmplatte nach unten aus dem Gehäuse ausgezogen werden kann. Auch könnte die Klemmvorrichtung statt mit einer geradlinig verschiebbaren Klemmplatte auch mit schwenkbaren Klemmteilen versehen sein, z. B. in Form einer Klemmzange.

Claims (9)

1. Schneidemaschine insbesondere für Brot, Käse, Wurst o.dgl. mit einer zu dessen Befestigung an einer Tischplatte dienenden maulartigen Klemmvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der die Tischplatte (x) untergreifende Teil (20) der Klemmvorrichtung durch Federwirkung an die Tischplatte angepreßt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federbelastete Klemmteil (20) senkrecht zur Tischplatte (x) längsverschiebbar angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federbelastete Klemmteil (20) aus einer an einer federbelasteten in der Fußplatte (7) der Maschine geführten Stange (13) aussermittig befestigten Platte besteht.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (20) aus einem hohlgeprägten Blechstanzling gebildet ist und auf seinem ausladenden Teile mit einer reibungsvergrößernden Auflage (22) aus Gummi o.dgl. versehen ist.
5. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (7) auf ihrer Unterseite eine Vertiefung zur Aufnahme des beweglichen Klemmteiles (20) besitzt.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (7) aus einer Blechplatte mit aufgebogenen oder gezogenen Rändern besteht.
7. Maschine nach Anspruch 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (13) in einer in der Fußplatte (7) befestigten Büchse (12) geradlinig verschiebbar geführt ist.
8. Maschine nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (13) hohl ausgebildet ist und die Feder (23) aufnimmt, deren unteres Ende auf einem in der Büchse (12) befestigten und Längsschlitze (14) der Hohlstange durchgreifenden Stift (15) abgestützt ist.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der hohlen Stange (13) einen damit fest verbundenen, die Klemmplatte (20) tragenden Ring (18) aufweist, dessen Mantel als Anschlag an die Tischkante dient.

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