DEP0001364MA - Fahrdrahtaufhängung, insbesondere für elektrische Grubenlokomotiven - Google Patents
Fahrdrahtaufhängung, insbesondere für elektrische GrubenlokomotivenInfo
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Description
Fahrdrahtaufhängung, insbesondere für elektrische Grubenlokomotiven.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrdrahtaufhängung insbesondere für elektrische Grubenlokomotiven» Die Fahrdrahtaufhängung
ist so ausgebildet, daß sie horizontal und vertikal voll elastisch ist, wodurch erreicht wird, daß sie sich ganz
den sich stets ändernden Gebirgsverhältnissen untertage anpaßt, daß sie elastisch und federnd gegen den Stromabnehmerbügel der
Lokomotive gelagert ist und sie jederzeit, selbst nach längster Betriebsdauer,gelöst oder nachgespannt werden kann.
I9) Die bislang bekannten Fahrdrahtaufhängungen für elektrische Grubenlokomotiven im Untertage-Bergbau sind durchweg starr
und bestehen aus U-Eisen, Winkeleisen oder massivem Draht. Durch den starken Druck des Gebirges und die dadurch hervorgerufenen
Veränderungen und Versetzungen des Stollens werden die oben genannten bisher verwandten starren Fahrdrahtaufhängung
en sta,rk deformiert, d.h. sie biegen sich durch, knicken oder brechen. Die Folge ist, daß die Fahrdrahthöhe
nicht mehr der bergbaulichen Vorschrift entspricht und daher das Leben des Bergmannes gefährdet wird.
2.) Die Befestigungen der bislang bekannten Fahrdrahtaufhängungen an der Stollenwand, sowie die Befestigung der Isolatoren an
der Fahrdrahtaufhängung bestehen einzig und allein aus Schraubenverbindungen. Da grundsätzlich alle Schraubenverbindungen
im Untertagebetrieb - aufgrund der feuchten Grubenatmosphäre und des salzhaltigen Tropfwassers - in kurzer Zeit korrodieren
und zerfressen werden, sind sie nicht mehr zu lösen. Sollen die Fahrdrahtaufhängungen verstellt werden, so müssen
die Schrauben zerschnitten und durch neue ersetzt werden. Das gleiche gilt für die Schraubenverbindungen der Isolatoren an
der Fahrdrahtaufhängung, die sich It. Vorschrift senkrecht über der Geleismitte befinden sollen und daher des öfteren
nachgestellt werden müssen.
3.) Die bislang bekannten Fahrdrahtaufhängungen für elektrische Grubenlokomotiven sind starr und geben gegenüber dem Stromabnehmerbügel
der Lokomotive nicht nach, d.h. sie sind völlig unelastisch.
Torteile der Fahrdrahtaufhängung gemäßder Erfindung:
Die vorliegende Erfindung "bezieht sich darauf, daß alle Schraubenverbindungen
Termieden werden und zur Aufhängung ein D£pj3el-Litzenseil verwandt wird, dä$ durch einen Spannkasten jederzeit
gelöst, ausgerichtet und wieder gespannt werden kann,
Schraubenverbindungen werden aus den oben angeführten Gründen völlig vermieden, sämtliche Verbindungen der Fahrdrahtaufhängung
gemäß der Erfindung sind Keil- oder Bolzenverschlüsse„
Da Schraubenverbindungen fehlen, kann die komplette Aufhängung verzinkt werden, was für den Untertagebetrieb 8,1s Korrosionsschutz
von außerordentlicher Bedeutung ist,,
Statt der bislang starren Fahrdrahtaufhängungen wird ein Doppel-Litzenseil verwandt, daß größte Elastizität gewährleistet, wodurch
ein Zusammendrücken oder Zubruchgehen gänzlich ausgeschlossen ist.
Der Sparnkasten ist so ausgebildet, daß ein Lösen oder Spannen nur mit einem Spezialschlüssel vorgenommen werden kann, von Unbefugten
also nicht zu bedienen ist.
Auch in vertikaler Richtung ist der Fahrdrahthalter voll elastisch und federt beim Belasten durch den Stromabnehmerbügel der
fahrenden Lokomotive.
Die Isolatoren werden durch Keilverschluß befestigt und können jederzeit auf litte Fahrgeleis ausgerichtet werden.
Erläuterung^der_ Blätter__I1 -_ IY
Blatt I : Ansicht des Spannkastens und des Isolators
Blatt II : Anbringung der Fahrdrahtaufhängung im T-Träger-Ausbau in zweigeleisiger Strecke.
Blatt III : Anbringung der Fahrdrahtaufhängung in betonierter oder gemauerter dreigeleisiger Strecke«,
Blatt IT : Aufsicht auf Blatt II und Blatt III.
Claims (4)
1.) Fahrdrahtaufhängung insbesondere für elektrische Grubenlokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aufhängung
ein Doppel-Litzenseil verwandt wird, welches bei Veränderungen und Versetzungen des Gebirges und des Stollens die
Deformierungen der bisher starren Aufhängungen durch Druck- und Terschiebungskräfte vermeidet«
2.) Fahrdrahtaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraubenverbindung vermieden wird, daß die
gesamte Aufhängung verzinkt ausgeführt wird, und daß Keilverschlüsse verwendet werden, die im Gegensatz zu Schraubenverbindungen
trotz längster Betriebsdauer und Korrosionsbeanspruchung jederzeit gelöst werden können«
3.) Fahrdrahtaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zvri.sch.en jedem Isolator und dem
Doppel-Litzenseil durch Keilverschluß erfolgt.
4.) Fahrdrahtaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannkasten verwendet wird, der das Spannen
ron Aufhängeseilen in jeder beliebigen Länge mit einem Spezialschlüssel gestattet, wobei der Spannkasten durch
einen Bolzen in Spannlage gesichert wird«
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